Arthrose im Sprunggelenk: Ursachen und Früherkennung

Dr. Schneider

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Was ist die Sprunggelenksarthrose im oberen Sprunggelenk?
Die obere Sprunggelenks-Arthrose ist ein Verschleiß des oberen Sprunggelenkes. Die Sprunggelenksarthrose ist eine häufige Gelenkerkrankungen. Sie betrifft häufig auch jüngere, sportliche Menschen, die erst 30 oder 40 Jahre alt sind.

Wie kann ein Umknicktrauma zur Arthrose im Sprunggelenk führen?
Viele Sportler knicken um, humpeln einige Tage und trainieren dann unbesorgt weiter. Oft sucht der Patient nach Sprunggelenksverletzung auch ärztliche Hilfe. Die meisten Sprunggelenksverletzungen und Außenbandverletzungen heilen nur durch Ruhigstellung zufriedenstellend ab. Dabei wird nicht mehr eingegipst. Der Patient bekommt nur eine Gehschiene, die weiteres Umknicken verhindert. Die Abrollbewegung des Sprunggelenks wird zugelassen. Für einige Patienten ist dies aber nicht ausreichend.

Vorbeugung der Arthrose bei instabilem Sprunggelenk: die Sprunggelenksschule
Bei einer früh erkannten Instabilität des Sprunggelenks ist die konservative Nachbehandlung sehr wichtig. Durch eine spezielle Physiotherapie kann das Sprunggelenk „geschult” werden. Die Stabilität des Sprunggelenks hängt nicht nur von der Stabilität der Bänder ab. Der Fuß und das Sprunggelenk sind von vielen Muskeln umgeben, die gemeinsam mit den Bändern das Gelenk stabil halten.

Die Sprunggelenksschule stellt speziell auf den Patienten abgestimmte Übungen bereit: Dehnung, Kräftigung, Balance-Übungen auf dem Wackelbrett und Schulung der Selbstwahrnehmung des Patienten stellen die natürlichen Schutzmechanismen wieder her. Die Kräftigung der Muskulatur am Sprunggelenk hat viele günstige Auswirkungen auf die Gelenkflächen: Sie vermindert die Belastung der Knorpel und verbessert die Abrollbewegung beim Gehen. Die Ausrichtung der Gelenkfläche und die Position des Sprungbeins in der Gabel des Sprunggelenks werden verbessert. Durch diese natürliche Dämpfung und die verbesserte Ausrichtung wird das Sprunggelenk auch in Zukunft geschützt.

Wie kann die Bandverletzung hinreichend beurteilt werden?
Die Schwere der Bandverletzung ist für die Prognose wichtig. Es hat sich gezeigt, dass Ruhigstellung häufig völlig ausreichend zur Ausheilung des Bänderrisses ist. Doch leidet unter der konservativen Ausheilung die angemessene Untersuchung und Behandlung komplizierter Verletzungen des Sprunggelenks. Dies kann nach Abschluss der Ruhigstellung zur Instabilität des Sprunggelenks führen, als Spätfolge - nach etwa 20 Jahren - zur Sprunggelenksarthrose. Es ist daher geboten, solche schweren Schäden auszuschließen und auch nach konservativer Ausheilung die Stabilität des Sprunggelenks zu prüfen.

Welche Schäden am Sprunggelenk erfordern eine weitergehende Therapie?
Auch tiefere Verletzungen an Knorpel und Knochen des oberen Sprunggelenks durch die Verdrehung (Distorsion) können trotz Ruhigstellung bestehen bleiben. Auch die Bänder - meist die Außenbänder - können in Ihrer knöchernen Verankerung ausreißen. Dies betrifft relativ wenige Patienten. Aber diese Patienten können durch Ruhigstellung des Sprunggelenks nicht ausreichend therapiert werden. Eine Instabilität des oberen Sprunggelenkes bleibt zurück. Bei Umknicktraumen entstehen häufig Fragmente aus Knochen und Knorpel. Diese Fremdkörper bleiben in der Gelenksflüssigkeit des Sprunggelenks zurück. Sie verstärken den Knorpelabrieb zusätzlich.

