Mach Dich nicht fertig
Liebe jameda-Community,
nicht jeder der gesund ist, ist glücklich. Nicht jeder, der krank ist, ist unglücklich. Aber wer öfter glücklich ist, ist seltener krank, hat weniger Herzinfarkte, Diabetes und Infekte. Und vor allem - wer öfter glücklich ist, ist öfter glücklich! Über den medizinischen Nutzen positiver Gefühle lernen wir Ärzte praktisch nichts in der Ausbildung. Zeit für ein Update!
Dabei habe ich in meinem Medizinstudium ein paar andere grundlegende Ideen gelernt, die wir im Alltag und gerade im Umgang mit dem Glück sträflich vernachlässigen. Regel Nummer eins: “Häufiges ist Häufig”, Regel Nummer Zwei: “Erst die Diagnose, dann die Therapie”! In meinem ersten Text möchte ich im Umgang mit sich selbst für mehr Gelassenheit plädieren - denn vielleicht sind wir ja alle glücklicher, als wir denken. Und vielleicht sind unsere Gedanken ja einer der großen Schlüssel zum Glück. Und vielleicht sind wir mit unserm Unglück ja auch nicht allein…
Viel Vergnügen,
Ihr Dr. Eckart von Hirschhausen
MACH DICH NICHT FERTIG
80% der Deutschen halten sich für überdurchschnittlich gute Autofahrer. Das kann ja schon mal statistisch nicht stimmen. Mehr als 50% können nicht über dem Durchschnitt liegen. “Man will nicht nur glücklich sein, sondern glücklicher als die Anderen. Und das ist deshalb so schwer, weil wir die Anderen für glücklicher halten als sie sind.”
Mensch, der französische Philosoph Charles-Louis de Montesquieu war schon ein verdammt guter Psychologe. Die Kernfrage seelischer Gesundheit „bin ich noch normal“ beantworten immer mehr Menschen für sich mit: „Nee. Aber hoffentlich merkt es keiner“. So gern wir uns öffentlich für gute Autofahrer, Liebhaber und Bürger halten, so uneinig sind sich viele darüber daheim im stillen Kämmerchen und im Hinterkopf. Ganz tief in unserer Seele sind überraschend viele Menschen davon überzeugt, dass sie nicht von sich überzeugt sein dürfen. Weder von ihren Fahrkünsten, ihrer Lebenstüchtigkeit noch von ihrem Glück. Sehr verbreitete Glaubenssätze lauten:
„Ich bin nicht gut genug.“
„Wenn andere wüssten, wie ich wirklich denke und bin, wäre ich nicht liebenswert.“
„Nur ich bin innerlich zerrissen, andere sind viel klarer und glücklicher als ich.“
Wir neigen dazu, uns Dinge von innen an den Kopf zu werfen, die wir niemandem von außen durchgehen lassen würden. Aber weil diese Stimmen ja von „innen“ kommen, halten wir sie voreilig für eine höhere Weisheit statt für das, was sie wirklich sind: Ein paar Stimmen unter vielen.
Denn ACHTUNG - hier kommt eine verblüffend einfache und erfrischend banale Erklärung, die Ihr angekratztes Selbstbewusstsein innerhalb von 3 Sekunden stärken und heilen kann:
WIR HALTEN UNS VOR ALLEM DESHALB FÜR SCHLECHTER ALS DIE ANDEREN, WEIL WIR VON UNS SELBER MEHR WISSEN ALS VON DEN ANDEREN!
Weil dieser Gedanke ihre Stimmung und Glücksfähigkeit nachhaltig verändern kann, noch mal leise und langsam:
1. Wir sind nicht so überzeugt von uns, weil wir zu jedem positiven Gefühl und Erfahrung auch immer andere Stimmen im Hinterkopf haben. Wenn ich gerade etwas sage, kann ich gleichzeitig denken „ naja, ganz so einfach ist es nicht“, „hoffentlich merkt niemand, dass ich Zweifel habe“ bis hin zu „gestern hab ich noch was ganz anderes gesagt“!
