Zink stärkt das Immunsystem
Zink ist für den Menschen ein essentielles Spurenelement, d. h. der Körper kann es nicht selbst herstellen, sondern es muss mit der Nahrung zugeführt werden. Nach Eisen ist Zink der häufigste und wichtigste Mikronährstoff im menschlichen Organismus.
Zink fungiert im Körper als Co-Faktor zahlreicher Enzymsysteme, die unter anderem auch für eine schnelle Bildung von Immunzellen benötigt werden. Bei Zinkmangel kann das Immunsystem nicht effektiv arbeiten, die Folge sind Erkältungen und andere Infektionen.
Neben erhöhter Infektanfälligkeit können aber auch Haarausfall, brüchige Nägel, Konzentrationsstörungen, Nachtblindheit, Appetitlosigkeit oder eine verzögerte Wundheilung Symptome eines Zinkmangels sein. Der tägliche Bedarf an Zink liegt laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung für Jugendliche und Erwachsene bei 7-10 mg pro Tag.
Vorallem Vegetarier, Senioren, Schwangere, Stillende, Diabetiker und Heranwachsende sind gehäuft an Zink unterversorgt. Auch Sportler haben einen erhöhten Zinkbedarf, da durch vermehrtes Schwitzen Zink verloren geht.
Um einem Defizit vorzubeugen kann, neben der richtigen Ernährung (gute Zinkquellen sind Fleisch, Milchprodukte, Weizenkeime, Nüsse und Meeresfrüchte), Zink auch in Form von Tabletten zugeführt werden. Hier sollte darauf geachtet werden, dass organische Zinkverbindungen, wie Zinkaspartat, Zinkhistidin, Zinkgluconat oder -orotat, vom Körper besser aufgenommen und verwertet werden können als anorganische.
Kaffee, schwarzer Tee oder die gleichzeitige Einnahme von Eisenpräparaten verschlechtern die Zinkaufnahme.
Zinktabletten sollten 1 Stunde vor den Mahlzeiten oder abends vor dem Schlafengehen eingenommen werden.
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