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Der individuellen, maßgeschneiderten ...

Der individuellen, maßgeschneiderten Kniegelenksprothese gehört die Zukunft

Priv.-Doz. Dr. Gehr

von
verfasst am 25.01.2013

© Yuri Arcurs - Fotolia.com
Neue Technik des Kniegelenksersatzes

Mit Hilfe präziser Voruntersuchungsmethoden und entsprechend für die Technik zugelassener Diagnostikzentren lässt sich bereits vor dem eigentlichen Eingriff die exakte Position der Prothesenlage und Größe planen. Mit den Daten, die in der Diagnostik gewonnen werden, plant der Operateur zusammen mit dem Ingenieur die Prothese. Nach Freigabe durch den Operateur wird dann eine extra für den Patienten angepasste Schnittlehre produziert, die es ermöglicht, einen passgenauen Sitz des Implantates zu gewährleisten.

Risiken

Gegenüber der konventionellen, alten Technik und sogar den Verfahren mit Navigation gibt es keine Risiken. Sie sind grundsätzlich schneller, da die Planung der Operation bereits am Schreibtisch stattfindet. Zudem ist das Weichteiltrauma geringer, da der Zugang kleiner gewählt wird. Der Blutverlust fällt durch die fehlende Markraumeröffnung ebenfalls geringer aus. Sollte man während der Operation auf Probleme stoßen, ist eine Konversion auf die alte Technik jederzeit möglich. Dies geschah jedoch in den von mir bislang durchgeführten Operationen in keinem Fall.

Welche Vorteile haben die Patienten durch die Technik?

Es werden durch die Technik nach den bisherigen Ergebnissen die korrekte Achsausrichtung, insbesondere die exakte Rotation der Oberschenkelkomponente, erreicht und damit alle Voraussetzungen für eine gute Beweglichkeit in der frühen Phase der Nachbehandlung geliefert. Die Prothese sitzt passgenau. Es ist zu erwarten, dass die neue Implantationstechnik die gegenwärtige Standzeit der Knieprothesen verbessert. Aus unserem eigenen Klientel wissen wir, dass es immer wieder Patienten gibt, bei denen die Achse nicht korrekt ist, die Kniescheibe nicht sauber in ihrem Lager läuft oder die Prothese zu straff oder zu locker sitzt. Diese Probleme werden genau an die neue Technik adressiert.

Gibt es Patienten, die für diese Verfahren nicht geeignet sind?

Ein Problem sind Metallartefakte in den Kernspinaufnahmen durch alte Implantate im Kniegelenk, insbesondere nach alten Kreuzbandoperationen. Aber auch hier gibt es Möglichkeiten, dies über eine Planung mittels einer Computertomografie zu umgehen. Die Knieprothetik erlebte in den vergangenen Jahren revolutionäre Umbrüche. Die neue Technik bedeutet für den Patienten frühere Schmerzfreiheit und schnellere Regeneration.

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Kommentare zum Artikel (38)


24.07.2014 - 10:00 Uhr

Im Februar 2012 erhielt ich eine Schlittenprothese...

von Geutner (Alter 51 Jahre)

... (TEP) rechtes Knie. Trotz aller Bemühungen (KG ..) ist die Beweglichkeit stark eingeschränkt und habe sehr grosse Schmerzen. Später wurde festgestellt, dass hinter der Kniescheibe noch Arthrose besteht und seit gut einem Jahr die Prothese sich nach einem Sturz gelockert hat. Meine Frage, wie lang kann man mit einer gelockterten Prothese leben, trotz intensiver Schmerzen und falls OP, muss jetzt eine Vollprothese implantiert werden. Leider gehe ich seit über einem Jahr nicht mehr zum Arzt, da eine verbale Kommunikation meinerseits nicht möglich ist (Mutismus) und lehne auch jegliche Medikation ab. Naja im linken Knie habe ich ebensfalls Arthrose und mein Gesamtzustand ist ausgesprochen sehr schlecht (körperlich und psychisch).

10.07.2014 - 10:21 Uhr

Innerhalb von nur 6 Monaten habe ich gleich 2...

von Walter

... Conformis I Duo G2 Teilprothesen erhalten, da die Gonarthrose 4.Grades in beiden Knien nicht mehr anderweitig therapierbar war. Die 2. OP ist gerade 5 Wochen her. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Schmerzen habe ich so gut wie keine mehr, und die Beweglichkeit ist wieder weitgehend vorhanden und wir durch KG noch optimiert. Ich kann die Methode nur empfehlen, vorausgesetzt sie wird von einem Fachmann eingesetzt. Ich bin 64 Jahre alt und erlebe ein neues und schmerzfreies Leben.

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 23.07.2014
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Sehr geehrter Herr Walter Es ist schoen das es ihnen gut geht und dass sie keine Arthroseschmerzen der Kniegelenke mehr ertragen muessen. leider wird in der Politik und bei den Krankenkassen immer nur gejammert das zu viel operiert wird. Bei steigendem Lebensalter und noch im Alter gewünschter hoher Lebensqualität (Sport, Freizeit...) wird dies auch von den Patienten oft gefordert. Aber dieses Thema würde den Rahmen dieses Forums sprengen. In diesem Sinne Mit freundlichen Gruessen Pd Dr J. Gehr

27.06.2014 - 00:01 Uhr

Guten Tag Ich bin erst 44 aber benötige auf...

von Trude

... beiden Knien eine Vollprothese. Wie viel Zeit muss zwischen den Eingriffen liegen? Und wie beweglich werden meine Knie nachher sein? Kann ich wieder in die Knie gehen, mich auf den Boden knien, Joggen, längere Zeit laufen und stehen? vielen Dank

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 29.06.2014
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Sehr geehrter Herr Trude Viele Fragen die im wesentlichen im Forum schon beantwortet wurden. Ich versuche sie kurz im Rahmen von Kurzsaetzen zu beantworten: - Simultan OP ( beide Kniegelenke auf einmal) prinzipiell möglich leicht erhöhtes Risiko von allg. Komplikationen aber eher bei älteren Patienten risikoreicher, ggf Blutgabe nötig. Die beschrieben OP Technik hierfür sehr geeignet da kürzere OP Zeit, weniger Blutverlust hohe Präzision... - Beweglichkeit sollte bei freier Streckung mindestens 120 Grad Beugung sein, mehr möglich, weniger gibt es im Rahmen von Vernarbungen (Stichwort Arthrofibrose...) - Knieen sollte kein Problem sein was wir insb. nach prothetischer Versorgung von muslimischen Patienten sehen - Sport möglich, habe selbst Patienten die damit Skifahren und sogar joggen, letzteres stellt sicherlich durch die Dauer-Stossbelastung keine ideale sportliche Betätigung dar ist aber möglich. Zu weiteren Infos können sie auch bei den Bewertungen auf Jameda unter meinem Namen nachsehen hier gibt es Erlebnisberichte von Patienten nach Knie TEP die ihnen auch weiterhelfen könnten Letztlich sollte man natürlich auch prüfen ob bei Ihnen nicht auch ein Teilschlitten möglich ist diese habe durchaus bessere insb. Funktionelle Ergebnisse Mit freundlichen Gruessen PD Dr Jonas Gehr

