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Osteopathie bei Magenschmerzen - wenn ...

Osteopathie bei Magenschmerzen - wenn Säureblocker nicht helfen!

Herr Wormland

von
verfasst am 08.02.2011

© Kaarsten - Fotolia.com
In der Therapie des Magengeschwürs und säurebedingter Schädigung der Magenschleimhaut sind sogenannte Protonenpumpenhemmer als Säureblocker die Mittel der ersten Wahl.

Aufgrund der relativ geringen Nebenwirkungsrate haben sie auch zunehmend Einzug bei der Behandlung von funktionellen Magenbeschwerden, also Schmerzen und Druck im Oberbauch, ohne wirklichen Nachweis einer Schädigung der Magenschleimhaut genommen.

Gerade bei diesem vielschichtigem Krankheitsbild fehlt aber langfristig der Erfolg. Der Einsatz von Protonenpumpenhemmern bei funktionellen Oberbauchbeschwerden ist durch raschen Wirkungsverlust nach anfänglicher Besserung, fortbestehendem Oberbauchdruck und einhergehendem Wunsch des Patienten mit Dosissteigerung gekennzeichnet.

Die Wirkungsweise der Säurehemmer ist bei Magengeschwüren oder begleitend zu potentiell magenschleimhautschädigenden Medikamenten eindeutig positiv. Doch warum werden die funktionellen Oberbauchbeschwerden mit und ohne Reflux nicht unter dieser Therapie besser?

Bei funktionellen Oberbauchbeschwerden ist der Oberbauchdruck ein Symptom, ebenso wie der Reflux. Das Medikament lindert nur vorrübergehend ein Symptom.

Der Brustkorb wird gegen den Bauchraum durch eine sich kuppelartig ausbreitende Muskelplatte, dem Zwerchfell, abgegrenzt. Dieses unterstützt den Atemvorgang, bewirkt einen reibungslosen Schluckakt, hilft beim Husten durch krampfartige Kontraktion und entlastet den Bauchraum bei Beschwerden wie Durchfall durch Anpassung an die Darmkontraktion.

Durch das Zwerchfell müssen die großen Blutgefäße, Nervenstränge und vor allem die Speiseröhre passieren. Die Speiseröhre mündet dann unmittelbar in den Magen. Hierfür gibt es anatomische Öffnungen, deren Öffnungsgrad aber von der Zwerchfellspannung abhängig ist. So sorgt zum Beispiel ein entspanntes Zwerchfell für ein Zusammenfallen der unteren Speiseröhre, was wiederum einen Verschluß des Magens und somit ein Rückfließen von Mageninhalt (Reflux) verhindert.

Ist das Zwerchfell angespannt, wird diese Öffnung erweitert und der verschließende Effekt wird aufgehoben.
Was der Patient merkt ist der Reflux sowie das teilweise sehr schmerzhaft verkrampfte Zwerchfell, welches sich durch Reizung der Speiseröhrenwand durch die Magensäure zusätzlich verspannt. Dieser Krampfschmerz wird auf den Magenbereich projeziert. Hält die Verkrampfung länger an, kommt es zu einer Anpassungsreaktion im Körper, um die Spannung zu kompensieren.

Regelhaft finden sich Blockierung in den korrespondierenden Brustwirbelsäulenabschnitten sowie Fehlsteuerungen im autonomen Nervensystem, welche die Ausschüttung von Magensäure vermehren können. In der Orthopädie und Osteopathie ist seit längerem bekannt, dass Muskulatur nicht nur Kontraktionsarbeit verrichtet, sondern als ein sensorisches Organ anzusehen ist. Nervenendigungen geben Spannungsänderungen unmittelbar an das Rückenmark weiter.

Als Arzt muß ich diese Zusammenhänge erkennen und multimodal behandeln. Die fortgeführte Einnahmne von Säureblockern ist anfänglich sinnvoll. Um den Kreislauf aber zu durchbrechen, kommen manualmedizinische und osteopathische Techniken zum Einsatz. Über Handgriffe zum punktuellen und flächigen Dehnen des verspannten Zwerchfells mit Lösen von Verklebung in den Muskelhäuten (Faszien) erfährt der Patient erste wirkliche Erleichterung.