2. Von dem „Scheiß“, der uns den ganzen Tag durch den Kopf geht, bekommen wir 100% mit. Von jedem Hin und Her, von jeder Notlüge, von jeder Lust auf etwas Verbotenes, von jedem neidischen, gehässigen und notgeilen Gedanken sind wir selber Zeuge.
3. Von dem was die anderen an „Scheiß“ im Kopf haben, bekommen wir NICHT alles mit. Zum Glück! Wir bekommen mit, was die Doofes tun und aussprechen, was aber nur 50% von dem ist, was die noch so Doofes heimlich gedacht haben.
Weil wir von unseren doofen Gedanken 100% mitbekommen, von den doofen Gedanken der Anderen aber nur 50% denken wir: wir sind doppelt so doof wie die! Sind wir aber nicht! Wir sind nicht besser oder schlechter als andere. Meistens sind wir sogar noch nicht mal besonders anders als die Anderen. Es ist völlig normal im eigenen Kopf manchmal verwirrt, uneindeutig und unleidlich zu sein, aber wir müssen das ja nicht jedem auf die Nase binden! Und zum Glück erzählen uns andere auch nicht alles, was sie wirklich über uns denken. Und wir müssen uns vor allen Dingen nicht selber dafür fertig machen, es geht jedem so!
Die gesunde Kunst des Glücklichseins besteht darin, was da so im Alltag durch den Kopf quakt nicht allzu ernst zu nehmen. Und sich selbst auch nicht. „Mach dich nicht kleiner als du bist, so groß bist du auch wieder nicht.“
Dostojewski hat es auf den Punkt gebracht. „Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. Es ist nur das. Das ist alles, das ist alles! Findet das einmal einer heraus, wird er sofort, im gleichen Augenblick, glücklich werden.“
Die letzten Beiträge von Dr. Eckart von Hirschhausen
- Weihnachten, das Fest der Liebe naht - und damit die klassischen Dialoge in den Wohnzimmern - 03.12.2009
- Depression, die bösartige Traurigkeit - 29.06.2009
- Von wem hat er das bloß? - 05.06.2009
- Der Mensch ist ein Auslauf-Modell - 05.05.2009
- Frag nach Sonnenschein! - 06.04.2009
Glück kommt selten allein...
Verlag: rowohltPreis: 18,90 €
ISBN: 978-3498029975
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Blog-Beiträge als RSS-Feed
Am 2. März 2009 um 16:23 Uhr
Kommentar zu “Mach dich nicht fertig”:
Kann man den Artikel bitte mal in der Tagesschau senden?!
:-)
Gudrun
Am 4. März 2009 um 17:51 Uhr
Was für eine Herausforderung, mit dem Doktor persönlich zu kommunizieren.
Sie können gut lachen und über Glück philosophieren, während Ihre Kollegen (und die -innen) vor dem honorartechnischen Kollaps stehen und vor lauter Arbeit in Nacht-Bereitscahfts- und Schichtdiensten umfallen. Der Clown kommt nur zur Therapie der Kranken auf die Station und kann nicht gefrühstückt werden.
Das musste mal geschrieben werden. Und dies ist mein erster Kommentar auf einer Website ever.
Also, machen Sie nur Ihre Witze. Die Lage ist ernst. Toternst!
Ihre
-lib
Am 4. März 2009 um 20:04 Uhr
von Hirschhausen hier, von Hirschhausen da. Vorsicht: Übertherapie!
Am 6. März 2009 um 13:14 Uhr
Was soll das Gejammere auf dieser Seite.
So lange man als Arzt oder Ärztin noch mehr verdient, als die jenigen
die in sozialen Diensten oder in Berufen wie Feuerwehren in Knochenjob
arbeiten oder ihre Knochen hin halten, sollte man ruhig etwas entspannter
sein und die von Hirchhausens Ratschläge versuchen anzunehmen.
(Übrigens: in meiner Familie sind gleich 2Ärzte und ich kenne die Sorgen
dieser Berufgruppe, aber hey - wenn man zu den Geringverdienern oder
Arbeitlosen gehört und jeden Morgen sein Anlitz im Spiegel ertragen muss…)
Schönes WE
Gruß
tp.
