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Krankheitsbild Lipödem und Behandlung des ...

Krankheitsbild Lipödem und Behandlung des Lipödems

Dr. von Lukowicz

von
verfasst am 26.09.2012

© Izaokas Sapiro; www.fotolia.de
Die wenigsten wissen, dass das Lipödem eine Krankheit ist. Viele Menschen sehen eine Frau mit übergroßen Oberschenkeln und denken oder sagen es sogar im schlimmsten Fall: "Na, die braucht aber eine Radikaldiät." Leider funktioniert das aber nicht. Bei einem Lipödem kann man durch Diäten kaum Besserung erzielen.
Vorurteile sowie ungenügende Aufklärung auf Ärzteseite erhöhen den Leidensdruck der Betroffenen.

Was ist ein Lipödem?

Das Lipödem ist eine Krankheit, die ausschließlich Frauen befällt. Der Einfluss weiblicher Geschlechtshormone und teilweise auch eine genetische Komponente gehören zu den Auslösern. So treten die Symptome der übergroßen Fettablagerung vermehrt in der Pubertät, während oder nach einer Schwangerschaft oder in der Menopause auf, sprich bei einer hormonellen Umstellung im Körper.

Das Lipödem ist also nicht zu verwechseln mit Übergewicht, das durch Sport und Diät vermieden oder wieder abgebaut werden könnte. Mittlere bis starke Schmerzen durch Gewebespannung oder Druck an den betroffenen Stellen verschlimmern den Zustand der Patientin. Am häufigsten sind die Ober- und/oder Unterschenkel in ca. 30 % auch die Ober- und/oder Unterarme betroffen. An diesen Stellen lagert sich Fettgewebe an und nimmt unkontrollierbar zu, unabhängig von der Ernährung. Allerdings kann eine fettreiche, ungesunde Ernährung und Bewegungsarmut die Symptome verschlimmern.

Typisch für das Krankheitsbild ist eine ausgeprägte Disproportion, das heißt, Füße oder Hände sind nicht geschwollen. Oft ist nur der Unterkörper betroffen, der Oberkörper sieht völlig normal aus und "passt" damit nicht zu den verformten Beinen und Hüften.

Der Krankheitsverlauf ist chronisch und fortschreitend. Daher ist es wichtig, rechtzeitig Einhalt zu gebieten. Bei weit fortgeschrittenem Krankheitsverlauf ist eine operative Therapie unter Umständen nicht mehr möglich und weitere Begleiterkrankungen wie z. B. Gelenkfehlstellungen und das gefürchtete Lymphödem folgen.

© Alexander Yakovlev - Fotolia.com
Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

Bis vor einigen Jahren wurde die Meinung vertreten, so genannte "konservative", nicht operative Therapien wie Entstauungs-, Kompressions- oder Bewegungstherapie könnten das Krankheitsbild verbessern. Man weiß aber inzwischen, dass dies höchstens zu einer vorübergehenden Linderung der Schmerzen führt und die Krankheit im besten Fall am Fortschreiten gehindert wird. Eine dauerhafte Lösung, sowohl ästhetisch als auch medizinisch bieten diese Therapien nicht.

Neue Therapie-Erfolge mit Vibrationskanülen

Zu einem dauerhaften Erfolg führt nur ein operativer Eingriff. Die Methode der Fettabsaugung hat sich in den letzten Jahren stark verbessert. Bei uns wird die Liposuktion ausschließlich mit der sogenannten Tumeszenz-Technik durchgeführt. Dabei wird zunächst ein Flüssigkeitsgemisch aus physiologischer Kochsalzlösung, Adrenalin und einem Betäubungsmittel in das Fettgewebe gespritzt. Das bewirkt eine Lockerung des Fettgewebes und ein Zusammenziehen der Blutgefäße sowie eine Schmerzverminderung. Das so gelöste Fettgewebe kann dann sorgfältig mit stumpfen, vibrierenden Kanülen abgesaugt werden.