Symptome der beginnenden Arthrose im Sprunggelenk
Anfangs spürt der Patient mit beginnender Arthrose im Sprunggelenk gelegentliche dumpfe oder ziehende Schmerzen, die tief im Gelenk zu sitzen scheinen. Diese Schmerzen werden immer heftiger. Die Muskeln an Wade und Fuß reagieren auf diese Beschwerden: das Gelenk versteift. Mit der Fußabdruckmessung (Podometrie) kann diese Änderung des Gangbildes gut diagnostiziert werden. Die Patienten mit dem Sprunggelenkschaden werden zunehmend weniger belastbar. Die maximale Gehstrecke nimmt deutlich ab. Nach Belastungen ist das Sprunggelenk dieser Patienten häufig geschwollen und schmerzhaft. Die Bewegung wird immer schmerzhafter, das Sprunggelenk steift ein.

Was sind die Symptome einer fortgeschrittenen Arthrose im Sprunggelenk?
In fortgeschrittenen Stadien der Sprunggelenks-Arthrose kann eine Fehlstellung des Sprunggelenks mit einem Verlust der äußeren Form sichtbar werden. Bei Fehlstellungen, aber auch bei schweren Arthrosen des oberen Sprunggelenks, kann sich das Sprungbein (Talus) in der Sprunggelenksgabel verkanten. Das sorgt für erhöhten Druck und Verschleiß auf weitere Abschnitte der Knorpelflächen. Der Verlauf der Arthrose beschleunigt sich zunehmend. Anfangs hat der Patient noch Anlaufschmerzen - das „Einlaufen” nach Ruhe oder am frühen Morgen. Später jedoch werden die Schmerzen im Sprunggelenk permanent. Auch nachts treten dann heftige Ruheschmerzen auf. Spätestens jetzt gilt es, das Gelenk vor dem weiteren Verlauf der Arthrose zu schützen und die Gehfähigkeit zu erhalten. Damit beschäftigt sich der nachfolgende Artikel zur Sprunggelenksarthrose (Dieser Artikel erscheint morgen).

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Kommentare zum Artikel (14)


29.01.2015 - 23:16 Uhr

Ich bin 22 Jahre alt und übe sehr viele...

von Maci

... verschiedene Sportarten aus, u.a. bin ich aktiver Fußballer und Fußballtrainer. Desweiteren gehe ich regelmäßig ins Fitnessstudio. Die letzten Jahre habe ich sehr viel Fußball gespielt, seit ca. 2 Jahren nur noch 2x Training und Spiel pro Woche. Seit der Winterpause (ca. 8 Wochen) habe ich Schmerzen im Bereich des rechten Sprunggelenks. Nach Überweisung meines Hausarztes war ich nun beim MRT und es wurde folgender Befund gemacht: Geringfügiger Gelenkerguss im oberen Sprunggelenk. Geschlossene Malleonlengabel mit intakter Syndesmose. Leichtgradige ödematöse Signalreaktionen im Bereich des Außenknöchels und vor allem im Bereich der Außenknöchelspitze sowie aber auch im Bereich der lateralen Talusschulter. Die Bandsysteme intakt durchgängig, streifig degenerative Veränderungen im dorsalen Anteil des Ligamemtum deltoideum. Os trigonum von Gelenkflüssigkeit umflossen. Kein freier Gelenkkörper. Daneben streckseitige Irregularität und Inhomogenität der proximalen Gelenkfläche und des Talus streckseitig. Auch hier leichte ödematöse Signalreaktion subchondral differenzierbar. Geringfügige Signalstörungen der Achillessehne über dem Calcaneus. Beurteilung: 1. Unspezifische etwas lateral betonte Synovialitis bei differentialdiagnostisch Osteochondrose /DD überbelastungsbedingte reaktives Knochenmarksödem der lateralen Talusschulter/korrespondierend aber auch geringfügig im Bereich der Außenknöchelspitzen bei 2. in erster Linie degenerativ // DD alt posttraumatische Signalstörung des Lidamentum deltoideum als möglichen Hinweis auch auf eine chronische Instabilität. 3. Os tigonum, jedoch kein Hinweis auf einen freien Gelenkkörper. 4. Geringfügig aktivierte, mäßiggradige USG - Arthrose im Talonaviculargelenk Aktuell habe ich im Alltag leichte bis mässige Schmerzen, welche aber von Tag zu Tag schlimmer werden. Neben den Sprunggelenksbeschwerden habe ich eine Skoliose mit verbundenen Beckenschiefstand. Starke O - Beine sehe ich als weitere Ursache für meine Beschwerden. Welche Möglichkeiten der Behandlung würden in frage kommen? Sollte vorab eine evtl. Fehlstellung des Sprungelenkes korrigiert werden? Vielen Dank für Ihre Antwort