Am 6. März 2009 um 16:52 Uhr
Danke für diesen erfrischenden Artikel! Obwohl man eigentlich selbst drauf kommen könnte, ist es doch schön zu lesen, dass wohl der Großteil der Menschen genauso hin und wieder (oder auch öfter ;o)) von Selbstzweifeln geplagt ist wie man selbst.
Am 7. März 2009 um 00:41 Uhr
Bedenklich bezüglich dem “Sch…” im Kopf wären allerdings folgende Symptome :
Denkstörungen, Verfolgungswahn, Halluzinationen, vorwiegend akkustischer Art, also Stimmen hören wenn sich niemand ausser Ihnen im Raum befindet. Unbedenklich wenn Sie vor dem Fernseher sitzen. Nachdenklicher sollten Sie werden, wenn der Nachrichtensprecher Sie direkt mit Ihrem Namen anspricht und Ihnen befiehlt ihre Modelleisenbahnanlage im Hobbykeller zu zerstören. In diesem Falle: Fernseher abschalten, auch wenns grade ziemlich nett war. Falls der Nachrichtensprecher immer noch Aufträge erteilt, oder gar den Raum betritt, begeben Sie sich umgehend in psychiatrische Behandlung. (Sonderfall: eine versteckte Kamera ist bei Ihnen zu Hause installiert und Ihre Freunde spielen Ihnen einen Streich) …
Am 7. März 2009 um 01:22 Uhr
Sie haben ja so recht - nur leider darf “Mensch” ja garnicht mehr unbeschwert glücklichsein. Vielmehr wird man stets auf Problemchen und Wehwehchen hingewiesen. Eigentlich kann man es nicht wahr haben wenn man mal gesund ist. Kann ja nicht sein? Irgendwas muss mir doch fehlen?
Kinder können das gut, die lassen sich noch nicht von unserer Spassbremse Gesellschaft beeinflussen. Vielleicht sollten wir alle wieder etwas mehr “Kind” sein und unbeschwerter durchs Leben gehen… Jedenfalls gehts mir nach lesen Ihres Textes besser!
Am 9. März 2009 um 11:27 Uhr
Mir hat der Text auch zu denken gegeben. Die leistungsorientierte Gesellschaft heutzutage läßt einem fast keine andere Chance als regelmäßig zu hinterfragen und zu zweifeln “Bin ich gut genug?” oder “Ist der Kollege nicht viel besser und bringt das widerum nicht meinen Stuhl zum Wackeln?”. Debei sind solche Gedanken alles andere als hilfreich. Meiner Meinung nach erhöht man damit selbst nur noch den Druck, von dem es eh schon genug außenherum gibt. Ich glaube, wer sich mehr auf das Positive und Schöne im Leben besinnt, ist automatisch lockerer und befreiter, damit produktiver und als Folge erfolgreicher. Leider ist das jedoch leichter gesagt als getan. Wir sollten uns Mühe geben…
Am 13. März 2009 um 18:54 Uhr
Klasse Artikel! Endlich mal jemand, der sich öffentlich dazu bekennt, dass es völlig menschlich ist, das Gefühl zu haben, dem ständigen Druck von außen nicht mehr gewachsen zu sein. Oder gar manchmal das Gefühl zu haben, als stünde man mit seinen Selbstzweifeln alleine auf dieser Welt.
Es ist wahrlich ein Problem unserer Leistungs- und Konsumgesellschaft sich nach außen hin stets als “perfekten Menschen” darstellen zu wollen: Schönheit, Klugheit, Geld und vor allem Glück sind heutzutage Merkmale, die man haben muss, um anerkannt zu sein!!! Aber lässt uns nicht genau dieser Druck von außen an uns zu zweifeln? Haben wir nicht genau deshalb diese Zweifel, weil niemand sich traut, zuzugeben, überhaupt nicht so perfekt zu sein. Seien wir doch mal ehrlich: niemand von uns ist wirklich perfekt! Und das ist auch gut so, denn “der perfekte Mensch” wäre ja schließlich langweilig. Das ist doch genau das, was uns von einem menschlichen Roboter unterscheidet: Freude, Glück, Emotionen - aber eben auch menschliche Fehler und damit verbundene Selbstzweifel!
