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Regenerative Mitochondrien-Medizin

Regenerative Mitochondrien-Medizin

Dr. Mutschler

von
verfasst am 26.10.2011

© Fotowerk - Fotolia.com
Die Regenerative Mitochondrien-Medizin ist ein neuer Forschungs-und Therapieansatz, welcher aus der biologisch-naturheilkundlichen Medizin stammt. Die geschützte Namensbezeichnung "Cellsymbiosis-Therapie" ist ein Kernverfahren der Regenerativen Mitochondrien-Medizin.

Den Ausgangspunkt der Therapie bilden Mitochondrien - wichtige Organellen im menschlichen Körper, die jede Zelle mit Energie versorgen. Dafür produzieren Mitochondrien den speziellen energietragenden Stoff ATP (Adenosintriphosphat). Energie in Form von ATP bedingt den natürlichen Ablauf physiologischer Prozesse, die in den Zellen stattfinden. Jeder Mensch produziert durch seine Mitochondrien tagtäglich so viel Energie, wie er selbst wiegt. Diese Energie wird ununterbrochen jedem Organ des Körpers zur Verfügung gestellt und verwertet. Eventuelle Störungen der mitochondrialen ATP-Bildung (Mitochondriopathie) führen zu dem sogenannten "Bioenergetischen Defizit". Als Folge dessen kommt es zu Funktionsstörungen der mit Energie unterversorgten Organe.

Einige der Faktoren, welche Mitochondriopathie begünstigen können, sind:

    • Mangel an lebenswichtigen Mikronährstoffen
    • Wirkung von freien Radikalen (oxidativer / nitrosativer Stress)
    • psychische und physische Traumata, vor allem im Kopf-und Halsbereich
    • Zahnstörherde und Kieferentzündungen
    • psychischer und physischer Stress
    • Wirkung von Toxinen und Umweltgiften (Rauchen, Schwermetalle, Pestizide, Insektizide, Haushaltschemie)
    • Fehlernährung
    • Darmerkrankungen
    • chronische Entzündungen
    • Nebenwirkungen von bestimmten Medikamenten


Der Einsatz der regenerativen Mitochondrien-Medizin zielt darauf ab, die gestörten Mitochondrien in ihrer Funktion als Kraftwerke der Zellen wieder herzustellen. Die Aktivität der Mitochondrien wird in einer orthomolekularen Behandlung (durch Gabe von hochdosierten Präparaten) angeregt. Vitamine, Aminosäuren, Spurenelemente werden dem Patienten nach einem speziellen ambulanten Behandlungsplan meistens per Infusion verabreicht. Vor dem Beginn der Therapie wird darüber hinaus mit dem Patienten abgeklärt, welche eventuellen Verhaltensweisen geändert werden sollten, die auf Dauer die Leistungsfähigkeit der Mitochondrien gefährden - wie zum Beispiel falsche Essgewohnheiten, Rauchen, passiver Lebensstil, falscher Umgang mit Stress und Belastung mit Umweltgiften und Toxinen.
Mit Funktionsstörungen der Mitochondrien werden unter anderem solche Erkrankungen in Zusammenhang gebracht wie chronische Erkrankungen, Rheuma, degenerative Erkrankungen, Depression, ADHS, Parkinson, Alzheimer, Allergien und Neurodermitis.

Besonders transparent ist die Therapiemethode durch differenzierte Blutlabordiagnostik: Es existieren mittlerweile spezielle Funktionsparameter zur Einschätzung der Mitochondrienfunktion. Der Ansatz der regenerativen Mitochondrien-Medizin stammt aus der naturheilkundlichen Medizin und wird durch die Schulmedizin nur zum Teil anerkannt, weil der Nachweis der Wirksamkeit aus Sicht der Schulmedizin noch nicht vollständig gelungen sei.

