Das jameda-Interview: Zu Besuch bei Prof. Dr. Oliver Tobolski
Was war Ihr Beweggrund, Arzt zu werden?
Als 16-Jähriger bin ich an einem Morbus Scheuermann erkrankt und musste zu regelmäßiger Behandlung zu einem Orthopäden. Sowohl der Behandler als auch die Therapie haben mich seit dieser Zeit bewogen, selber Medizin zu studieren. Die Idee begeisterte, Menschen von Schmerzen zu befreien.
Was mich am meisten bei der damaligen Therapie „geärgert“ hat, war, dass der Orthopäde mir vorübergehend den Sport verboten hat, so dass ich seit dieser Zeit eine besondere Affinität zur Sportorthopädie habe.
Wann und warum haben Sie sich dazu entschlossen, sich auf orthopädische Chirurgie zu spezialisieren?
Die Spezialisierung auf die orthopädische Chirurgie hat mich deswegen interessiert, da mich der Bewegungsapparat und sportliche Betätigungen immer interessiert haben. Die Fokussierung auf die Wiederherstellung der Mobilität nach einem Sportunfall war für mich überaus spannend und hat im meiner Ausbildung einen großen Stellenwert gehabt.
Wo sehen Sie die größte Herausforderung in Ihrer Arbeit?
Die größten Herausvorderungen sehe ich in der Wiederherstellung der Mobilität nach Verletzungen und in der Linderung von Beschwerden durch verschleißbedingte Erkrankungen (Arthrose).
Für mich gilt der Satz: „Bewegung ist Leben und Leben ist Bewegung“. Hier sehe ich meine größte Herausforderung.
Womit dürfen Ihre Patienten bei Ihnen rechnen?
Sie dürfen mit absolute Zuwendung, einer Behandlung auf höchstem Niveau und mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe rechnen.
Was würden Sie sich von Ihren Patienten wünschen?
Die Geduld, eingeleitete Therapiemaßnahmen in aller Ruhe abzuwarten.
Was zeichnet Sie als Arzt aus?
Die permanente Neugierde, Neues zu lernen und anzuwenden.
Was ist Ihnen persönlich bei Ärzten wichtig?
Mir sind Kommunikation mit Patienten auf Augenhöhe und permanente Weiterentwicklung wichtig.
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