Gefälschte Medikamente aus dem Internet

Petra Müller

von
verfasst am 09.03.2009

© Alterfalter - Fotolia.com
Seit Anfang 2004 ist der Internethandel mit Arzneimitteln in Deutschland gesetzlich erlaubt. Auch verschreibungspflichtige Medikamente dürfen online gehandelt werden. Allerdings finden sich im Internet immer mehr gefälschte Präparate, die häufig unter unhygienischen Verhältnissen und aus minderwertigen Rohstoffen hergestellt werden.

Viagra ist nach wie vor eines der am häufigsten gefälschten Arzneimittel, aber auch Schmerzmittel und Antibiotika beispielsweise sind zunehmend betroffen.

Allein im Jahr 2007 wurden an den EU-Grenzen über 4 Mio. gefälschte Arzneimittelpackungen beschlagnahmt. Nach Angaben der WHO ist bereits jedes 10. verschickte Medikament eine Fälschung!

Die DGIM (Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin) rät daher, Arzneimittel in öffentlichen Apotheken zu kaufen bzw. die Seriösität der Internet-Apotheke vor einer Bestellung genau zu prüfen.

Um den Verbrauchern die Unterscheidung zwischen seriösen und unseriösen Internethändlern zu erleichtern hat der Bundesverband deutscher Versandapotheken (BVDVA) das Gütesiegel „ Sichere Versandapotheke" eingeführt.

Das Gütesiegel ist fälschungssicher und darf nur von zugelassenen Versandapotheken auf der Website installiert werden.

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