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 30.01.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, vielen Dank für Ihre Anfrage, nun habe Sie Ihren MRT Befund abgeschrieben. Aber auch auf der Grundlage dieser detailleirten Informationen darf ich Ihnen pber das Internet nur allgemeine Hinweise geben, aber keine konkrete Handlungsempfehlung. Ich kann nach einem Termin mit klinischen Untersuchung auch zu diesem Befund Stellung nehmen und eine Behandlungsstrategie entwickeln. Ich würde Ihnen auf grund Ihres jungen Alters durchaus raten einen Sprungelenksexperten aufzusuchen. Eine Prüfung der Beinachse und der Sprunggelenksachse, aber auch der Bandstabilität ist tatsächlich anzuraten.

27.01.2015 - 08:46 Uhr

Hallo Dr. Schneider, bin 38 Jahre, habe seit...

von Petra

... Juni 2013 Beschwerden im oberen Sprunggelenk. Eine Schwellung sichtbar aber keine Rötung zu sehen. Im Röntgenbild das im Juni 2013 gemacht wurde, sah man eine mittelgradige arthrotische Ausziehungen am ventralen Rand des oberen Sprunggelen an der Tibia und an der Talusrolle . Behandlungen habe ich bereits schon einige hinter mir. Reizstrom, Krankengymnastik, Abrollsohlen. Aber nichts hat was geholfen. Jetzt wurde ein MRT gemacht. Da wurde festgestellt, das es bereits um eine schwere Arthrose im ventralen Anteil des oberen Sprunggelenk mit Knorpelschäden Grad 3 an beiden Gelenkflächen und mit Knochenmarködem im Verlauf der tibialen Gelenkfläche im Sinne einer aktivierten Arthrose festgestellt. Hatte keine Fraktur in diesem Bereich. Welche Therapie Möglichkeiten können eine Besserung geben. Gehe ins Fittnesstudio und fahre dort auf dem Rad und mache dort Krafttraining. Mit freundlichen Grüßen

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 27.01.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, sie beschreiben eine komplexe Situation. Ein Ödem kann Anzeichen einer Arthrose, aber auch einer osteochondralen Läsion sein. Die Osteophyten stabilisieren das Gelenk zwar, sorgen aber für weiteren Knorpelabrieb. Ihr Gelenkfreundlicher Sport aif dem Rad ist sicher begrüssenswert in diesem Stadium. Sollte eine Instabilität Ursache des vermehrten Knorpelabriebs und der Osteophytenbildung sein ist sicher eine Prüfung der Bandstabilität, der Stellung des Fersenbeines, dem Abrollverhalten und andere Faktoren der Sprunggelenksfunktion erforderlich, um eine behandelbare Ursache Ihrer frühen Sprunggelenksarthrose zu finden. In Ihrem Fall ist sehr wichtig dass Sie vom bloßen Arthrosemanagement wegkommen - dafür sind sie wirklich zu jung - und gezielt die behandlebaren Ursachen dieser Instabilität herausfinden. Ich kann Ihnen eine gründliche Untersuchung bei einem Sprunggelenksspezialisten nur empfehlen.

22.01.2015 - 12:29 Uhr

Hallo Dr. Schneider, wäre es vielleicht...

von Rina

... möglich, dass mein Fuß dieses "ChondroFiller" nicht verträgt und mein Fuß deshalb so geschwollen ist?

