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Schweinegrippe, Vogelgrippe und demnächst? ...

Schweinegrippe, Vogelgrippe und demnächst? Ein Aufruf zur Besonnenheit

Prof. Dr. Grönemeyer

von
verfasst am 15.10.2009

Das Thema hat Kabarettreife erlangt, nicht irgendwo auf der Bühne dubioser Possenreißer, sondern in der neuen Late-Night-Show von Harald Schmidt. "Wir in den Medien", sagte der scharfzüngige Spötter neulich, "haben das Recht, dass diese Grippe im Herbst richtig ausbricht." Das war eine letzte Warnung, kein abgeschmackter Zynismus, wie er dem Kabarettisten gern unterstellt wird, eher schon ein Wink mit dem Zaunpfahl. Wenn es noch eines Anstoßes bedurft haben sollte, der neuesten Grippe-Inszenierung zu misstrauen, darauf lieber mit Skepsis als mit Angst zu reagieren, dann wurde er durch die Satire gegeben. Für mich stand freilich schon vorher fest, dass ich mich nicht impfen lasse, obwohl ich mich impfen lasse. Was das heißen soll? Ganz einfach, wie jedes Jahr werde ich mich zum Schutz vor der ganz normalen Wintergrippe mit einem erprobten Impfstoff behandeln lassen. Denn immerhin fallen dieser Krankheit, der saisonalen Influenza, Jahr für Jahr 500.000 Menschen zum Opfer. Allein in Deutschland erlagen ihr in den letzten Jahren bis zu 20.000 jährlich. Das sind siebenmal mehr, als bis heute weltweit an den Folgen der Schweinegrippe gestorben sind. Dies allein wäre jedoch noch kein Grund, der Kampagne zur Schweinegrippeschutzimpfung zu misstrauen und das Angebot zu dieser Impfung nicht anzunehmen, wie ich es für mich entschieden habe.

Natürlich weiß ich, welche Bedeutung der Impfung generell zukommt. Die Erfindung unterschiedlichster Impfstoffe und ihre flächendeckende Anwendung haben die Menschheit von Seuchen und Epidemien befreit, tödliche Risiken beherrschbar gemacht. Man denke nur an die Pocken, an Diphterie, Hepatitis, Kinderlähmung, Tetanus und eben auch immer mehr an die landläufige, gar nicht so ungefährliche Grippe. Nur wurden die dabei eingesetzten Medikamente, die Seren, auf Grundlage intensiver Forschung und genauer Kenntnis der jeweiligen Krankheit ständig weiterentwickelt. Aber was wissen wir bisher über die Schweingrippe? Genug, um ad hoc ein Serum zu entwickeln, das bei beherrschbaren Nebenwirkungen den gewünschten Erfolg garantiert? Und wie groß ist die Gefahr dieser Krankheit eigentlich? Immerhin sind die ersten Fälle von Schweinegrippe schon 1976 bekannt geworden. Und dass es bisher zu keiner größeren Ausbreitung, geschweige denn zu einer Pandemie kam, das alles könnte doch auch ein Anzeichen dafür sein, dass wir über eine "natürliche" Immunstärke gegen diese Krankheit verfügen. Müssten wir darüber nicht erst Gewissheit erlangen, bevor wir unter politischem Druck hektisch werden und auf die Schnelle Impfstoffe entwickeln, vor denen viele Ärzte jetzt schon warnen, weil noch gar nicht absehbar sein kann, mit welchen Nebenwirkungen seine Anwendung verbunden sein wird, etwa bei Schwangeren oder Herz-Kreislauf-Patienten? Selbst die Bundeswehr ist derart irritiert, dass sie andere Impfstoffe als die von der Politik für die Bevölkerung empfohlene bestellt.

