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Heilpraktiker-Unfug

Dr. Frauke Höllering

von
verfasst am 29.09.2010

© babimu - Fotolia.com
Heute hatte ich ein interessantes Gespräch mit einer jungen, durchaus intelligenten Frau, die mich entnervt aufsuchte. Sie hatte reichlich Geld bei einer Heilpraktikerin gelassen, die bei der Schwangeren teure Akupressursitzungen durchgeführt hatte, die höchstens einen Tag lang Linderung ihrer Verspannungen erbrachten.

Ich fragte sie, warum sie sich mit ihren Problemen nicht (wie sonst) an mich gewandt hat. Ihre Antwort sollte uns ins Grübeln bringen: "Ich wollte nicht, dass Sie mir gleich Tabletten aufschreiben", sagte sie. Auf meine freundliche Frage hin wie sie auf die Idee käme, dass ich Verspannungen bei Schwangeren mit Chemie behandeln würde, stutzte sie: "Nein, das wäre ja gar nicht Ihre Art!", meinte sie dann nachdenklich. Sie war zur Heilpraktikerin gegangen, weil ihr das von einer Kollegin empfohlen wurde.

Wieder einmal waren es Vorurteile, die hier maßgeblich waren. Kurz gefasst: "Ärzte ballern immer gleich mit Pillen los und haben kein Ahnung von sanfter Medizin". So einen Unsinn habe ich schon Dutzende von Malen gehört, obgleich wir Naturheilkunder, Homöopathen und Akupunkteure en masse in unserer Zunft haben. Warum gelingt es uns nicht, diese Bereiche mit ärztlicher Kompetenz auch in der Öffentlichkeit zu besetzen? Warum überlassen wir Heilpraktikern diese Bereiche, die eine weit weniger umfangreiche Ausbildung haben als wir und ihre Patienten obendrein finanziell echt bluten lassen?

Für eine Akupressursitzung hat die Patientin mehr bezahlt, als eine Akupunktursitzung bei mir gekostet hätte. Interessant auch, dass Heilpraktikern klaglos weit höhere Summen bezahlt werden, als wir für unsere IGeL- Leistungen (z. B. Reiseimpfungen) oft gegen Widerstände einfordern müssen.

Die Patientin verließ die Praxis mit einem Rezept für Massage und Krankengymnastik. Akupunktur haben wir erst einmal zurück gestellt, um ihr angeschlagenes Budget zu schonen. Ich blieb mit einer Menge unbeantworteter Fragen zurück. Eine hatte ich der Patientin noch gestellt: "Wenn Sie in den Urlaub fliegen: Möchten Sie dann, dass ein Pilot am Steuerknüppel sitzt, oder ein ‚Flugpraktiker‘?". Ihr Lächeln war reizend, ihre Antwort kann sich jeder denken.

Aber zu den offenen Fragen: Wäre es nicht schön, wenn alle Heilpraktiker ein profundes, wissenschaftliches Grundlagenwissen hätten, also Medizin studiert? Dann wären unsere alternativmedizinisch Interessierten in noch besseren Händen. Oder andersherum: Wie wäre es, wenn man (nicht nur die) naturheilkundlich tätige Ärzte genauso gut bezahlen würde wie derzeit die Heilpraktiker? Dann könnten auch sie jene Zeit und Zuwendung aufwenden, die ihre Patient(inne)n so dringend brauchen.

Ich bin mir darüber im Klaren, dass es unfähige, kurz angebundene und leichtsinnige Ärzte gibt und gut ausgebildete, engagierte und kompetente Heilpraktiker. Aber wollen wir nicht alle das Beste für unsere Schutzbefohlenen? Wer sich als Arzt niederlässt, darf das erst nach mindestens 10 Jahren der Aus- und Weiterbildung. Ein Heilpraktiker braucht eine Prüfung, kann sich aber mit Büchern darauf vorbereiten und muss nicht einmal den Besuch einer speziellen Heilpraktikerschule nachweisen. Wie passt das zusammen?

Viele Fragen, wenig Antworten. Vielleicht haben Sie welche?

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Kommentare zum Artikel (19)


21.02.2014 - 10:05 Uhr

Warum vergleicht Fr.Höllering überhaupt Arzt und...

von Bernd

... Heilpraktiker? Die Einlassungen sind nur abwertend, voller Neid und Hass auf die Heilpraktiker, die aber, fragt man Patienten, so dumm gar nicht sein können. Wir Heilpraktiker wollen gar keine "Schmalspurmediziner" sein, sondern unseren Patienten eine echte Alternative zum Schulmedizinpfusch bieten, der von diesen auch dankbar angenommen wird, ohne Standesdünkel und Pharmamafia.