Atemtechniken helfen die Synchronisation in beiden Zerchfellhälften wieder herzustellen. Begleitende Wirbelsäulenblockierungen der Brustwirbelsäule werden chirotherapeutisch mobilisiert. Zur Regulation des entgleisten, vegetativen Nervensystems kommen craniosacrale Techniken der Osteopathie zum Einsatz. Ebenso kann die Mitbehandlung der Bauchoragne, die sich ebenfalls der Spannung anpassen können, beseitigt.

Insgesamt erfolgt hierdurch eine Neuprogrammierung der Körperregulation. Innerhalb weniger Behandlungseinheiten kann der Patient eine Reduktion der Protonenpumpenhemmer vornehmen, ohne den häufig erlebten "Rebound" zu erleben. Die Säureblocker sind und bleiben ein wichtiger Bestandteil der Therapie säurebedingter Magenschleimhautschädigung. Ihr Einsatz sollte aber bei fehlendem Nachweis von Schädigungen in der Magenspiegelung sehr kritisch bewertet werden.

Eine ganzheitliche Behandlung von Magenschmerzen ist vielversprechend. Die Lebensqualität steigt hierdurch deutlich.

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Kommentare zum Artikel (25)


21.09.2013 - 17:23 Uhr

Bei mir wurde ein Zwergfellbruch 5 cm festgestellt...

von Anita

... mit sodbrennen. mein Gastroentologe sagt aber keine Operaton,nehme Pantrapazpl 40 mg,2x,aber es wird nicht besser. Er sagt,das kann auch psychisch sein. Kann das auch vom Rücken kommen oder vom Zwergfell.Über eine Antwort würde ich mich freuen. Anita

30.07.2013 - 23:15 Uhr

Spätestens nach 3 Sitzungen in zweiwöchigen...

von bouncer

... abständen sollte der erfolg spürbar sein.

12.06.2013 - 00:23 Uhr

Ich war in osteopathischer Behandlung wegen des...

von Roland

... Magens und die Osteopathin hat genau das gemacht, was Sie beschreiben: Zwerchfell entspannen, craniosacrale Therapie und so weiter. Leider hat es nicht viel gebracht und ich mußte bald doch wieder Säureblocker nehmen. Ich werde jetzt noch mal einen zweiten Anlauf mit Osteopathie unternehmen. Nach wie vielen osteopathischen Sitzungen sollte sich ein Erfolg einstellen? In welchem Zeitabstand sollten die osteopathischen Behandlungen stattfinden? Wie lange sollte ich die Protonenpumpenhemmer begleitend nehmen? Meine bisherige Erfahrung war, dass sich bei zu frühem Absetzen sofort wieder eine Verschlechterung einstellt. Welche Atemtechniken gibt es zur Entspannung des Zwerchfells?

21.05.2012 - 13:45 Uhr

Der Artikel mach mir Hoffnung ! Seit einem Jahr...

von thomas

... habe ich eine Gastritis und er Magen wurde bereits 2 mal gespiegelt, die Bauspeicheldrüse mit Ultraschall untersucht. Leider konnte das Problem nicht abgestellt werden. Der fromme Ausspruch des Gastrologen war ich solle aufhören zu arbeiten. Meine Magenschmerzen sind jedoch nicht stressbedingt. Auch im Urlaub ohne Beruf habe ich die Magenschmerzen und nehme 2 mal täglich 40 mg pantoprazol ohne Erfolg. Mein Wohnort ist 33100. Wo kann ich eine Behandlung wie in Ihrem Artikel beschrieben durchführen ? Oder was empfehlen Sie mir außerdem ? Ich würde mich über eine Rückmeldung freuen. Thomas

02.11.2011 - 19:18 Uhr

Hallo nochmal, Also ich muss auch sagen dass...

