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Der individuellen, maßgeschneiderten ...

Der individuellen, maßgeschneiderten Kniegelenksprothese gehört die Zukunft

Priv.-Doz. Dr. Gehr

von
verfasst am 25.01.2013

© Yuri Arcurs - Fotolia.com
Neue Technik des Kniegelenksersatzes

Mit Hilfe präziser Voruntersuchungsmethoden und entsprechend für die Technik zugelassener Diagnostikzentren lässt sich bereits vor dem eigentlichen Eingriff die exakte Position der Prothesenlage und Größe planen. Mit den Daten, die in der Diagnostik gewonnen werden, plant der Operateur zusammen mit dem Ingenieur die Prothese. Nach Freigabe durch den Operateur wird dann eine extra für den Patienten angepasste Schnittlehre produziert, die es ermöglicht, einen passgenauen Sitz des Implantates zu gewährleisten.

Risiken

Gegenüber der konventionellen, alten Technik und sogar den Verfahren mit Navigation gibt es keine Risiken. Sie sind grundsätzlich schneller, da die Planung der Operation bereits am Schreibtisch stattfindet. Zudem ist das Weichteiltrauma geringer, da der Zugang kleiner gewählt wird. Der Blutverlust fällt durch die fehlende Markraumeröffnung ebenfalls geringer aus. Sollte man während der Operation auf Probleme stoßen, ist eine Konversion auf die alte Technik jederzeit möglich. Dies geschah jedoch in den von mir bislang durchgeführten Operationen in keinem Fall.

Welche Vorteile haben die Patienten durch die Technik?

Es werden durch die Technik nach den bisherigen Ergebnissen die korrekte Achsausrichtung, insbesondere die exakte Rotation der Oberschenkelkomponente, erreicht und damit alle Voraussetzungen für eine gute Beweglichkeit in der frühen Phase der Nachbehandlung geliefert. Die Prothese sitzt passgenau. Es ist zu erwarten, dass die neue Implantationstechnik die gegenwärtige Standzeit der Knieprothesen verbessert. Aus unserem eigenen Klientel wissen wir, dass es immer wieder Patienten gibt, bei denen die Achse nicht korrekt ist, die Kniescheibe nicht sauber in ihrem Lager läuft oder die Prothese zu straff oder zu locker sitzt. Diese Probleme werden genau an die neue Technik adressiert.

Gibt es Patienten, die für diese Verfahren nicht geeignet sind?

Ein Problem sind Metallartefakte in den Kernspinaufnahmen durch alte Implantate im Kniegelenk, insbesondere nach alten Kreuzbandoperationen. Aber auch hier gibt es Möglichkeiten, dies über eine Planung mittels einer Computertomografie zu umgehen. Die Knieprothetik erlebte in den vergangenen Jahren revolutionäre Umbrüche. Die neue Technik bedeutet für den Patienten frühere Schmerzfreiheit und schnellere Regeneration.

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Kommentare zum Artikel (13)


27.01.2013 - 13:05 Uhr

Meine Frau hat Kniegelenk-Athrose,was kann man...

von Walter Fruth

... alles tun.

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 29.01.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Liebe Frau Walter Fruth Das Bild einer Arthrose kann vielfältig sein und bedarf sowohl einer differenzierten Diagnosenstellung als auch entsprechenden Therapieauswahl. Die Angaben die Sie hier machen sind für eine genaue Empfehlung zu spärlich. Um einen Therapievorschlag zu machen ohne Sie persönlich gesehen zu haben, sollte man zumindest ein aktuelles Röntgenbild Ihres Kniegelenkes haben oder eine MRT Untersuchung, besser noch einen Arthroskopiebefund, falls bereits eine durchgeführt wurde. Alle Optionen der Therpiemöglichkeiten ohne spezifische Patientenangaben sprengen den Rahmen dieses Forums. gez. Pd Dr J. Gehr

07.02.2013 - 11:15 Uhr

Habe Gon-Arthrose Stufe 4,Operation wurde von 2...

von Elke Langosch

... Fachärzten empfohlen.Wo kann ich in Hamburg die Klinik finden, in der nach diesen neuesten Erkenntnissen operiert wird? Herzlichen Dank für Ihre Antwort!