25.06.2013 - 13:24 Uhr

Wir lernen Tabletten zu nehmen/verschreiben. Und...

von David

... es ist logisch, denn die Pflanzenextrakte sind in den Tabletten. Das verleitet dazu grundsätzlich zu glauben, dass das was hilft immer Tabletten sind. Und man nach der roten Liste geht, oder auch gern Vitamine in Tabletten nimmt etc. // Da verschreibt man bei allergischem Asthma auch mal eine 2 wöchige Cortisontabletten-Therapie. Der Patient nimmt dann mal eben 40 Kilo zu und ist zu nichts mehr zu gebrauchen. Erfolg? // Der Heilpraktiker Unfug ist ein teil dessen, was >keiner< wirklich in der Schule oder Studium gelernt hat. Wie angemessene Ernährung/Lebensführung vor fast allen Krankheiten schützen kann. // Bezeichnend ist der Fakt, dass Ärzte Depressionen nicht verstehen. Oder wie gravierend eine Verdauungsstörung sein kann. Wie will man die feststellen? Ich kann mich nicht erinnern das jemals einer getestet wurde auf Fleischunverträglichkeit, Störungen der Fettsynthese, solange alle Blutwerte halbwegs im Rahmen sind. Was wenn nun der gesamtcholesterin normal ist, die HDLs aber unter 10 mg/dl? Die Folge ist eine Depression! Herzlichen Glückwunsch für die Diagnose und ungeachtet der Blutwerte ein "gut verträgliches" Antidepressiva zu verschreiben. // Wie sieht es mit Bluthochdruck/Hoher Puls durch Nahrungsmittelintolleranzen aus? Betablocker? wenn man es in der Praxis jeden tag mit 100 volldeppen zu tun hat die keine Ahnung von Erährung haben, wäre das wohl sicherer um vor einem Schlaganfall zu schützen. Das "psychosomatische" korrekt betiteln zu können ist die Kunst. Einen Beinbruch kann jeder Diagnostizieren. // Letztendlich ist es egal ob ein Mediziner oder ein Heilprakitiker eine korrekte Diagnose stellt, aber der, der sie stellt und behandeln kann ist der König! // Da viele Erkrankungen vom Verdauungsapparat kommen, bzw. aus Über/Unterernährung mit guten und schlechten Lebensmitteln, ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass ein Heilpraktiker/Ernährungstherapeut diese besser behandeln kann als ein Schulmediziner. // Wo ist dann hier das Problem... das Geld?

18.04.2013 - 12:44 Uhr

Na, diese Antwort und diese Haltung sind doch auch...

von Pia Marlene

... mal wieder typisch und überschlagen sich vor Vorurteilen: Heilpraktiker sind dumme und unfähige Nichtskönner, die dafür auch noch eine Menge Geld verlangen. Nur die Ärzte, die Götter in Weiß, haben sich die medizinischen Kenntnisse und Fähigkeiten mit goldenen Löffeln einverleibt und dienen der Menschheit fehlerfrei und für ein kleines Entgeld. Das ist so lächerlich, das es witzig wäre, wenn es nicht so abwertend und diskriminierend zugleich wäre. Nicht nur den Menschen, die als Heilpraktiker tätig sind und ihren Beruf gut machen, sondern auch dem Beruf gegenüber. HP Pia Marlene

08.06.2011 - 09:31 Uhr

Aber zu den offenen Fragen: Wäre es nicht schön,...

von Hendrik Kleps

... wenn alle Heilpraktiker ein profundes, wissenschaftliches Grundlagenwissen hätten, also Medizin studiert? HÄTTEN Dann wären unsere alternativmedizinisch Interessierten in noch besseren Händen. Oder andersherum: Wie wäre es, wenn man (nicht nur die) naturheilkundlich tätigeN Ärzte genauso gut bezahlen würde wie derzeit die Heilpraktiker? Dann könnten auch sie jene Zeit und Zuwendung aufwenden, die ihre Patient(inne)n so dringend brauchen.

16.11.2010 - 15:35 Uhr

Ich dachte auch nie dass ich alternative Medizin...

von Marie-Jeanne D.