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Kommentare zum Artikel (15)


19.08.2014 - 18:32 Uhr

ich zeige einige der anzeichen die oben erwähnt...

von alex

... werden. neben depressionen,antriebslosigkeit sind vor allem konzentrations schwierigkeiten ein thema bei mir. eine derartige therapie methode spricht mich sehr an. leider habe ich keine ahnung welcher arzt sowas macht. oder wie das mit der kosten übernahme aussieht ect.

17.06.2014 - 11:33 Uhr

Hallo, ich bin mit Quecksilber vergiftet (hatte...

von Eva

... über Jahtzehnte 12 Amalagamfüllungen im Mund) und möchte nun die Reste von Quecksilber loswerden. Eignet sich denn ASEA zu diesem Zweck? Ich trinke nun 2x täglich ca 150 ml und bisher hatte ich Nachts etwas Kopfschmerzen und habe eine Art roten Ausschlag um die Augen herum. Ich wollte fragen, ob Sie Erfahrung gemacht haben, dass man mit ASEA diese Schwermetalle loswerden kann. Danke. mfg Eva

24.03.2014 - 21:43 Uhr

Sehr geehrter Fr. Mutschler, vielen Dank für...

von Rainer

... Ihre Nachricht vom 10. Februar 2014. Ergänzend hierzu folgende Frage: Welche Risiken hat die Intermittierende Hypoxietherapie (IHHT)? Ich hatte vor einigen Jahren eine Notoperation wegen einer Aortendissektion vom Typ A (Aufsteigende Aorta) vermutlich als Folge von Bluthochdruck und nehme daher u.a. Betablocker und Statine. Spricht bei dieser Ausgangslage etwas gegen eine Behandlung in Wege der intermittierenden Hypoxietherapie (IHHT)?

Dr. Mutschler

Antwort vom Autor am 05.05.2014
Dr. med. Rainer Mutschler

Unter genauer ärztlicher Begleitung und mit regelmäßigen Labor-Untersuchungen begleitet kann die IHHT-Methode Ihnen gut tun. Nicht einfach so, sondern unter ärztlicher Aufsicht. Es sind weitere Behandlungs-Maßnahmen parallel notwendig, allein ohne dies ist IHHT für Sie nicht zu empfehlen

04.03.2014 - 12:33 Uhr

Was haben Sie gemeinsam mit der...

von Christine

... naturheilkundlichen Medizin.Schreibt ein Heilpraktiker diese Artikel unter Ihrem Name?

Dr. Mutschler

Antwort vom Autor am 05.05.2014
Dr. med. Rainer Mutschler

was meinen Sie denn damit? Unser Zentrum und Therapeuten-Team steht für Naturheilkundliche Therapie und Mitochonddrien-Medizin! Das ist unsere tägliche Praxis hier.

22.02.2014 - 17:16 Uhr

Herr Dr. Mutschler, Sie sollten sich vielleicht...

von Volker

... nochmal meine Eingangsfrage genauer durchlesen. Um Werbung handelt es sich hierbei nicht - sondern um eine Frage. Mittlerweile (2014) weiß ich ja, dass die das Produkt selbst empfehlen u. auch eine eigene Website von ASEA betreiben. Oder kennen Sie die "healthconsult GmbH" (=CFI Speyer) auch nicht? Ja, es gibt noch andere Menschen, die sich damit auskennen ... Eine Werbung über ihre Seite habe ich im übrigen nicht nötig. Nicht nur die Medizin(er) vermag anderen Menschen zu helfen.