18.06.2014 - 07:45 Uhr

Welche Kliniken im Saarland setzen diese...

von Cornelia

... maßangefertigten Knie-Teps ein? Liebe Grüße

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 18.06.2014
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Liebe Frau Cornelia Leider bin ich genauso wie sie gezwungen zu recherchieren, sie verzeihen mir das ich das Ihnen aus Zeitgruenden überlassen möchte, es jedoch unterschiedliche Hersteller mittlerweile da die Technik nun schon seit mehr als 3 Jahren auf dem Markt ist. Ein Blick auf deren Homepage oder ein Anruf bei den Firmen dürfte dabei sehr hilfreich sein. Mit freundlichen Gruessen PD Dr J. Gehr

06.06.2014 - 16:27 Uhr

Was passiert mit den Kreuzbänden? Kann man das...

von Günther Brons

... vordere und hintere Kreuzband komplett erhalten?

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 18.06.2014
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Sehr geehrter Herr Brons Es gibt bei den voll-Schlittenprothesen sowohl Systeme die das vordere Kreuzband erhalten können (unser System ist dafür geeignet) aber auch Systeme welche funktionieren wenn beide Kreuzbaender reseziert werden. Natürlich ist es immer besser physiologische aktive Strukturen zu erhalten , das versteht sich , wobei die Datenlage keine signifikanten Unterschiede zeigt zwischen Systeme die nur das hintere belassen oder beide entfernen.

04.06.2014 - 09:21 Uhr

Bin 46 Jahre und steh vor der Entscheidung eine...

von Heike Pasold

... Knieprothese zu erhalten. Hab mich jetzt für eine ConformisProthese entschieden, aber leider wurde bei mir jetzt eine Nickelallergie und eineleichte Allergie gegen Kobald festgestellt. Kann die Prothese auch ohne Nickel hergestellt werden? Danke für die Unterstützung hier. LG Heike

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 06.06.2014
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Sehr geehrter Herr Pasold Es gibt für Allergiker besonders beschichtete Prothesen z.B Molibdaen Oberfläche oder Oxiunium (Keramik Metallegierung, min Anteil von Nickel), oder reine Keramik Prothesen? Bitte informieren sie sich bei dem Hersteller. Mit freundlichen Gruessen PD Dr J. Gehr

04.06.2014 - 09:18 Uhr

Bin 46 Jahre und steh vor der Entscheidung eine...

von Heike Pasold

... Knieprothese zu erhalten. Hab mich jetzt für eine ConformisProthese entschieden, aber leider wurde bei mir jetzt eine Nickelallergie und eine leichte Allergie gegen Kobald festgestellt. Kann die Prothese auch ohne Nickel hergestellt werden? Danke für die Unterstützung hier. LG Heike

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 06.06.2014
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

S.o.

15.05.2014 - 21:06 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Gehr, sehr dankbar bin...

von M.

... ich schon mal dass es überhaupt dieses Forum gibt und Sie Freizeit investieren! Danke! Meine Mutter ist 82 und bei ihren Kniegelenke wurde die Indikation für Prothetik klar festgestellt. Hier in Düsseldorf wurde Sie letztes Jahr von einem Orthopäden mit gutem Ruf an einem Knie operiert. Der Arzt riet erst einmal zu der minimalinvasiven OP(Glättung), in Anbetracht des Alters. Beschwerdefrei ist sie zwar nicht, aber etwas Besserung. Nun hat sie in einem Kreiskrankenhaus auf dem Land eine OP ausgemacht, Prothese für das andere Knie. Ein Tag vor der OP fiel dem Arzt auf dass sie eine Nickelallergie hat und die OP wurde abgesagt. Erst wollte man nun aktuell nochmal einen Allergietest machen, aber scheinbar fand sich kein Termin beim Hautarzt. Nun meldete sich das KH und teilte mit sie hätten eine Keramikprothese bestellt. Nun meine Fragen: Finden Sie es ok, o.g. OP ohne MRT einzuleiten? Ein KH, dass gerade eben das Soll von 50 OP (knieprotetik)erfüllt, dabei mehrere Ärzte hat die operieren, kann da genug Erfahrung, bzw.Routine sein, gerade wenn es um Keramik geht, was anscheinend kaum, bzw, selten benutzt wird? Ich mache mir einfach Sorgen, denke man könnte doch erst das Glätten probieren und vernünftige Bewegung verordnen. Das passiert nicht genügend. Es gab einen Tag an dem sie eine gute Strecke am Stück gehen musste. Es war für sie beschwerlich und anstrengend, aber nach einiger Zeit war sie selbst überrascht wie gut es auf einmal ging und die Schmerzen weniger wurden. Kann das nicht ein Argument für einen Versuch sein? Und falls doch kein Weg an einer Prothetik vorbeiführt, sollte die OP nicht besser in Köln Meerheim oder Engelskirchen gemacht werden? Haben Sie einen Rat für mich? Für Ihre Zeit und Mühe vielen Dank, M.

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 19.05.2014
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Sehr geehrter Herr M. ein pauschale Antwort gibt es nicht! Eine Arthroskopie bei Arthrose einer 82ig jährigen halte ich persönlich für nicht mehr für geeingnete Lösung, außer sie ist nicht mehr OP fähig für eine Prothese (wovon ich nicht ausgehe). Eine Keramikprothese ist nicht zwingend sinnvoll (außerdem höheres Bruchrisko) denn man kann heute problemlos eine z.B. Molibdän beschichtete Prothese einsetzten (damit nickelfrei). Wenn das Röntgen stimmt ist ein MRT nicht mehr nötig außer sie wollen eine idividuelle Planung vornehmen, was ja das Thema dieses Forums ist. Und schließlich ist die Mindestfallzahl eines Hause wirklich 50 Prothesen im Jahr was nicht heißt das Ihr Operateur auch 50 macht, denn dies gilt für alle!!! Operateure der Abteilung (Chef, OAs und Assis...) zusammen. Nur zum Vergleich ich alleine mache dreistellig im Jahr. In diesem Sinne ich hoffe ich konnte helfen, MFg Pd Dr. J. Gehr

06.04.2014 - 13:42 Uhr

@Franz Empfehle Sportklinik Stuttgart Gruß

von Maria

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 18.04.2014
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Danke

06.04.2014 - 13:39 Uhr

Hallo Bei mir ist genau diese OP ( IDUO...

von Maria

... schlittenprothese ) demnächst geplant. Nun habe ich auch noch eine große Baker Zyste in der Kniekehle . Ist es möglich, diese in gleicher OP Sitzung zu entfernen ? Oder besteht Aussicht, dass sich die vielleicht nach OP zurückbildet ? Danke

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 18.04.2014
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Die Kombination mit Entfernung der Zyste ist technisch kein Problem. Bei kleinen Zysten die nicht deutlich wandverdickt sind und gekammert sollte diese nach Loesung des Problems ( in Ihrem Fall Hemischlitten) deutlich kleiner werden und nur noch wenig oder keine Beschwerden mehr machen. Aber diese Entscheidung trifft man in der Regel per Ultraschall unmittelbar vor der OP.