Bei einem derartigen, immer öfter geübten gesundheitspolitischen Aktionismus stellt sich die Frage, ob nicht die Gesellschaft als Experimentierfeld missbraucht wird. Panik entsteht unversehens. Politiker diskutieren über die Kosten einer kurzfristig anberaumten Volksimpfung. Betriebswirte nehmen die Sache in die Hand. Kaum jemand denkt noch an seriöse medizinische Aufklärung oder die dringend notwendige Anleitung zur Verbesserung der eigenen Immunität. Wo wir Sicherheit brauchten, sorgen Gerüchte und Vermutungen für Verunsicherung. Alle reden über etwas, von dem keiner Genaues zu sagen weiß. Furcht vor dem Ungewissen weckt Misstrauen. Wer jetzt noch niest, hat sich die Folgen selbst zuzuschreiben. So einen will man eigentlich nicht mehr neben sich haben, nicht im Büro und gleich gar nicht auf dem Flug in den Urlaub.
Sicher, die Darstellung ist übertrieben, bewusst zugespitzt, aber sie mag doch verdeutlichen, in welcher Gefahr wir wirklich schweben. Immer aufs Neue lassen wir uns in den Bann bislang unbekannter oder kaum beachteter Bedrohungen ziehen und vergessen dabei, uns vor den wirklichen Bedrohungen zu schützen, nur weil sie keinen Aufsehen erregenden Neuigkeitswert mehr haben. Sollte es jetzt, in zwei Wochen, zu der staatlich geförderten Impfung gegen die Schweinegrippe kommen, müssen die Ärzte, Gesundheitsämter und Krankenhäuser befürchten, dem Ansturm nicht gewachsen zu sein, während gleichzeitig zu wenige Menschen zur Impfung gegen die ganz normale, aber erwiesenermaßen gefährliche Wintergrippe kommen, von der Impfmüdigkeit gegen andere Erkrankungen wie die Masern ganz zu schweigen.

Die jetzt beschlossenen Ausgaben in dreistelliger Millionenhöhe zur aktionistischen Schweinegrippen-Impfung hätte man sich für Aufklärungsaktionen, Vorsorgemaßnahmen und für eine Aktion zur Impfung gegen die saisonale Grippe gewünscht.

Ob das alles ein Werk der Pharmaindustrie ist, ob sie die Kampagnen schürt, um ihr Geschäft mit der Produktion neuer Impfstoffe zu machen, sei hier dahingestellt. Denn was hätte die Industrie schließlich von derartig kurzlebigen Produktionszyklen im Rhythmus immer schneller aufeinanderfolgender Pandemie-Ausrufungen. Dass es schwarze Schafe auch in dieser Branche gibt, ist unbestritten. Man denke nur an den Fall einer Schweinegrippe-Impfstoff produzierenden Firma, die das Risko der "des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung des Pandemie-Impfstoffs" auf die Länder übertragen will, um sich selbst damit "gesamtschuldnerisch frei von Schadensansprüchen" zu  stellen. Ein solcher Vorgang zerstört Vertrauen in Politik und Industrie.

In jedem Fall aber erscheint mir die Anfälligkeit unserer Gesellschaft für Hiobsbotschaften jeglicher Art sehr bedenklich. Nicht, dass wir drohende Gefahren nicht ernst nehmen sollten; da darf nichts klein geredet werden. Das gilt für den Rinderwahnsinn wie für die Vogelgrippe. Haben wir schon vergessen, welch unglaubliche Menge von Vögeln und Hühnern damals vernichtet wurden, wie fast Panik darum ausbrach, ob ausreichende Mengen des abwehrsteigernden Neuramidase-Medikaments Tamiflu® vorrätig sind? Auch in diesem Fall hat die Politik nicht unerhebliche Lagerbestände in Auftrag gegeben. Müßten nicht wir Ärzte viel mehr die Patienten an die Hand nehmen und sie umfassend beraten,  um der Irritation und der dadurch möglicherweise beschleunigten Impfmüdigkeit der Bevölkerung entgegenzuwirken? Denn mit Panikreaktionen ist der Schweinegrippe nicht beizukommen. Sie könnten uns am Ende noch dazu verführen, ganze Tier-Populationen abzuschlachten, ohne die ersehnte Sicherheit wirklich zu erlangen. Wer weiß heute schon, ob nicht auf die Schweine- bald eine Mäuse- oder Goldfischgrippe folgt? Ganz abgesehen davon, dass die meisten Fälle von Schweinegrippe bisher einen weniger dramatischen Verlauf zeigen.

Bei aller geboten Vorsicht, je mehr wir uns von den Horror-Meldungen treiben lassen, desto mehr laufen wir Gefahr, in die Abhängigkeit zu geraten, anfällig zu werden, weil wir in der geschürten Furcht vor unbekannten Bedrohungen vergessen, uns vor dem zu schützen, was uns viel unmittelbarer anfallen kann. Deshalb plädiere ich neben der notwendigen Aufklärung für die Impfung und warne zugleich vor dem Impf-Event. Gerade im Angesicht der ersten sehr bedauernswerten Todesfälle in Deutschland.