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 07.02.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Liebe Frau Langosch Diese neue Technik der Implantation einer Knieprothese wird von einigen wenigen Firmen angewendet und angeboten. Die Operateure sind gegenwärtig dabei dies in Ihren Kliniken einzuführen. Um herauszufinden wer in Ihrer Gegend dieses Verfahren anwendet werden sie wohl selbst aktiv werden müssen insb. wenn dies nicht auf den jeweiligen Internetauftritten der Kliniken ersichtlich ist. Wenn Sie die Möglichkeit haben, können Sie auch nach Nürnberg kommen und nach erfolgte Op (7 Tage stationär) die Reha dann in Ihrer Nähe durchführen. Wir haben bereits Patienten aus Finnland und Russland unsere Dienste angeboten. Gez. Pd Dr J. Gehr

10.02.2013 - 14:01 Uhr

Meine Knie-OP-Hemischlitten rechts liegt jetzt ein...

von E. Geutner (49 Jahre)

... Jahr zurück (09.02.2012). Ich laufe immer noch mit zwei Unterarmstützen, Schmerzen unerträglich, Beweglichkeit beider Kniee gering. Kann diese Methode auch in meinem Fall angewandt werden, da ja schon Teilprothese vorhanden ist? Laut Aussage des Orthopäden ist noch Arthrose hinter der Kniescheibe, hätte man dies nicht auch bei der OP sehen müssen?

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 12.02.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Sehr geehrter Herr Geutner So wie sie schildern, war die Indikation einen Hemischlitten einzusetzten wahrscheinlich in Ihrem Fall nicht zielführend. Wenn Sie eine zusätzliche Knorpelstörung hinter der Kniescheibe haben und insb. nach dem Hemischlitten nie zufrieden waren wäre eine komplette Oberflächenprothese sicherlich die bessere Lösung gewesen. Die neue Technik kann bei Ihnen nur angewandet werden, wenn sie kein Metallimplantat haben (d.h. ein reines Keramik Implantat z.B.), denn bei der Planung macht das Metall Artefakte und die Bilder sind deshalb nicht verwertbar/auch CT Diagnostik, welche manche einsetzten ist in diesem FAll eher schwierig. Aber zu Ihrer Beruhigung ist auch in konventioneller Technik insb. gestützt über die Navigation auch Ihre Prothese problem wechselbar ohne wahrscheinlich auf eine teilgekoppelte Prothese wechseln zu müssen. Näheres müssten sie aber direkt mit Ihrem Operateur besprechen. MFG PDDr. J. Gehr

15.02.2013 - 08:56 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr.Gehr, meine Diagnose vom...

von Barbara Weigel

... Facharzt: Varusgonarthrose re. relative Indikation zur Endoprothese. Bin 75,hatte 1976 Unfall mit Patellar- fraktur.Jetzt seit Nov.2012 große Schmerzen,die Medikamente wirken anscheinend nicht mehr.Meine nächste Klinik ist 07316 Saalfeld.Wird dort schon die von Ihnen beschriebene Op Methode angewendet? Habe große Angst,danach nicht wieder ordentlich laufen zu können.Laufe seit ich denken kann täglich und bei jedem Wetter ca.5 Km. Bedanke mich im Voraus für Ihren Rat.