... mal studieren würde. Und ich kann ihnen nur sagen, wenn sie die grösste europäische HP Schule besuchen und mit OA konfrontiert werden von einem sehr renommierten KH und noch so einigen Dozenten.... ARG, es geht nur um reine aktuelle Schuldmedizin und knallhart wie bei Medizinstudenten und mit Fallbeispielen dazu. Ausserdem diskutieren wir auch darüber wo die Grenzen sind !!! und dass man mit anderen bewährten HP's und auch Ärzten und KH zusammenarbeiten sollte. Wenn der Patient die Sicherheit hat dass die Diagnose abgesichert ist, dann sollte er selbst entscheiden können ob und warum er sich für eine alternative Medizin entscheidet. Wenn ich mir bei einer Differentialdiagnose nicht sicher bin und es um LEBEN geht erstmal oder nicht, dann werde ich wie andere ihn weiterreichen an KH. Wie sagte der OA Dozent: Wer heutzutage allein in seinem Kämmerchen arbeitet und nicht die Interdisziplinarität und das Wissen von anderen auch sucht (auch über Internetexperten Austauch weltweit, wie sich inzwischen auch die besten Ärzte und UK verständigen, weil einfach zuviel "rare Krankheiten" auftauchen) der ist binnen 5 Jahren raus, so schnell wie die medizinische Wissenschaft sich entwickelt. Das gilt für Ärzte wie für HP's meinte er und er ist wirklich als Arzt nicht naturheilkundlich da er Onkologe und Hämatologe ist und Mukoviszidose Ambulanz hat. Warum gehen so viele Menschen zu Hellsehern auch bei Krankheiten ??? DAS MACHT MIR VIEL MEHR ANGST glauben sie mir, als wenn ich mich sehr gut ausbilden lasse und meine Grenzen auch erkennen lerne. Das kostet allerdings eine Stange Geld wenn man die gute Ausbildung haben will, nur das ist auch so bei Ärzten...... Dass ich noch lebe habe ich nicht rund 18 verschiedenen Ärzten und Chirurgen zu verdanken, sondern meiner eigenen weltweiten Recherche kurz vor dem Aus. Ich hab auch knallhart die Frage überall schon gestellt WIESO Ärzte immer diagnostisch schlechter werden ??????? Sie wären überfordert, keine Zeit weder für Patienten noch für weitere Ausbildung. In den KH fehle die richtige Logistik. ODER WIE MEINE ALLERGOLOGIN: " Komplementsystem daueraktiviert ist mir zu kompliziert, ich mach was sie sagen" Wenn ich was meinem Nephrologen von einem seit 1999 weltweit erkannten Angio-Ödem Typ III rede und sage die Allergologin kannte den nicht mal und es ist ihr Bereich und wir sind 2010.... dann meinte der "das sind Spitzfindigkeiten - wir können nicht alle "neuen" Krankheiten mehr kennen..... ABER SIE BEHANDELN DOCH HAB ICH GESAGT und wenn es nicht geht medikamentös wie bei so vielen in dem Fall allein, dann werden sie abgeschoben. RUND 20% wie gesagt reagieren nicht Standard auf Therapien und es werden immer mehr und es ist ein sozialpolitisches Problem punkto Budget in allen Ländern wie liebe Fra. Dr. sie sicher auch wissen. Nun gut, wenn ich die Reaktionen von "normal praktizierenden Ärzten mit Spezialisierung allerdings" einem der Chefprofs an UK sage, dann schauen die nur ungläubig. Noch eine kleine Bemerkung: Der Dozent OA und obere Liga in seinem Bereich meinte trocken "Ich stelle jedwege Röntgendiagnose inzwischen in Frage und geniere mich keineswegs mehr die gegebenenfalls umzuändern wenn mein Gebiet". Dazu kann ich auch nur sagen von allen Röntgenaufnahmen egal ob CT, Scanner, MRT, in meinem Leben war nur 1 einzige richtige Diagnose dabei. Auch das ist Standard oft wie ich eben durch Engagement weiss, wie soll man auch nach dem 60. Scanner am Tag noch einen Tumor erkennen hab ich dem Gesundheitsminister hier geschrieben, ausser der ist rot, schreit hier bin ich und macht Bauchtanz. Das wurde dann verstanden..... NB: Zu grob fahrlässig und auch zu unterlassener Hilfestellung werden HP's genauso gerichtlich belangt wie Ärzte und können viel schneller als Ärzte auch ihre Zulassung verlieren. Ich geh grad mit Arzt und KH vor Gericht mit Staranwalt weil keine Einigung möglich nach 3 Jahren und kann ihnen sagen dass das was ich dazu einfach nur mal gesammelt habe, alle noch mehr umgehauen hat punkto sich gegenseitig schützen und nichtssagende Berichte und sogar erste Expertise über Grenze hinaus "angepasst" von sehr anerkanntem Chefprof in dem Fall weil die sich kennen. Die Ethikkommission der Ärzte sagt nichts wie überall bloss aussitzen. Ich hab zuviel mit Ärzten eben auch privat in meinem Leben zu tun gehabt und weiss mehr als genau inzwischen was abläuft bei den 20% wo es eben nicht normal läuft. Wir sollten alle Wasser in unseren Wein schütten - Ärzte und alternative Mediziner, wobei es auch grosse Ärzte/Reformer gab und gibt welche auch Naturmediziner sind und die kriegen deren auch massiv ab von ihren Kollegen, da hab ich schon die Spielchen bei TV Sendungen verfolgt. Es ging da nicht um die Ausbildung oder die medizinischen Kenntnisse, eben weil Arzt gegen Arzt, es geht einfach nur drum dass die Naturmediziner nicht massiv mit jedwegen Medikamenten bei verschiedenen Krankheiten therapieren. Arzt = chemische Keule oder Chirurgie, jeder Kollege/jede Kollegin die da nicht reinpassent, werden abgelehnt. Schwarz oder weiss in allem wie auch hier beschrieben hasse ich - es gibt sehr viele graue Schattierungen dazwischen.

14.11.2010 - 12:15 Uhr

Ich auch. Danke!

von Dr. Frauke Höllering

11.11.2010 - 17:24 Uhr

in dieser einen metaphorischen frage: "wenn sie in...

von waldemar hammel

... den urlaub fliegen - soll dann ein ausgebildeter pilot am steuer sitzen, oder ein flugpraktiker?" ist alles komprimiert ausgesagt, was man über den gewöhnlichen "heilpraktiker" wissen muss. es geht dabei nicht einmal darum, dass diese scharlatanerie unnütz geld kostet, sondern darum, dass sie patienten ernsthaft gefährdet, indem erkrankungen oft gar nicht erkannt und/oder nicht adäquat behandelt werden. ich halte summarisch schon die ausbildungen der heilpraktiker für einen sehr schlechten scherz, und die heilpraktikerei für im prinzip grobe fahrlässigkeit.

