Krankheitsbild Lipödem und Behandlung des Lipödems

Dr. von Lukowicz

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© Izaokas Sapiro; www.fotolia.deDie wenigsten wissen, dass das Lipödem eine Krankheit ist. Viele Menschen sehen eine Frau mit übergroßen Oberschenkeln und denken oder sagen es sogar im schlimmsten Fall: "Na, die braucht aber eine Radikaldiät." Leider funktioniert das aber nicht. Bei einem Lipödem kann man durch Diäten kaum Besserung erzielen.
Vorurteile sowie ungenügende Aufklärung auf Ärzteseite erhöhen den Leidensdruck der Betroffenen.

Was ist ein Lipödem?

Das Lipödem ist eine Krankheit, die ausschließlich Frauen befällt. Der Einfluss weiblicher Geschlechtshormone und teilweise auch eine genetische Komponente gehören zu den Auslösern. So treten die Symptome der übergroßen Fettablagerung vermehrt in der Pubertät, während oder nach einer Schwangerschaft oder in der Menopause auf, sprich bei einer hormonellen Umstellung im Körper.

Das Lipödem ist also nicht zu verwechseln mit Übergewicht, das durch Sport und Diät vermieden oder wieder abgebaut werden könnte. Mittlere bis starke Schmerzen durch Gewebespannung oder Druck an den betroffenen Stellen verschlimmern den Zustand der Patientin. Am häufigsten sind die Ober- und/oder Unterschenkel in ca. 30 % auch die Ober- und/oder Unterarme betroffen. An diesen Stellen lagert sich Fettgewebe an und nimmt unkontrollierbar zu, unabhängig von der Ernährung. Allerdings kann eine fettreiche, ungesunde Ernährung und Bewegungsarmut die Symptome verschlimmern.

Typisch für das Krankheitsbild ist eine ausgeprägte Disproportion, das heißt, Füße oder Hände sind nicht geschwollen. Oft ist nur der Unterkörper betroffen, der Oberkörper sieht völlig normal aus und "passt" damit nicht zu den verformten Beinen und Hüften.

Der Krankheitsverlauf ist chronisch und fortschreitend. Daher ist es wichtig, rechtzeitig Einhalt zu gebieten. Bei weit fortgeschrittenem Krankheitsverlauf ist eine operative Therapie unter Umständen nicht mehr möglich und weitere Begleiterkrankungen wie z. B. Gelenkfehlstellungen und das gefürchtete Lymphödem folgen.

© Alexander Yakovlev - Fotolia.comWelche Therapiemöglichkeiten gibt es?

Bis vor einigen Jahren wurde die Meinung vertreten, so genannte "konservative", nicht operative Therapien wie Entstauungs-, Kompressions- oder Bewegungstherapie könnten das Krankheitsbild verbessern. Man weiß aber inzwischen, dass dies höchstens zu einer vorübergehenden Linderung der Schmerzen führt und die Krankheit im besten Fall am Fortschreiten gehindert wird. Eine dauerhafte Lösung, sowohl ästhetisch als auch medizinisch bieten diese Therapien nicht.

Neue Therapie-Erfolge mit Vibrationskanülen

Zu einem dauerhaften Erfolg führt nur ein operativer Eingriff. Die Methode der Fettabsaugung hat sich in den letzten Jahren stark verbessert. Bei uns wird die Liposuktion ausschließlich mit der sogenannten Tumeszenz-Technik durchgeführt. Dabei wird zunächst ein Flüssigkeitsgemisch aus physiologischer Kochsalzlösung, Adrenalin und einem Betäubungsmittel in das Fettgewebe gespritzt. Das bewirkt eine Lockerung des Fettgewebes und ein Zusammenziehen der Blutgefäße sowie eine Schmerzverminderung. Das so gelöste Fettgewebe kann dann sorgfältig mit stumpfen, vibrierenden Kanülen abgesaugt werden.

Bei dieser Technik werden umliegende Blutgefässe und Nerven geschont. Die Erfahrung des Operateurs und sein gutes Gefühl für das Gewebe spielen hier eine wichtige Rolle. Wir arbeiten bei großen Fettmengen unter Vollnarkose, da dann mehr Fett abgesaugt werden kann als bei örtlicher Betäubung. Entgegen der häufig vertretenen Meinung, man dürfe die Liposuktion nur in örtlicher Narkose durchführen, gibt es eindeutige Studien, die belegen, dass die meisten Komplikationen in örtlicher Betäubung auftreten. Das lässt sich meist durch eine Überdosierung an lokalem Schmerzmittel erklären.

Bei der Vollnarkose kann dieses Schmerzmittel durch Narkosemittel und zentral wirkendes Schmerzmittel ersetzt werden, so dass die Regenerationszeit deutlich kürzer ausfällt. Nach dem Eingriff läuft noch viele Stunden lang Tumeszenzflüssigkeit aus. Eine stationäre Behandlung mit einer Übernachtung, die am folgenden Tag die Nachsorge und eine vorsichtige Lymphdrainage einschließt, schaffen die besten Bedingungen, um zu einem sehr zufrieden stellenden Ergebnis zu gelangen.

Ergebnis

Sofortige Volumenreduktion ist die erste merkbare Folge des Eingriffs. Eine erhöhte Beweglichkeit und dadurch weiterer Gewichtsverlust führen nach vielen Jahren des Leidens oft zu einem völlig neuen Lebensgefühl. Nicht nur die Hosengröße wird reduziert, es kann auch ein weitgehend normales Verhältnis zwischen Ober- und Unterkörper hergestellt werden.

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Kommentare zum Artikel (27)


11.09.2016 - 22:34 Uhr

Hallo Herr Dr. Von Lunkowicz, ich weiß nicht...

von Eva S.