01.04.2014 - 23:34 Uhr

ich suche eine Klinik in der Nähe von Ulm, die...

von Franz

... mit dieser Methode Kniegelenksprothesen einsetzt. ich benötige Prothesen für beide Kniegelenke.

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 18.04.2014
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Da dieses Verfahren bereits seit mehr als 2 Jahren verfügbar ist dürfte es zumindest an jeder Universitaets Klinik etabliert sein.

13.03.2014 - 07:25 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Gehr, ich befinde mich...

von rolf

... seit 3 Monaten in Thailand, noch bis 30.03. Einen im linken Innenmeniskus im MRT festgestellten Riss hat man im Bangkok Hospital mit der Begründung nicht arthroskopisch behandeln wollen, die Arthrose in meinen beiden Knien sei so weit fortgeschritten, dass Meniskusschäden immer wieder auftreten werden. Für den Rest des Urlaubs würde eine Cortisonspritze gegen die Schmerzen und Hyaloronspritzen Linderung verschaffen, was tatsächlich auch eingetreten ist. Ich werde kurzfristig um Kniegelenkprothesen für beide Knie nicht herum kommen. Nun nutze ich (70, 186cm, 102kg) meine Urlaubszeit dazu, mich im Internet über dieses Thema zu informieren und fand Ihren Artikel und die sich daran anschließende Diskussion sehr interessant und hilfreich. Im Internet haben Kliniken damit geworben, beide Knie in nur einer OP mit Endoprothesen versorgen zu wollen und darauf hingewiesen, dass nur eine OP den Vorteil habe, dass nur eine Narkose und nur eine Reha insbesondere den älteren Patienten schonen würde. Ich habe deshalb zwei Fragen an Sie: 1. Teilen Sie die Ansicht, dass eine - ich nenne sie "Zwillings-OP" - für ältere Patienten vorteilhaft ist ? und 2. Führen auch Sie solche Operationen durch ? Herzliche Grüße Rolf

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 19.03.2014
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Sehr geehrter Herr Rolf 1) Simmulanoperationen sins sinnvoll insb. bei Patienten mit kniebedingter starker Gehstörung oder Patienten mit schwerer Arthritis. Ich denke in Ihrem Fall ist die Beschweredesymptomatik noch beherschbar und ein Eingriff mit tatsächlich erhöhten Risiko vermeidbar. Bei entsprechender Indikation kann man die Opaeration in einem Abstand von 4 Wochen risikoaermer durchführen (insb. ohne Blut transfundieren zu müssen nach der Operation, was bei einer Knie TEP beidseits deutlich erhöht ist; bei einer fraktionierten Behandlung muß in der Regel kein Blut transfundiert werden). Wenn Sie aber eine beidseitige Versorgung wünschen ist die medizinisch machbar und insb. das Visionaire- Verfahren bestens geeignet, da die OP Zeit und Zugangsmorbidität durch das Verfahren deutlich reduziert werden kann. MFG PD Dr J. Gehr

12.12.2013 - 16:55 Uhr

"Gegenüber der konventionellen, alten Technik und...

von Werner

... sogar den Verfahren mit Navigation gibt es keine Risiken" Wie kühn muss man sein, dies zu behaupten?? Mein Operateur hat wenigstens eine Erfolswahrscheinlichkeit von 80:20 angegeben. Ich gehöre zu den 20 %, die Pech hatten. Ich würde die OP nicht mehr machen lassen und jedem zur Vorsicht raten. vg W.

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 25.12.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Sehr geehrter Herr Werner Es tut mir leid fuer sie das sie mit Ihrer Knieoperation anscheinend keinen Erfolg hatten. Die Technik der individuellen Schnittschablone ,wie dargestellt , bringt unter anderem den Vorteil die menschlichen Fehler ,die zweifelsfrei immer moeglich sind , weiter zu reduzieren. Ich finde es aber nicht angemessen einem unter einer schweren Kniearthrose leidenden Patienten davon abzuraten sich mit dem Thema der Endoprothetik zu beschäftigen . Die Alternative zur Knie TEP egal mit welcher Technik eingesetzt ist leider nur die Schmerztherapie mit all Ihren Nebenwirkungen und eine vielmals eingeschränkte Lebensqualität Ich stimme Ihnen aber zu fuer und wieder genau abzuwägen bevor man sich operieren lässt. Vielleicht kann man ja explizit in Ihrem Fall noch etwas tun um die Unzufriedenheit nach der Prothesenimplantation zu reduzieren oder sogar zu beseitigen. Dafür ist das Forum nicht geeignet , sie können mir aber Ihre Roentgenbilder und/ oder Ihren Kasus gerne per e- Mail zukommen lassen. In diesem Sinne schöne Weihnachten und ein gesundes Neues Jahr.

14.11.2013 - 12:54 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Gehr Vielen Dank für Ihre...

von Ute

... Antwort! In der Zwischenzeit habe ich mich mit der Technik von Schablonen beschäftigt und hatte eine totale falsche Vosstellung dieser Technik.. Werden dies auch bei einer massangefertigten Bio- Endprothese. vorher angefertigt oder sind das zwei versch. Techniken? Meine Frage: Hat man da schon gute Erfahrungen und vor allem Langzeitergebnisse vorliegen? Würden Sie Schablonen, die dem Operateur Arbeitsschritte ersparen, vorziehen- oder zu einer massgefertigten Prothese raten? Meine 2.Frage : Würden Sie, wenn Sie an meiner Stelle wären ;-) so eine OP solang es geht hinausziehen? F.G.Ute

