Fußpilz - ein weit verbreitetes Problem

Petra Müller

von
verfasst am 28.11.2007

© Kzenon - Fotolia.comWussten Sie, dass etwa jeder Dritte in Deutschland an Fußpilz leidet? Symptome wie Juckreiz und Brennen zwischen den Zehen werden häufig nicht erkannt und die Erkrankung dadurch nicht oder falsch behandelt.

Fußpilz ist eine Infektionskrankheit die durch Fadenpilze oder Hefepilze hervorgerufen wird. Beide Pilzarten nisten sich besonderst gerne da am Körper ein, wo es warm und feucht ist. Eine Fußpilzerkrankung beginnt daher besonders häufig in den Zehenzwischenräumen.

Da sich Fußpilzerreger generell besonders gerne dort tummeln, wo es warm und feucht ist, droht besondere Ansteckungsgefahr in Schwimmbädern, Saunen und Gemeinschaftsduschen. Aber auch Teppichböden (Vorsicht bei Hotelzimmern!), Bettwäsche, Kissen und Handtücher bieten ihnen ideale Bedingungen, um zu überleben. Auch zu Hause kann man sich anstecken, wenn ein Familienmitglied an Fußpilz erkrankt ist.

Aber keine Sorge, es ist nicht besonders schwierig, Fußpilz zu vermeiden:

    • Waschen Sie Ihre Füße täglich und trocknen Sie sie besonders in den Zehenzwischenräumen sorgfältig ab.
    • Wechseln Sie Ihre Strümpfe oder Socken täglich und bevorzugen Sie solche, die über einen hohen Baumwollanteil verfügen. Baumwolle vermeidet Fußschweiß.
    • Wählen Sie bei sportlichen Aktivitäten Socken aus atmungsaktivem Material, es transportiert den Schweiß besser nach außen.
    • Tragen Sie bequeme Schuhe und wechseln Sie diese regelmäßig, so dass sie auslüften und -trockenen können.
    • Tragen Sie in Gemeinschaftsduschen, Saunen und Schwimmbädern stets Badeschuhe.
    • Hausschuhe verhindern eine Infektion in Hotelzimmern.
    • Gehen Sie vorsichtig bei der Fußpflege vor. Verletzungen machen Ihre Füße anfällig für Fußpilzerreger.

Ob Sie unter Fußpilz leiden, erkennen Sie in der Regel daran, dass der betroffene Bereich gerötet ist, juckt oder brennt, sich schuppt oder dass offene, nässende Stellen auftreten.

In jedem Fall sollte Fußpilz behandelt werden – und das in einem möglichst frühen Stadium. So kann eine Ausbreitung der Erkrankung auf andere Hautpartien oder auf die Nägel vermieden werden. Für die Behandlung stehen verschiedene Arzneimittel, z. B. mit den Wirkstoffen Clotrimazol, Bifonazol oder Terbinafin, zur Verfügung.

Ihr Arzt oder Apotheker berät Sie gerne, damit Sie dann möglichst schnell wieder „auf gesundem Fuß" leben können.

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Kommentare zum Artikel (1)


16.04.2009 - 23:03 Uhr

Diese Ratschläge klingen immer super. Fußpilz...

von frank

... realisierst du erst wenn er massiv und akut präsent ist.


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