... richtig, ob meine Symptome zu einem Lipödem passen. Ich bin 28 Jahre alt, treibe viel Kraftsport und ernähre mich sehr gesund. Ich trinke nicht und rauche nicht. Fertigessen kommt bei mir nicht auf den Tisch, allerdings fällt mir seit Wochen auf, dass meine Beine immer schlimmer werden. Wenn ich die Muskulatur anspanne, sieht man deutliche Fettpolster an den Oberschenkeln (ebenfalls im Stehen). Ich habe deutlich mehr Cellulite als früher. Ich weiß nicht, ob es damit zusammenhängt, aber ich habe Schmerzen, wenn ich lange sitze (an der Rückseite der Oberschenkel und am Po). Es sind drückende Schmerzen. Nach dem Benutzen der Black Roll im Training ist es dann weg. Ich weiß nicht, was meinem Körper fehlt oder ob es vielleicht das Anfangsstadium dieser Krankheit ist? Ich war immer sehr stolz auf meine langen und trainierten Beine. Kann es auch einfach eine Übersäuerung durch zu hohe Eiweißaufnahme sein? An welchen Arzt kann ich mich wenden? Vielen Dank im Voraus für ihre Antwort. Liebe Grüße

25.08.2016 - 06:21 Uhr

Hallo Herr Lukowicz, ich kämpfe seit der...

von B.

... Pubertät gegen meinen Körper. Ich konnten an meinen Armen und am Bauch Erfolge verbuchen und trage nun 2 Größen kleiner, aber meine Beine und mein Po bleiben nahezu gleich. Inzwischen habe ich Druckschmerzen im gesamten Bein- und Pobereich. Ich bekomme sehr schnell Hämatome (auch an den Armen) und das Gewicht will nicht mehr runter - egal was ich versuche. Meine Blutwerte sind sehr gut und Sport mache ich auch. Trotzdem werde ich immer als adipös eingestuft - es wird nie mehr gemacht als kurz darüber gesprochen, Blut genommen und dann die Diagnose Übergewicht gestellt. Mir fällt auf, dass ich mich seit meiner Schwangerschaft in einem Teufelskreis befinde.

25.04.2016 - 12:20 Uhr

Hallo Herr Dr. Lukowicz, ich war eigentlich immer...

von Cornelia G.

... sehr dünn und sportlicher und hatte nie Rundungen. Mit 18 Jahren habe ich mit der Pilleneinnahme begonnen und gute 10 Kilo zugenommen - fast ausschließlich an den Oberschenkeln. Dort entwickelten sich dann auch Dehnungsstreifen, weshalb ich zu einem Gefäß-Arzt ging. Dieser vermittelte mir unverblümt, ich sei nur zu fett (Originalaussage des Arztes) und ich solle lieber abnehmen. Ich wog 60 kg bei einer Größe von 170 cm. Jedenfalls hat mich dieser Arzt nicht wieder gesehen. Mit 21 Jahre habe ich mein erstes Kind bekommen und mit 29 mein zweites, ich habe in beiden Schwangerschaften über 30 kg zugenommen, was ich mir mühsam zum Teil wieder runtergearbeitet habe (Diät und Sport). Allerdings sind meine Schenkel dabei nie weniger geworden, sondern nur der Bauch und der Busen. Seit letztem Jahr habe ich starke Schmerzen in den Unterschenkeln und immer wieder dicke Beine. Vor einiger Zeit sind auch meine Unterschenkel und die Oberarme immer dicker geworden und haben angefangen zu schmerzen. Ich werde nun von Arzt zu Arzt geschickt, aber keiner hat bisher eine Erklärung für die Schmerzen. Leider leide ich auch noch an Osteoporose. Ich habe mir nun eine Termin bei einem Phlepologen geholt, nachdem bei meiner Schwester das Lipödem festgestellt wurde. Auf was muss ich bei einem Arzt achten, damit ich wirklich eine gute Behandlung bekomme und hoffentlich wieder schmerzfrei werde? Ich bin 34 Jahre alt , 170 cm groß und wiege inzwischen 97 kg.

Dr. von Lukowicz

Antwort vom Autor am 02.08.2016
Dr. med. Dominik von Lukowicz

Hallo Cornelia, leider habe ich Ihre Frage übersehen. Mittlerweile haben Sie sicherlich schon die Meinung des Phlebologen gehört. Grundsätzlich passt Ihr Beschwerdebild zu einem Lipödem. Man kann aber eine Diagnose nur mit einer Untersuchung stellen. Ich biete Ihnen daher an uns noch zu kontaktieren. Weitere Informationen finden Sie sonst auch hier: http://ae-muc.de Freundliche Grüße Dominik v. Lukowicz

12.04.2016 - 17:10 Uhr

Hallo Herr Dr. Lukowicz, ich habe seit einigen...

von Verena

... Wochen Schwellungen entlang der Schienbeine und ein Kribbelgefühl in den Beinen beim Sitzen. In Bewegung tut nichts weh und wenn ich aufstehe, wird es auch besser. Sobald ich sitze, kribbelt und zieht es jedoch vom Knie entlang des Schienbeines bis oberhalb der Knöchel. Ich hatte schon immer sehr dicke Unterschenkel und bin nun auf diese Seite gelangt und wollte fragen, ob das Symptome des Lipödems sein können. Unter den typischen Symptomen sind diese Art von Schmerzen leider nicht aufgeführt. Lieben Dank im Voraus für Ihre Antwort.

Dr. von Lukowicz

Antwort vom Autor am 02.08.2016
Dr. med. Dominik von Lukowicz

Hallo Verena, die Symptome die Sie beschreiben sind eher untypisch. Dicke beine und eine Reihe von anderen Beschwerden sind typisch. Sie finden mehr Information auf dieser webseite: http://ae-muc.de/lipoedembehandlung/ Natürlich können Sie auch zu uns zu einer Untersuchung kommen oder sich bei einem Phlebologen vorstellen. Alles Gute Dominik v. Lukowicz

23.03.2016 - 11:39 Uhr

Hallo Herr Dr. Ludwig, ich habe starke Schmerzen...

von Sandra P.