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 15.02.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Liebe Frau Weigel Wenn bei Ihnen eine entsprechende radiologische (Röntgen) Diagnose vorliegt einer Varusgonatrhrose mit zusätzlich retropatellarer Arthrose ist die Implantation mit dieser Technik sicherlich vorteilhaft. Wichtig ist aber, dass bei Z.n. Patellafraktur keine Metallimplantat mehr in der Kniescheibe sind (dies müsste sonst zunächst entfernt werden um eine vernünftige Planung zu machen. Was die generelle Indikation angeht muss ich sagen, dass die Gehstrecke von 5 km tägl noch sehr sportlich ist aber die Lebensqualität bei chronischer Schmerzmitteleinnahme und trotzdem vorliegendem Dauerschmerz überwiegt. Somit sehe ich diesbezüglich eine klare Indikation zum prothetischen Ersatz (bei entsprechenden Rö-Bildern). Sie sollten sich mit einem Operateur darüber unterhalten der Ihnen sicherlich die Angst vor einer Prothese nehmen kann. Entscheiden ob sie den Weg dann gehen oder nicht müssen sie aber selbst. So wie sie die Beschwereden schildern werden sie jedoch meiner Meinung nach davon profitieren. MFG PD Dr. Jonas Gehr

15.02.2013 - 18:31 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr.med.j.Gehr,hoffentlich nerve...

von Barbara Weigel

... ich Sie nicht zu arg?,aber zuerst Ihnen ganz herzlichen Dank für Ihre prompte Auskunft. Nun habe ich ein Problem,ich bin zur OP bereit,aber wo find ich eine Klinik,welche Ihre neue Methode schon anwendet?? Oder dürfte ich in Ihrer Klinik behandelt werden? Bin aber gesetzlich bei der TKK versichert. Übrigens die Patelllarfraktur von 1976 wurde konservativ behandelt (6 Wochen Tudor) Würde mich sehr,sehr freuen,wenn ich nochmal Ihre Zeit beanspruchen dürfte. Herzliche Grüße aus Thüringen, Barbara Weigel

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 18.02.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Liebe Frau Weigel Was externe Kliniken angeht die das Verfahren anwenden sollten sie selbst aktiv werden. Wenn Sie zu mir kommen wollen, brauchen wir 2 Kontakte. Erster Kontrakt zur klinischen Untersuchung und MRT Planung. Zweiter Kontakt ca. 3-4 Wochen später zur OP. Was die Kosten angeht als Kassenpatient ist die OP für sie kostenfrei ich habe eine Belegklinik in Nürnberg wo sie 8 Tage bleiben danach können sie dann Ihre Reha heimatnahe weiterführen.. An ambulanten Kosten fallen aber eine einmalige Gebühr von 70 Euro an in meiner Praxis (als sogenanter Orthocheck) und für die Planung der Prothese (ca. 800 Euro welche die Firma an sie stellt vor dem Einbau). Hoffe ich konnte helfen. MFG PD Dr. J. Gehr

17.02.2013 - 11:39 Uhr

Im Jahr 1984 wurde mir der Innenmeniskus komplett...

von Steffen Räder

... entfernt.Vor 2Jahren wurde eine Arthroskopie durchgeführt mit der Empfehlung eines Hemischlittens.Habe auch noch eine Bakerzyste.Jetzt wird es langsam problematisch.(Anlaufschmerz seit ca1Jahr und nun auch manchmal Ruheschmerz) Ist ihre Methode auch auf mich anwendbar und wohin müsste ich mich wenden?

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 18.02.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Seh rgeehrter Herr Räder Ein Hemischlitten ist mit dieser Methode nicht einsetzbar. Jedoch sollte man die Indikation für diese spezielle umschriebene Prothese streng stellen!. Patienten die zusätzliche Knorpelschäden im äußeren und Hinterkniescheibenbereich haben (und wenn sie auch nur mäßig sind) profitieren meist nicht vom Hemischlitten. Zu Ihrer Info ich mache etwa einen Hemischlitten pro 50 Oberflächenprothesen. Sie sehen ich stelle die Inikation sehr streng, andere Operateure sind da vielleicht etwas mutiger. Aber ohne eine persönliche Vorstellungmit aktuellen Röntgenbildern läßt sich hier nicht mehr dazu sagen. MFG PD Dr. J. Gehr

19.02.2013 - 13:00 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Gehr, leider ist mein Fall...