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 26.01.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, "Chondrofiller" ist eine zellfreie extrazelluläre Matrix. In diese leere Matrix sollen körpereigene Knorpelzelen einwachsen und dort wieder eine natürliche Kollagenmatrix aufbauen. Ein Abstossungsreaktion ist im Zellzwischenraum nicht zu befürchten. Wir bevorzugen in der Regel die autologe Knorpeltransplantation, vor allem bei grösseren Schäden startet man mit einer hohen Zelldichte an Knorpelzellen. Die Verträglichkeit ist eigentlich ganz gut. Die Gefahr bei Fremdmaterialien ist stets, dass sie sich lösen und nicht korrekt anwachsen. Aber wenn die Arthrose fortbesteht, bestehen auch die Arthrosezeichen - Schmerz und Schwellung - fort. Sie müssen hier weiterhin sehr eng mit Ihrem Operateur zusammenarbeiten, um den Status zu klären.

22.01.2015 - 11:51 Uhr

Hallo Herr Dr. Schneider, ich bin 23 Jahre jung...

von Rina

... und leide seit ca. 5 Jahren an Arthrose im OSG Bereich. Im Dezember 2014 fand meine 4 Operation statt. Leider habe ich das Gefühl, dass diese Operation wieder nichts gebracht hat. Ich habe noch immer totale schmerzen ( die selben schmerzen wie vor der OP) und mein kompletter Fuß ist total geschwollen. Bei der letzten OP 2014 wurde das Gelenk angebohrt und "Condor Fillers" reingespritzt. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Über Ihre Rückmeldung freue ich mich jetzt schon. Liebe Grüße Rina

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 26.01.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, wir können natürlich auf Grund dieser Beschreibung nicht nachvollziehen, was bei Ihnen das Arthrose verursachende Grund- Problem ist. Viele dieser Ursachen können wir Für eine Arthrosepatientin sind sie Sehr jung. Ich kann Ihnen nur empfehlen sich bei uns für eine gründliche Diagnostik vorzustellen. Auf Grund Ihres sehr jungen Alters ist eine prinzipielle Lösung Ihres Sprunggelenksproblems sehr dringend. Nach einer erfolgreichen Operation des Sprunggelenks ist die Verbesserung des Gesamtbefindens nach Abschluss der Wundheilung sehr deutlich spürbar. Sie müssen dieses fortbestehende Problem mit Ihrem Operateur besprechen oder eine qualifizierte Zweitmeinung einholen.

07.01.2015 - 19:20 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Schneider, herzlichen Dank...

von Cecilia

... für Ihre Antwort; ich werde Ihren Rat befolgen. Mit freundlichen Gruessen Cecilia

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 14.01.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Ich danke auch.

01.01.2015 - 21:39 Uhr

Nachtrag ; ich bin 64 und bedanke mich schon mal...

von Cecilia

... recht herzlich für eine Antwort. MfG. Cecilia

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 07.01.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Vielen Dank für Ihre Informationen.

01.01.2015 - 21:35 Uhr

ich habe vor 7 Jahren das Sprunggelenk und...

von Cecilia

... Wadenbein gebrochen, alle Bänder gerissen. Bei der OP wurden Schrauben eingesetzt und nachdem die Schrauben wieder entfernt waren ( nach 10 Wochen) durfte ich wieder auftreten und anfangen zu laufen. Leider habe ich seitdem immer noch einen stark anschwellenden Knöchel und Scherzen im Gelenk. Seit einigen Wochen aber auch starke Schmerzen in Ruhestand und natürlich auch Anlaufschmerzen. Vor 6 Monate habe ich eine Hüft-Tep bekommen(hatte zwar keine Hüftschmerzen, konnte aber von dem einen auf den anderen Moment nicht mehr laufen wegen Leistenschmerzen und dachte ich hätte einen Leistenbruch!!!) War total von den Socken als man mir dann sagte ich bräuchte eine neue Hüfte. Hüfte macht nur noch wenig Probleme aber mein Sprunggelenk umsomehr. Kann es auch eine Arthrose sein???