von MJ

... ich zuerst eine antibiotische DARMSANIERUNG bekam in der UK Essen vom Chefprof, als ich ankam und sagte DYSBIOSE= Fehlbesiedlung des Darmes. Es war eine sehr schwerere noch als angenommen. Ehrlich gesagt hatte ich Glukose-Intoleranz bis zum Wegtreten manchmal, das Gleiche zum Schluss auf Eiweisse, Obst, Gemüse gingen nicht mehr, nicht-lösliche Ballaststoffe gingen nicht mehr ........ eigentlich ging witzigerweise was keiner so richtig verstand am besten FETTE (keine Transfette wohlgemerkt). NIX GING MEHR EIGENTLICH ZUM SCHLUSS - Laktose sowieso auch nicht, da Doppelzucker, ein Teil Glukose ! Immer wieder einen Bauch wie im 7. Monat ..... 2 Taillen in null Komma nix mehr je nachdem. Dann als die Neoplasien rauswaren, 4fache argh Antibiotikakur vorbei war, kamen nach 5 Monaten Absacken Leber- und Nierenwerte..... Die Toxine der Viecher schwirrten rum. Ich testete und machte plötzlich extreme Blutzuckerschwankungen. Auf rote Beete 261 Blutzucker grrrrrrr Mail an den Chefprof der Gastro der UK Essen und wieder rein.... Himmel ich war fuchsteufelswild, bin nämlich knallhart mit mir in allem, da ich einige Problematiken schon seit Geburt kenne und die Glukose-Intoleranz bekannt ist seit ich 19 bin (Bruker Klinik Lahnstein die waren vor den anderen in Erkenntnissen) - ich weigere strikt jetzt seit 32 Jahren - bin jetzt 51 allen Ärzten zuzustimmen dass ich mit meinem Bild und Familien-Anamnese längst SCHWEREN AUSBRUCH DIABETES haben müsste. NIX DA - ich kämpfe immer wieder runter in die Normalität. Auch diesmal. Erst hab ich den Darm weiter saniert mit Probiotika, es fehlten ganz klar BIFIDUSSE musste nur die finden die bei mir passten, dann Mutaflor (E.coli) es dauerte 2 Jahre bis mein Darm den akzeptierte .... unmögliche Reaktionen. Tja es leben eben vorherige BREITBAND Antibiotikakuren, bei mir noch mehr als Kind als nach OP´s ........ dann ist die Darmflora im Magen und Darm verändert, bei manchen wird sie nie wieder OK. Dann hab ich die LEBER mit Legalon (Mariendistel) gestützt, weil das Cholesterin hochschoss auch noch...... auch am Anfang Anti-Reaktionen, also alles erstmal schön langsam. Bio-Chromium 100 dazu und nach 6 Monaten waren die Leberwerte wieder normal, der BLUTZUCKER AUCH, sowohl nüchtern wie Langzeit. Natürlich muss man schon sehr auch auf das Essen aufpasssen. BAUCHSPEICHELDRÜSEN ENZYME (vom Arzt aufschreiben lassen oder als Selbstzahler biologische pflanzliche nehmen) nehme ich immer weiterhin, manchmal auch SIMETICON wenn zuviel Gas direkt im Magen, Darm auftaucht, aber ich vergäre nicht mehr innerlich, sondern sehr wohl auch draussen. Aber einen wirklichen Pupsdarm hatte ich noch nie und werde ihn auch nie kriegen. Die "FALSCHE" Darmflora kommt immer wieder wohl, momentan aber ganz gut im Griff zu halten. Die Leber unterstütze ich grade mit GLUTATHION Infusionen 1x Woche bei meinem Naturheilkundearzt Dr. Zais in Hermeskeil/Trier, alle Werte sind nach 6x noch besser geworden. NB: ALSO WENN DIE LIPASE SPINNT würde ich erstmal die tierischen Fette weitestgehend weglassen und auch anfangen die Leber zu entgiften und den Darm. DAZU KAM SCHLUSSENDLICH BEI MIR DIE OSTEOPATHIE und die gab innerhalb von 3x einen weiteren positiven Schub, die werde ich weitermachen 1x im Monat, ich krieg sie in Orscholz etwas billiger wenn ich 3x direkt bezahle. In Deutschland könnt ihr doch im Internet suchen, unter Osteopathen in eurer Gegend, aber ihr müsst immer anfragen ob jemand auch spezialisiert ist in VISZERALER OSTEOPATHIE !!! Nicht jede/r ist gleich gut darin. Je nachdem wenn Arzt oder Physiotherapeut, könnt ihr ja Überweisung für xy Behandlung und euch mit eurem Therapeuten einigen was er schlussendlich macht. Ich muss auch sagen eine meiner Physiotherapeutinnen hier im Land hat mir schon im Stil von TCM (traditionnelle chinesische Medizin) rein INTERKOSTAL im Rücken Blockaden freigesetzt, wobei ich dann da Austrahlung (embryonal sagen wir) in den Darm und Magen hatte, wobei der Magen dann erstmal 2 Wochen schön weh tat, bis meine Osteopathin und ich ihn dann überzeugen konnten "ANDERS" wieder zu schwingen. Osteopathie und Blockaden frei machen ist ja auch Teil der trad. chinesischen Medizin - es kann doch keiner behaupten dass etwas was 3000 Jahre alt ist, alles falsch wäre. Die Schulmedizin die sich grad in fast allem widerspricht mit neuen Erkenntnissen ist so um 200 Jahre alt nur sagen wir mal. So dumm waren die früher auch nicht ! Ich kann nur sagen, es ist einen Versuch wert zu kombinieren, nur muss man sich auch bewusst sein dass bei Osteopathie, wie bei allen taktilen alternativen Methoden, man sich darauf auch einlassen muss ---> psychisch !!! Und die Chimie zwischen Therapeut und Patient muss stimmen, ansonsten wird es nicht viel bringen, weil man blockt, dies weil hier extrem auch Sympathikus/Parasympathikus inkl. Vagusnerv und damit PSYCHE mitspielt. Alles Gute MJ