Dr. Mutschler

Antwort vom Autor am 05.05.2014
Dr. med. Rainer Mutschler

Wenn Sie für Ihr Produkt werben wollen, dan machen Sie das bitte alleine , nicht hier

19.02.2014 - 10:05 Uhr

H. Dr. Mutschler, warum kanzeln sie mich am...

von Volker

... 12.03.2013 damit ab, ich würde "Werbung machen" (habe kein Produkt genannt) u. ich wäre ein Trittbrettfahrer (wieso eigentlich?) ? Gleichzeit sagen Sie, sie halten nichts von dem Produkt um den so ein Rummel gemacht wird. Wie kommt es aber, dass sie in einem anderen "Forum" dieses Produkt empfehlen? Hier der Link, falls sie nicht wissen, was ich meine: http://www.justanswer.de/homoeopathie/6woar-mutter-78-jahre-f-hlte-sich-total-fit-und-gesund-diagnose.html Wie kommt dieser Sinneswandel - oder handelt es sich hierbei um einen anderen Dr. Mutschler? Grüße Volker

Dr. Mutschler

Antwort vom Autor am 22.02.2014
Dr. med. Rainer Mutschler

Ich finde es einfach unseriös und ich verwahre mich dagegen! Ihr angesprochenes Produkt wird im multilevel-Marketing vertrieben und es wird ein unseriöser Hype produziert. Sie nutzen ja auch diesen Artikel hier, um sich damit zu profilieren und Aufmerksamkeit zu erregen.Ist das kein Trittbrettfahren? Möchten Sie damit erreichen, dass alle sich nun suchend nach Herrn Volker und dem Produkt umschauen ? Also bitte, verkaufen Sie wie und wo Sie wollen, aber nicht mit meinemArtikel zum Thema MitochondrienMedizin , einer neuen Medizin. Wir möchten demnach mit unserer Arbeit im CFI Speyer Medizin betreiben und nicht Handel!

08.02.2014 - 15:48 Uhr

Ich habe seit vier Jahren Tinnitus an der linken...

von Rainer

... Seite des Ohres. Nach meinem Eindruck kann die Mitochondrien-Medizin hilfreich sein, insbesonere durch die Intermittierende Hypoxietherapie (IHHT). Haben Sie auf diesem Gebiete bereits praktische Erfahrungen?

Dr. Mutschler

Antwort vom Autor am 10.02.2014
Dr. med. Rainer Mutschler

Wir haben mit IHHT in Kombination mit sinnvoller Infusionstherapie tatsächlich viel Erfahrung, denn das wird täglich bei uns angewendet. Nur: jeder Tinnitus ist individuell, braucht genaue diagnostische Abklärung. HNO, cervikale Beteiligung, Zahn-u Kiefer-Beteiligung, Innere Medizin, all das muss im Vorfeld abgeklärt werden. Dann erst , wenn alle Fakten da sind, dann geht es Richtung IHHT und regenerative Mito-Medizin.Das ist dann der Bereich, wo Osteopath, IHHT,Infusion und mitotrope Wirkstoffe dann angesetzt werden und sehr oft zu deutlichen Besserungen führen können.

29.09.2013 - 17:09 Uhr

Ich befinde mich derzeit in einer...

von Anja

... Kinderwunschbehandlung und habe herausgefunden, dass die nicht ordnungsgemaesse Teilung der Chromosomen, die anhand einer Polkoerperdiagnostik festgestellt wurde, ihre Ursache in der nicht korrekten Funktion der Mitochondrien meiner Eizellen haben könnte. Wäre eine Behandlung in der von Ihnen beschriebenen Weise diesbezüglich sinnvoll? Infertilitaet wird auf keiner der mir zur regenerativen Metochondrienmedizin bekannten Websites angesprochen.

Dr. Mutschler

Antwort vom Autor am 31.10.2013
Dr. med. Rainer Mutschler

Liebe Anja, es gibt derzeit noch zu wenige klinische Studien, um eine wissenschaftlich fundierte Antwort auf diese Frage zu geben. Aus der Praxis sind demgegenüber jedoch Erkenntnisse vorhanden, die eine Behandlung im Sinne der regenerativen Mitochonrienmedizin empfehlen lassen!"