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 07.01.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, vielen Dank für Ihre Anfrage. Eines der größten Probleme nach einer Fraktur des Sprunggelenks ist die vollständige Wiederherstellung der Passform des Sprunggelenks. Wenn nach der Ausheilung eine Fehlstellung besteht, etwa die Sprunggelenksgabel zu weit oder deformiert ist; oder die Bandfunktion noch nicht wiederhergestellt ist, kann das Sprunggelenks genau solche schmerzhaften Symptome zeigen, wie von Ihnen beschrieben. Eine Spätfolge kann auch die Arthrose des Sprunggelenks sein. Ich kann Ihnen nur zu einer gründlichen Untersuchung des Sprunggelenks raten, um diese Faktoren zu klären. Sollte dieser Zustand zu lange andauern, kann auch eine beginnende Arthrose des Sprunggelenks vorliegen. Im allgemeinen ist das Sprunggelenk aber geduldiger als die anderen großen Gelenke am Bein. Es gibt aus unserer Erfahrung ein großes Potential für eine gelenkerhaltende Therapie des Sprunggelenks.

01.01.2015 - 16:09 Uhr

Wie schaut es denn mit der sprunggelenksarthrose...

von Aina

... im Bezug zu osteochondrosis dissecans im talus aus? Ich habe seit ca. 2 Jahren die Diagnose OD und bei mir wurde im September 2013 eine retrograde anbohrung des Defekts durchgeführt, welche leider nicht erfolgreich war...(ich bin 15 Jahre alt) Im meinem aktuellen MRT Befund steht, ich hätte einen freien gelenkkörper...kommen daher vielleicht die anlaufschmerzen, dass ich nicht mehr lange strecken schmerzfrei kaufen kann, dass sich mein Gelenk immer nach längerem gehen einklemmt? Oder könnte das bereits eine beginnende Arthrose sein? Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich noch eine intakte knorpeloberfläche habe (mit diesem Symptomen und dem dissekat?) Vielen Dank schon mal im Voraus für eine Antwort LG Alina

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 07.01.2015
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, vielen Dank für Ihre Anfrage. Ich würde die Osteochondrosis disssecans tatsächlich eng beobachten lassen. Ein bereits abgegelöster freier Gelenkkörper (Dissecat) kann Arthrose im Sprunggelenk auslösen. Die Arthrose des Sprunggelenks kann eine Spätfolge einer ungenügend versorgten Osteochondrosis dissecans sein. Ich würde Ihnen eine Vorstellung z.B. in unserem Hause zur Abklärung und Versorgung der Osteochondrosis dissecans dringend empfehlen. In Ihrem Alter besteht eine sehr große Aussicht die OD bei rechtzeitigem Eingreifen durchaus gelenkerhaltend zu behandeln.

14.12.2014 - 23:11 Uhr

ich habe seit etwa 2,5/3 jahren in meinem linken...

von Katja

... sprunggelenk schmerzen bei der streckung des Fußes und auch wenn ich den Fuß beim strecken nach innen drehe. ich hatte im sommer etwa 2 Monate ruhe davor. aber insgesamt habe ich schon über 30 Monate schmerzen. manchmal tut es auch beim bloßen gehen weh. ich bin 30 jahre alt, 170cm bei 59kg. ich habe starke Arthrose in der familie. meine oma hats stark und meine Mutter ebenfalls. ich habe bisher nicht den mut gehabt mich dahin gehend untersuchen zu lassen. wobei ich einmal auf rheuma getestet wurde. lt arzt lagen die werte trotz starker schmerzen im sprungelenk und einigen gelenken der rechten hand nicht im Bereich der rheumawerte. ich war sehr wütend da ich schmerzen hatte und wissen wollte was das ist. und er sagte darauf das 30% der rheumatiker ohne messwerte erkrankt sind?! ich war enttäuscht da mir nicht geholfen wurde und habe daher deswegen über 2 jahre keinen arzt deswegen mehr aufgesucht. was kann das sein und was soll ich tun? an wen wende ich mich? vielen dank schon mal für eine Antwort

