Infektionen im Krankenhaus - Hilfe durch Homöopathie

Durch einen Fernsehbericht wurde ich aufmerksam, wie hoch die Zahl der Ansteckungen durch mehrfachresistente Erreger in deutschen Kliniken ist. Im Glauben, geheilt zu werden oder zumindest die bestmögliche Therapie zu erhalten, werden sie in der Klinik, ohne es zu wissen, häufig einer Gefahr ausgesetzt, die ihre Leiden verschlimmern oder sogar ihren Tod heraufbeschwören kann. Ursache sind mangelnde prophylaktische Hygienemaßnahmen (die meisten Krankenhäuser verfügen nicht über einen eigenen Hygieniker) durch fehlende Schulung des medizinischen Personals und unnötiger Antibiotikaeinsatz.
Was hat dies mit meinem Thema, der Homöopathie zu tun? Ich kann doch die geschilderte Situation nicht verändern?
Der Mensch als ganzheitliches Wesen steht im Mittelpunkt der homöopathischen Behandlung. Die jeweiligen körperlichen Symptome geben auch Hinweis auf psychische Probleme. Das eine bedingt das andere. Durch diese besondere Art und Weise der Behandlung, möglichst alle Facetten eines Menschen für die Wahl des best geeigneten Mittels zu betrachten, wird sein Immunsystem aufgebaut: Die homöopathischen Mittel wirken auf der energetischen Ebene und stärken die Lebensenergie. Diese ist unabdingbar, um gesund zu sein oder um zu gesunden.
- Bei Patienten, die vor und nach einer Operation homöopathisch behandelt werden,
verkürzt sich die Dauer des Heilungsprozesses. - Die Anfälligkeit durch Infektionen im Krankenhaus wird bei Patienten, die zusätzlich homöopathisch behandelt werden herabgesetzt, da homöopathische Mittel auch hier greifen.
- Patienten, die sich in homöopathischer Behandlung befinden, setzen sich m.E. intensiver mit sich und ihrer Krankheit auseinander, sind kritikfähiger und dadurch selbstbewusster. Dies ist für jeden Krankheitsverlauf von Vorteil.

Homöopathische Mittel als Globuli oder Dilutionen
Ich möchte mit diesem Artikel die Aufmerksamkeit auf die Behandlung im Krankenhaus mit homöopathischen Mitteln in Ergänzung zur Schulmedizin lenken (in der Geburtsmedizin ist es bei den Hebammen schon Standard!). Außerdem jeden Patienten zur Wachheit ermuntern, sich auch im Krankenhaus um die Hygienemaßnahmen zu kümmern, sofern dies möglich ist. Zu guter Letzt um Selbstverantwortung zu werben: auch hier leistet die Homöopathie wunderbare Dienste, denn eine homöopathische Behandlung leitet den Menschen dazu an, sich und seine Krankheitssymptome zu beobachten, ernst zu nehmen und sie anzunehmen.
Die letzten Beiträge von Claudia Bobrik
- Die homöopathische Hausapotheke - 07.10.2009
- Angst vor Schweinegrippe - 02.08.2009
- Konstitutionsbehandlung - 11.07.2009