Aus diesem Grund kann ich Herrn Hirschhausen zu seinen offenen Worten nur gratulieren und hoffe sehr, dass seine Blogeinträge und Bücher noch von vielen Menschen in Deutschland gelesen und vor allem angenommen werden!
Ihre Gesundheitsfee
Am 16. März 2009 um 16:39 Uhr
@Gesundheisfee: Ich stimme Dir zu, ich war auch ganz froh zu lesen, dass es wohl vielen Menschen so geht, dass sie an sich zweifeln. Nur weiß das ja keiner vom anderen.
Und wie gerne hören wir auf diese “doofen” inneren Gedanken, anstatt dass wir uns an dem erfreuen was wir schaffen, was wir haben und was wir können. Glück wäre eigentlich so einfach, man muss sich nur auf das Wesentliche konzentrieren und sich trauen, auf sich selbst stolz zu sein.
Am 25. März 2009 um 21:08 Uhr
“Man will nicht nur glücklich sein, sondern glücklicher als die Anderen. Und das ist deshalb so schwer, weil wir die Anderen für glücklicher halten als sie sind.”
das zitat ist von Charles-Louis de Montesquieu und nicht von seneca ;-)
Am 26. März 2009 um 15:21 Uhr
Von Seneca ist wohl dieser Satz:
“So will ich lieber etwas suchen, was sich als echtes Glück bewährt…”
Am 6. April 2009 um 10:15 Uhr
Liebe jameda-Community,
als Pressebeauftragte im Management von Eckart von Hirschhausen möchte ich mich kurz für den Hinweis bedanken, dass das Zitat von Charles-Louis Montesquieu fälschlicherweise Seneca zugeschrieben wurde. Damit haben Sie natürlich ganz Recht! Wir haben den Fehler bereits korrigiert und im Namen von Herrn von Hirschhausen bedanke ich mich für so viel Aufmerksamkeit!
Wenn Ihnen weitere Fehler auffallen, egal ob in Kolumnen, Texten oder Büchern, wir freuen uns über Anregungen und Zuschriften unter presse@hirschhausen.com
Herzliche Grüße, Sarah Kamissek
Am 8. April 2009 um 18:57 Uhr
Ein hochgelegener Biergarten inklusive Brotzeit in noch hochstehender Sonne mit Blick auf Schneebedeckte Berggipfel:
Dies ist MEIN Glück in Hochvollendung! Der andere “Schmarren” in der Welt interessiert dann nicht mehr.
Leider ist dies nicht oft zu geniessen und deshalb so kostbar.
Ich selbst bin schon alt, aber “pumperlgsund”.
Die Onkel Doktors verdienen an mir nicht viel und deren Sorgen sind nicht die meinen.
Mit herzlichem Gruss,
Am 26. April 2009 um 16:32 Uhr
interessant wäre doch auch die Frage, ob sich der Dr. EvH für lustig hält und inwieweit ihm das auch bei seinem Glücklich-Sein hilft. Leider stimmt die Annahme nicht, dass Menschen, die glücklich sind, weniger krank werden. Das ist nun doch schon lange widerlegt, insbesondere bei Krebs. Umgekehrt stimmt es schon eher, wer schwerkrank ist, fühlt sich vielleicht weniger glücklich. Aber das Glücklichsein kann keineswegs Krebs verhindern.
Am 27. April 2009 um 21:32 Uhr
Lieber Doc
in einer Show sagten Sie man sollte ihnen schreiben, wenn man eine Geschichte dazubeitragen wolle, mit der roten Nase. Ich kann ihn drei kleine Begebenheiten dazu berichten, die wirklich wahr sind.
Die schönste von allen ist diese. Mein Dad hat Krebs und hat nicht mehr lange zu leben. Widermal ist er im Krankenhaus, und im Zimmer war von meiner Mam und mir und anderen Besuchern eine sehr gedrückte Stimmung. Da ich den roten Ball immer bei mir habe, hatte ich ihn heimlich aus meiner Tasche geholt und aufgesetzt. Im Nu waren alle am Lachen. (ich bin 50zig) und meine Art ist in allem sehr jugendlich geblieben. Als ich das machte, war auf einmal wieder Leben in das Zimmer gekommen. Für eine kleine Weile waren Kummer und Leid vergessen.