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Kommentare zum Artikel (11)


27.01.2013 - 18:41 Uhr

27.01.2013 Sehr geehrter Herr Professor, leider...

von Dr. Karl-Heinz Schloen (Arzt für Allgemeinmedizin)

... habe ich Ihren Kommentar nicht schon im Oktober 2009 gelesen. Ich habe mich im November 2009 gegen die Schweinegrippe impfen lassen; ich glaubte, ich hätte als Hausarzt eine Vorbildfunktion. Mich erwischte die Schweinegrippe im Januar 2010 mit massiven Magen-Darm-Problemen. ( 5 kg Gewichtsverlust in 4 Tagen) Am schlimmsten ist aber die Müdigkeit, die mich seit der Impfung plagt! Im Nachherein gratuliere ich allen Patienten, die sich damals nicht gegen die Schweingrippe haben impfen lassen! Mit freundlichen Grüßen Karl-Heinz Schloen

23.08.2012 - 00:15 Uhr

Mit dem Abstand von knapp 3 Jahren kann man heute...

von Bruno v. Bornhaupt

... eine andere Bewertung der umstrittenen Schweinegrippe-Impfung vornehmen. Die Impfung wurde seinerzeit von der Bevölkerung quantitativ nicht so angenommen, wie von der Politik gewünscht. Die Panik, mit der eine drohende Grippeepidemie in den Medien verbreitet wurde, war völlig überzogen und mutmaßlich zentral gesteuert. Man wollte wohlmöglich den Ernstfall für BRD proben . Es gab nur wenige schwere Krankheitsverläufe, ansonsten beruhten die großen Erkrankungszahlen wie immer auf Schätzungen mit ungenauen Zahlen - viel heiße Luft. Grundsätzlich gilt: Die Impf-Lobby hat es bis heute vermieden Fall-Kontroll-Studien zu jedem Impfstoff durchzuführen und Ergebnisse vorzulegen, die zweifelsfrei die Wirksamkeit von Impfungen belegen und die Risiken von Impfkomplikationen mit Zahlen benennt. - Warum, wenn Impfen ohne Wenn und Aber so erfolgreich und risikofrei ist? - Alle Grippefälle der Saison 2009/2010 haben wir in unserer Hausärztlichen Praxis (mit homöopathischem Schwerpunkt) ausnahmslos homöopathisch behandelt. Kein Patient war länger als 3 Tage krank (mit nur mäßig ausgeprägter Beschwerdesymptomatik), keiner musste stationär oder gar in Quarantäne behandelt werden! Ähnlich war das auch in den folgenden "Grippe-Jahren". - Im Laufe der vielen Jahre, die wir therapeutisch tätig sind, habe ich recht viele Patienten erlebt, die Impfungen ohne irgendwelche Rekationen überstanden haben. Dennoch haben wir auch einige Patienten erlebt, die auf Impfungen mit Krankheitserscheinungen reagiert haben oder massive Impfreaktionen bis hin zu schweren Impfschäden entwickelt haben (ähnlich wie obige Fallschilderung Fr. Schmidt). Diese Krankheitsverläufe lassen sich aber häufig auch noch nach Jahren erfolgreich mit Homöopathie behandeln. Das mag für einen unbedarften Laien vermessen klingen, entspricht aber der jahrezehntelangen Erfahrung. - Als Arzt bin ich in der Impffrage wie Sie vielleicht gemerkt habe zwiegespalten, da es seit Jahrzehnten keine verlässliche (!) Datenlage gibt, die Orientierung bieten kann. Von den Masernepidemien der letzten Jahr waren geimpfte (!) genauso wie ungeimpfte Kinder betroffen, dennoch wurde daraus eine Schuld der ungeimpften Kinder und der "Impfmüdigkeit" sowie der unverantwortlichen Eltern gemacht. Impfempfehlungen haben aber noch einen ganz anderen Effekt: Ein Arzt erhält in Deutschland für die Durchimpfung von Patienten ein zusätzliches Honorar, das z. B. bei Kinderärzten insgesamt den größten Anteil ihres Honorars ausmacht - da wundert man sich nicht mehr, warum auf junge Eltern so großer Druck ausgeübt wird "wollen Sie nicht das Beste für Ihr Kind?" Impfungen werden über diesen einfachen Weg von allen Krankenkasse durchgedrückt. Die Unabhängikeit eines Arzt bleibt so schnell auf der Strecke, wer kritisch gegen Impfungen berät, schneidet sich ins eigene Fleisch. Jeder Epidemiologe ist unglaubwürdig, der aus Krankheitsstatistiken über Jahre hinweg die Wirksamkeit von Impfstoffen ableitet. Da hilft es auch nicht, dass die Zahlen vom statistischen Bundesamt erhoben worden sind, auch diese beruhen nur auf Schätzungen und nicht Zählungen!