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 24.11.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Sehr geehrte Frau von Ute Es wird eine Schnittschablone aus Kunststoff patientengenau angefertigt damit man eine Prothese die bereits seit Jahrzehnten erprobt passgenau (patient matched) einsetzten kenn. Die 2 Jahresergebnisse sind sehr gut und zeigen insb. was die Platzierung des Femurschildes angeht exaktere Positionen welches sich insb. auf die Kniescheibenführung auswirken dürfte. Da die Prothesen ja keine anderen sind als die wir bisher eingesetzt haben und es sich lediglich um eine anatomisch angepasste OP Technik handelt werden sich die10 Jahresergebnisse wohl kaum verschlechtern. Aber sie haben recht dies bleibt abzuwarten. Ich persönlich vertraue auf die Technik und habe bereits mehr als 100 Prothesen mit dieser Technik mit Erfolg eingesetzt. In diesem Sinne Mit freundlichen Gruessen PD Dr J. Gehr

28.10.2013 - 16:16 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr.Gehr Habe mit grossem...

von Ute

... Interesse Ihren Artikel gelesen! Leider muss ich mich mit den Gedanken auseinandersetzen eine Knie -Endprothese zu bekommen.Bis jetzt bin ich unsicher in welche Klinik ich gehe.Die Sanaklinik in Sendling entfällt obwohl guten Ruf, aber da ich Nebenerkrankungen habe, entfällt diese. da es reine Orthopädie ist.( Keine Kardiologie) Es steht noch zur Debatte BenediktusKrankenhaus (Orthopädie guter Ruf ) in Tutzing die auch mit Schablonen arbeiten, oder Klinik der Barmherzigen Brüder in München, die wohl in der Orthopädie auch einen guten Ruf haben, zertifiziert sind, aber nach deren Aussage es keinen Unterschied macht ob mit Schablone, oder ohne- da gibt es keine Erfahrungsberichte! Ich selbst habe eine fortgeschrittene Arthrose am rechten Knie Schmerz mehr an Innenseite mit Fehlstellung zum O-Bein. Jetzt meine eigentliche Frage: Bin 72 Kassenpatient Marcomarpatient ,Nickelallergie,Diabetis 2 und Herzinsuffienz Würden Sie zu Schablonen raten? Ich weiss es ist eine Privatleistung.Gibt es dazu wissenschaftliche Berichte? Oder hätten Sie eine Empfehlung für München? Bin total verunsichert. Ich würe mich sehr auf eine Antwort freuen Vielen Dank für Ihre Mühe! F.G. Ute

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 12.11.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Seh rgeehrte Frau F.G. Ute Eine pauschale Antwort gibt es nicht in Ihrem Fall. Die Methodik der Schablone wie sie so schön sagen ist bereits mehr als erprobt und zeigt bereits kurzfristig sehr gut Ergebnisse, Langzeitergebnisse sind natürlich noch nicht verfügbar, aber auch hier ist zu erwarten das die Ergebnisse nicht schlechter sein werden als die Standardtechniken, da am Implantat letztlich keine Unterschiede vorliegen. Es handelt sich lediglich um eine technisch perfektionierte Operatiostechnik abgestimmt auf Ihre knöcherne Anatomie. Nickelallergie spielt keine Rolle dafür gibt es entsprechend veredelte Oberflächen der Prothesen. Was die Klinik angeht ist dies meines Wissens insb. in Ihrer Nähe Professor C. Tibesku in Regensburg ein weiterer Experte insb. was diese Technik angeht. Was Ihre Vorerkrankung angeht sollten Sie s von fachkundigem Personal während des stationären Eingriffes und unmittelbar danach begleitet werden, Eine rein orthopödische Klinik ist nicht der ideale Verorgungsort für sie.

24.10.2013 - 18:23 Uhr

Ich suche ein Krankenhaus in meiner Umgebung von...

von Ferdinand

... 59555 Lippstadt bis 100 km, die eine Kniegelenkprothese nach der Conformis Methode einsetzen. Evtl. können Sie mir auch Spezialärzte nennen. Herzlichen Dank.

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 12.11.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Sehr geehrte Herr von Ferdinand Ich bin in Bayern tätig und beschäftige mich nim Detail mit Kliniken die aus anderen Bundesländern kommen. Es bleibt Ihenen selbst überlassen einen geigneten Kollegen zu finden. Das Internet ist mittleweilen voll von Anbietern.

25.09.2013 - 14:04 Uhr

Ist im meinem alter 82- jahre eine Op moglich. Wie...

von Alfred

... viel kostet diese Op. Viele herzlichen Grusse

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 22.10.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Sehr geehrter Herr Alfred Das Alter spielt keine Rolle, wichtig ist die Lebensqualität die es zu verbessern gibt. Die OP wird bei Privat- und Kassenpatienten mit der Kasse abgerechnet. Die Planung der Prothese kostet (vereinzelt wird auch dieser Beitrag insb. von privaten Versicherungen schon übernommen) ca. 900 euro. Ich hoffe das ich Ihnen helfen konnte MFG PD Dr Jonas Gehr

08.09.2013 - 08:23 Uhr

Nachdem in meinem rechten Knie, eine Athrose IV...

von Helmut

... Grades durch Kernspin festgestellt wurde, dadurch meine Lebensqualität stark eingeschränkt war, befaßte ich mich mit der ganzen Problematik, und bin im Internet auf Dr.Gehr aus Nürnberg gestoßen. Ich befasste mich in erster Linie mit der neuen Methode, dem maßgeschneiderten Knie. Was ich hier zu lesen bekam hat mich so begeistert, das ich im Metropol Medical Center anrief,und sofort einen Termin bekam. Dr.Gehr bestätigte meine in Erfahrung gebrachte Diagnose, und erklärte mir ausführlich die von ihm praktizierte "Visionaire" Methode. Ich entschloß mich noch bei diesem ersten Termin, die Op durchzuführen. Nach einem weiteren Termin wurden dann alle Voruntersuchungen gemacht (Kernspin, röntgen) um die nötigen Daten für die Schnittprothese (Schablone) zu bekommen. Es lief alles wie geplant ab, am 13.08.2013 wurde die Op. mit vollem Erfolg durchgeführt. Durch die Anlegung eines peripheren Katheters, empfand ich, so unglaublich es auch klingen mag, keine Schmerzen. Das ist bis jetzt, fünf Wochen nach der Op, so geblieben. Die Reha-Klinik hat mir sehr viel gebracht, und bemerkenswert war noch, das ich allen gleichzeitig Operierten in der Genesung weit überlegen war. Zusammenfassend, es war eine runde Sache. Ich möchte es nicht versäumen, mich bei allen Beteiligten, ganz besonderst bei P.D. Dr. Jonas Gehr für die ausgezeichnete Leistung zu bedanken, und ihn dringlichst, mit bestem Gewissen weiter empfehlen.

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 22.10.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Danke für den schönen Beitrag! Weiterhin gute Genesung.

