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Ein schönes Lächeln ohne Zahnsubstanzverlust? Ja mit non-prep-Veneers

von Dr. med. dent. Jens Voss

geschrieben am 17. März 2010

Immer mehr Menschen wünschen sich weiße und idealtypische Zähne. Ein deutlicher Trend zeigt, dass viele Menschen sich nicht nur gesunde, sondern schöne Zähne wünschen.

Eine seit langen angewandte Lösung für eine Verschönerung des Lächelns stellen Veneers da. Veneers sind dünne Verblendschalen, die auf die Zähne aufgeklebt werden. Herkömmliche Veneers sind ca. 0,8 dick. Aus diesem Grund mussten bisher die Zähne beschliffen werden. Viele Patienten wünschen zwar eine Verschönerung und Veränderung ihres Lächeln, möchten dafür aber nicht ihre gesunden Zähne beschleifen lassen.

Seit einiger Zeit gibt es neue minimalinvasive Veneerverfahren, welche ein Beschleifen der Zähne überflüssig machen. Diese sogenannten non-prep-Veneers sind kontaktlisenartig dünn, ca. 0,3 mm. Damit werden diese Veneers mit Spezialkleber ohne ein Beschleifen der Zähne nur noch auf die Zähne aufgeklebt. Für die Behandlung sind nur zwei Besuche beim Zahnarzt nötig. Beim ersten Besuch erfolgt eine Abdrucknahme und Fotodokumentation. Der Patient verlässt danach die Praxis so wie er gekommen ist. Die Zähne werden nicht beschliffen und man braucht keine Provisorien. Im zweiten Termin werden mittels eines Traysystems bis zu 10 Veneers in nur einer Stunde eingesetzt.

Neben der neuartigen Technik zeichnen sich gute non-prep-Veneersysteme auch durch eine große Variabilität aus. Je nach Anspruch und Budget des Patienten (oder besser Kunden) kann dieser Veneers aus einem Kompositmaterial oder Vollkeramikmaterial wählen. Somit ist vielfach auch für Patienten mit eingeschränkten Budget eine Versorgung mit Veneers bereits ab ca. 350 EUR/Zahn möglich.

Mit diesen Veneers können eine Vielzahl von gewünschen Veränderungen erreicht werden, wie z.B. eine permanente Aufhellung der Zähne, der Schluss von Zahnlücken, leichte kieferorthopädische Fehlstellungen können behoben werden.

Die Behandlung mit non-prep-Veneers sollte durch speziell für dieses Verfahren geschulte und zertifizierte Behandler erfolgen.


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