26.07.2013 - 12:48 Uhr

Bei mir wurde ein intrazellulärer ATP Wert von...

von Lupara

... 0,5 gemessen. Referenzbereich ist >2. Wie sieht da die Behandlungsmethode aus um der Wert wieder zu erhöhen. Festgestellte Krankheiten bei mir: chronische Borreliose/Neuroborreliose (bisher 3 rezidive) Quecksilberallergie mit Quecksilberbelastung

Dr. Mutschler

Antwort vom Autor am 29.07.2013
Dr. med. Rainer Mutschler

Ich bin immer recht skeptisch mit solchen ATP-Messungen! Die Präanalytik und die Untersuchungstechnik sind dabei wirkliche Problemquellen, um dann tatsächlich gute Ergebnisse zu ehalten. Die Therapie sieht , je nach Krankheitsbild und Patient unterschiedlich aus. Sie haben ja selbst schon mehrere Ansätze auf gezeigt, woran man ansetzen sollte. Feinheiten gerne im persönlichen Kontakt.

30.05.2013 - 16:08 Uhr

sehr geehrtes TEAM, seit knapp zwei Jahren hatte...

von marah

... ich einen schwebenden MS Befund, der sich vor kurzem erhärtet hat, 2011 wurde ich an einem 4 fachen Bandscheibenvorfall operiert und versteift, parallel hatte ich Entzündungen im Rückenmark, ich soll auf MS behandelt werden...möchte ich aber nicht! Ich brauche dringend Spezialisten, die sich mit Mitochondrien Medizin auskennen und behandeln! Ich bedanke mich für Ihre Unterstützung Marah

Dr. Mutschler

Antwort vom Autor am 08.07.2013
Dr. med. Rainer Mutschler

Wenden Sie sich bitte mit einer Mail ( info@mito-medizin.de ) an die Internationale Gesellschaft für Regenerative MitochondrienMedizin - Website: www.mito-medizin.de Wir unterstützen Sie gerne mit Recherchen nach einem geeigneten Arzt/Therapeuten für MitochodnrienMedizin Mit freundlichen Grüßen, Dr. Rainer Mutschler

11.03.2013 - 10:03 Uhr

Sehr geehreter Herr Dr. Mutschler, ich vermisse in...

von Alexandra Vogl

... Ihrem Beitrag die Bedeutung der rez. bakteriellen und viralen Infektionen (Borrelien, EBV etc.), die einen bedeutenden Anteil an der Schädigung der Mitochrondrien und resultierenden ATP-Mangel haben. Ohne deren Erkennung und Behandlung ist aus meiner Erfahrung keine andauernde Eindämmung der Entzündung möglich. Wie sind Ihre Erfahrungen dazu? Vielen Dank, mit freundlichen Grüßen A. Vogl, Heilpraktikerin Passau

Dr. Mutschler

Antwort vom Autor am 12.03.2013
Dr. med. Rainer Mutschler

Wie Sie schon selbst sagen, werden damit chronsiche Entzündungsprozesse unterhalten. Diese sind ursächlich und wichtig zu erfassen und zu behandeln. Dass dahinter auch virale u bakterielle Infekte stecken können ist bekannt und muss ggfls im Stufenschema abgeklärt werden. Insofern haben Sie recht,- nur ist dies hier ja kein wissenschaftliches,- oder Therapeutenforum, sondern für Patienten gedacht. Für Sie als Therapeutin mag es von Interesse sein, sich mit dem Angebot der wissenschaftlichen Gesellschaft IGRMM eV. zu befassen , welche eine universitäre Fortbildung zur MitochondrienMedizin und Umweltmedizin anbietet. Zu finden unter www.mito-medizin.de/fortbildung/

21.02.2013 - 16:12 Uhr

Hallo, vielleicht kann mir auf diesem Wege jemand...