24.07.2013 - 23:03 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Gehr, ich bin erst 43...

von Antje

... Jahre alt und habe nach einer erfolglosen Kreuzband-OP im Jahr 1985 mit Ministkusteilresektion eine "Fortgerschrittene Gonarthrose", die rechts schlimmer ist als links (erfolglose Kreuzbanplastik 1992). Selbstverständlich bin ich auf der Suche nach der besten Behandlung und habe ihren Artikel "individuellen, maßgeschneiderten Kniegelenksprothese" gelesen. Da ich als Kleinkind beidseite wegen einer Hüftdysplasie operiert wurde, denke ich dass bei mir das Thema "Beinachse" besonders wichtig ist udn die Methode für mich geeignet werde (trotz Metall im Knie). Ich zögere noch sehr, da mein Kind erst 2 Jahre alt ist und nicht weiß, wie es betreut werden kann. Aber ich habe immer wieder Schmerzen und bin oft sehr verzweifelt, weil ich nicht mal mehr Stabilisierungsübungen machen kann, da ich Schmerzen beim Einbeinstand habe. Selbst Radfahren wird zum Problem ... Ich würde mich freuen, wenn Sie mir meine Fragen beantworten würden: - Haben Sie eine Liste der "zugelassenen Diagnostikzentren" in Bayern? - Welche Haltbarkeit sehen Sie? - Was werde ich mit dem "neuen Knie" im Normalfall wieder können? Joggen? Knien? Radfahren ...? Ballsport? Tanzen? - Wie lange dauert die "Heilung" (KH und REHA) - wann kann ich wieder arbeiten? - Kennen Sie Foren, in denen ich von Paientenerfahrungen lesen kann? - Ich habe in einem Artikel gelesen, dass 14 % der Patienten die OP nicht mehr machen würden - wie bewerten Sie diese Zahl? - Denken Sie, ich bin bei der TKK gut aufgehoben, oder soll ich eine andere Kasse suchen? Es würde mich sehr freuen, trotz der Menge meiner Fragen kurz von Ihnen zu lesten. Beste Grüße A.

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 29.07.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Sehr geehrte Frau Antje da sage ich nur setzten sie sich ins Auto und fahren sie zu mir und ich werde Ihnen die Fragen in Ruhe beantworten. Wenn sie privat versichert sind können wir die noch erforderlichen Unterlagen in unserem Zentrum veranlassen. Im Falle einer gesetzlichen Versicherung fallen bei uns einmalig 70 Euro an für den check up, am besten sie bringen für diesen Fall ihre letzte Bildgebung (Röntgen und MRT mit). Sie müssen verstehen das die Beantwortung aller dieser Fragen dieses Forum sprengen würde. MFG PD Dr Jonas Gehr

20.07.2013 - 01:15 Uhr

Wer kann mir über Erfahrungen nach einer...

von Heinz

... Knieoperation berichten. Gruß Heinz

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 29.07.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Sehr gehhrter Herr Heinz im Prinzip jeder operativ tätige Kollege oder ein betroffener Patient. Bei Letzteren unterliegt dies natürlich der ärztlichen Schweigepflicht und sie müssten sich persönlich mit jemanden unterhalten der betroffen war. MFG PD Dr. jonas GEhr

09.07.2013 - 13:39 Uhr

S.g. Herr Doktor, handelt es sich hier um die...

von Irena

... Knieprothesen der Firma Conformis aus den USA? Wenn nicht, wo kann ich über die Art der Prothesen nachlesen. mfg Irena

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 09.07.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Sehr geehrte Frau Irena es gibt bereits mehrere Firmen die individuelle Schnittblöcke anbieten. Das Produkt was ich favorisiere ist von der Firma Smith and Nephew und heißt \"Visinaire\" MFG PD Dr Jonas Gehr

03.06.2013 - 11:59 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Gehr, ich hatte seit Jahren...

von Cäcilia

... immer mal wieder Schmerzen im li.manchmal auch im re. Knie. Mein Orthopäde spritzte mir dann Kortison, was schon mal für längere Zeit geholfen hat.Nun hatte ich in 2011 und 2012 Hallux OPs, wobei im li.Fuß vermutlich etwas schief ging, denn die li.Großzehe ist seit der OP steif. Aber damit werde ich wohl leben müssen. Aber nun zu meinem nächsten Problem. Seit dem letzten Herbst sind die Schmerzen im li. Knie wieder verstärkt. Im Dezember war ich bei meinem Orthopäden, der mir dann nur Schmerzgel, sowie einen Tapeverband aufgelegt hat. Er meinte zwar, mit dem Knie käme noch einiges auf mich zu. Die Schmerzen ließen jedoch nicht nach. Im März war ich nun bei einem anderen Arzt, der auch ambulante Operationen durchführt, und dieser schickte mich als erstes zum MRT-Termin.Hinterher meinte er, daß kein Knorpelaufbau mehr möglich ist und ich um eine OP nicht herumkäme. Ich frage mich, warum nicht schon früher ein MRT gemacht wurde und wüßte von Ihnen gern, was für eine OP auf mich zukommen könnte. Eigentlich habe ich genug, nach diesen Hallux OPs.Gerne erwarte ich Ihre Anrwort und bedanke mich schon im Voraus. Herzlichst C.

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 04.06.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Sehr geehrte Frau Cäcilia Zu Ihrem Knie ist zu sagen, dass sie nachdem sie alles konservative bereits ausprobiert haben, lediglich noch die Prothese als Option haben, sofern sie die entsprechenden Kriterien der Arthrose radiologische und klinisch erfüllen, wovon ich hier ausgehe. Natürlich ist eine Hallux-Operation die sie unzufrieden macht keine gute Voraussetzung um eine weitere Operation am Knie durchzuführen. Gehen sie zu einem operativ tätigen Orthopäden, vielleicht lässt sich die Hallux-OP ja noch korrigieren und/oder gemeinsamer Sitzung mit der Knieprothese machen (da dies das selbe Bein ist wäre dies denkbar; vielleicht ist die Versteifung der Zehe auch noch rückführbar und eine Grosszehengrundgelenksprothese einsetzbar). Dies alles müssten sie aber auch Vorort mit den Operateur besprechen. Mit freundlichen Gruessen PD Dr. J. Geht

27.05.2013 - 15:56 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Ger, mit großem Interesse...

von Gisela

... habe ich Ihren Bericht über Kniegelenkprothese gelesen. Mir wurde vor vielen Jahren nach einem Sportunfall die Patella entfernt. Danach habe ich viele Probleme mit der Instabilität des Kniegelenkes gehabt.Wäre in meiem Falle zu einer Kniegelenksprothese zu raten?