... in den Armen und Beinen, die mich sehr belasten. Auch sind meine Entzündungswerte immer erhöht. Es erfolgten schon etliche Untersuchungen und es wurde stets gesagt, dass es durchaus an dem Lipödem liegen kann. Wenn ich Laufe oder Treppen steige, verspüre ich ein Brennen in den Beinen und ich muss mich dann häufig hinsetzen. Was kann ich tun? Ich trage schon Kompressionsstrümpfe, aber die lindern den Schmerz nicht besonders. Danke.

Dr. von Lukowicz

Antwort vom Autor am 10.04.2016
Dr. med. Dominik von Lukowicz

Hallo Sandra, die möglichen Therapien des Lipödems richten sich nach Befund und Beschwerdebild. Sollte die Kompression und Lymphdrainage nicht ausreichend sein, so kann eine Operation helfen. Dies müsste man im Rahmen einer Untersuchung und eines Beratungsgespräches klären. Freundliche Grüße Dominik v. Lukowicz

08.03.2016 - 12:06 Uhr

Hallo Herr Dr. v. Lukowitz, Hallo, bei mir wurde...

von Melanie D.

... auch nur zufällig das Lip/ Lymphödem festgestellt. Ich trage deshalb seit 2 Jahre meine Strümpfe und gehe 1-2 Mal wöchentlich zur Lymphdrainage. Am Anfang war dies sehr erholsam, aber in der Zwischenzeit tun mir meine Beine ständig weh. Ich bin 44 Jahre alt, 1,63 cm groß und 52 kg schwer. Ich habe eigentlich eine zierliche und durchtrainierte Figur, wenn da nur nicht die Beine wären, die ich nicht in den Griff bekomme. Deshalb überlege ich mir zurzeit den operativen Weg zu gehen. Was kostet mich das Ganze ungefähr? Betroffen sind bei mir mehr oder weniger nur die Oberschenkel. Grüße, M.D.

Dr. von Lukowicz

Antwort vom Autor am 02.08.2016
Dr. med. Dominik von Lukowicz

Hallo Melanie, das ist so leider nicht pauschal zu sagen. Es kommt immer auf den Aufwand an und abgerechnet wird dann nach der Gebührenordnung für Ärzte. Preise können wir Ihnen im Rahmen des Beratungsgespräches sagen. Freundliche Grüße Dominik v. Lukowicz

15.02.2016 - 00:25 Uhr

Hallo Herr Dr. von Lukowicz, meine Frage: Ist das...

von Wanderfreund

... erste Beratungs-/ Begutachtungsgespräch in Ihrer Praxis kostenlos? Zu meiner Person: weiblich, 23 Jahre, 170 cm, 100kg, Altenpflegerin, gesetzlich KV, wohnhaft in BWB. Meine Diagnose: Lipödem laut Gutachten/ Entlassungsbericht. Wie ist die Wartezeit für ein solches Beratungsgespräch? Vielen Dank für Ihre Antwort.

Dr. von Lukowicz

Antwort vom Autor am 24.02.2016
Dr. med. Dominik von Lukowicz

Hallo, Wir sind als Ärzte verpflichtet ein Honorar zu nehmen. Das gilt auch für ein Berstungsgespräch. Bei uns dauert das Erstgespräch ca. 1,5 Stunden. Hier wird Ihnen alles ausführlich erklärt und ein individueller Behandlungsplan wird erstellt. Unter Umständen erfolgt dann ein weiteres Gespräch das jedoch nichtbgesondert berechnet wird. Die Kosten für Selbstzahler ( gestzliche Krankenkasse) sind 60 Euro, die Rechnung für privat Versicherte kann sich unterscheiden. Abgerechnet wird beides Mal nach der Gebührenordnung für Ärzte Freundliche Grüße Dominik v. Lukowicz

31.01.2016 - 09:29 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. von Lukowicz, seit meiner...

von Carina

... Pubertät leide ich unter den Symptomen eines Lipödems. Die Diagnose erhielt ich dann erst vor 2 Jahren. Ich wiege 62 kg bei 1,69 m, wobei mein Oberkörper sehr schlank ist und quasi alles Fett an Ober- und Unterschenkeln sitzt. Insbesondere habe ich ständige Druckschmerzen in den verdickten Unterschenkeln und eine sehr starke Schwellneigung. Ich überlege, mich nun doch operieren zu lassen. Ist eine Wundversorgung und Lymphdrainage an nur einem Tag nach der OP bei so großen (inneren) Wunden nicht unzureichend? Wenn ich mich anschließend zu Hause um weitere Lymphdrainage für eine gute Heilung bemühe, werden die meisten manuellen Therapeuten aus Sicherheitsgründen abwinken, oder? Mit freundlichen Grüßen

Dr. von Lukowicz

Antwort vom Autor am 24.02.2016
Dr. med. Dominik von Lukowicz

Hallo Carina, Nach unserer Erfahrung ist eine frühe Lymphdrainage das Beste was Sie machen können. Manche Therapeuten machen es nicht gerne und haben auch Probleme durch die Kompressionshose hindurch zu lymphen. Trotzdem ist es wichtig. Unsere Patienten bekommen am Tag der OP und auch am nächsten Tag vor Entlassung eine Behandlung. Danach empfehlen wir drei mal die Woche zu lymphen für weitere 6 Wochen. Freundliche Grüße Dominik v. Lukowicz

15.01.2016 - 11:48 Uhr

Ich habe innerhalb weniger Jahre stark am Gesäß...

von Marie

... und den Oberschenkeln zugenommen und zwar viel mehr als an den anderen Stellen. Seit einiger Zeit sind nun auch meine Unterschenkel und Oberarme davon betroffen. Meine Unterarme, Hände und Füße sind ganz dünn. Außerdem hab ich starke Schmerzen bei Berührung der betroffenen dickeren Körperteile. Nach langem Stehen oder Sitzen habe ich auch Schmerzen. Meine Knie tun auch durch das Gewicht der Beine sehr weh. Ich wurde bereits von einem Arzt zum anderen geschickt. Einer meinte es sei Rheuma, der andere ging von einem Vitaminmangel aus. Nun weiß ich nicht, zu welchem Arzt ich noch gehen soll.