11.10.2010 - 22:30 Uhr

Gleich nach der Schweinegrippeimpfung ging es...

von Schmidt Monika

... unserem Sohn sehr schlecht. 8 Monate nach der Impfung hat mein Sohn noch immer mit schweren Störungen zu kämpfen. Muskel, Glieder, Knochen, Schmerzen unsäglich, dazu kommt Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Herz- und Lungenschmerzen, Nervenkribbeln und dies bei einem Erwachsenen, jungen Menschen, der sportlich sehr aktiv war und der absolute Hohn - er ist Doktorant. Alles doch sehr golfkriegsartige Sympthome. Wir wissen nicht mehr weiter, keiner kann helfen und was das Schlimmste ist, die Ignoranz der Ärzte, an dem Klinikum, die die Impfung vorgenommen hat. Mittlerweile hat er an einer neutralen Klinik alle Untersuchungen bezüglich MS etc. vornehmen lassen - ohne wirkliche Ergebnisse. Selbst er hat den Glauben an die Medizin verloren und dies, bei einem jungen Menschen, der sich ganz und gar der Forschung verschrieben hatte - traurig!!!!!

19.04.2010 - 12:56 Uhr

Sehr geehrter Herr Prof. Grönemeyer, mich würde...

von Norbert Rieger

... interessieren ob die Rolle von Gluthation in Verbindung mit einer Stärkung des menschlichen Immunsystems bereits ausführlich im Zusammenhang mit Viruserkrankungen hier in D diskuttiert wird. Nach meinen Recherchen gibt es weltweit mehr als 80000 Veröffentlichungen. Mir ist bekannt dass ein diätätisches Zusatzmittel mit dem Namen Immunocal erfolgreich in therapeutischen Behandlungen bis hin zu Kreb-und HIV Therapien in USA/Kanada bereits eingesetzt wird und von Experten wie Prof. Montagnier (Entdecker HIV Virus/Nobelpreisträger 2008) sowie Prof. Wulf Dröge (Ltr. Immunbiologie deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg) empfohlen wird.

23.02.2010 - 03:27 Uhr

Ganz deiner meinung, Peter. ich wundere mich...

von Alfons

... oft, was aerzte so alles von sich geben, und nie dem pharmakartell weh tun wollen, der sich eine krankheit nach der anderen erfindet. Was solls als naechstes sein nach dem Sars/Vogelgrippe/Schweinegrippe-Flops? Hundegrippe? Hamstergrippe? Ich bins leid von diesem abgestimmten konzertierten hysterischen Massenmedienpropaganda-Chor verkackeiert zu werden. Laut diversen Umfragen waren eh nur um die 30% bereit sich impfen zu lassen und haben den "offiziellen" Veralutbarungen misstraut, da es schliesslich genug Gegeninformation aus den Alternativen Medien gibt, die dieses falsche spiel nicht mitspielen. Ich erwarte von den VON UNS ungefragt finanzierten Oeffentlich-Rechtlichen auch ausgewogene berichterstattung und kein blosses wiederkaeuen von Pharma-Propaganda, d.h. auch ALLE wissenschaftlichen Kritiker OEFFENTLICH vorzustellen mit ihren Buechern gegen den gefaehrlichen Impfwahn.

22.11.2009 - 13:03 Uhr

Auch die gewöhnliche Influenza ist bis auf...

von MarkusOB

... weiteres keine harmlose Angelegenheit: Im Winter 2002/2003 gab es nach Angaben des Robert-Koch-Instituts in Deutschland 5 Millionen Infizierte und 16.000 bis 20.000 Todesfälle, die auf eine Influenza zurückzuführen sind.

17.11.2009 - 22:55 Uhr

warum bekommen die minister die besseren impfungen...

von

... und wir die die kleineren nicht ist doch seltsam oder nicht was soll man davon halten einen schönen abend das gibt uns doch zu denken oder nicht

09.11.2009 - 20:39 Uhr

Nun möchte ich mal einen anderen Ansatz zur...