Diese Geschichte kann nicht mithalten mit ihrer Geschichte mit der Frau und dem wilden Huper.
Die 2te ist, das ich sehr darunter leide das mein Vater sterben wird. Als wir zu ihm gefahren sind, habe ich wie Sie gesagt haben im Auto, die Nase aufgesetzt, also den Ball und dann nach draussen gesehen. Ich bin ja auch neugierig, Sie sagten ja man sollte es nicht machen, aber ich tat es.
Und alle die mich sahen lachten mich an und freuten sich über das was ich tat. Das hatte mich so erfreut, das mein Tiefpunkt ich damit überwunden habe… und selbst wieder gut drauf war.
PS: die dritte Geschichte ist ähnlich bei einem Hochzeitsessen. Also Danke nochmal für ihre Show ihre Tipps- Ich danke ihnen vom Herzen. Ich wünsche ihnen Kraft und weitere Freude an ihrem Job.
In Freude auf ihre nächsten Auftritte. Ihr Reginald
Am 30. Mai 2009 um 23:48 Uhr
Wie kann man nur so neidisch sein!
Scheinbar gibt es sehr viele Mitmenschen, die für Glück nicht sensibilisiert sind, ich habe zum Glück täglich Glücksgefühle.
Am 10. Juni 2009 um 14:18 Uhr
“Mehr als 50% können nicht über dem Durchschnitt liegen.”
So’n quatsch, Beispiel anhand von Schulnoten:
8 Autofahrer mit Note 3 und 2 Autofahrer mit Note 6 macht im durchschnitt Note 3,6. Damit liegen 8 von 10 Autofahrern über dem Durchschnitt.
Dafür brauch ich nicht mal Abitur.
Am 19. Juni 2009 um 14:05 Uhr
@Grundschüler
Ich könnte mir vorstellen, daß Dr. Hirschhausen vom Median spricht und nicht vom arithmetischen Mittel. Es stimmt, daß unter ‘Durchschnitt’ gewöhnlich das arithmetische Mittel zu verstehen ist.
Aber den Satz: “80% der Deutschen halten sich für übermedian gute Autofahrer” würde ich ihm (und uns) nicht wirklich empfehlen wollen.
Am 3. August 2009 um 13:38 Uhr
ja fahren, od. gefahren werden, oder noch besser in den vielen staustopp-and go zeiten in den 24-stündigen rush-hours fuß vom gas und bahn fahren. da braucht man gar nicht mit dem beifahrer über vermeintlichen überhollücken sinnlos diskutieren!
Am 1. September 2009 um 15:01 Uhr
Also, anstatt sich über die Fähigkeiten von AutofahrerInnen zu unterhalten, lasst uns lieber überlegen, wie wir all diese überdurchschnittlichen Performer aus ihren Autos raus und hin zum Umweltverbund kriegen: Fuß, Fahrrad oder ÖPNV, das ist modern im Sinne des Klimawandels und unserer globalen Verantwortung.
Ob die nun gut Auto fahren, ist mir ehrlich gesagt schnuppe, die sollen gute Staatsbürger sein und uns nicht mit ihrem, von uns allen subventionierten Autogefahre auf die Nerven gehen.
Am 10. September 2009 um 18:36 Uhr
:-) …meine Güte, wenn man sich die Kommentare mal so durchliest. Da sind schon ein paar Miesmacher dabei, die Glück in ihrem Leben selbst dann wohl nicht merken, wenn sie vollständig davon eingehüllt sind.
Ich finde diesen, sowie auch die anderen Beiträge sehr interessant und erheiternd. Und meine eigene Einstellung ist: Die Welt ist immer so, wie man sie sehen will. Wenn man will, dass das Leben schön ist, dann ist es das auch. Und so mancher Zeitgenosse oder Miesmacher scheint wohl eher nach dem Motto zu leben: Wenn Du kein Haar in der Suppe findest, wirf eins rein :-)
Weiter so Doktor, is Klasse hier!
Am 12. November 2009 um 13:15 Uhr
Was muss ich anstellen, um Sie persönlich kennen zu lernen, Herr Dr. von Hirschhausen?