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Nebenwirkungen bei Medikamenten

Nebenwirkungen bei Medikamenten

Herr Marowsky

von
verfasst am 16.12.2012

© Alterfalter - Fotolia.com
Eine alltägliche Situation in meiner Heilpraktiker-Praxis: Ein Patient erscheint und schildert mir seine Symptome. Es geht dabei um Schwindel, Übelkeit, Magen-Darm-Probleme, permanente Schwächezustände, Unwohlsein und Schlafstörungen. Die Liste lässt sich ohne Weiteres verlängern.
Und irgendwie sind die Symptome bei vielen Patienten immer die gleichen. Der Verdacht kommt auf, dass dies alles einen ähnlichen Hintergrund aufweist.

Inzwischen weiß ich, woher diese sich ähnelnden Beschwerden kommen: Nach Befragen der Patienten, welche Medikamente im Augenblick eingenommen werden, schaue ich mir in den entsprechenden Quellen (z. B. die „Rote Liste“) die Nebenwirkungen an: Sehr auffällig ist die Übereinstimmung der vom Patienten beschriebenen Symptome mit der Liste der Nebenwirkungen.

Ich will das kurz am Beispiel eines gängigen Betablockers darstellen. Diese Mittel regulieren das Herz-Kreislaufsystem und sind in Deutschland sehr verbreitet. Im Gespräch mit den Patienten über Nebenwirkungen frage ich immer nach, ob er bzw. sie den Beipackzettel und dort besonders den Abschnitt über die Nebenwirkungen (z. B. Magen-Darm-Beschwerden, Schläfrigkeit, geringe Leistungsfähigkeit, Schwindel, Sehstörungen sowie depressive Stimmungen) gelesen habe. Meist wehrt der Patient sofort mehr oder weniger entsetzt ab: „Da stehen so schreckliche Dinge drin, das habe ich überhaupt nicht gelesen.“ Oder es ist zu hören, dass die Beschreibung zu kompliziert sei. Was sicher auch richtig ist: Wie soll ein Nicht-Mediziner das übliche Fachvokabular verstehen?

Ich erkläre im Gespräch, dass die beschriebenen Krankheitssymptome oft erst durch bestimmte Medikamente ausgelöst werden. Natürlich ist klar, dass die betroffenen Medizinprodukte nicht einfach abgesetzt werden können. Wenn der Patient seinen Behandler auf die unangenehmen Begleiterscheinungen der Medikamente anspricht, wird oft durch ein anderes Präparat eine Verbesserung des Zustandes zu erreichen sein. Und natürlich gibt im Rahmen der Naturheilkunde biologische Mittel, die deutlich weniger Nebenwirkungen haben. Ärzte mit einer Ausbildung in Naturheilkunde oder Heilpraktiker können dem Patienten bei der Mittelfindung mit Rat und Tat zur Seite stehen. So ist es manchmal relativ einfach, einem Patienten mit den gefürchteten multiplen Symptomen weiterzuhelfen.

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Kommentare zum Artikel (4)


10.06.2013 - 00:31 Uhr

Acetylsäurepräparate wie z.B. Herz ASS kann bei...

von Renate

... längerer Einnahme zu Magenproblemen, Erbrechen oder Schmerzen führen. Anstelle von Wasser kann das Präparat mit Milch eingenommen werden. Dadurch sind diese Beschwerden in der Regel aufgehoben..

08.04.2013 - 09:18 Uhr

Lieber Herr Marowsky, Ich habe seit längerem...

von Jana

... schon Kopfschmerzen man kann es schon fast attacken nennen. Oder sagen wir mal Migräne ich bin mir da nicht so sicher. Das Kopfweh beginnt urplötzlich und kommt vor den Perioden genau 3 Tage lang. es tut manchmal höllisch weh, da reicht eine Schmerztablette nicht aus, sondern nur eine mit 800mg. können sie mir sagen was ich habe? Ist es Migräne ? lg. Jana89

Herr Marowsky

Antwort vom Autor am 08.04.2013
Claus-Dieter Marowsky

Hallo Jana, Kopfschmerzen können viele Auslöser haben, daher brauche ich einige Informationen. Wenn Sie mögen, können Sie mich gerne unverbindlich anrufen, dann kann ich Ihnen sicher mehr zu dem Thema sagen. Beste Grüße Claus Marowsky

11.01.2013 - 08:57 Uhr

Vorfrage: haben Sie ein Konto in der Schweiz?...

von Ernst Roth

... Sodann: Suche ein kostengünstiges Heilmittel gegen Gleichge- wichtsstörung infolge chron. Polyneuropathie; evtl. Schüssler Salz Nr 7 od. Nr 5? Zu was raten Sie und was sind die Kosten inkl. Porto/Zoll? Danke im Voraus für Rückmeldung. Freundliche Grüsse Ernst Roth, CH-8134

Herr Marowsky

Antwort vom Autor am 11.01.2013
Claus-Dieter Marowsky

Da Sie sich auf meinen Artikel mit den Nebenwirkungen beziehen, wäre es sinnvoll, die von Ihnen genommenen Präparate auf die Nebenwirkungen zu überprüfen. Vielleicht ist dort schon etwas zu finden, was den Schwindel auslöst. Sie können mich gerne erreichen über meine Email-Adresse c.marowsky@t-online.de oder unter meiner Tel. Nr. Claus Marowsky

08.01.2013 - 09:53 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herrn, Meine Frage betrifft...

von Konrad Gerhards

... Mononatriumrisedronat, In der Anwendung als Tablette bei Osteoporose. Meine Frau 75 Jahre Alt hat grosse Schwierigkeiten und Schmerzen. Als weitere Belastung hat Sie in 2011 und 2012 gesamt 7 Magenpiegelungen im mit dem Ergebnis chronische Gastritis, und Der Zwölffingerdarm ist gerötet. Zur Zeit ist Sie bei einem Orthopäden in Behandlung der ihr eine Behandlung mit Mononatriumrisedronat verordnet hat. Weiter ist Sie in Behandlung bei einen Schmerzarzt der mit einer Nerven- behandlung versucht die Magen und Darmschmerzen zu lindern. Meine Frage ist sollte man um den Magen- Darmtrakt nicht noch mehr zu beanspruchen, nicht eine Spritze mit Risedronsäure einsetzen als eine Tablette. Wenn Sie uns einen Vorschlag machen können bitte ich um eine Antwort damit ich den behandelnen Arzt fachlich überzeugen kann

Herr Marowsky

Antwort vom Autor am 08.01.2013
Claus-Dieter Marowsky

Guten Tag, um zu diesem Fall etwas mehr sagen zu können, benötige ich noch einige Informationen. Am besten ist es, Sie rufen mich an, dann ist das einfacher zu regeln. Mit Gruß Claus Marowsky


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