11.11.2010 - 10:17 Uhr

Ich gebe Ihnen Recht: Als Arzt weiß man...

von Dr. Frauke Höllering

... wahrhaftig nicht alles, und es lohnt immer, sich die Erfahrungen und Empfindungen der Patient(inn)en anzuhören. Arroganz wohnt aber nich tnur manchen Ärzten, sondern auch vielen HP inne, die meinen, sie hätten die alternativheilkundige Weisheit mit Löffeln gefressen... Die "Pharmavertreter" sind nur dann hilfreich, wenn sie uns unabhängige Studienliteratur besorgen. Ihre bunten Schaubildchen mag keiner mehr sehen, und "Reklamegespräche" stehlen uns nur die Zeit. Über die Krankenhäuser hab eich keinen Überblick. Bei den Niedergelassenen gibt es seit Jahren einen Ethikcode, der Geschenke im Wert von über 5 ? verbietet. Kaum zu glauben, dass sich jemand wegen ein paar Kugelschreibern in seiner Therapieentscheidung beeinflussen lässt! Früher, als mit schicken Reisen gelockt wurde, war man gewiss mehr in Versuchung. Ich habe gar nichts gegen die Pharmaindustrie, sondern arbeite sogar hin und wieder als Referentin für sie. Imemrhin ist sie ein wichtiger deutscher Wirtschaftszweig und liefert und das Handwerkszeug, unseren Patienten zu helfen. Aber in meiner Praxis geht es rein um dasm, was dem Patienten am besten hilft; und das kann auch mal ein Gespräch, ein Tee oder ein bloßes Zuhören sein. Da bin ich sogar froh, wenn ich wenig verschreiben muss, weil das mein Budget entlastet. Herzlichst, F. Höllering

10.11.2010 - 13:13 Uhr

Die Ausnahmen werden immer mehr die Regel überall...

von Marie-Jeanne D.

... liebe Dr. Höllering egal wo auf der Welt..... und ich bin schon rumgekommen. Und dass den Ärzten die Pharmaindustrie egal ist.... HUCH woher kommt denn das Geld glauben sie an grossen UK's - abgesehen von den Vertretern die bei jedem Arzt ein und aus gehen. Jetzt aber, ich war mit franz. Arzt zusammen - mein HA ist ein guter Freund usw. von den Pharma- bis zu den chirurgischen Gerätefirmen nehmen alle Einfluss auf Ärzte. Marketing ist überall OK, auch in der alternativen Medizin, nur die Sache ist WIE WEIT lasse ich mich da beeinflussen, insbesondere Ärzte bei Medikamenten mit noch nicht klaren schweren Nebenwirkungen über Jahre. In DE gibt es ja auch mind 1 Buch immer wieder mit Namen von Ärzten inkl. auf welcher Firmen pay roll die stehen. Die Welt ist wie sie ist - aber punkto "medinizischer Sachverstand", liebe Frau Doktor, es gibt Ärzte die ich kennengelernt habe von Hausarzt bis zu Prof. die sagen ehrlich, dass sie sehr vieles nicht wissen. Da sind sie genau da wo ich auch bin, ich weiss dass ich nichts weiss und so kann man Austausch kriegen auch punkto Recherche. Die wissen dass immer mehr Patienten nicht Standard reagieren. Übrigens die Ärzte welche knallhart auf, auch von Patienten gegebenenfalls qualifizierte Aussagen behaupten (ihr gutes Recht je nachdem um was geht) ehe sie bereit sind teils umzudenken - die aber nicht reinen medizinischen Sachverstand = TUNNELBLICK einfach so für sich buchen, sind die Besten ! MJ

05.11.2010 - 08:41 Uhr

Die Pharmaindustrie ist uns Ärzten herzlich egal;...

von Dr. Frauke Höllering

... im Gegenteil, wir haben ein Medikamentenbudget, und bei Überschreitung zahlen wir heftig drauf. Aber nicht darum, sondern aus unserem ärztlichen Grundverständnis kümmern wir uns um den ganzen (!) Menschen, um Körper und Seele, und gehen selbstverständlich vor der Therapie der Ursache auf den Grund. Dann aber therapieren wir mit medizinsichem Sachverstand. Ausnahmen bestätigen die Regel. F. Höllering

03.11.2010 - 22:53 Uhr

Die Pharmaindustrie hat sich auf die "Fahne"...

von A. Gall

... geschrieben: Mache mir aus einem Patienten einen Dauerpatienten, und dein Umsatz ist gesichert! Man muss einen Patienten im System halten ( dann rollt der Rubel )! Nur sterben darf er ( sie ) nicht ! Nicht die symptomatische ( Oelkontrolleuchte im Auto - klebe ich Kaugummi drueber ) Behandlung ist entscheidend - manchmal wichtig- , sondern dér Ursache auf den Grund zu gehen! Dann kann man Menschen, wenn sie denn mitarbeiten, helfen. Zeit ist oft gefragt!! A. Gall

21.10.2010 - 18:39 Uhr

Hallo, Ich steh auch grad vor der Entscheidung...

von Marie-Jeanne D.

