Das jameda-Interview: Zu Besuch bei Prof. Dr. Christoph Lill
Was war Ihr Beweggrund, Arzt zu werden?
Als ehemaliger Leistungssportler hatte ich schon in der Jugend immer wieder mit sportmedizinischen Themen zu tun. Mein Vater war Arzt; ich wollte zunächst Jurist von Beruf werden, habe dann aber doch erkannt, dass Medizin meine Berufung ist.
Wann und warum haben Sie sich dazu entschlossen, sich auf Orthopädie zu spezialisieren?
Mir war früh klar, dass ich ein operatives Fach wählen würde. Nach Ausbildungszeiten in der Allgemeinchirurgie und Unfallchirurgie entdeckte ich mein Faible für Operationen an den Gelenken, Bändern und Knochen. Mein Interesse an dem Fachgebiet Orthopädie steigt immer noch stetig an.
Wo sehen Sie die größte Herausforderung in Ihrer Arbeit?
Jede Erkrankung und jeder Patient ist einzigartig. Es wird immer die größte und schwierigste Aufgabe sein, für jeden einzelnen die für ihn optimale Behandlung oder Operation zu finden.
Womit dürfen Ihre Patienten bei Ihnen rechnen?
Die Patienten können davon ausgehen, dass die Mitarbeiter der Praxis und der Klinik professionell und fürsorglich handeln. Wir bieten seriöse Top-Medizin in angenehmstem Ambiente. Als Lehrbeauftragter an der Universität Heidelberg bin ich am Puls der aktuellen Entwicklungen der Medizin und Patienten können davon profitieren.
Was würden Sie sich von Ihren Patienten wünschen?
Ich freue mich regelmäßig über Patienten, die an Ihrer Erkrankung und der notwendigen Therapie interessiert sind. Ich wünsche mir eine partnerschaftliche Kooperation mit dem Patienten, um eine Linderung oder Heilung der Beschwerden zu erreichen. Zu einer erfolgreichen Operation beispielsweise gehört auch immer ein engagierter Patient.
Was zeichnet Sie als Arzt aus?
Ich muss niemandem etwas beweisen und kann so nach bestem Wissen und Gewissen meine Empfehlung aussprechen.
Was ist Ihnen persönlich bei Ärzten wichtig?
Ärzte sollten untereinander einen kollegialen Umgang pflegen, sich selbst im Umgang mit Patienten zurücknehmen und die Sorgen und Nöte der Ratsuchenden in den Vordergrund stellen. Ärzte sollten versuchen, für jeden einzelnen Patienten die optimale Behandlung möglich zu machen.
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