Blog-Beiträge als RSS-Feed



Am 8. September 2009 um 09:52 Uhr
Das klingt ja hochinteressant! Muss mehr Information darüber finden! Vielen Dank!
Am 19. Dezember 2009 um 19:39 Uhr
Sehr geehrte Frau Bobrik,
durch Zufall bin ich soeben auf Ihren Artikel gestoßen. Sie haben völlig recht, wenn Sie die Rate der nosokomialen Infektionen in Deutschland kritisieren! Erlauben Sie mir daher zwei Fragen:
1. Gibt es Studien, die Ihre Aussage belegen, dass mit der Homöopathie die Rate der Infektionen mit resistenten Keimen im Krankenhaus gesenkt werden können? Können Sie diese Studien benennen? Sind diese Studien randomisiert und verblindet?
2. Wie Sie vermutlich wissen, gibt es Länder in Europa, die nur ein Zehntel der Krankenhausinfektionen erleben wie in Deutschland! Was können Sie über die Anwendung der Homöopathie in diesen Ländertn sagen und wie ist diese dokumentiert bzw. nachgewiesen?
Mit freundlichen Grüßen
Jan Jürgens
Am 20. Januar 2010 um 10:59 Uhr
Sehr geehrter Dr.Dr. Jürgens
danke Ihnen für Ihre Anfrage.
Ich bin n u r Heilpraktikerin, Homöopathin. Ich kann von meinen Erfahrungen berichten und von denen meiner Kollegen.
Es hat sich immer wieder bewiesen, dass homöopathisch konstitutionell behandelte Patienten weniger anfällig werden für Krankheiten. Dass dieser Personenkreis i.d.R. auch wesentlich kritischer mit seiner Gesundheit und Gesunderhaltung umgeht und hinterfragt, was er an sich von ärztlicher Seite an Behandlungen und Medikamenten machen lässt.
Ich kann nicht dienen mit Studien, Dokumenten, usw.weder in unserem Land noch in einem anderen.
Mit meinem Beitrag möchte ich an die Verantwortlichkeit der zuständigen Ärzte in den Krankenhäusern appellieren und den Patienten raten, aufmerksam zu sein und zugleich nach Alternativen zu suchen.
Mit freundlichen Grüßen
Claudia Bobrik
Am 28. Januar 2010 um 19:34 Uhr
Einzelne Anektdoten über Heilungsverläufe können niemals als Beweis für eine Wirksamkeit sein. Es fehlt ihnen an der systematischen Auswertung, wodurch sichergestellt werden soll, daß nicht andere Faktoren, als die Therapie für die Genesung verantwortlich sind. Diese Überprüfung fehlt bei Anekdoten und sie sind somit völlig ungeeignet um eine Behauptung zu stützen. Die von Frau Bobrik hier getätigten Aussagen sind so schlichtweg nicht haltbar.
Am 28. Januar 2010 um 21:45 Uhr
Sehr geehrter Herr “Adromir”,
wie ich sehe, haben Sie auf meine drei ganz verschiedenen Beiträge Ihre, in meinen Augen, wertende Stellungnahmen abgeben.
Wenn ich hier schreibe, dann nicht, um Anektdoten zum Besten zu geben. Ich bin Homöopathin, der Lehre Dr. Samuel Hahnemann verpflichtet und möchte auf diesem Wege etwas von dem weitergeben, was ich gelernt und erfahren habe. Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich. Die Homöopathie bietet eine ausgezeichnete Möglichkeit, immer wieder daran zu arbeiten. Sich nicht hinter anderen zu verstecken, sich nicht wegzudrehen, wenn es unangenehm wird, sondern Stellung zu beziehen. Auch das ist Heilung, vielleicht für viele Menschen unverständlich, doch erst wenn die Seele gesund ist kann auch der Körper gesunden. Das können Sie auch bei Dr. Hahnemann nachlesen.
Mit freundlichen Grüßen
Claudia Bobrik
Am 29. Januar 2010 um 10:11 Uhr
Wenn sie von ihren persönlichen, unsystematisch getätigten Wahrnehmungen auf eine Wirksamkeit der Homöopathie schließen, dann betreiben sie eine Kasuistik, die nichts anderes ist, als das Anführen von Anektdoten.
Können sie zweifelsfrei belegen, daß Homöopathie einen signifikanten Unterschied in der Behandlung von Multiresistenten Keimen bewirkt? z.B. durch verkürzte Behandlungsdauer, geringere Komplikationsdauer oder geringerer Einsatz von Antiobiotika?
Solche Effekte sollten sich problemlos messen lassen, sollte die “Homöopathie” einen entscheidenen Vorteil gegenüber einer rein konventionellen Therapie bieten.
Am 29. Januar 2010 um 18:30 Uhr
Siehe mein Kommentar unter: Homöopathische Hausapotheke.
Claudia Bobrik