Dr. von Lukowicz

Antwort vom Autor am 24.02.2016
Dr. med. Dominik von Lukowicz

Hallo Marie, Gehen Sie zu einem Arzt der sich mit Lipödemen auskennt, das sind meist Phlebologen, aber nicht alle. Gerne können Sie auch zu uns kommen oder uns einfach mal Bilder senden. Freundliche Grüße Dominik v. Lukowicz

06.01.2016 - 12:25 Uhr

Ich habe eine Frage. Ich habe seit ein paar Jahren...

von Lisa S.

... folgendes Problem. Bei einer Größe von 169 cm habe ich früher 73 kg gewogen. Mit weight watchers konnte ich circa 15 kg abnehmen. Ich wog im Anschluss etwas zwischen 57 bis 59 kg. Seit ein paar Monaten habe ich zugenommen, aber nur an den Oberschenkeln. Nun wiege ich 65 kg. Das Problem ist, dass ich jetzt sehr starke Celulitis bekommen habe, sowie blaue Flecken, obwohl ich mich zuvor nicht gestoßen habe. Außerdem kann es schon mal vorkommen, dass ich alle paar Monate für 2 bis 3 Tage Schmerzen an den Beinen und Oberarmen habe. wenn mich jemand berührt, fühlt sich das so an, als hätte ich unter der Haut riesige blaue Flecken. Ich weiß nicht, zu welchem Arzt ich damit gehen soll. Ich fühle mich damit nicht ernst genommen, weil alle in meinem Umkreis sagen, dass sie es für nicht so schlimm halten aber ich merke das etwas nicht stimmt. Ich bin übrigens 21 Jahre alt.

Dr. von Lukowicz

Antwort vom Autor am 24.02.2016
Dr. med. Dominik von Lukowicz

Hallo Lisa, Ja, diese Situation kennen wir. Gehen Sie zu jemandem der sich mit dem Lipödem auskennt, gerne auch zu uns. Wir können von sehr vielen sehr ähnlichen Geschichten berichten und nehmen Sie ernst. Auch können wir Sie zu dem richtigen Zeitpunkt einer etwaigen Operation beraten. Freundliche Grüße, Dominik v. Lukowicz

10.09.2015 - 13:46 Uhr

Hallo, ich habe all diese Sympthome. Nach der...

von Jill

... Geburt meines Sohnes ist es noch schlimmer geworden. Meine Frage ist jetzt: Zu welchem Arzt muss ich gehen, damit meine Krankheit diagnostiziert wird? Vielen Dank

Dr. von Lukowicz

Antwort vom Autor am 24.02.2016
Dr. med. Dominik von Lukowicz

Hallo Jill, sie können zu einem Phlebologen gehen der sich mit dieser Krankheit auskennt oder auch zu uns. Freundliche Grüße Dominik v. Lukowicz

17.08.2015 - 18:03 Uhr

Hallo Dr. Lukowicz, 2013 wurde bei mir die...

von Joanna

... Diagnose Lipödem gestellt (beidbeinig) - ich "traue" dem noch nicht sooo ganz. zu meinem Verlauf: Ausgangsgewicht vor der Schwangerschaft 65 kg (2001) bei einer Größe von 169 cm. nach der Entbindung (2002) 72 kg (also im Normalbereich denke ich). 6 Monate nach dem Kaiserschnitt ließ ich mir die Spirale einsetzen - diese "hielt" 8 Jahre - schon in der Zeit ging es mit dem Gewicht bergauf - bis 2011 wog ich dann 85 kg. Seit ca 2005 muss ich Schilddrüsenhormone nehmen. 2011 wurde die Spirale dann entfernt - bis dahin hatte ich keine Probleme mit meinen Beinen (Gewicht ging trotzdem nicht runter) 2012 wurde mein SSD Präparat auf 75 erhöht. Seit dem nehme ich rapide zu - 2013 war "mein" Maß dann voll - Kampfgewicht vom 130 kg! Nachdem ich die Tabletten eigenmächtig abgesetzt hatte, habe ich in 2 Monate ganze 17 kg abgenommen! Natürlich hat man da keine Lust sie weiter zu nehmen - denn auch das "Lipödem" verbessert sich (Umfang Unterschenkel um 5 cm und Oberschenkel um 7 cm) Jetzt zu der Frage, die mir bis jetzt keiner beantworten konnte - habe ich wirklich ein Lipödem oder liegt es an den Schilddrüsenmedikamenten - denn unter meinen Verwandten hat KEINER diese Krankheit.