von Elisabeth Waibel

... wohl sehr kompliziert. Ich bin 49 Jahre alt, habe im Jahre 2009 das die erste K-TEP bekommen. Die war so fehlerhaft und stümperhaft, 10° ausser der Rotation, zu gross gewählt und zu allem Überfluss die Patellasehne "aus versehen" durchtrennt, so dass diese 4 Monate wieder gewechselt werden musste. Die zweite K-TEP war leider zu locker eingebaut, so dass diese dann im Okt. 2011 wieder raus musste. Nun habe ich eine achsgeführte K-TEP drinne. Leider mit so starken Schmerzen, dass ich ohne Gestöcke nicht laufen kann. Das Knie ist ständig so angeschwollen, dass ich auch noch ständig zur Lymphdrainage muss. Die Beugung liegt nur noch bei 80°. Nun hat mir mein behandelnder Arzt geraten die K-TEP nochmals zu wechseln. Ich bin da doch eher ratlos, habe aber selbstverständlich einen Horror vor einer weiteren Knie OP. Evtl. wissen Sie noch einen Rat. Herzliche Grüsse und lieben Dank vorab.

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 20.02.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Liebe Frau Waibel Sie sagen es, sehr komplex und Gott sei Dank selten. Aber in diesem Fall stimmt der Merksatz \" keine Diagnose durch die Hose\" was so viel heisst wie, wenn ich Ihnen eine 2. Meinung geben darf müssten sie persönlich kommen und alle Unterlagen chronologisch mitbringen. Leider sprengt ein solcher Kasus dieses Forum. MFG PD Dr. Jonas GEhr

28.02.2013 - 14:15 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr.Gehr, möchte nicht...

von Barbara Weigel

... versäumen mich bei Ihnen für Ihre Antworten herzlichst zu bedanken.Leider ist meine Kasse nicht gewillt, anteilig Kosten zu übernehmen,sodass ich nun am 15.März einen OP.Termin in Saalfeld habe. Da ich in meinem Berufsleben ausgebildete Op. und später Fachschw. Änaesthesie u.Reanimation Schwester war,habe ich eine sch.Angst vor dem Eingriff. Drücken Sie mir die Daumen,. Grüße aus Thüringen, Barbara Weigel

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 01.03.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Liebe Frau Weigel Wie sie wissen ist die Narkose von wenigen Einzelfällen abgesehen ein problemloses etabliertes Verfahren. Diesbezüglich möchte ich Ihnen noch den TIP geben sich einen periphere Katheter legen zu lassen um postoperativ in den ersten 2-3 Tagen möglichst schmerzfrei zu sein. Was die OP angeht ist das Risiko in der Summe unter 1% also auch mit einem sehr geringen Risiko verbunden. Viel Glück Ihnen. MFG PD Dr. J. Gehr

15.03.2013 - 08:52 Uhr

Ich erlaube mir anzumerken, daß die Erwartungen,...

von M. Z.

... die Sie hier mit dem patientenspezifischen Instrumentarium verbinden, zu einem nicht unerheblichen Teil spekulativ und wissenschaftlich nicht ausreichend belegt sind.

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 15.03.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Sehr geehrter Herr M.Z. Es handelt sich bei der dargestellten Implantationstechnik um ein Verfahren was bereits seit mehr als 2 Jahren am Markt ist und die ersten Ergebnisse sind vielversprechend. Langzeitergebnisse liegen, da muß ich Ihnen recht geben natürlich noch nicht vor, aber es ist nicht davon auszugehen, dass diese Ergebnisse sich verschlechtern könnten, denn das Implantat und die Materialien die eingesetzt werden haben sich ja nicht geändert und sind seit über 20 Jahren etabliert. Also von Spekulationen kann hier selbst rein wissenschaftlich gesehen nicht die Rede sein! MFG PD Dr J. Gehr

03.04.2013 - 08:43 Uhr

Ich leide an einer Arthrose 4.ten Grades im...