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 04.06.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Sehr geehrte Frau Gisela Eine Standard Knieprothese ist in ihrem Fall sicherlich keine Option. Die Bewegungsfunktion insb. die aktive Streckung ist in Ihrem Fall ein grosses Problem. Wenn die Belastungszone keine wesentliche Arthrose aufweist dann ist ein prothetischer Kniegelenksersatz keine sinnvolle Lösung. Weiteres müsste man erst nach einer gezielten Untersuchung/Bildgebung diskutieren. Mit freundlichen Gruessen PD Dr. J. Geht

26.05.2013 - 00:02 Uhr

Ich steh stillschweigend da,und habe Schmerzen....

von Helga

... Innerhalb 10 J.bekam ich mein 3tes Knie am gleichen Fuß. Jetzt fehlt ein Stück vom Knochen,und jetzt?wie geht das weiter? Ich suche ein kompetentes Krankenhaus? Bitte helft mir, am gleichen Bein habe ich RLS.

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 27.05.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Liebe Frau Helga Ihr Fall scheint auch eine komplexe Vorgeschichte zu haben. Bitte wenden Sie sich an ein Universitäts- oder Prothesenzentrum in Ihrer Nähe.

25.05.2013 - 15:02 Uhr

Ich bin jetzt 51 Jahre und habe schon sehr viele...

von Dirk

... Operationen an meinem linken Bein hinter mir. Wegen starker Arthrose habe ich schon 2004 eine Beinumstellung bekommen , aber erfolglos. Im Jahr 2007 dann das 1. Knie-TAP , damit war ich nie Schmerzfrei und es wurde dann festgestellt dass das Knie-TAP locker ist. Also habe ich im August 2011 das 2. Knie-TAP bekommen , was sehr gut saß und ich schon nach 8 Wochen schmerzfrei arbeiten , gehen und Rad fahren konnte. Doch im November 2011 konnte ich von heute auf morgen nichts mehr vor lauter Schmerzen. Diagnose war dann eine Bakterielle Infektion. Im Januar 2012 knie-TAP raus und Spacer mit Antibiotikakette rein. Im April 2012 dann das 3 TAP rein, nie beschwerdefrei und immer starke Schmerzen. Der Oberschenkelknochen drückte sich am Ende der Prothese auseinander und musste mit einer Platte mit Schrauben fixiert werden. nach Knochensyndigramm wurde eine erneute Lockerung festgestellt. Die Schmerzen im Knie und ganzen bein werden wöchentlich schlimmer und ich kann dann nicht mehr auftreten, weil die Schmerzen im Knie und Oberschenkel zu groß sind. Jetzt soll noch mal ein wechsel vorgenommen werden, aber das Gelenk soll extra angefertigt werden und auch eine art teleskopschaft haben, damit die Länge während der Op richtig angepasst werden kann. haben Sie mit solchen Gelenken auch Erfahrungen gemacht oder würden Sie noch was anderes Empfehlen. Ich war jetzt bei 2 Ärzten und die beiden haben zusammen diese Op empfohlen . MfG Dirk

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 27.05.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Lieber Herr von Dirk Sie haben den Supergau in der Knieprothetik bereits erlebt. Gott seinDank sind diese Fälle sehr selten. Da mir die Röntgenbilder ihres Falles nicht vorliegen ist es schwer mich hier eindeutig zu äussern. Die vorgeschlagene Modullarprothese scheint die einzige logische klinische Konsequenz zu sein. Bei einem chronischen Infekt muss sicherlich auch eine Versteifung trotz Ihres jungen Alters mit diskutiert werden. Mit freundlichen Gruessen PD Dr. J. Gehr

12.04.2013 - 08:53 Uhr

habe Probleme mit der Kniescheibe. sie läuft nach...

von Renate

... rechts außen, nach zweimaligem Knietep, das erste war zu groß, deshalb ein zweites, aber das ist auch nicht besser, habe immer Schmerzen. letzte Op: Mai 12. seither 2 x wöchendlich KG,MT,LT was kann noch helfen???

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 24.04.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Liebe Frau Renate... Der Lauf der Kniescheiben wird durch mehrere Faktoren bestimmt nicht zuletzt aber kann ein Rotationsfehler im Oberschenkelprothesenschild (Femurkomponente der Prothese) die Ursache sein für das Problem. Auch Weichteilprobleme können die Ursache sein. Dies kann man aber durche eine gezielte Untersuchung und eine spezielle Röntgenaufnahme der Patella ggf Veressung der Prothese (CT) herausfinden. MFG PD Dr. J. Gehr

11.04.2013 - 08:15 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Gehr, Ich habe im Knie...

von Franz

... einen Knorpelschden 4. Ich erinnere mich, dass Sie voriges Jahr einen Vortrag über die "individuelle Knie-Prothese Visionaire-Knie" gehalten haben. Deshalb möchte ich Sie fragen, ob es sich bei der auf dieser Internetseite beschriebenen "individuellen, maßgeschneiderten Knieprothese" um die Visionaire-Knieprothese handelt. Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Antwort.

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 24.04.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Sehr geehrter Herr Franz Ich hoffe Ihnen genügt ein einfaches \"ja\" MFG PD Dr. J. Gehr

08.04.2013 - 14:42 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Gehr. Ich habe einen...

von Franz

... Knorpelschaden Grad 4. In einer Zeitung habe ich gelesen, dass bei einer individuell angefertigten Knieprothese die Kreuzbänder erhalten bleiben. Ist dies zutreffend und handelt es sich dabei um die Visionaire-Technologie?

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 24.04.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Sehr geehrte Herr Franz Bei der Visionaire Technik kann das hintere Kreuzband erhalten bleiben. Bei keiner Oberflächenprothese die beide Kompartimente betrift bleibt das vordere Kreuzband erhalten. Dies ist nur möglich bei einem Hemischlitten oden 2/3 Prothese, die nur in ausgewählten Fällen möglich sind zu implantieren. MFG PD Dr J. Gehr

03.04.2013 - 08:43 Uhr

Ich leide an einer Arthrose 4.ten Grades im...

von Ilona

... re.Knie, habe von einer Kreuzbandoperation noch 2 Schrauben im Bein. Im Februar letzten Jahre Miniskenop und Arthrosebehandlung. Ärzte sagen Knieprothese erforderlich, soll aber so lange wie möglich warten, wann ist der richtige Zeitpunkt? Wie oft kann man mit Cortison ins Knie spritzen und in welchen Abständen? Kennen Sie Schmerzbehandlung mit Blutegeln bei Schmerzen? Vielen Dank im Vorraus Ilona

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 24.04.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Liebe Frau Illona Zunächst entschuldigen Sie das ich nicht früher geantwortet habe, aber wir hatte ein Problem mit dem Jameda Account und damit eine technische Möglichkeit zu Antworten. Jetzt geht es wieder. Die Indikation zur Knie TEP stellt sich radiologisch und klinisch (Lenebnsqualität...). Sollte das erfüllt sein wie Ihr behandelnder Arzt sagt, dann sollten sie den Schritt gehen. Kortison ins Knie kann die Beschwerden lindern, verliert aber zunehmend an Wirkung. Wenn die Spritze nur noch wenige Tage hilft sollten sie es bei dem erhöhten Infektrisiko lassen und lieber den Schmerz durch Medikamente (z.b. NSAR wie Voltaren oder ähnliches) lindern. Nicht zuletzt ist die Intolleranz gegenüber Schmerzmitteln dann auch die treibende Kraft zur Operation. Zu Alternativen wie Blutekel oder ähnlichem kann ich aus mangelnder Erfahrung nichts sagen. MFG PD Dr J.Gehr

15.03.2013 - 08:52 Uhr

Ich erlaube mir anzumerken, daß die Erwartungen,...

von M. Z.