26.10.2011 - 17:35 Uhr

Guten Tag ich habe heute das erste Mal was von...

von Fleckenstein Claudia

... dieser Seite gehört und muß sagen das ich begeistert bin was ich über eure Beschweren schreibt. Ich kann sagen das ich seit ich 15 war immer wieder Magengeschwüre oder Gastritis hatte. Seit mehren Jahren ist die Gastritis chronisch und ich nehme seit mehr als 10 die sogenannten Protonenhemmer. Von der Behandlung durch die Osteopathie habe ich noch nichts gehört obwohl ich Krankenschwester bin, bin aber seit 4 Jahren arbeitslos aus Gesundheitlichen Gründen. Seit 2 Jahren habe ich auch Probleme mit de Bauchspeicheldrüse mit sehr starken Schmerzen ich war auch deshalb schon einmal im Krankenhaus nach 2 Tagen wurde ich entlassen da man keine Patienten behält wenn nur die Blut zu hoch sind ich habe die Schmerzen das nächste mal will ich lieben sterben als noch mal solche Schmerzen auszuhalten. Jetzt bin ich auch nur auf die Seite gekommen weil die Lipase-werte immer noch erhöht sind die Schmerzen haben nachgelassen sind hauptsächlich nur Abends ich weis nicht wie das weiter gehen soll ich will doch wieder arbeiten wie früher. Wer kann mir helfen wie gesagt ich will das nicht noch mal mit machen ich bin jetzt 52 und will nicht so weiter leben bis zum Schuss. re

07.10.2011 - 17:58 Uhr

da bin ich wohl zu schnell gewesen... Ja ich...

von Elli

... weiß nun gar nicht mehr weiter. Es wäre ja toll wenn hier tatsächlich ein Osteopat helfen könnte. Aber wie den meisten die hier geschrieben haben kenne ich auch keinen, vorallem keinen guten. Wäre für eine Empfehlung dankbar. (72202 Nagold)

07.10.2011 - 17:53 Uhr

Hallo Zusammen, ich habe seit ca. 2 Jahren...