von Ilona

... re.Knie, habe von einer Kreuzbandoperation noch 2 Schrauben im Bein. Im Februar letzten Jahre Miniskenop und Arthrosebehandlung. Ärzte sagen Knieprothese erforderlich, soll aber so lange wie möglich warten, wann ist der richtige Zeitpunkt? Wie oft kann man mit Cortison ins Knie spritzen und in welchen Abständen? Kennen Sie Schmerzbehandlung mit Blutegeln bei Schmerzen? Vielen Dank im Vorraus Ilona

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 24.04.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Liebe Frau Illona Zunächst entschuldigen Sie das ich nicht früher geantwortet habe, aber wir hatte ein Problem mit dem Jameda Account und damit eine technische Möglichkeit zu Antworten. Jetzt geht es wieder. Die Indikation zur Knie TEP stellt sich radiologisch und klinisch (Lenebnsqualität...). Sollte das erfüllt sein wie Ihr behandelnder Arzt sagt, dann sollten sie den Schritt gehen. Kortison ins Knie kann die Beschwerden lindern, verliert aber zunehmend an Wirkung. Wenn die Spritze nur noch wenige Tage hilft sollten sie es bei dem erhöhten Infektrisiko lassen und lieber den Schmerz durch Medikamente (z.b. NSAR wie Voltaren oder ähnliches) lindern. Nicht zuletzt ist die Intolleranz gegenüber Schmerzmitteln dann auch die treibende Kraft zur Operation. Zu Alternativen wie Blutekel oder ähnlichem kann ich aus mangelnder Erfahrung nichts sagen. MFG PD Dr J.Gehr

08.04.2013 - 14:42 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Gehr. Ich habe einen...

von Franz

... Knorpelschaden Grad 4. In einer Zeitung habe ich gelesen, dass bei einer individuell angefertigten Knieprothese die Kreuzbänder erhalten bleiben. Ist dies zutreffend und handelt es sich dabei um die Visionaire-Technologie?

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 24.04.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Sehr geehrte Herr Franz Bei der Visionaire Technik kann das hintere Kreuzband erhalten bleiben. Bei keiner Oberflächenprothese die beide Kompartimente betrift bleibt das vordere Kreuzband erhalten. Dies ist nur möglich bei einem Hemischlitten oden 2/3 Prothese, die nur in ausgewählten Fällen möglich sind zu implantieren. MFG PD Dr J. Gehr

11.04.2013 - 08:15 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Gehr, Ich habe im Knie...

von Franz

... einen Knorpelschden 4. Ich erinnere mich, dass Sie voriges Jahr einen Vortrag über die "individuelle Knie-Prothese Visionaire-Knie" gehalten haben. Deshalb möchte ich Sie fragen, ob es sich bei der auf dieser Internetseite beschriebenen "individuellen, maßgeschneiderten Knieprothese" um die Visionaire-Knieprothese handelt. Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Antwort.

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 24.04.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Sehr geehrter Herr Franz Ich hoffe Ihnen genügt ein einfaches \"ja\" MFG PD Dr. J. Gehr

12.04.2013 - 08:53 Uhr

habe Probleme mit der Kniescheibe. sie läuft nach...

von Renate

... rechts außen, nach zweimaligem Knietep, das erste war zu groß, deshalb ein zweites, aber das ist auch nicht besser, habe immer Schmerzen. letzte Op: Mai 12. seither 2 x wöchendlich KG,MT,LT was kann noch helfen???

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 24.04.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Liebe Frau Renate... Der Lauf der Kniescheiben wird durch mehrere Faktoren bestimmt nicht zuletzt aber kann ein Rotationsfehler im Oberschenkelprothesenschild (Femurkomponente der Prothese) die Ursache sein für das Problem. Auch Weichteilprobleme können die Ursache sein. Dies kann man aber durche eine gezielte Untersuchung und eine spezielle Röntgenaufnahme der Patella ggf Veressung der Prothese (CT) herausfinden. MFG PD Dr. J. Gehr


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von Dr. med. Robin Möhring

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