von Tom

... einen Rat geben wie ich mit meiner Problematik weiter komme? Ich leide seit ca. zehn Jahren immer wieder an depressiven Schüben, ich habe in dieser Zeit immer wieder Antidepressiva eingenommen. Anfang 2012 habe ich körperliche Veränderungen wahrgenommen die mich sehr belasten. Eine Muskelschwäche, mit meines erachtens auch Muskelrückgang. Ich habe damalig Sport getrieben, Fitness und einiges mehr an Outdooraktivitäten, daher war die Veränderung so gravierend spürbar. Antriebsprobleme, im weitrem Verlauf ein Gefühl von "Flüssigkeit nicht mehr speichern können", dass sich dadurch bemerkbar macht, dass ich trockene Augen, Nase, Rachen wie auch Haut bekommen habe. Habe damalig einen Endokrinologen aufgesucht. Dieser hat eine psychische Problematik in den Vordergrund gestellt die ich erst abklären lassen sollte. Dieses ist zum heutigen Zeitpunkt passiert (Krankenhausaufenthalt) aber dennoch habe ich diese Beschwerden die mich sehr belasten! Ich möchte auf Ursachen kommen die vor einer Depression liegen, nicht die Symptome in den Griff bekommen. Freue mich über Kommentare Tom

Dr. Mutschler

Antwort vom Autor am 12.03.2013
Dr. med. Rainer Mutschler

Sie beschreiben ein Beschwerdebild, welches von verschiedenen Ursachen her kommen kann! Depressionen können mitochondriale Dysfunktion im Hintergrund haben, jedoch auch noch vielzählige andere Faktoren mitspielen. Wenn der Endokrinologe nichts findet, so kann das auch damit zusammen hängen, dass wegen schulmedizinischen und kassentechnischen Gründen entsprechend aufschlussreiche Laborparameter nicht bestimmt werden konnten. Es sind auch meistens nicht die schulmedizinisch bekannten Medikamente/Präparate, welche zur Lösung des Ursprungs-Problemes führen. Anti-Dpressiva sind symptomatisch angesetzt und keine Mittel zur Behandlung von möglicherweise ursprünglich vorhandenen Stoffwechselstörungen.. Es gibt differenzierte Laborparameter, doch diese müssen meist privat bezahlt werden, werden nicht von den gestzlichen Kassen bezahlt. Dennoch, auch wen dies so klingt,- es sind überschaubare Kosten.

25.01.2013 - 14:51 Uhr

Sehr geehrter H. Mutschler, habe gerade Ihren...

von Volker Bentz

... Artikel zur regenerativen Mitochondrien-Medizin gelesen. Wirklich sehr interessant. Sie kennen dann ja mit Sicherheit die Wirkung von Redox Signalmolekülen, die in den Mitochondrien gebildet werden. Dann wissen Sie sicher auch, dass man es geschafft hat, diese (RSM) ausserhalb den menschlichen Körpers in einer Flüssigkeit zu stabilisieren !? Das Produkt (kein Name, da ich keine Werbung hier machen will) hat meiner Frau und mir sehr geholfen, bzw. tut es noch. Auch in unserem Umfeld konnten wir vielen Menschen damit gutes tun. Sicher kennen Sie das Produkt aufgrund ihrer spez. Kenntnisse bzw. ihrer Behandlungsschwerpunkte. Ansonsten können Sie mich gerne kontaktieren. Viele Grüße aus Herxheim Volker

Dr. Mutschler

Antwort vom Autor am 12.03.2013
Dr. med. Rainer Mutschler

Ich halte nichts von Werbung in diesem Rahmen und auch nichts von dem Präparat, um welches ein Risen-Rummel gemacht wird. Bitte unterlassen Sie solche Trittbrett-Versuche auf meiner Seite!

11.12.2012 - 00:20 Uhr

Ist aus ihrer Sicht denkbar, dass eine Major...

von Gimmelmann

... Depression eine Mitochondriopathie auslösen kann, die dann ursächlich für die bei manchen Menschen mit Major Depression auftretende extreme Muskelschwäche ist? Ich habe einen Patienten, der nach einer Herztransplantation eine erhebliche Muskelschwäche entwickelte worauf dann nach Biopsie eine Mitochindriopathie diagnostiziert wurde.Wäre in diesem Fall die MP reversibel? Wie denken Sie darüber?