von Elli

... Magenprobleme, allerdings nicht wie bisher beschrieben, Magenschmerzen sondern ein ständiges Gegurgel im Bauch besonders nachts. War x-mal bei meinem Hausarzt der mich dann zu einem Internist geschickt hat. Dort wurde nach Magen- und Darmspiegelung festgestellt, dass sich der gemeine Helicobator eingenistet hat. Es fogte eine erfolgreiche Behandlung mit Antibiotika. Nur mein Problem hatte sich dadurch nicht verändert, weiterhin aufgeblähter Bauch mit nervigen Geräuschen die auch fühlbar waren. Anfang Juni kam dann noch plötzlich Sodbrennen dazu. Mein Internist kam dann auf die Idee einen Laktoseintoleranz-Test durchzuführen und tatsächlich mit positivem Ausgang. Ich esse seither nur laktosefreie Produkte und tatsächlich wurden die Geräusche leiser aber mein Sodbrennen blieb. Dann habe ich ebenfalls einen Protonenhemmer bekommen der das Sodbrennen gar nicht gelindert hat. Dafür habe ich allergisch reagiert und einen Ausschlag am ganzen Körper bekommen. Die Bestätigung, dass es von diesem Medikament kam steht noch aus. Ende vom Lied ist, dass ich weiterhin Sodbrennen habe und nun überhaupt nicht mehr wei

05.09.2011 - 15:35 Uhr

Hallo, Also ich wurde nach Mehrfach-OP´s im...

von MJ

... Bauchraum und Stasen überall im Körper was Dysbiose hervorrief mit 8 Neoplasien (wo ich selbst dann an UK Essen bin, weil kein Arzt verstand von was ich sprach) nach rotierender Antibiose und über 1 Jahr von mir "anti-allergenem" Essen und von Curcumin/Pipperin bis zu Heidelbeeren und noch einigem sonst in nennen wir es mal alternativen pflanzlichen "Antibiotikas" - mit bleibenden ADHÄSIONEN = Verklebungen und Bauchraum, den Faszien usw. vom Chefprof. der GASTRO der UK Essen in viszerale Osteopathie geschickt. Dies weil er mit allen Mitteln vermeiden wollte erstmal, dass ich wieder in Chirurgie bin - es gibt viele mit Adhäsionen auch nach Reflux-OP´s Katas bei sehr renommierten Profs. quer durch DE hab ich festgestellt, zum Schluss sind alle auf Dauermedikation - insbesondere OPIATEN ! Da ich jedoch paradoxe Reaktionen auf Medis habe, insbesondere MORPHINE UND OPIATE - bin ich in viszerale Osteopathie ins Rehacentrum nach Orscholz (Saarschleife) und schon nach der ersten Behandlung !!! wo ich mitten drin krampfte im Unterbauch mit Sprüngen links, rechts und dann rauf dass ich mit Faust drauf hauen musste damit es aufhörte, SIND DIE SCHWEREN KRÄMPFE durch die schlimmsten Verklebungen erstmal weggewesen. Die KK zahlt nicht, aber ich mache auch noch dazu Cranio-Sacral (auch darauf machte ich erst Krämpfe, von Magen bis Darm..... es gibt da Verbindungen wie gewusst. Dazu kam dann RPG-Technik, eine Osteopathie ähnliche aber noch weichere Technik über Atmung und wir versuchen weiterhin die Spannung über die Faszienbehandlung und "Aufhängung" der Muskulatur quer durch den Rumpf weiter runterzusetzen. Faszinierend für alle meine Therapeuten ist immer wieder WIE EXTREM ich auf die weichsten Behandlungen reagiere - JEDWEGE DRUCKÄNDERUNG im Bauchraum, egal wo, rief am Anfang die unmöglichsten Reaktionen hervor. Eine war HEISERKEIT und Schluckbeschwerde sobald die Faszien im Brustkorbbereich insbesondere bewegt wurden. Herr Prof. der Gastro in Essen hatte schon Recht dass ich das dazu nehme - und bei dem Arzt sprechen wir von europäischem Hochniveau !!! Nur um das auch mal zu sagen - das Ganze mit allen Chirurgien hat mein Leben umgehauen, ich bin universitär MBA - und habe mich letztes Jahr entschieden umzusatteln nochmal um mir und anderen vielleicht noch mehr helfen zu können. Arzt ist zu spät in meinem Alter, aber ich mache HP und werde, da die wirklich Guten auch dort jeweils sich spezialisieren, ganz sicher auch mit denen zusammenarbeiten die ausgebildet sind in OSTEOPATHIE, Cranio-Sacral und ähnlichen Techniken ! Ich musste mit jahrelangem immer wieder Brüllen vor Schmerzen, dann zum Schluss auch noch Synkopen usw, feststellen dass die Schuldmedizin oft das GANZHEITLICHE des Menschen übersieht. "Schneiden und gut ist" wie ein Ex-Chirurg von mir sagte ist die falsche Ansicht. Aber auch aufpassen mit Protonenhemmern - Ende letzten Jahres kam endlich die Warnung an Ärzte dass sowohl ein zuviel, wie ein zuwenig von Magensäure (auch von Protonenhemmern hervorgerufen) Magenkrebs hervorrufen kann. Wobei man eben auch wissen muss, dass das "Paradox" von Reflux bei zuwenig Magensäure, nur eins auf den ersten Blick ist. MJ