Bei dieser Technik werden umliegende Blutgefässe und Nerven geschont. Die Erfahrung des Operateurs und sein gutes Gefühl für das Gewebe spielen hier eine wichtige Rolle. Wir arbeiten bei großen Fettmengen unter Vollnarkose, da dann mehr Fett abgesaugt werden kann als bei örtlicher Betäubung. Entgegen der häufig vertretenen Meinung, man dürfe die Liposuktion nur in örtlicher Narkose durchführen, gibt es eindeutige Studien, die belegen, dass die meisten Komplikationen in örtlicher Betäubung auftreten. Das lässt sich meist durch eine Überdosierung an lokalem Schmerzmittel erklären.

Bei der Vollnarkose kann dieses Schmerzmittel durch Narkosemittel und zentral wirkendes Schmerzmittel ersetzt werden, so dass die Regenerationszeit deutlich kürzer ausfällt. Nach dem Eingriff läuft noch viele Stunden lang Tumeszenzflüssigkeit aus. Eine stationäre Behandlung mit einer Übernachtung, die am folgenden Tag die Nachsorge und eine vorsichtige Lymphdrainage einschließt, schaffen die besten Bedingungen, um zu einem sehr zufrieden stellenden Ergebnis zu gelangen.

Ergebnis

Sofortige Volumenreduktion ist die erste merkbare Folge des Eingriffs. Eine erhöhte Beweglichkeit und dadurch weiterer Gewichtsverlust führen nach vielen Jahren des Leidens oft zu einem völlig neuen Lebensgefühl. Nicht nur die Hosengröße wird reduziert, es kann auch ein weitgehend normales Verhältnis zwischen Ober- und Unterkörper hergestellt werden.

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Kommentare zum Artikel (10)


08.11.2014 - 07:45 Uhr

Hallo Dr. Dominik von Lukowicz, bei mir wurde das...

von Natalia

... Lipödem ( Obeschenkel ) vor 3 1/2 Jahren festgestellt. Hatte stark an Gewicht zugenommen, im laufe der letzten 1 1/2 Jahren habe ich einen Ernährungskurs besucht, meine komplette Ernährung umgestellt, mache Sport und habe dadurch 17,5 Killo abgenommen. Bekomme von den Ärzten keine Lümphdrainage verordnet (hatte mich in 2 Kliniken vorgestellt) .Grund: keine Wasseransammlung im Fettgewebe.Wie kann das sein?

18.09.2014 - 13:37 Uhr

Meine Mutti leidet seit ihrem 24. Lebensjahr an...

von Nicole

... diesem sogenannte Lipödem. Sie bekommt auch die Lymphdrainage, aber nur einmal die Woche, weil ihre Hausärztin angeblich nicht mehr verordnen darf. Zudem wird ihr jedesmal gesagt, sie solle abnehmen. Sie war auch schon in einer Klinik, aber dort wollte man ihr auch nicht weiterhelfen. Immer nur viel das Wort Diät. Nun hat sie wegen der Krankheit Rheuma bekommen, nimmt leider zu viele Tabletten, aber richtige Hilfe hat sie bisher nicht bekommen. Meine Frage daher an Sie: Wie kann man meiner Mutti (51 Jahre) noch helfen, da ja die Fettabsaugung nicht von der KK übernommen wird. Sie trägt auch die speziellen Stütztstrumpfhosen.

Dr. von Lukowicz

Antwort vom Autor am 19.09.2014
Dr. med. Dominik von Lukowicz

Hallo Nicole, leider ist das eine Geschichte die ich häufig höre. Neben Lymphdrainage und Kompression kann man leider ohne Operation nichts therapeutisch machen. Natürlich ist es wichtig das Gewicht zu reduzieren, meist ist das aber bei dem Lipödem nur sehr eingeschränkt möglich. Manchmal hilft eine Ernährungsberatung und Umstellung, manchmal mehr Bewegung. Ansonsten bleibt die Fettabsaugung wie auch in den Leitlinien empfohlen. Alles Gute Dominik v. Lukowicz

08.06.2014 - 13:03 Uhr

Können Sie mir bitte die gesamte Kosten der...

