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Billige Schönheitsoperationen: Geiz ist nicht ...

Billige Schönheitsoperationen: Geiz ist nicht geil

Dr. Caspari

von
verfasst am 03.08.2012

© detailblick - Fotolia.com
Immer mehr Menschen in Deutschland erwägen, sich einer verschönernden Operation zu unterziehen. Wir leben länger als früher und möchten möglichst lange so gut aussehen, wie wir uns fühlen. Da die Krankenkassen solche Eingriffe in der Regel nicht bezahlen, werden Preise verglichen und nach günstigen Angeboten geschaut.

Die Preise für eine Operation und ihre Nebenkosten, wie Voruntersuchung, Narkose, Klinikaufenthalt und ärztliche Nachbehandlung, sind sehr verschieden. Leider gibt es dabei erhebliche qualitative Unterschiede, die der Laie auf den ersten Blick nicht beurteilen kann. Hinterher sind viele Patienten schlauer, aber dann ist es oft schmerzhaft und teuer.

Die Begriffe „Schönheitschirurgie“, „Schönheitschirurg“, „kosmetischer Chirurg“ oder „ästhetischer Chirurg“ sind in Deutschland nicht geschützt. Jeder Arzt darf sich unabhängig von seiner Ausbildung und Erfahrung so nennen. Der Titel „Schönheitschirurg“ gibt also keinerlei Hinweis auf Qualifikation oder Ausbildung eines Arztes.

Anders ist es mit dem „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie“, der – genauso wie „Facharzt für Plastische Chirurgie“ oder „Plastischer Chirurg“ – geschützt ist. „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie“ darf sich nur nennen, wer nach Abschluss des Studiums der Humanmedizin und der Approbation eine zweijährige Basisweiterbildung im Bereich der Chirurgie und anschließend vier weitere Jahre im Spezialgebiet Plastisch-Ästhetische Chirurgie absolviert hat. Insgesamt muss der zukünftige „Facharzt für Plastische Ästhetische Chirurgie“ mindestens 600 Eingriffe selbstständig unter Anleitung eines erfahrenen Facharztes durchgeführt haben.
Abschließend wird eine Facharztprüfung an der jeweiligen Landesärztekammer abgelegt, bevor der Arzt offiziell den Titel „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie“ tragen darf. Permanente internationale Weiterbildung und das Arbeiten mit den allerbesten Materialien ist kostenintensiv, gibt aber die größtmögliche Sicherheit für eine erfolgreiche Operation, die den Patienten zu einem besseren Lebensgefühl verhilft.

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Kommentare zum Artikel (1)


13.08.2012 - 13:36 Uhr

Guten Tag, ich wollte mich mal über Bauchlappen...

von Conny

... Entfernung & Kosten informieren. Ich habe Abgenommen & jetzt hängt mein Bauch ganz schön. Was gibt es für Möglichkeiten? & wird das von der Krankenkasse übernommen? Mfg bitte um baldige Antwort.

Dr. Caspari

Antwort vom Autor am 14.08.2012
Dr. Peter Caspari

Vielen Dank für Ihre Anfrage. Eine Bauchdeckenstraffung beginnt bei 3.800 Euro zzgl. Narkosekosten. Für einen genauen Kostenvoranschlag berate ich Sie gerne persönlich in meiner Praxis. Alles Gute für Sie! Dr. med. Peter Caspari


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