... die Sie hier mit dem patientenspezifischen Instrumentarium verbinden, zu einem nicht unerheblichen Teil spekulativ und wissenschaftlich nicht ausreichend belegt sind.

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 15.03.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Sehr geehrter Herr M.Z. Es handelt sich bei der dargestellten Implantationstechnik um ein Verfahren was bereits seit mehr als 2 Jahren am Markt ist und die ersten Ergebnisse sind vielversprechend. Langzeitergebnisse liegen, da muß ich Ihnen recht geben natürlich noch nicht vor, aber es ist nicht davon auszugehen, dass diese Ergebnisse sich verschlechtern könnten, denn das Implantat und die Materialien die eingesetzt werden haben sich ja nicht geändert und sind seit über 20 Jahren etabliert. Also von Spekulationen kann hier selbst rein wissenschaftlich gesehen nicht die Rede sein! MFG PD Dr J. Gehr

28.02.2013 - 14:15 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr.Gehr, möchte nicht...

von Barbara Weigel

... versäumen mich bei Ihnen für Ihre Antworten herzlichst zu bedanken.Leider ist meine Kasse nicht gewillt, anteilig Kosten zu übernehmen,sodass ich nun am 15.März einen OP.Termin in Saalfeld habe. Da ich in meinem Berufsleben ausgebildete Op. und später Fachschw. Änaesthesie u.Reanimation Schwester war,habe ich eine sch.Angst vor dem Eingriff. Drücken Sie mir die Daumen,. Grüße aus Thüringen, Barbara Weigel

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 01.03.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Liebe Frau Weigel Wie sie wissen ist die Narkose von wenigen Einzelfällen abgesehen ein problemloses etabliertes Verfahren. Diesbezüglich möchte ich Ihnen noch den TIP geben sich einen periphere Katheter legen zu lassen um postoperativ in den ersten 2-3 Tagen möglichst schmerzfrei zu sein. Was die OP angeht ist das Risiko in der Summe unter 1% also auch mit einem sehr geringen Risiko verbunden. Viel Glück Ihnen. MFG PD Dr. J. Gehr

19.02.2013 - 13:00 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Gehr, leider ist mein Fall...

von Elisabeth Waibel

... wohl sehr kompliziert. Ich bin 49 Jahre alt, habe im Jahre 2009 das die erste K-TEP bekommen. Die war so fehlerhaft und stümperhaft, 10° ausser der Rotation, zu gross gewählt und zu allem Überfluss die Patellasehne "aus versehen" durchtrennt, so dass diese 4 Monate wieder gewechselt werden musste. Die zweite K-TEP war leider zu locker eingebaut, so dass diese dann im Okt. 2011 wieder raus musste. Nun habe ich eine achsgeführte K-TEP drinne. Leider mit so starken Schmerzen, dass ich ohne Gestöcke nicht laufen kann. Das Knie ist ständig so angeschwollen, dass ich auch noch ständig zur Lymphdrainage muss. Die Beugung liegt nur noch bei 80°. Nun hat mir mein behandelnder Arzt geraten die K-TEP nochmals zu wechseln. Ich bin da doch eher ratlos, habe aber selbstverständlich einen Horror vor einer weiteren Knie OP. Evtl. wissen Sie noch einen Rat. Herzliche Grüsse und lieben Dank vorab.

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 20.02.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Liebe Frau Waibel Sie sagen es, sehr komplex und Gott sei Dank selten. Aber in diesem Fall stimmt der Merksatz \" keine Diagnose durch die Hose\" was so viel heisst wie, wenn ich Ihnen eine 2. Meinung geben darf müssten sie persönlich kommen und alle Unterlagen chronologisch mitbringen. Leider sprengt ein solcher Kasus dieses Forum. MFG PD Dr. Jonas GEhr

17.02.2013 - 11:39 Uhr

Im Jahr 1984 wurde mir der Innenmeniskus komplett...

von Steffen Räder

... entfernt.Vor 2Jahren wurde eine Arthroskopie durchgeführt mit der Empfehlung eines Hemischlittens.Habe auch noch eine Bakerzyste.Jetzt wird es langsam problematisch.(Anlaufschmerz seit ca1Jahr und nun auch manchmal Ruheschmerz) Ist ihre Methode auch auf mich anwendbar und wohin müsste ich mich wenden?

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 18.02.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Seh rgeehrter Herr Räder Ein Hemischlitten ist mit dieser Methode nicht einsetzbar. Jedoch sollte man die Indikation für diese spezielle umschriebene Prothese streng stellen!. Patienten die zusätzliche Knorpelschäden im äußeren und Hinterkniescheibenbereich haben (und wenn sie auch nur mäßig sind) profitieren meist nicht vom Hemischlitten. Zu Ihrer Info ich mache etwa einen Hemischlitten pro 50 Oberflächenprothesen. Sie sehen ich stelle die Inikation sehr streng, andere Operateure sind da vielleicht etwas mutiger. Aber ohne eine persönliche Vorstellungmit aktuellen Röntgenbildern läßt sich hier nicht mehr dazu sagen. MFG PD Dr. J. Gehr

15.02.2013 - 18:31 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr.med.j.Gehr,hoffentlich nerve...

von Barbara Weigel

... ich Sie nicht zu arg?,aber zuerst Ihnen ganz herzlichen Dank für Ihre prompte Auskunft. Nun habe ich ein Problem,ich bin zur OP bereit,aber wo find ich eine Klinik,welche Ihre neue Methode schon anwendet?? Oder dürfte ich in Ihrer Klinik behandelt werden? Bin aber gesetzlich bei der TKK versichert. Übrigens die Patelllarfraktur von 1976 wurde konservativ behandelt (6 Wochen Tudor) Würde mich sehr,sehr freuen,wenn ich nochmal Ihre Zeit beanspruchen dürfte. Herzliche Grüße aus Thüringen, Barbara Weigel