... Gericht mit Staranwalt mit einem KH und Arzt und ich möchte eben drauf verweisen dass man manchmal mit Selbsterkenntnissen nur sich retten kann. Aber in meinem Fall auch da ich meine Grenzen erkannte mit einer UK und deren Chefprofs, die einfach offener sind als andere "normale" Ärzte generell und auch akzeptieren dass heute verschiedene Patienten teils mehr wissen wie sie. Sie testen dieses Wissen - das ist ihr gutes Recht hab ich gesagt. Vergessen sie nicht, 70-80% fallen jedes Jahr in den HP Prüfungen vor Amtsarzt durch, am meisten Ärzte die es versuchen. Dabei geht es da einfach nur um die erste schulmedizinische Prüfung praktisch dasselbe an Theorie und Büchern wie für Schulmediziner. Wer steht sich da selbst im Weg? Und haben sie mal gesehen was es an Materie gibt inklusive neuen Recherchen in der alternativen Medizin? Man kann nicht gut in allem sein ja, aber die Diskussion geht da ja auch immer mehr hin bei den Ärzten. Sie brauchen ja fast für jedes einzelne Ohr inzwischen einen Spezialisten! Sagte ein HNO Chirurg. Denke es gibt überall Scharlatane aber wie sagte ein Studienleiter: Man rechnet so ungefähr 10% bei jedwegem Beruf, also auf 250.000 Ärzte wären das dann 25.000 immerhin, bei 25.000 HP's nur 2.500... verstehen sie wo das Risiko höher liegt dass was total schief läuft wenn man auf den Falschen fällt? Die kleine Geschichte mit der Akupressur ist harmlos da sind wir uns bestimmt einig Fr. Doktor, schlussendlich hat die Patientin mehr Geld verloren und Zeit als wirklich an Gesundheit. Da könnte ich ihnen Bilder zeigen von Mehrfach-OP's die Katas waren und die medizinischen Therapien dazu. Es gibt weltweiten Austausch inzwischen wie gesagt. Aber auch da rede ich von mir selbst erstmal, anderen helfe ich jetzt rauszukommen! Sie können sich nicht vorstellen was Schulmedizin und Chirurgie anstellen können... und nachher war keiner Schuld ausser der Patient. Das ist das Schlimmste für sehr viele. Es war grad ein Film über die Chefärzte der Charité im Fernsehen und ich war wirklich erstaunt als einer der Herren Professoren so ungefähr sagte: Der Patient ist nicht nur der Knochen, die OP dazu, sondern ein Ganzes. Wie ein offener OA in Onkologie und Hämatologie sagt: "Wir behandeln schulmedizinisch und wenn's nicht geht dann wird alternativ verwiesen". Er weiss warum die letzten 40 Jahre kommen immer mehr Krebserkrankungen auf und nein die Schulmedizin konnte das nicht verhindern, sie kann aber 50% retten... aha hab ich an UK gesagt muss ich denn wirklich erst Krebs bekommen damit sie mich zu 50% schulmedizinisch retten können? Es gibt Biomolekulare Medizin die ganz klar reingeht in alternative Medizin auch Ernährung. Warum wirken Placebo's mindestens so gut wie teure Medikamente mit schweren Nebenwirkungen allerdings? Sie wissen es so gut wie ich, es gibt auch neuere UK Studien dazu, es hängt mit dran majoritär wer es dem Patienten verschreibt, respektive gibt. Fortbildungen in jedwegem Spezialfach sind z.B. keine Pflicht für Chirurgen... manche operieren so einiges was sie nicht wirklich gelernt haben und auch selten machen, auch das wissen sie selbst. Genau das macht Kompetenz-Center auch nötig! Es ist ein Ganzes, sehen sie nicht zu sehr runter auf alternative Medizin, sie müssen ja nicht alles und jeden gleich verdammen. Wenn jemand nicht gut ist dann wird er wie Ärzte massiv Patienten verlieren, denn so dumm sind die Menschen nun auch nicht langfristig. Fakt ist auch dass die Mediziner zu 99% nicht mehr mit der rasanten Recherche mitkommen und die Guten geben das offen zu und sind froh für jeden Patienten den egal wer zu ihnen schickt mit Links zu Studien und Erkenntnissen. "Keine Zeit mehr gezielt zu Recherchieren" Standardaussage von allen Ärzten die ich kenne und das sind so einige durch einige Länder... Warum Himmel aber dann meistens direkt mit Bomben von Pillen zuhauen anstatt sich erstmal Zeit zu nehmen bei einigen Patienten. Ihre Patientin hatte schon Recht mit ihrer Aussage zu dem bei der Majorität der Schuldmediziner. Da ist der ganze Haken warum immer mehr Menschen auf alternative Methoden zurückgreifen. Chronische Krankheiten insbesondere werden nicht besser mit und trotz der Schuldmedizin, nein sie nehmen massiv zu und das wissen sie auch. MJ

14.10.2010 - 18:27 Uhr

Fortbildungen sind Pflicht für alle Kassenärzte,...

von Dr. Frauke Höllering

... sonst wird uns die Zulassung entzogen... Ich liebe Geschichten. Nur raus damit! Mit freundlichen Grüßen, F. Höllering

14.10.2010 - 15:55 Uhr

Dieser Artikel ist doch wohl der Hohn. Nur weil...

von Klaus W.

... eine große Zahl Ihrer Kollegen sich hinter ihren weißen Kitteln verstecken, keine Fortbildungen machen und Patienten verpfuschen, so müssen Sie es doch jetzt nicht an den HP auslassen. Kehren Sie doch vor Ihrer eingenen Tür Frau Doktor, oder soll ich einmal einige kleine Geschichten erzählen?