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 16.12.2014
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, vielen Dank für Ihre ausführliche Schilderung. Eine Arthrose im Sprunggelenk ist ohne vorangegangenes Trauma etwas recht seltenes. Die Arthose lässt sich mit Hilfe von Röntgenbildern auch recht klar zeigen. Schmerzen im Fuß und Sprunggelenk können erfahrungsgemäß sehr viele unterschiedliche Ursachen haben. Manchmal sind auch eingeklemmte Nerven für die Schmerzen verantwortlich. Ich würde Ihnen raten sich durch eine orthopädische Untersuchung mit den Ursachen auseinanderzusetzen. Die Erfahrungen Ihrer Mutter und Großmutter können zwar Hinweise geben, aber es gibt so vieles was man in Betracht ziehen muss, bevor man eine Aussage über die Schmerzursache trifft.

18.07.2014 - 13:57 Uhr

Guten Tage, ich bin nicht sicher, ob ich zum...

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... jetzige Zeitpunkt noch Fragen stellen kann, doch ich versuche es einfach mal. Ich bin 31 Jahre Alt, weiblich und habe übergewichtig. Laut Röntgen Bilder leide ich an beiden Sprunggelenken an schwerer Arthrose. Ich kann zurzeit kaum mehr laufen und die Öffentlichen Verkehrsmittel nutzen Ich muss ständig das Taxi nehmen. Und bin am Verzweifeln. Den obwohl ich 22 kg Abgenommen habe, geht es mir kein bisschen besser. Habe fast immer Schmerzen und der Fuss ist wie steif geworden, ich kann sie nicht mehr nach links oder rechts drehen. Was ich so gerne wieder mal würde. Als ich 14 Jahre Alt war, begann es damit das ich meine Sprunggelenke ständig verknackt habe, da die Bänder anscheinend zu lang seien, laut Messung oder nein der Winkel sagten sie glaube ich sei zu gross laut Untersuch damals. Und so konnte ich auch am Sport nicht mehr Teilhaben. Ich muss ständig darauf acht geben wen ich laufe, das ich nicht um knicke. Was würden Sie mir empfehlen ??? Ich danke Ihnen Herzlich zum Voraus

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 25.07.2014
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, Sie haben sich ja schon sehr um Ihre Gelenkgsgesundheit bemüht, wenn Sie 22 kg abgenommen haben. Gewicht ist ein Risikofaktor für die Gelenke. Sie erwähnen eine mögliche Ursache Ihrer Sprunggelenksarthrose: Die Instabilität der Außenbänder, die zu ständigen Distorsionstraumen (Umknicken) im Sprunggelenk führt. Im allgemeinen würde man Ihnen nach eingehender Untersuchung eine Stabilisierung der Sprunggelenke empfehlen: Entweder durch eine Training (Sprunggelenksschule) zur Stabilisierung der Gelenke, oder durch operative Außenbandrekonstruktion, oder eine Kombination beider Ansätze. Den Grad der Arthrose im Sprunggelenk bzw der Grund der Versteifung müsste man ebenfalls genau untersuchen und dann entsprechend behandeln. Es lohnt sich in jedem Stadium der Sprunggelenksarthrose einen genauen Befund einzuholen, um sich dann qualifiziert und gelenkerhaltend helfen zu lassen.

11.07.2014 - 22:29 Uhr

Vor einigen Wochen bin ich beim Fußball spielen...

von Sophie

... umgeknickt . Am nächsten Tag bin ich sofort zum Arzt weil ich eine Schwellung am sprunggelenk hatte der Arzt meinte aber da wär nichts . Ich habe trotzdem mein Training reduziert für eine Woche . Dann zwei Wochen später habe ich sehr viel Sport gemacht an einem Tag danach spühre ich am sprunggelenk einen leichten Druck beim auftreten aber nicht immer auch ist da noch eine Schwellung .. Ich war nochmal beim Arzt doch der verschrieb mit nur eine Schiene ich hab so Angst das ich eine sprunggelenkarthrose habe