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 18.02.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Liebe Frau Weigel Was externe Kliniken angeht die das Verfahren anwenden sollten sie selbst aktiv werden. Wenn Sie zu mir kommen wollen, brauchen wir 2 Kontakte. Erster Kontrakt zur klinischen Untersuchung und MRT Planung. Zweiter Kontakt ca. 3-4 Wochen später zur OP. Was die Kosten angeht als Kassenpatient ist die OP für sie kostenfrei ich habe eine Belegklinik in Nürnberg wo sie 8 Tage bleiben danach können sie dann Ihre Reha heimatnahe weiterführen.. An ambulanten Kosten fallen aber eine einmalige Gebühr von 70 Euro an in meiner Praxis (als sogenanter Orthocheck) und für die Planung der Prothese (ca. 800 Euro welche die Firma an sie stellt vor dem Einbau). Hoffe ich konnte helfen. MFG PD Dr. J. Gehr

15.02.2013 - 08:56 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr.Gehr, meine Diagnose vom...

von Barbara Weigel

... Facharzt: Varusgonarthrose re. relative Indikation zur Endoprothese. Bin 75,hatte 1976 Unfall mit Patellar- fraktur.Jetzt seit Nov.2012 große Schmerzen,die Medikamente wirken anscheinend nicht mehr.Meine nächste Klinik ist 07316 Saalfeld.Wird dort schon die von Ihnen beschriebene Op Methode angewendet? Habe große Angst,danach nicht wieder ordentlich laufen zu können.Laufe seit ich denken kann täglich und bei jedem Wetter ca.5 Km. Bedanke mich im Voraus für Ihren Rat.

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 15.02.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Liebe Frau Weigel Wenn bei Ihnen eine entsprechende radiologische (Röntgen) Diagnose vorliegt einer Varusgonatrhrose mit zusätzlich retropatellarer Arthrose ist die Implantation mit dieser Technik sicherlich vorteilhaft. Wichtig ist aber, dass bei Z.n. Patellafraktur keine Metallimplantat mehr in der Kniescheibe sind (dies müsste sonst zunächst entfernt werden um eine vernünftige Planung zu machen. Was die generelle Indikation angeht muss ich sagen, dass die Gehstrecke von 5 km tägl noch sehr sportlich ist aber die Lebensqualität bei chronischer Schmerzmitteleinnahme und trotzdem vorliegendem Dauerschmerz überwiegt. Somit sehe ich diesbezüglich eine klare Indikation zum prothetischen Ersatz (bei entsprechenden Rö-Bildern). Sie sollten sich mit einem Operateur darüber unterhalten der Ihnen sicherlich die Angst vor einer Prothese nehmen kann. Entscheiden ob sie den Weg dann gehen oder nicht müssen sie aber selbst. So wie sie die Beschwereden schildern werden sie jedoch meiner Meinung nach davon profitieren. MFG PD Dr. Jonas Gehr

10.02.2013 - 14:01 Uhr

Meine Knie-OP-Hemischlitten rechts liegt jetzt ein...

von E. Geutner (49 Jahre)

... Jahr zurück (09.02.2012). Ich laufe immer noch mit zwei Unterarmstützen, Schmerzen unerträglich, Beweglichkeit beider Kniee gering. Kann diese Methode auch in meinem Fall angewandt werden, da ja schon Teilprothese vorhanden ist? Laut Aussage des Orthopäden ist noch Arthrose hinter der Kniescheibe, hätte man dies nicht auch bei der OP sehen müssen?

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 12.02.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Sehr geehrter Herr Geutner So wie sie schildern, war die Indikation einen Hemischlitten einzusetzten wahrscheinlich in Ihrem Fall nicht zielführend. Wenn Sie eine zusätzliche Knorpelstörung hinter der Kniescheibe haben und insb. nach dem Hemischlitten nie zufrieden waren wäre eine komplette Oberflächenprothese sicherlich die bessere Lösung gewesen. Die neue Technik kann bei Ihnen nur angewandet werden, wenn sie kein Metallimplantat haben (d.h. ein reines Keramik Implantat z.B.), denn bei der Planung macht das Metall Artefakte und die Bilder sind deshalb nicht verwertbar/auch CT Diagnostik, welche manche einsetzten ist in diesem FAll eher schwierig. Aber zu Ihrer Beruhigung ist auch in konventioneller Technik insb. gestützt über die Navigation auch Ihre Prothese problem wechselbar ohne wahrscheinlich auf eine teilgekoppelte Prothese wechseln zu müssen. Näheres müssten sie aber direkt mit Ihrem Operateur besprechen. MFG PDDr. J. Gehr

07.02.2013 - 11:15 Uhr

Habe Gon-Arthrose Stufe 4,Operation wurde von 2...

von Elke Langosch

... Fachärzten empfohlen.Wo kann ich in Hamburg die Klinik finden, in der nach diesen neuesten Erkenntnissen operiert wird? Herzlichen Dank für Ihre Antwort!

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 07.02.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Liebe Frau Langosch Diese neue Technik der Implantation einer Knieprothese wird von einigen wenigen Firmen angewendet und angeboten. Die Operateure sind gegenwärtig dabei dies in Ihren Kliniken einzuführen. Um herauszufinden wer in Ihrer Gegend dieses Verfahren anwendet werden sie wohl selbst aktiv werden müssen insb. wenn dies nicht auf den jeweiligen Internetauftritten der Kliniken ersichtlich ist. Wenn Sie die Möglichkeit haben, können Sie auch nach Nürnberg kommen und nach erfolgte Op (7 Tage stationär) die Reha dann in Ihrer Nähe durchführen. Wir haben bereits Patienten aus Finnland und Russland unsere Dienste angeboten. Gez. Pd Dr J. Gehr

27.01.2013 - 13:05 Uhr

Meine Frau hat Kniegelenk-Athrose,was kann man...

von Walter Fruth

... alles tun.

Priv.-Doz. Dr. Gehr

Antwort vom Autor am 29.01.2013
Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Gehr

Liebe Frau Walter Fruth Das Bild einer Arthrose kann vielfältig sein und bedarf sowohl einer differenzierten Diagnosenstellung als auch entsprechenden Therapieauswahl. Die Angaben die Sie hier machen sind für eine genaue Empfehlung zu spärlich. Um einen Therapievorschlag zu machen ohne Sie persönlich gesehen zu haben, sollte man zumindest ein aktuelles Röntgenbild Ihres Kniegelenkes haben oder eine MRT Untersuchung, besser noch einen Arthroskopiebefund, falls bereits eine durchgeführt wurde. Alle Optionen der Therpiemöglichkeiten ohne spezifische Patientenangaben sprengen den Rahmen dieses Forums. gez. Pd Dr J. Gehr


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