11.10.2010 - 17:10 Uhr

Hallo Fr. Dr. Höllering, nochmal es ist nicht...

von Marie-Jeanne D.

... nuuur die Darmflora Ich habe auch erst mit 49 rausgefunden dass ich nach Geburt nicht gestillt wurde, aber Antibiotika UND KORTISON immer wieder bis ich 4 Jahre war bekommen habe.... DAS WAR'S DANN meinte trocken die Allergologin, wohl auch da induziertes Cushing Syndrom, hormonelle Veränderungen Androgenität usw.... nie mehr in den Griff zu kriegen Schulmedizin genau falsch. Dann reingedrängt vor 4 Jahren in Magenbypass RNY den ich nicht wollte weil ich wusste ICH ASS NICHT ZUVIEL und Vegetarierin, noch bewegte ich mich nicht genug, kam jetzt alles drunter raus das ewige Traning über Jahrzehnte. Aber der RNY veranlasste weitere Katastrophen und SO BEGANN MEINE WELTWEITEN RECHERCHEN wozu kein Arzt Zeit noch Musse hatte. Andere in dem Fall sind schon längst begraben und von denen reden wir nicht mehr sagten die Ärzte knallhart. Na toll. WAS WAR ES ?????????? Fallengelassen von einem Arzt nach dem andern..... es war STEP BY STEP eines nach dem andern suchen und das PUZZLE zusammensetzen. Und es bleibt wacklig das Ganze und sehr sehr strenge Disziplin im Essen insbesondere (das leidige Thema industrielles Essen). Ich habe lange Recherchen und Diskussionen auch über Betablocker gehabt und schon einige SCHULMEDIZINER überzeugt bekommen die bei noch geregelten jungen Frauen zu lassen..... da weiss ich schon auch genau Bescheid nach 30 Jahren nehmen und Nebenwirkungen aller Art. Auch dass die fett mitmachen massenweise, von der Insulinresistenz abgesehen, sie modulieren auch das Belohnungssystem im Gehirn..... ganz schlimm bei Essüchtigen wo ich kenne. Und man wundert sich dass es immer mehr Adipöse gibt mit einigen Medikamenten noch zu dem komplexen Bild ??? Es gibt übrigens auch die AMERICAN MEDICAL JOURNALS. Da finden sie ALLES was es nur gibt über Krankheiten und Recherchen/Studien. Da ich seitenweise visualisieren kann wieder (Neurotransmitter wirken auch auf das Gehirn !!! aber das ADHS Syndrom und das Gehirn was nie in Tiefschlaf geht laut Tests hab ich jetzt auch im Griff ) Strattera brauch ich nicht mehr ABER leider nehmen alle Kinder der Familie jetzt was gegen ADS und ADHS (ich hab keine wegen Blutdruckkrisen über Jahre bis über 300/.... Betablocker eben und noch so einiges) Zum Tellerrand auch wenn ich mich jetzt schon auch um andere kümmere, bin in Expertenrat auf grösstem deutschen Forum für bariatrische Chirurgie und KEINE JA-SAGERIN auch nicht zu Koryphäen von Chirurgen - es gibt weltweite Vernetzung sowieso inzwischen auch wenn Ärzte das oft nicht mitkriegen und Foren und manche Patienten die wissen so viel und SUPERHOHES NIVEAU da kann man nur staunen. Das was man nur haben muss mit all dem Wissen weltweit ist "DAS WICHTIGE ERKENNEN" und assozieren. Da gebe ich ihnen und vielen Ärzten Recht dass man dafür ein gewisses auch schulisches Niveau braucht. Ich kann von keinem HP der Hauptschulabschluss hat das erwarten..... da bin ich auch elitär und werde es als Universitäre auch bleiben. Ich denke das Minimum für die Amtsarztprüfung sollte klassisches Abitur sein ! Aber das ist meine Ansicht und viele sehen es nicht so. Darum fallen ja auch massenweise jedes Jahr erstmal in der sehr schwierigen Prüfung durch.... übrigens am meisten Ärzte im Selbststudium, rund 80% nämlich : -))) Bsp. dass ich schon denke dass auch HP's aber auch alle Ärzte VERNETZT DENKEN SOLLTEN - ich bin nach vielen Recherchen weltweit (Vorteil mehrerer Sprachen) und Tests letztes Jahr vor einer OP mal wieder zu meinem Kardiologen inklusive meiner erstellten Anti-Liste Medikamente bei Histaminintoleranz (die viele Menschen übrigens unerkannt haben - Experten Dr. Jarisch Wien, oder UNI BONN in DE Arbeiten von Prof. Bauer und Team da können Ärzte reinschauen gehen) und habe einen Angiotentension II Hemmer gefragt den übrigens die Uniklinik in DE wo ich jetzt bin noch nicht kennt. Vorher hab ich ACE Hemmer gehabt, also bin ich in die Weiterentwicklung derselben gegangen und siehe da 1 einzige Pille pro Tag reicht jetzt und sogar manchmal Unterblutdruck. Mein Kardiologe ist offen und hat verstanden wo ich hinwollte, es hatte auch mit Angio-Ödemen auf Anästhesiemittel zu tun (wie Typ III den alle meine Ärzte auch nicht kannten arg ich musste wieder mit Links kommen und Beweisen dass es den Typ sehr wohl gibt und der östrogenabhängig auch ist - Studie grade auch an UK Essen) Dies alles um ihnen zu erklären dass MAN MENSCHEN und ihr Wissen und Agieren eben nicht mehr in allen Branchen auch der Medizin vereinfacht sehen sollte. Das war noch so vor Jahren stimmt, aber das Wissen und Lernen ist eine Sache auch des eigenen Willens inzwischen. Ueber den Tellerrand sehen ist wichtig SIE HABEN RECHT, denn ich hab Rückschläge immer wieder erlebt und musste alles wieder in Frage stellen. Ausserdem habe schon klar gesagt bei der grössten europäischen HP Schule übrigens (sehr professionnell aber sehe ich nicht negativ) dass es mich interessiert MIT ÄRZTEN nachher zu arbeiten !!!!!!!!! Ich kann einfach nicht mehr GANZTÄGIG Medizin studieren, das hat auch mit Finanzen zu tun. Die HP Schule hat Dozenten die Klinikumchef auch mal sind..... Aussage von einem: "Wir machen Schulmedizin und alles was nicht geht wird alternativ behandelt". Seine Stunden sind sehr hohes Niveau logischweise und man wird schulmedizinisch gefordert. Ich kenne meine Grenzen - leider kannten ALLE meine Ärzte bis ich es selbst in den Griff nahm nicht und sahen NULL ZUSAMMENHÄNGE zwischen allen Bildern. Übrigens ich streite auch sozialpolitisch für WEITERBILDUNG von Ärzten und nicht nur Hausärzten und dieses sogar obligatorisch ! Dasselbe sollte auch für HP's und sämtliche "heilenden" Berufe sein. LG MJ und ich hoffe sie gehören zu den "Ewig Studierenden"