31.08.2011 - 17:00 Uhr

Diesen Beitrag fand ich sehr hilfreich. Ich selbst...

von Kerstin

... leide seit 18 Jahren an immer wiederkehrenden starken Magenkrämpfen. Zumindest dachte ich, es handelt sich um Magenkrämpfe. Der Mageneingang ist dann total hart. Meine Physiotherapeutin, die auch osteopatische Anwendungen vorgenommen hat, meinte dann, das Zwerchfell wäre wahrscheinlich total verspannt. Daher die Krämpfe. Außerdem habe ich von der Halswirbelsäule bis zur Lendenwirbelsäule mit Vorfällen und Vorwölbungen zu kämpfen. Entzündungen und Knochenmarködeme inbegriffen. Viele Grüße Kerstin

23.08.2011 - 08:01 Uhr

Hallo Peter, wenn die Behandlung bei Ihnen...

von Florian Yves Wormland

... durch die Osteopathie besser geworden ist, kommt es nicht so sehr darauf an was Sie essen, sondern wie. Da der Therapieerfolg wohl auch bei Ihnen von der Entspanntheit des Zwerchfells abhängt, sollte der Magen nicht zu überfüllt werden, ebenso wie lange Nüchternheit zu Reizung der Magenwand führen kann und darüber das Zwerchfell verkrampfen kann. Essen unter Streß, "mal eben auf die Schnelle was reindrücken" ist sicherlich ausschlaggebender, als dass, was Sie essen. Grundsätzlich ist basische Kost, mehr dazu finden Sie ausführlich im Netzt, anzustreben. Mit freundlichen Grüßen, Florian Yves Wormland

19.08.2011 - 09:49 Uhr

Vielen Dank für den fundierten Beitrag. Kann man...

von Peter | Magen-Darm

... nach einer erfolgreichen Behandlung auf lange Sicht über die Ernährung vorbeugen und wenn ja, worauf sollte man dabei achten? Vielen Dank und Grüße Peter

22.07.2011 - 16:01 Uhr

Quacksalberei? So ein Unsinn! Seit Monaten werde...

von Martin

... ich mit Magenbeschwerden Sodbrennen und Atemnot von Arzt zu Arzt geschickt und mit Medikamenten vollgestopft. Leider hat dank der modernen Medizinlandschaft keiner sich die Zeit genommen das Problem mal in Ruhe betrachten. Erst ein Freund von mir (selber Internist) hat sich mal eine Stunde genommen, dass ganze in Ruhe zu betrachten. Ergebnis: Ein blockierter Rückenwirbel und die dadurch verursachten Verspannungen im Rücken haben wohl zu einer Verkrampfung des Zerchfells geführt. Drei Manualtherapie später geht es mir massiv besser! Vielen Dank

21.06.2011 - 20:50 Uhr

Vielen Dank für diesen interessant und...

von Renate

... aufschlußreichen Beitrag. Bin neu mit dieser Erkrankung behaftet, aber werde nach 2 monatiger Tablettentherapie auch den 'Versuch starten einen Arzt Osteopathen zu finden der mir alternativ oder begleitend da weiterhelfen kann. Vielen Dank Herr Wormalnd

15.06.2011 - 21:37 Uhr

Sehr geehrte Frau Huppenzuppen, sehr geehrter Herr...