Dr. von Lukowicz

Antwort vom Autor am 24.02.2016
Dr. med. Dominik von Lukowicz

Hallo Joanna, Ob Sie ein Lipödem haben oder nicht kann ich nach einer auntersuchung sagen. Klar ist, dass das Lipödem durch diese ganzen hormonellen Veränderungen wie Schwangerschaft und Schilddrüse beeinflußt werden kann. Die Diagnose können wir stellen. Wir nehmen uns dann ggf. nich den Rat eines Phlebologen zu Hilfe. Freundliche Grüße, Dominik v. Lukowicz

01.06.2015 - 16:17 Uhr

Meine Tochter leidet sehr unter der Symptomatik...

von Ekkehard

... des Lipödems. Sie ist 28 Jahre alt und hat noch kein Kind. Beeinflusst eine mögliche Schwangerschaft die Vor- oder Nachteile einer Fettabsaugung ?Freundliche Grüsse an Ihr Team

Dr. von Lukowicz

Antwort vom Autor am 16.06.2015
Dr. med. Dominik von Lukowicz

Hallo Ekkehard, ja, eine Schwangerschaft ist eine von möglichen Triggerstationen beim Lipödem. Es kann also sein, dass durch die Hormonumstellung im Rahmen der Schwangerschaft ein Schub ausgelöst wird. Wir empfehlen daher eine mögliche Absaugung vor einer Schwangerschaft durchführen zu lassen. In meinem Patientenklientel habe ich einige Damen die im Rahmen der Schwangerschaft ohne vorherige Operation eine richtige Verschlechterung erfahren mussten. Dagegen habe ich aber auch einige die vorher von mir operiert wurden und damit einem Schub ausweichen konnten. Ich habe noch keine Patientin bei der mit vorheriger Behandlung das Lipödem nach einer Schwangerschaft schlechter wurde. Somit glaube ich, wie oben beschrieben, dass der richtige Weg die Absaugung vor einer Schwangerschaft ist. Freundliche Grüße Dominik v. Lukowicz

13.05.2015 - 11:42 Uhr

Bitte benennen Sie Praxen,die solch Methoden...

von Ekkehard

... erfolgreich und bereits mehrfach angewendet haben.Im Voraus lieben Dank.

Dr. von Lukowicz

Antwort vom Autor am 29.05.2015
Dr. med. Dominik von Lukowicz

Hallo Eckehard, über den Erfolg der anderen Praxen kann ich leider nichts sagen, da ich da keinen Einblick habe. Wir führen die se Operationen 5 Mal pro Woche durch. Gerne können Sie nach einem persönlichen Beratungsgespräch auch Verbindung zu unseren Patientinnen bekommen und sich so neutral weiter erkundigen. Freundliche Grüße Dominik v. Lukowicz

04.04.2015 - 13:32 Uhr

Hallo Herr Dr. von Lukowicz, bei mir wurde vor...

von Eva

... 2 Jahren das Lipödem festgestellt, an Beinen und Oberarmen. Nachdem ich ca. 1/2 Jahr Kompression an den Beinen trug, konnte ich ca. 3 cm Umfang reduzieren. Seitdem trage ich brav bei jedem Wetter die Kompression. Die Druckschmerzen lassen auch nach. Vor einigen Wochen fing es dann an, dass ich merke, dass die Beine mehr anschwellen, auch die Druckempfindlichkeit erhöht sich wieder in so einem Maße, dass ich beim Skifahren nur noch unter Tränen und sehr großen Schmerzen die Piste runterkam, weil die Skischuhe einfach unglaublich schmerzten durch den Druck. Das hatte ich in der letzten Saison nicht mehr. Nun fängt es wieder an. Auch merke ich morgens vor dem Anziehen der Kompressionsstrumpfhose, wie das Wasser in die Beine rutscht. Die Fettlappen an den Knieinnenseiten sind auch wieder da. Ich werde nach Abschluss meines nebenberuflichen Studiums wieder Sport machen und die Ernährung umstellen, um mich auf eine OP vorzubereiten - auch, wenn ich Angst vor dem unförmigen aussehen habe. Meine Frage ist nun: Sie schrieben in einem vorhergehenden Kommentar, dass man mit ca. 7.500 bis 9.000 € Kosten rechnen muss pro OP/Aufenthalt. Aber wieviel Liter Fett saugen Sie pro OP ab? Die Haut muss sich ja auch wieder angleichen. Oder straffen Sie das gleich mit?

Dr. von Lukowicz

Antwort vom Autor am 05.05.2015
Dr. med. Dominik von Lukowicz

Hallo Eva, Sie beschreiben die typischen Symptome und auch eine häufige Entwicklung der Beschwerden. Wir haben eine spezielle Vor und Nachbehandlung. Das erlaubt uns, dass wir große Mengen an Fett absaugen. Bei vergleichbaren Fällen liegt die Menge eigentlich nie unter 6 Litern, meist drüber bei 7-9 Litern. Es wird so viel abgesaugt wie sich das verantworten lässt. Wir werten gerade die reduzierten Fettmengen der letzten zwei Jahre aus. Bei Patientinnen mit Lipödem liegen wir im Schnitt bei ca. 7-8 Litern pro Eingriff. Genaue Zahlen folgen. Die Haut gleicht sich am Unterschenkel komplett von alleine an. Am Oberschenkel hängt es von der reduzierten Menge ab. In manchen Fällen ist eine operative Straffung unumgänglich. In vielen Fällen kann man aber über ein needling hervorragende Erfolge haben und eine operative Straffung umgehen. Der für Sie richtige Weg wird Ihnen im Beratungsgespräch empfohlen.Das Needling findet direkt zusammen mit der Liposuktion statt. Eine gleichzeitige Straffung ist möglich, wird aber meistens in einer weiteren OP durchgeführt. Freundliche Grüße Dominik v. Lukowicz

01.02.2015 - 17:55 Uhr

ich habe Lipödemen beckommt man ein Pass Über...

von Yvonne

... Lipödemen beim Arzt

Dr. von Lukowicz

Antwort vom Autor am 10.02.2015
Dr. med. Dominik von Lukowicz

Hallo Yvonne, bei sehr stark ausgeprägtem Lipödem kann man meines Wissens einen Schwerbehinderten Ausweis beantragen. Dazu müssten Sie bitte Ihren Hausarzt fragen. Freundliche Grüße Dominik v. Lukowicz