11.10.2010 - 14:36 Uhr

Danke für Ihre Geschichte! Wir sind einig darin,...

von Dr. Frauke Höllering

... dass wir alle viel, viel mehr Zeit für die Patient(inn)en bräuchten. Dass Sie ihr eigenen Unverträglichkeiten herausgefunden und behandelt haben, ist eine schöner Erfolg, isnbesondere, weil die Schulmedizin für Sie keine Hilfe bot. Die eine Gefahr besteht darin, zu vieles nun auf die Darmflora zu schieben, und Wichtiges zu übersehen (das man ohne profunde Ausbildung schlicht nicht kennen kann). Die andere darin, dass man z. B. Betablocker, die vielen Patienten ein langes Leben erst ermöglicht haben, generell ablehnt, weil sie für Sie das Falsche waren. Darum: Doch noch Medizin studieren ;-) und den Blick über den Tellerrand behalten.

11.10.2010 - 13:53 Uhr

Sehr geehrte Frau Höllering, Ich habe einen...

von Marie-Jeanne D.

... MBA in Management bin grade 50 geworden und durch Schuldmedizin bis oberstes Niveau auf ALLEN Gebieten sowohl medizinisch wie chirurgisch mehrmals fast "umgebracht" worden. Sie werden keine 30, dann keine 40 und 50 ist ausgeschlossen hiess es. Sehr viel Leid und Schmerzen weil auch keine parktisch keine Medis mehr gehen wie Opiate/Morphine (Histaminintoleranz gepaart mit Nahrungsintoleranzen von Glukoseintoleranz über Getreide (Weizengluten) und KASEIN unbekannt bei jedwegem Arzt wo ich wàhrend Jahrzehnten war = Intoleranzen NA UND ?) Bis ich entschied entweder das war's alles lag schon da um Schluss zu machen ohne grosse Emotionen noch (ich hab gelebt also nichts verpasst) ODER ich finde erst den Chirurgen in Europa der mich erstmal zurück operiert ins Leben mit Wahnsinns inneren Vernarbungen - den hab ich dann gefunden quer durch einige Länder. Dann fing ich an weltweit zu recherchieren... zu mailen mit verschiedenen Professoren die bereit waren zu antworten... und landete schlussendlich nach vielen selbstbezahlten Bluttests und auch Selbsttests (würd ich keinem raten der schwere Histaminintoleranz hat und nicht so einen Willen hat wie ich, Synkopen sind noch das Wenigste) bei der DARMFLORA und Konsequenzen. SELBSTTESTS WIEDER - mit selbstbezahlten Medis die nicht verschreibungspflichtig sind, Medis und dann Probiotika und Enzyme einfliegen lassen aus USA nach weltweiten Recherchen. Umstellung Nahrung total - es ging besser. Viel besser als vorher mit Blutdruckpillen bis zu 7 am Tag seit ich 19 bin. Die Schulmedizin hat mich mit Betablocker hautpsächlich fast in den Tod getrieben. Aber auch sonstige MEDIS gehen eben nicht. Hinter zuenen Türen hiess es dann im grössten Spital Luxbg's wo ich herkomme "20% der Patienten reagieren nicht Standard und das ist ein Riesenproblem". Die meisten Ärzte wollen die nicht und schieben die ab. Na toll. Ich fragte Transfert nach weiteren Recherchen an eine UK in DE wieder, diesmal zum Chefprofessor des Uniklinikums "Ich bezahle sie aus eigener Tasche, aber bitte begleiten sie mich". Ich kam mit grosser franz. Studie an zu Fehlbesiedlung Dünndarm, dann mit meinen selbst ausgewerteten Bluttests und sagte ICH BRAUCHE SCHULMEDIZIN und zwar Antibiotika diesmal aber die Richtigen und zwar als Bombe, ich bin dabei innerlich zu vergiften und zu vergären. Tja was soll ich sagen Frau Doktor, offensichtlich geht es erst ab dem Niveau Chefprofessor und Privatpatientin und in meinem Fall in Deutschland weil ich meinem Chirurg erstmal dahin nach war. Die UNI hält NICHTS von Heilpraktikern, das wusste ich schon seit der 1. Anästhesie und Diskussion eine Stunde vor OP mit dem OA... ABER ich habe mich durchgesetzt punkto einigem und sie haben es alle dort