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Hilfe für das schwache Herz

von Pr. Doz. Dr. med. Michael Weis

geschrieben am 28. Januar 2010

Die Herzschwäche (Herzinsuffizienz) ist eines der häufigsten Krankheitsbilder in Deutschland. Bis zu 10% der Bevölkerung sind altersabhängig betroffen. Typische Anfangs-Symptome sind Leistungsminderung mit rascher Erschöpfung, später zunehmend Luftnot bei Belastung, geschwollene Beine sowie Herzrhythmusstörungen.

Die Symptome entstehen durch eine eine Abnahme der Pumpkraft des Herzens, sodaß nicht mehr genug Blut und somit Sauerstoff zu den Organen gepumpt wird. Ursachen für das Nachlassen der Pumpkkraft sind sehr vielfältig und können z.B. sein: Durchblutungsstörungen am Herzen (Koronare Herzerkrankung), Bluthochdruck, Rhythmusstörungen, aber auch Veränderungen der Lungenfunktion oder Hormonsstörungen.
Entscheidend ist eine frühe Diagnose, welche immer mitttels Herzultraschalluntersuchung (und ggf. einem EKG sowie einer Laboruntersuchung) gestellt werden kann.

Therapiemöglichkeiten richten sich zunächst nach der Ursache der Herzschwäche; immer notwendig ist eine herzentlastende medikamentöse Therapie. Diagnostik und Therapie-Einleitung sollten von erfahrenen Herzspezialisten durchgeführt werden.


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