24.01.2015 - 21:57 Uhr

Sehr geehrter Herr Doktor seid einigen Jahren,...

von Helene

... habe ich an beiden US Lipödem diagnostieziert bekommen. Welche Sportart reduziert die Fettansammlung an den Beinen und muss ich auf bestimmte Ernährung achten? Ich habe keine Schmerzen an den Beinen, aber ich merke wie die Leute immer auf meine Beine starren, dass ist mein Problem

Dr. von Lukowicz

Antwort vom Autor am 26.01.2015
Dr. med. Dominik von Lukowicz

Hallo Helene, letztlich reduziert normalerweise jede Ausdauersportart die Fettmenge. Bei dem Lipödem ist das aber leider etwas anders. Hier besteht oft eine Diätresistenz und die Fettmengen werden dem Körper trotz Sport nicht als Energiequelle zur Verfügung gestellt. Ich empfehle Ihnen beim Sport immer Kompression zu tragen. Von der Ernährung her gibt es keine durchschlagende Therapie. Natürlich gesund, nicht 0 Diät, abends keine Kohlenhydrate… Zuverlässig hilft weiterhin nur die Absaugung des Fettes. Viele Grüße Dominik v. Lukowicz

08.11.2014 - 07:45 Uhr

Hallo Dr. Dominik von Lukowicz, bei mir wurde das...

von Natalia

... Lipödem ( Obeschenkel ) vor 3 1/2 Jahren festgestellt. Hatte stark an Gewicht zugenommen, im laufe der letzten 1 1/2 Jahren habe ich einen Ernährungskurs besucht, meine komplette Ernährung umgestellt, mache Sport und habe dadurch 17,5 Killo abgenommen. Bekomme von den Ärzten keine Lümphdrainage verordnet (hatte mich in 2 Kliniken vorgestellt) .Grund: keine Wasseransammlung im Fettgewebe.Wie kann das sein?

Dr. von Lukowicz

Antwort vom Autor am 05.12.2014
Dr. med. Dominik von Lukowicz

Hallo Natalia, das ist ganz toll, dass Sie so viel Gewicht abgenommen haben. Haben Sie denn auch an den Beinen Gewicht und Umfang reduziert? Die Wirkung und der Nutzen der Lymphdrainage ist umstritten. Die Probleme der Kollegen die LD aufzuschreiben ist aufgrund der Budgetierung verständlich. Übersetzt heisst das, dass die Ärzte die die LD aufschreiben diese unter Umständen selber zahlen müssen!!! Das ist verrückt, führt oft dazu, dass eben keine Rezepte ausgestellt werden. Wenn Sie ein Lipödem haben kann man unter Umständen eine Langzeitverordnung erreichen. Alles gute Dominik v. Lukowicz

18.09.2014 - 13:37 Uhr

Meine Mutti leidet seit ihrem 24. Lebensjahr an...

von Nicole

... diesem sogenannte Lipödem. Sie bekommt auch die Lymphdrainage, aber nur einmal die Woche, weil ihre Hausärztin angeblich nicht mehr verordnen darf. Zudem wird ihr jedesmal gesagt, sie solle abnehmen. Sie war auch schon in einer Klinik, aber dort wollte man ihr auch nicht weiterhelfen. Immer nur viel das Wort Diät. Nun hat sie wegen der Krankheit Rheuma bekommen, nimmt leider zu viele Tabletten, aber richtige Hilfe hat sie bisher nicht bekommen. Meine Frage daher an Sie: Wie kann man meiner Mutti (51 Jahre) noch helfen, da ja die Fettabsaugung nicht von der KK übernommen wird. Sie trägt auch die speziellen Stütztstrumpfhosen.

Dr. von Lukowicz

Antwort vom Autor am 19.09.2014
Dr. med. Dominik von Lukowicz

Hallo Nicole, leider ist das eine Geschichte die ich häufig höre. Neben Lymphdrainage und Kompression kann man leider ohne Operation nichts therapeutisch machen. Natürlich ist es wichtig das Gewicht zu reduzieren, meist ist das aber bei dem Lipödem nur sehr eingeschränkt möglich. Manchmal hilft eine Ernährungsberatung und Umstellung, manchmal mehr Bewegung. Ansonsten bleibt die Fettabsaugung wie auch in den Leitlinien empfohlen. Alles Gute Dominik v. Lukowicz

08.06.2014 - 13:03 Uhr

Können Sie mir bitte die gesamte Kosten der...

von Elena Mertens

... Behandlung verraten. Werden die Kosten von KK übernommen? Gibt's Ratenzahlung? Danke

Dr. von Lukowicz

Antwort vom Autor am 24.06.2014
Dr. med. Dominik von Lukowicz

Hallo Frau Mertens, die Kosten hängen sehr vom Befund ab. Teilweise sind 2 oder mehrere Operationen notwendig. Die KK zahlt meistens leider nicht. Wir können Ihnen den Kontakt zu Finanzierungspartnern geben. Über Kosten, Risiken und Möglichkeiten spreche ich mit meinen Patientinnen ausführlich im ersten Beratungsgespräch. Freundliche Grüße Dominik v. Lukowicz

27.05.2014 - 11:41 Uhr

ich leide seit einigen Jahren an einem Lipödem an...

von Sigrid

... Ober- armen und Oberschenkeln; wurde beim Phlebologen fest- gestellt. Meine Krankenkasse lehnt nun zum 2, Male die Liposuction ab. Ich eiss mir nicht mehr zu helfen, da ich aufgrund einer Fibromyalgie bereits Schmerzmittel nehme, Durch Frühberentung weiß ich nicht, was so eine OP kostet und ob ich es bezahlen kann. Wo kann ich Hilfe bekommen.