inzwischen eingesehen dass ich nur deshalb noch lebe weil ich nicht mehr compliant bin "nicht mehr jedweges mir geben oder in mich reinspritzen lasse". Einmal nur Antibiotika ist für mich eine Katastrophe. Ich studiere grade bei Paracelus HP ! und da durch die Schulmedizin/Chirurgie mein gesamtes Leben auch das professionnelle (Neue Kaderstelle war ausgeschlossen dann) den Bach runterging kann das nicht nur eine weitere Hilfe für mich selbst sein noch länger Lebensqualitàt zu halten.... ausser dass ich es LIEBE zu lernen, sondern da in meinem Land HP nicht zugelassen ist, werde ich versuchen mich in DE vielleicht doch noch zu etablieren und anderen mit meiner Problematik auch vielleicht weiterhelfen zu können. Gewicht und Darmflora gehört dazu aber auch Komplementsystem bin ich sehr gut geworden ! Keine Synkopen mehr auf Neurotransmitter, meine Allergologin "Sie sind die Spezialistin, ich mache was sie sage". Ich möchte mich als HP auch spezialisieren - Darmflora (Probiotika/Präbiotika) bin ich sehr sehr gut inzwischen - das können ihnen Professoren und OA's an der Uniklinik bestätigen, warum ich nicht Arzt noch würde ? Lachend hab ich gesagt dass ich nicht so aussähe aber ich wäre dann mit 60 wohl fertig und das wäre dann doch zu spät. In einem gebe ich ihnen Recht, ich habe NIE vorher etwas von Homöopathie und Schüsslersalzen gehalten... lachend hab ich auch dem Studienleiter HP gesagt dass ich keine solche HP werden würde, dafür wäre ich schon zu schwer krank gewesen. ABER ich war schon 1984 in der Bruker Klinik in Lahnstein und ohne die wäre ich wohl tatsächlich wie die Schulmediziner sagten keine 30, 40 oder 50 wie jetzt geworden ! Und wieder durchtrainiert ...... die glauben es alle nicht die klassischen Mediziner. Orthomolekulare Medizin gehört auch dazu, da ist die Recherche auch dabei. ABER WAS SICHER IST : MAN KANN NICHT GUT SEIN IN ALLEM ! Weder die HP's noch die Ärzte ich sehe es jetzt in der Ausbildung, die Recherche und die Erkenntnisse sind einfach REINER WAHNSINN und sie kommen superschnell und man muss sie verbinden. Dafür haben meine Ärzte KEINE ZEIT MEHR LAUT IHRER AUSSAGE - auch die in Deutschland, es ist einfach zuviel neben der Arbeit. SCHADE - wenn denn wenigstens mehr die INTERDISZIPLINARITÄT spielen würde. Die chronischen Krankheiten, auch Krebs nehmen rasant zu ..... es ist gewusst auch von den Schulmedizinern. Sicher kann man bis zu 50% der Krebse heute heilen sagte die Uniklinik..... ich sagte: "MUSS ich wirklich erst Krebs kriegen damit sie ihn heilen können zu 50% ?" Es geht einfach auch um Vorsorge vor der Nachsorge. Gesundheits erhalten und nicht Krankheit behandeln. 3 Pfeiler für alle: Schulmedizin, alternative Medizin und Ernährung ! LG MJ

06.10.2010 - 20:05 Uhr

Das ist wohl wahr. Aber auch die Patienten sollten...

von Dr. Frauke Höllering

... mehr darüber nachdenken, wem sie ihre Gesundheit (ein hohes Gut!) anvertrauen. Die Hoffnung stirbt zuetzt... Herzliche Grüße, F. Höllering

05.10.2010 - 21:25 Uhr

Sehr geehrte Frau Dr. Höllering, Sie sprechen...

von Edith W.

... genau das an, was ich schon immer bemängel und als ungerecht empfinde. Ärzte müssen viele Jahre auf sich nehmen bis sie ihren Beruf ausüben können, um auch dort wiederum Hürden und Auflagen zu begegnen. Zu ihrer Frage. Wie passt das zusammen? Diese Frage scheint für die Politiker kein wichtiges Thema zu sein. Stattdessen wird an der Gesundheitsreform gehobelt, bis die Späne fliegen und das nicht immer zum Wohle der Patienten. Geld regiert die Welt. Leider.


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