von Florian Yves Wormland

... Huppenzuppen, wenn Sie ärztliche Kollegin/ärztlicher Kollege sind und sich zu so einem Urteil herablassen, dann haben sie die Anatomie, Physiologie, Neurologie und Biochemie und deren Zusammenspiel nicht richtig verstanden. Denn nichts anderes ist Osteopathie: angewandtes ärztliches Wissen mit manuellen Feingefühl und wirkungsvollen Techniken zur Veränderung von Propriozeption im Gewebe. Wenn Sie ein enttäuschter Patient sind, dann lohnt es sich für Sie, weitere Erfahrungen zu machen. Wenn Sie der Pharmalobby angehören, haben Sie hier nix zu suchen. Mit freundlichen Grüßen, Florian Wormland

30.05.2011 - 16:24 Uhr

Quacksalberei? Osteopathie ist ein Studium mit...

von osteodan

... Master Abschluss. Ein Teilbereich ist die viscerale Osteopathie, die sich mit der Funktion der Organe, also auch des Magens beschäftigt. Zahlreiche Studien belegen die Wirksamkeit der Osteopathie bei vielen Krankheitsbildern... Was ist denn eine "echte Behandlung"? Entfernung des Magens? Oder wie wärs mit einer Dauermedikation mit Opiaten?

02.05.2011 - 13:55 Uhr

Osteopathie ist Quacksalberei. Finde es schade,...

von Huppenzuppen

... dass hier sowas veröffenlicht wird. Gibt genug Leute, die das lesen und dadurch auf eine echte Behandlung verzichten.

18.04.2011 - 08:39 Uhr

Danke für den SURER Beitrag. Quäle mich seit...

von Bärbel Noack

... Momaten mit Sodbrennen. Meine Ärzte wissen keinen Rat mehr. Bin bei einer Osteopathin in Behandlung und nehme gleichzeitig Protonenpumpenhemmer. Alles ohne Erfolg. Suche einen wirklich guten Gastroenterologen in meiner Nähe.(Ruhrgebiet). Ich fahre gerne auch ein paar Kilometer mehr. Liebe Grüße, Bärbel Noack

02.04.2011 - 10:52 Uhr

Ihr Beitrag ist super- ich habe wieder Hoffnung...

von Helmut

... nur wo finde ich einen entsprechenden Arzt? Mit freundlichen Grüßen

23.03.2011 - 11:57 Uhr

Ein sehr interessanter Beitrag zumal ich gerade...

von Marie

... deshalb gesundheitliche Probleme habe. Muss jetzt nur noch einen entsprechenden Arzt finden. Herzliche Grüße

16.03.2011 - 13:32 Uhr

Liebe interessierte Patienten, Sie können mit...

von Florian Yves Wormland

... mir über meine Webseite Kontakt aufnehmen. Zu einzelnen Regionen kann ich Ihnen ärztliche Kollegen empfehlen. Des weiteren können nichtärztliche Osteopathen Ihrer Region unter www.osteopathie.de gefunden werden. In diesem Falle empfiehlt sich die Kooperation mit einem aufgeschlossenen (Haus-) Arzt, um den Therapieerfolg zu verfolgen und Abweichungen vom Therapieziel zu erkennen.

15.03.2011 - 19:58 Uhr

Sehr interessanter Beitrag, gerade nach einer OP...

von Christoph Pürner

... gegen die Refluxkrankheit die auf lange Sicht nicht viel gebracht hat. Auch mich interessiert, wo findet man einen passenden Arzt in Berlin und welcher Arzt beschäftigt sich damit? Mit freundlichen Grüßen Christoph Pürner.

25.02.2011 - 16:55 Uhr

Auch mich lässt Ihr Beitrag wieder etwas hoffen....

von Sabine

... Bloss wo findet man einen passenden Arzt? Wohnort: 53501 Grafschaft

22.02.2011 - 12:02 Uhr

Hallo, Super Beitrag, wo finde ich aber eine...

von bobschi

... passenden Arzt, der das macht? Vielleicht hätten Sie da ein paar Adressen? Wohnort: 70794 Filderstadt

15.02.2011 - 14:29 Uhr

Netter Beitrag zum Thema Magenschmerzen. Dieser...

von Cassandra

... Blog gefällt mir ausgesprochen gut. Bitte unbedingt weiterbloggen. Viele Grüße, Cassandra!


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