Mikroimmuntherapie, ein schulmedizinisch / homöopathischer Brückenschlag
Die Mikroimmuntherapie basiert auf der Erkenntnis, dass die Immunreaktion sehr häufig eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Krankheiten spielt. Der Behandlungsansatz der Mikroimmuntherapie ist daher, Krankheiten durch eine klinische und biologische Verbesserung der Immunregulation zu beeinflussen.
Anwendungsgebiete sind insbesondere Krankheitsbilder, die mit einer Immunstörung zusammen hängen, wie zum Beispiel (chronische) Infektionskrankheiten oder Allergien. Das Konzept der Mikroimmuntherapie ist dank eines Mannes, Dr. Maurice Jenaer und, dank eines Ereignisses, nämlich der Entdeckung von neuen Molekülen bei der Erforschung der menschlichen Immunität, den Zytokinen, schon vor mehr als dreißig Jahren entstanden. Ihr Einsatz bei der Behandlung, gemäß dem homöopathischen Modus, ist darauf gerichtet, die Immunreaktion zu beeinflussen und das Auftreten von Nebenwirkungen zu verhindern.
Die Gesamtheit der mikroimmuntherapeutischen Komponenten wird aus synthetischen Ausgangsmaterialien hergestellt, sie sind also weder Menschlichen noch tierischen Ursprungs. Dieser Umstand und die Herstellung der Arzneimittel nach homöopathischen Prinzipien gemäß den geltenden europäischen Normen gewährleistet eine risikoarme Therapie. Das Immunsystem funktioniert wie unsere Zollpolizei, die immunkompetenten Zellen befinden sich in konzentrierter Form in den Zugangsbereichen zum Organismus, insbesondere in der Mundschleimhaut und den angrenzenden Lymphbereichen.
Der sublinguale Weg (die verdünnten und dynamisierten Medikamente, wie z. B. die homöopathischen Produkte werden unter die Zunge gebracht und bleiben einige Minuten im Mund, bevor Sie heruntergeschluckt werden) scheint dann der beste Verabreichungsweg zu sein. Bei der Mikroimmuntherapie erfolgt Die Verabreichung der potenzierten Wirkstoffe, die auf Kügelchen aufgezogen worden sind, sublingual. Die Behandlung ist sequentiell (Behandlungsserien von 5 oder 10 Tagen), mit dem Ziel eine physiologische Reaktionskaskade (Kettenreaktion) Auszulösen, so dass der Körper auf diese Art schrittweise sein Immungleichgewicht zurückgewinnt und das biologische Gleichgewicht wieder hergestellt wird. Bitte beachten Sie: Die vorliegend getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erkenntnissen der Therapiemethode selbst.
Die Basisis, auf welcher die Medikamente verabreicht werden bilden Lymphozytentypisierungen, Proteinprofile und bakterielle und virale Serologien.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Internationalen Institus für Mikroimmuntherapie.
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Kommentare zum Artikel (5)
27.07.2011 - 11:46 Uhr
Guten Tag, Ich würde gern wissen wie funzioniert...
von Mariglacia Ramms
... bei Ihnen eine Behandlung entweder für die Familie oder nur für mich und meine kleine Töchter. Es freut es mich wenn die Antwort bekommen kann. Vielen Dank!
28.07.2011 - 10:25 Uhr
Sehr geehrte Frau Ramms, vielen Dank für Ihr...
von Hildegard Münzel
... Interesse an der Mikroimmuntherapie. Um zu verstehen, was Ihr spezifisches Bedürfnis ist, würde ich Ihnen empfehlen, mich einmal kurz unter 089-263170 anzurufen. Jedoch schon vorab - die Befunderhebung erfolgt in einer Befragung und Blutanalyse, die Behandlung mittels homöopathischer Substanzen (in diesem Falle speziell auf das immunologische Bild abgestimmt). Herzliche Grüße Hildegard Münzel
11.10.2011 - 21:43 Uhr
Sehr geehrte Frau Münzel, habe mit grossem...
von Tanja Hainka
... Interesse Ihren Artikel über Mikroimmuntherapie gelesen. Ich leide seit Jahren an CPA in allen Gelenken, die bisher nur mit Kortison einigermassen in Schach gehalten wurde. Wäre dies denn eine Indikation für Ihre Therapie? Wie gestalten sich die Kosten? Über eine antwort würde ich mich sehr freuen. T.Hainka
12.10.2011 - 12:19 Uhr
Sehr geehrte Frau Hainka, ja, dies wäre eine...
von Hildegard Münzel
... Indikation, weil das Immunsystem und dessen Fehlregulation bei dieser Erkrankung eine große Rolle spielt. Die homöopathisch aufbereiteten Zytokine, welche wir verabreichen zielen darauf ab, dies rückgängig zu machen. Die Kosten trägt die private Krankenversicherung. Wir haben spezielle Medikamente für die CPa. Bei Interesse müßten Sie kurz durchrufen 089/263170. Bitte haben Sie Verständnis, daß ich Kosten nicht absehen kann und wirklich persönlich am Telefon besprechen muß. Liebe Grüße H. Münzel
07.12.2011 - 00:11 Uhr
Liebe Frau Münzel dass die PKV die Kosten für...
von uwe reber
... eine Mikroimmuntherapie übernimmt stimmt nicht - zumindest nicht bei allen Kassen. Die debeka z.B. weigert sich mit dem Hinweis dass MIT keine Homöopathische Heilmethode ist und die Wirksamkeit nicht nachgewiesen wäre. Haben Sie hier andere Infos? Mfg U. Reber
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