Dr. Mutschler

Antwort vom Autor am 12.12.2012
Dr. med. Rainer Mutschler

Sie verbinden eigentlich zwei Fragen, die ich getrennt beantworten möchte: 1. zum ersten ist nach meiner Erfahrung tatsächlich möglich , dass eine Major Depression chronischen Stress auf Mitochondrien auslösen kann und sich dann daraus eine Mitochondropathie entwickelt. 2. weiterhin kann auch eine chronische Mitochondropathie in der Folge zu einer Major Depression führen, - dazu existiert eine Veröffentlichung aus USA von 2008. Wir beobachten dies in der täglichen Praxis sehr häufig und können dies mittels gezielter Therapie erfolgreich und nachhaltig behandeln .3. Einer Herztransplantation könnte überdies ebenso eine Mitochondropathie zugrunde gelegen haben! Würde das überprüft worden sein, so wäre möglicherweise eine weitere Mitochondrienstörung im Herzmuskel entdeckt worden sein. 4. Jede Herztransplantation an sich birgt für den Betroffenen die Gefahr an einer Depression zu erkranken. 5. Wir haben bereits Fälle beobachtet, die nach Anästhesie einen Krankheitseinbruch erfahren haben, der mit messbarer Mitochondropathie begleitet war. Sie sehen, es gibt viele Auslöser für Mitochondropathien. Ihre Frage nach Reversibilität kann ich aus der hiesigen bisherigen klinischen Erfahrung positiv beantworten. Nach aktuell auf der Konferenz für Mitochondrienforschung berichteten Ergebnissen ( www.bioblast.at) ist im Labor in vitro die Regeneration von kranken Gewebearten gesehen worden.Im Labor bereits reproduzierbar, es werden derzeit die Beobachtungen in verschiedenen Geweben gemacht und zusammen getragen. Wir dürfen gespannt die Ergebnisse erwarten, die uns die Grundlagenforschung bringt. Es geht nun darum, dies in die klinische Praxis um zu setzen und weitere Daten zu sammeln. Dafür steht die Int.Gesellschaft für regenerative Mitochondrienmedizin ( www.mito-Medizin.de) Bleiben Sie bitte weiter in Diskussion mit uns und helfen Sie diese sehr erfolgversprechende Richtung in der Medizin zu fördern.

17.04.2012 - 09:47 Uhr

Vielen Dank für den interessanten Bericht. Gibt...

von Ivonne Ries

... es hier bereits Praxen in denen man sich weiter informieren kann? Meine Tochter (8 Jahre) hat Ansätze von Neurodermitis/Hautprobleme und Übergewicht. Ich bin der Meinung das bei Ihr diese Probleme mit Sicherheit auch durch Ernährung, bzw. fehlende Stoffe herrühren. Vielen Dank für ein kurzes Feedback. Herzliche Grüße Ivonne Ries

Dr. Mutschler

Antwort vom Autor am 17.04.2012
Dr. med. Rainer Mutschler

Sehr geehrte Frau Ries, ja , es gibt schon eine Menge von Arzt-Praxen, die so arbeiten. Es gibt sogar seit 13.April 2012 eine differenzierte Ausbildung dafür an der Universität, Sie finden mehr Info dazu auf www.mito-medizin.de. Der www.biomedizin-blog.de hält ganz viele aktuelle Informationen bereit, die im Umfeld der MitochondrienMedizin von Bedeutung sind, allem voran Themen der Ernährung. Ganz viele wissenschaftliche Studienquellen,- ausgewertet für kurz und bündige Information ! Dort kommen Sie sicher ebenso einen großen Schritt weiter! Viele Grüße Dr Mutschler


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