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 25.07.2014
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, nach so kurzer Zeit haben Sie sicher keine Sprunggelenksarthrose. Es kann aber durchaus sein, dass Sie eine Knochen-knorpelverletzung (bone bruise) im Sprunggelenk erlitten haben, die näher untersucht werden sollte (z.B. MRT). Mit Hilfe von Physiotherapie und Ruhigstellung kann so etwas behandelt werden. Bei Umknicken mit starker Schwellung würde man normalerweise gleich ruhigstellen mit einer Orthese, weil dann evtl. vorhandene Bandverletzungen ausheilen können. Vor Arthrose sollten Sie sich nicht fürchten, aber sie sollten sich einen Sprunggelenksspezialisten suchen, der eine genaue Untersuchung des Sprunggelenks vornimmt, gerade hinsichtlich der noch bestehenden Belastungeinschränkungen. Nach einer Aussebnadverletzung bereist nach 2 Wochen wieder viel Sport machen oder Fußball zu spielen wäre sicherlich ein recht früher Zeitpunkt, den ich an Ihrer Stelle nochmal mit einem Spezialisten besprechen würde.

28.05.2014 - 22:10 Uhr

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... Problem, das mein rechter Knöchel bei jeder Stufe oder Kniebeuge knackt. wenn ich mich auf die Zehenspitzen stelle knirscht und schmerzt es im Knochen über der Ferse zur Wade. Ich bin bald 30 und so lange ich denken kann nur am rennen. Sollte ich vielleicht mal einen Blick darauf werfen lassen? Liebe grüße und vielen Dank im voraus.

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 07.06.2014
Dr. med. Thomas Schneider

Liebe Patientin, sie beschreiben mit diesen Symptomen Anzeichen einer chronischen Instabilität im Sprunggelenk bzw. der Sprunggelenksgabel, evtl unter Beteiligung der Syndesmosenbänder, die langfristig zu Knochenanbauten und Sprunggelenkarthrose führen könnten. Das kann und soll natürlich keine Ferndiagnose sein, aber sie sollten sich in Ihrem eigenen Interesse bei einem Sprunggelenksspezialisten vorstellen. Wenn Sie außer dem Knirschen und den Gelenkgeräuschen keine weiteren Beschwerden haben, vor allem belastbar sind, dann ist das wahrscheinlich nichts Ernstes. Ansgesichts des schleichenden Verlaufs vieler Arthrosen ist eine Untersuchung zur Früherkennung angesichts Ihrer Sprunggelenksschmerzen und Überbeweglichkeiten aber dringend empfohlen.

04.01.2014 - 21:52 Uhr

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Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 09.01.2014
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, vielen Dank für Ihre freundliche Anfrage. Sie können natürlich von uns, in der Gelenk-Klinik Gundlefingen eien Abklärung Ihrer Sprunggelenke erhalten. Wie sie selbst erlebt haben, ist die Diagnose von Fuß und Sprunggelenksbeschwerden von der Spezialisierung der Ärzte abhängig. Melden Sie sich doch in unserer Sprechstunde. Wenn Sie eine Überweisung bringen stellen Sie sicher, dass Ihr Arzt auch den Befund mit Arztbrief erhält. Sie können aber auch ohne Überweisung kommen.

22.11.2013 - 11:58 Uhr

wann u. wo erscheint der angekünigte Artikel...

von uhri

... über Behandlung von fortgeschr. Arthrose im Sprunggelenk ?

Dr. Schneider

Antwort vom Autor am 24.11.2013
Dr. med. Thomas Schneider

Lieber Patient, der weiterführende Artikel zu Sprunggelenksarthrose ist bereits auf Jameda erschienen: http://www.jameda.de/gesundheit/muskeln-knochen/sprunggelenksarthrose/ Wir werden die Redaktion bitten doch am Ende dieses Artikels einen Link unterzubringen,der auch auf meine weiterführenden Infos zur Sprunggelenksarthrose. Weitergende Informationen zur Behandlung des Sprunggelenks finden Sie auch auf der Webseite www.gelenk-doktor.de.


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