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Schwindel - Schnelle Erfolge durch Atlastherapie

Schwindel - Schnelle Erfolge durch Atlastherapie

Dr. Liebhold

von
verfasst am 18.08.2011

© helix - Fotolia.com
In Deutschland leiden je nach Alter bis zu 20% aller Menschen unter Schwindel.

Fast jeder hat zahlreiche Untersuchungen und Arztbesuche hinter sich, ohne dass eine organische Ursache ausfindig gemacht wird. Trotz deutlich eingeschränkter Lebensqualität wird ihnen mitgeteilt, dass "sie damit leben müssen".

Mit der Atlastherapie kann der Schwindel ohne Kentniss der Ursachen in den meisten Fällen positiv beeinflusst werden, häufig ist sogar eine Heilung möglich.

Die Atlastherapie nach Arlen ist eine besonders schonende manualmedizinische Technik. Der Therapeut arbeitet mit kurzen Druckimpulsen im Bereich des obersten Halswirbels (Atlas). Diese Impulse wirken auf die Eigenwahrnehmung des Körpers, auf das unwillkürliche Nervensystem und das Gleichgewichtssystem.
Im Bereich des Atlas befinden sich eine Vielzahl von Nervenschaltstellen (Rezeptoren), die Kontakt zu Nervenbahnen zwischen Gehirn und Körper haben. Diese Rezeptoren kontrollieren die Stellung des Körpers im Raum und die Spannung des gesamten Muskel- und Sehnensystems. Bei krankhaften Zuständen werden falsche Informationen weitergeleitet. Mit der Atlastherapie wird der nervliche Regelkreis kurz unterbrochen und „neu sortiert“ wieder aufgebaut. Auf diese Weise können verschiedene Schmerzsyndrome und Funktionsstörungen des ganzen Körpers behandelt werden. Vom Prinzip her ist die Behandlung mit dem Reset-Knopf des Computers vergleichbar.

Die Impulse sind schmerzfrei. Im Gegensatz zur klassischen Chirotherapie gibt es keine typischen Risiken bei der Atlastherapie. Der Therapeut gibt einen sehr kurzen Impuls mit einem Finger auf den Querfortsatz des ersten Halswirbels. Zur Bestimmung der Impulsrichtung wird ein Röntgenbild benötigt.
In der Regel sind 3 Behandlungen ausreichend.

Die Behandlung sollte erst dann erfolgen, wenn durch den Internisten, Neurologen und Hals-Nasen-Ohren-Arzt organische Ursachen ausgeschlossen sind.

Die Atlastherapie ist kein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren und wird daher nicht von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Nur speziell ausgebildete Fachärzte dürfen diese Behandlung ausüben.

Die Atlastherapie kann sehr vielfältig eingesetzt werden. Als besonders sanfte Methode ist sie auch für die Behandlung von Säuglingen, Kleinkindern und Kindern geeignet. Neben Schwindel eignet sich die Atlastherapie auch zur Behandlung von Schreikindern, Tonusanomalien bei Säuglingen, chronischer Kopfschmerz, Migräne, vegetative Störungen (Schwitzen, kalte Füße), Konzentrationsstörungen, Lern- und Schreibschwäche, Verbesserung der Koordination (z. B. nach Schlaganfall, spastischen Paresen).

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Kommentare zum Artikel (1)


09.12.2013 - 10:34 Uhr

Ich leide schon 40Jahre unter chronischen...

von Tina

... Schwindel und Kopfschmerz.Mein Leben ist mit Schwindel und Kopfschmerz geprägt.Habe 2 Klinikaufenhalte hinter mir,Orthopäde.MRT,HNO alles in Ordnung.Etwas besser wird es mit diazepam,das ich auch bei bedarf schon 20 Jahre einnehme.Ich bin verzweifelt,meine Hausärztin kann sich das nicht vorstellen,achso beim Psychologe war ich auch,er sagte mir,ich muß mich damit abfinden.Ich bin jetzt 59 Jahre alt.Das ist kein Leben,Können sie mir helfen? FG Tina


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