von sebastian

... Debatte geben. Was ist mir Eltern und deren Kindern? Ich selbst habe einen jungen Sohn und weiss nun nicht was ich jetzt da am besten tun solle. Im Kindergarten trat ein Fall von der sogegannten Schweinegrippe ( Neue Grippe ) auf und wir haben den kleinen Mann vorerst rausgenommen. Ist sein Immunsystem stark genug oder sollte man hier lieber Impfen? Ich habe mich tage / wochenlang im Internet erkundigt, alles durchgelesen was es zu finden gab. Schon als die erste Meldung kam, hab ich befuerchtungen gehabt. Natuerlich sterben jaehrlich zig tausende Menschen an der Saisonalen Grippe. Doch wir haben noch keinen Winter mit dieser "Neuen Grippe" erlebt. Vielleicht sind am Ende die zahlen ja annaehernd gleich?!? Vielleicht haben wir dann eben jedes Jahr 2 verschiedene Grippearten. Wobei die Schweinegrippe sich ja auch scheinbar im Warmen Wohlfuehlt und man sich so auch im Sommer anstecken kann etc. Das heißt im Theoretischen Sinn: Es sind nun viell. 2 Bedrohliche Grippearten. Ich frage mich allerdings auch, warum nicht früher das Geld was nun in die Impfkampagne Investiert wurde, in die Forschung gesteckt wird um hier der Natur einen Schritt vorraus zu sein. Aber zurueck zum Thema bzw. worauf ich hinaus will. In den Medien / Meldungen sind nun alle Altersschichten von Todesfaellen Aufgetreten und bisher waren es immer Vorerkrankte Menschen die der Grippe zum Opfer gefallen sind. Wobei ich denk, dass hier auch die Normale Grippe mit Lungenentzuendung etc. wohlmoeglich genauso zum Tode gefuehrt haette. Ich bin kein Arzt sondern es sind nur so Gedanken im Kopf die ich gern Loswerden will. Wie schon gesagt... Was macht man nun mit den Kindern? Es wird empfohlen sie 2 mal im Abstand von 3 Wochen zu Impfen. in jeder Impfdosis is Quecksilber enthalten was bei Jungen Menschen zu Synapsen ( schreibt man doch so ) Rückgang führt. Generell ist Quecksilber für den Menschen nicht unbedingt von Gesundheitlichem Vorteil. Aber was tun? den kleinen Mann impfen oder nicht? Falsch macht man es sowieso. Wenn man ihn nicht impft kann man nur hoffen, dass er ein starkes Immunsystem hat und nicht umkummt. Aber hier ist das Wort hoffen, auch nicht angebracht an sich , denn es geht um´s eigene Kind. Es gibt fuer alles Befuerworter und Kritiker. Vor 3J. war es Vogelgrippe, Tamiflu in Massen wurde Bestellt und letztenendes kam alles anders und es is nun Abgelaufen . Jetzt kommt die Neue Grippe und man weiss nicht genau wo man dies Einordnen soll. Die meisten in meinem Umfeld sagen: Ne, ich lasse mich nicht Impfen. Wer weiss was die Impfung am Ende mit mir macht. In Schweden sind Menschen an der Impfung gestorben. Viell. hätten sie ohne Impfung überlegt ?!? Es kann sein, dass man in einen Schockzustand faellt bei der Impfung und wie ich im Internet gelesen habe, muss man vor Impfung einen Zettel Unterschreiben, indem man alle Nebenwirkungen in Kauf nimmt ohne jemanden "Haftbar" zu machen. Allein der Gedanke an dieses Vorgehen laesst einem nen kalten Schauer ueber den Ruecken laufen. Wie soll man da dann die Impfmuedigkeit Loswerden?!?! Allerdings ist der Hype und die Panikmache geradezu Anziehend. Jeden Morgen eine Neue Meldung. Tja... Jeder hat sein Leben selbst in der Hand. Das Stimmt. Aber in welche Hand nehm ich es?!? Und wie Entscheide ich ueber ein anderen Menschen der nicht mal die Welt kennengelernt hat? Der sich gar nicht Ausdruecken kann oder gar Versteht um was es hier geht etc. Alles nur so Gedanken die in einem Vorgehen. Und auch ein Anrufen bei Unterschiedlichen Aerzten bringt einen kaum weiter. Der eine meint so , der andere wieder anders. Da wird das Mißtrauen nicht wirklich geringer und die Verzweiflung nach der Richtigen Handlung waechst. In diesem Sinne... Einen schoenen Abend

07.11.2009 - 18:36 Uhr

@Inge Wie sich also befreien aus dem...

von Elfriede

... "Mündel-Dasein"? Indem man sich traut, sich von denen, die einen bevor-munden und manipulieren, sei es durch Panik-Mache oder gut gemeinte Rat-Schläge, zunächst einmal abzunabeln: für einge Zeit keine (!) Zeitung lesen, kein Fernsehen schauen, sondern sich im Internet Berichte auf den alternativen Seiten anschauen. Wenn Sie hier auf die entsprechende Seite kommen und erfahren, was die "Ursache" für eine Krankheit tatsächlich ist, wird Sie das noch nachdenklicher machen. Ich will diese Website hier nicht nennen, denn die offizielle Medizin tut alles, um sie zu unterdrücken... Wenn Sie wirklich wollen, werden Sie fündig - und mündig.