Dr. von Lukowicz

Antwort vom Autor am 27.05.2014
Dr. med. Dominik von Lukowicz

Hallo Sigrid, zunächst sollten Sie sich beraten lassen, damit man sehen kann, was gemacht werden kann und soll. Dann können Kostenvoranschläge erstellt werden. Es kommt immer auf den Umfang an. Teilweise kann man auch nicht alles in einer OP machen. Pro Eingriff sollten Sie aber mit Narkose, einer stationären Nacht, Vor und Nachbehandlung mit 7500 bis 9000 Euro rechnen. Je nachdem gibt es Finanzierungsmodelle. Für weitere Rückfragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Dominik v. Lukowicz

10.04.2014 - 20:28 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Lukowicz, seit meinen...

von Marlene

... Jugendjahren leide ich an meinen umfangreichen Oberschenkeln, die irgendwie sehr weich und ohne Form waren. Als ich mit 22 Jahren geschafft habe 20 kg abzunehmen ( wenig essen, sehr viel Sport ) hatte ich bei einer Größe von 1.60m 55 kg. Ich konnte dieses Gewicht mit dem gleichen Prinzip 10 Jahre halten. Trotzdem haben meine OS weder sichtlich an Muskeln noch an "Struktur" gewonnen. Mit 32 Jahren nahm ich in 3 Jahren 3kg zu und wurde dann schwanger. Meine Gewicht erhöhte sich in den ersten 12 SSW sprunghaft auf 66kg, obwohl ich immer sehr auf meine Ernährung geachtet habe. Die Gewichtszunahme beschränkte sich ausschließlich auf meine Hüften, OS einschließlich Knie. Mein Frauenarzt ermahnte mich zu einer mäßigeren Ernährung und in meiner Verzweiflung und durch Recheren im Internet, bin ich auf die Möglichkeit eines Lipödems gestossen. Alles schien zu passen. In der 22 SSW erlitt ich eine Beckenvenenthrombose links in der Vena femoralis und einigen von ihr abgehenden Venen. Die Thrombose reichte bis in die Hälfte des OS. ( Beinumfangsvermehrung li 12 cm). Therapie Heparin anschließend Marcumar bis Frühjahr 2012. Thrombophiliediagnostik negativ. Die Thrombose hat sich nach meiner Entbindung wieder zum Teil abgebaut, jedoch sind in allen betroffenen Venen Rückstände an den Gefäßwänden geblieben, der Durchgang hat sich um ca. 25% verringert. Nach meiner Entbindung 2011 wog ich 69 kg. Jetzt liegt mein Gewicht bei 73 kg. Oberteile haben Gr.38, Hosen 42/44. Meine OS fühlen sich prall an, sind noch unförmiger, die Knie an den Innenseiten sehr speckig, US wiederum normal. Nach anstoßen und kratzen entwickle ich Hämatome mit einem Durchmesser von ca. 5-10cm. Ich trage Kompressionstrümpfe Kl2. Seit Januar bemühe ich mich um eine Gewichtsabnahme im Rahmen meiner Möglichkeiten. Ich habe nur 1,5 kg verloren ( Gesunde Ernährung, leider wenig Sport, meine Kinder lassen mir hierfür keine Zeit) Längeres Stehen und Gehen bereit mir keine Umstände. Jedoch fühlen sich meine Beine danach sehr schwer an. Die Diagnose Lipödem wurde noch nicht offiziell von einem Mediziner gestellt.Mir wurde mitgeteilt das eine Lymphdrainage aufgrund vorangegangener Thrombose nicht machbar sei. Ich möchte mein Gewicht meiner Gesundheit zuliebe um 10 kg reduzieren. Welche Möglichkeiten sehen Sie für mich?

Dr. von Lukowicz

Antwort vom Autor am 11.04.2014
Dr. med. Dominik von Lukowicz

Liebe Marlene, das klingt nach der typische Leidensgeschichte bei Lipödem. Ich sehe für Sie erstmal eine gute Venendiagnostik mit der Frage, ob hier operativ etwas verbessert werden kann und muss. Danach oder parallel sollte man sich die Beine ansehen und die Fettdicke messen um eine entsprechende Therapie einzuleiten. Bei einem Lipödem ist das die Fettabsaugung. Gerne sind wir bei der Diagnostik behilflich. Viele Grüße Dominik v. Lukowicz

26.03.2014 - 01:35 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Lukowicz Ich bin 20 Jahre...

von Anna-Lena

... und leide seit meinem 12 Lebensjahr unter einem Lipödem an Oberarmen sowie Beine bis hin zur Hüfte. Ich habe bis jetzt zahlreiche Diäten(low carp, WW, nach 17 uhr keine Kohlenhydrate usw.) sowie 2 Abnehmkuren hinter mir und es hat sich nichts getan. Selbst die Lymphdrenage hat nichts gebracht, da die Beine dennoch dicker geworden sind. So langsam weiß ich nicht mehr was ich machen soll. Arbeit finde ich auch keine weil ich nicht lange stehen kann, weder in Sicherheitsschuhe noch Arbeitshose rein passe und meist gesagt bekomme, ich solle doch was abnehmen und dann könnte ich wieder kommen. Im Alltag hinter die Krankheit mich enorm, ich kann keine Schuhe kaufen gehen ohne in der Männer Abteilung zu gucken, ich passe ich keine Stühle die Armlehnen haben und von den Kommentaren von Leuten auf der Straße Fang ich gar nicht erst an. Ich bin an einem Punkt im Leben angelangt wo ich sage bis hierhin und nicht weiter. Kein Arzt hat mich ernst genommen, geschweige denn mir helfen können. Ich hoffe sie können mir irgendwie weiter helfen

Dr. von Lukowicz

Antwort vom Autor am 28.03.2014
Dr. med. Dominik von Lukowicz

Hallo Anna-Lena, ja, das klingt nach einem fortgeschrittenen Befund. Ich kann Ihnen natürlich so nicht viel sagen, nur dass Sie bei uns grundsätzlich auf Verständnis stossen. Wir sind Ihnen gerne behilflich ein richtiges Timing zwischen gutem Operationszeitpunkt, ggf weiterer Gewichtsabnahme (mit Unterstützung) und weiteren motivationshilfen zu finden. Natürlich können wir das lediglich im Rahmen eines Untersuchungs- und Beratungstermines machen. Viele Grüße Dominik v. Lukowicz

01.03.2014 - 20:01 Uhr

Sehr geehrter Herr Doktor Ich leide seit einiger...

von Ramona

... Zeit an starken Schmerzen in den Beinen und habe auch trotz keiner anderen Ernährung stetig zugenommen. Jetzt wurde bei mir ein Lipödem festgestellt. Da ich Köchin bin ist das stehen auf Arbeit kaum noch auszuhalten.Könnten Sie mir helfen. Oder mir sagen welcher Facharzt für diese Krankheit zuständig ist?

Dr. von Lukowicz

Antwort vom Autor am 02.03.2014
Dr. med. Dominik von Lukowicz

Hallo Ramona, zuständig für die Diagnose ist der Phlebologe oder auch der Plastische Chirurg. Die Behandlung kann entweder ohne Operation erfolgen mit Lymphdrainage und Kompression oder mit Operation durch Fettabsaugung. Die operative Behanldung führt meistens zu einer Verbesserung die Ihnen erlaubt auch ohne Kompression schmerzfrei zu sein. Wenn Sie eine schnelle Lösung suchen brauchen Sie einen Phlebologen (Venenspezialisten) der Ihnen eine Kompressionshose verschreibt. Damit wird insbesondere bei langem Stehen als Köchin der Druck in den Beinen und der Schmerz reduziert. Viele Grüße und alles Gute Dominik v. Lukowicz

01.03.2014 - 20:01 Uhr

Sehr geehrter Herr Doktor Ich leide seit einiger...

von Ramona

... Zeit an starken Schmerzen in den Beinen und habe auch trotz keiner anderen Ernährung stetig zugenommen. Jetzt wurde bei mir ein Lipödem festgestellt. Da ich Köchin bin ist das stehen auf Arbeit kaum noch auszuhalten.Könnten Sie mir helfen. Oder mir sagen welcher Facharzt für diese Krankheit zuständig ist?

Dr. von Lukowicz

Antwort vom Autor am 11.04.2014
Dr. med. Dominik von Lukowicz

Hallo Ramona, habe leider Ihre Frage übersehen, daher erst spät die Antwort. Zunächst sollten Sie zu einem Phlebologen gehen und die Venen untersuchen lassen. Danach ist die einzig sinnvolle Behandlung des Lipödems die Absaugung des betroffenen Fettgewebes. Darauf sind z.B. wir spezialisiert. Bis dahin empfehle ich Ihnen dringend gerade bei stehendem Beruf Kompressionsstrümpfe oder Kompressionsstrumpfhosen zu tragen. Alles Gute Dominik v. Lukowicz

17.10.2013 - 14:33 Uhr

Sehr geehrter Herr Doktor Lukowicz hier eine...

von Gabi

... Frage zu diesem Thema,meine Tochter ist jetzt 14 Jahre alt und hat größte Probleme mit der Zunahme an Oberschenkel,Knie und Unterschenkel.Für uns war es bisher immer eine Frage des Übergewichtes und des Sports.Luca(meine Tochter) hat mit uns mehrere Diäten(zb. keine Kohlenhydrate nach 17Uhr)durchgelebt,ich sowie auch mein Mann haben in den Zeiten jeweils gut abgenommen,Luca hingegen höchstens mal 1Kilo,Ihr Oberkörper ist sehr fraulich dennoch hat Sie eine schmale Taille.Desto mehr ich von dieser Stoffwechslkrankheit lese,desto mehr trifft es auf Luca zu. Meine Frage jetzt,an welchen Arzt/Mediziner sollte ich mich wenden um das Krankheitsbild ausschließen zu können. Vielen lieben Dank im voraus MFG Gabi

Dr. von Lukowicz

Antwort vom Autor am 17.10.2013
Dr. med. Dominik von Lukowicz

Hallo Gabi, grundsätzlich sind Phlebologen und einzelne Chirurgen gut über dieses Krankheitsbild informiert. Leider müssen Sie auch immer etwas Glück haben, da eben nicht alle das Verständnis und das Vorwissen mitbringen. Es ist natürlich wichtig für Ihre Tochter, dass sie ernst genommen wird und nicht als "Pummelchen" abgetan wird. Aber auch durch die Medien gibt es mittlerweile doch einige Kollegen die das Lipödem gut erkennen oder eben auch ausschliessen können. Alles Gute Dominik v. Lukowicz

19.10.2012 - 21:10 Uhr

wird eine fettabsaugung bei dieser krankhit von...

von jutta fontius

... der krankenkasse übernommen oder muß man diese selbst bezahlen ?

Dr. von Lukowicz

Antwort vom Autor am 22.10.2012
Dr. med. Dominik von Lukowicz

Sehr geehrte Frau Fontius, die gesetzlichen Kranknekassen sind derzeit nicht verpflichtet die Liposuktion zu bezahlen, obwohl es eine medizinische Indikation ist und die Empfehlung auch so in den Leitlinien der Phlebologen festgehalten ist. Eine positive Bewilligung ist immer eine Einzelfallentscheidung. gerne sind wir Ihnen bei der Kostenübernahme behilflich. Bei den privaten Krankenkassen ist die Chance zumindest für eine Zuzahlung deutlich höher. Mit freudnlichen Grüßen Dr. Dominik v. Lukowicz


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