19.10.2009 - 13:48 Uhr

@Peter Ihr Kommentar lässt mich sehr...

von Inge

... nachdenklich zurück! Ein - wie ich meine - guter Hinweis, dass nirgends tatsächlich belegt zu sein scheint, wie viele Menschen jährlich tatsächlich an der "normalen" Grippe sterben. Richtig auch, dass man die "umfassende" Beratung in Sachen Impfempfehlungen in der Regel als schlechten Witz bezeichnen kann. Was aber soll ich mit dem Satz anfangen: "Werden Sie zum mündigen Patienten, nehmen Sie Ihr Schicksal selbst in die Hand."? Natürlich ist es meine eigene Entscheidung, ob ich mich impfen lasse oder nicht. Um eine solche Entscheidung zu treffen, sollte man Fakten kennen. Wem soll ich vertrauen: den Impfgegnern oder den Impfbefürwortern? Neutrale Fakten bekomme ich nicht? Vielleicht dann wenigstens den Rat eines renommierten Arztes (wie Dr. Grönemeyer?)? - Da soll ich mich ja jetzt nicht von wohlklingenden Namen einsäuseln lassen... Also bleiben mir 2 Möglichkeiten: ich werfe eine Münze oder lasse es gleich bleiben, da mir keiner sagen kann, welche unangenehmen Nebenwirkungen nach der Impfung auf mich zukommen können. Mündig fühle ich mich jetzt aber auch noch nicht...

19.10.2009 - 09:17 Uhr

Leider kann ich Herrn Grönemeyers Darstellung...

von Peter

... nicht unwidersprochen lassen. Herr Grönemeyer spricht von Panikmache im Zusammenhang mit der Impfkampagne, ist sich aber nicht zu schade das gleiche mit der normalen Grippe zu wiederholen. Angeblich sterben jährlich an der Grippe bis zu 500.000 Menschen weltweit. Wer hat die Toten denn alle gezählt? Herr Grönemeyer? Die Gesundheitsbehörden? Nein, diese Zahlen sind Schätzungen die auf einem mathematischen Modell beruhen! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Niemand weiss wie viele Menschen wirklich an der Grippe sterben, oder ob die Grippe die alleinige Todesursache war, aber alle verbreiten diese Zahlen, als wären sie in Stein gehauene Gebote. Welchen Wert solche Modellrechnungen wirklich haben, sollte jeder für sich selbst beurteilen. Alle angeblichen Impferfolge die Herr Grönemeyer aufzählt ,werden von ihm absolut unkritisch widergeben, nach anderen Ursachen die am Rückgang der genannten Krankheiten beteiligt sein können, fragt Herr Grönemeyer nicht. Nun, es ist aber auch nicht einfach, mal einen Schritt zurückzutreten und zu überlegen ob der stolz erworbene weisse Kittel wirklich mehr Probleme löst als dass er neue schafft. Auch die umfassende Beratung des Arztes in Impffragen die uns so nahe gelegt wird, ist im wirklichen Leben ein schlechter Witz. Sobald ich einen Arzt nach Impfempfehlungen frage, werden mir Infobroschüren der Impfstoffhersteller in die Hände gedrückt. Ist das unabhängige Medizin? Wie kann ich da noch Vertrauen zu einem Arzt haben? Warum hat die Pharmaidustrie so viele Lobbyisten in Berlin? Weil sie so viele Segnungen für die Menschheit im Gepäck hat? Nein, denn wenn das so wäre, würde man ihnen das Zeug ja aus der Hand reissen. Denken Sie mal wieder selber, lassen Sie sich nicht von wohlklingenden Namen und scheinbar kritischem Gesäusel einlullen. Werden Sie zum mündigen Patienten, nehmen Sie Ihr Schicksal selbst in die Hand. Niemand kann Ihnen die Verantwortung für Ihr Leben abnehmen. Krankheit und Tod gehören nun mal zum Leben, ob wir das wahrhaben wollen oder nicht.


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