von Elena Mertens

... Behandlung verraten. Werden die Kosten von KK übernommen? Gibt's Ratenzahlung? Danke

Dr. von Lukowicz

Antwort vom Autor am 24.06.2014
Dr. med. Dominik von Lukowicz

Hallo Frau Mertens, die Kosten hängen sehr vom Befund ab. Teilweise sind 2 oder mehrere Operationen notwendig. Die KK zahlt meistens leider nicht. Wir können Ihnen den Kontakt zu Finanzierungspartnern geben. Über Kosten, Risiken und Möglichkeiten spreche ich mit meinen Patientinnen ausführlich im ersten Beratungsgespräch. Freundliche Grüße Dominik v. Lukowicz

27.05.2014 - 11:41 Uhr

ich leide seit einigen Jahren an einem Lipödem an...

von Sigrid

... Ober- armen und Oberschenkeln; wurde beim Phlebologen fest- gestellt. Meine Krankenkasse lehnt nun zum 2, Male die Liposuction ab. Ich eiss mir nicht mehr zu helfen, da ich aufgrund einer Fibromyalgie bereits Schmerzmittel nehme, Durch Frühberentung weiß ich nicht, was so eine OP kostet und ob ich es bezahlen kann. Wo kann ich Hilfe bekommen.

Dr. von Lukowicz

Antwort vom Autor am 27.05.2014
Dr. med. Dominik von Lukowicz

Hallo Sigrid, zunächst sollten Sie sich beraten lassen, damit man sehen kann, was gemacht werden kann und soll. Dann können Kostenvoranschläge erstellt werden. Es kommt immer auf den Umfang an. Teilweise kann man auch nicht alles in einer OP machen. Pro Eingriff sollten Sie aber mit Narkose, einer stationären Nacht, Vor und Nachbehandlung mit 7500 bis 9000 Euro rechnen. Je nachdem gibt es Finanzierungsmodelle. Für weitere Rückfragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Dominik v. Lukowicz

10.04.2014 - 20:28 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Lukowicz, seit meinen...

von Marlene

... Jugendjahren leide ich an meinen umfangreichen Oberschenkeln, die irgendwie sehr weich und ohne Form waren. Als ich mit 22 Jahren geschafft habe 20 kg abzunehmen ( wenig essen, sehr viel Sport ) hatte ich bei einer Größe von 1.60m 55 kg. Ich konnte dieses Gewicht mit dem gleichen Prinzip 10 Jahre halten. Trotzdem haben meine OS weder sichtlich an Muskeln noch an "Struktur" gewonnen. Mit 32 Jahren nahm ich in 3 Jahren 3kg zu und wurde dann schwanger. Meine Gewicht erhöhte sich in den ersten 12 SSW sprunghaft auf 66kg, obwohl ich immer sehr auf meine Ernährung geachtet habe. Die Gewichtszunahme beschränkte sich ausschließlich auf meine Hüften, OS einschließlich Knie. Mein Frauenarzt ermahnte mich zu einer mäßigeren Ernährung und in meiner Verzweiflung und durch Recheren im Internet, bin ich auf die Möglichkeit eines Lipödems gestossen. Alles schien zu passen. In der 22 SSW erlitt ich eine Beckenvenenthrombose links in der Vena femoralis und einigen von ihr abgehenden Venen. Die Thrombose reichte bis in die Hälfte des OS. ( Beinumfangsvermehrung li 12 cm). Therapie Heparin anschließend Marcumar bis Frühjahr 2012. Thrombophiliediagnostik negativ. Die Thrombose hat sich nach meiner Entbindung wieder zum Teil abgebaut, jedoch sind in allen betroffenen Venen Rückstände an den Gefäßwänden geblieben, der Durchgang hat sich um ca. 25% verringert. Nach meiner Entbindung 2011 wog ich 69 kg. Jetzt liegt mein Gewicht bei 73 kg. Oberteile haben Gr.38, Hosen 42/44. Meine OS fühlen sich prall an, sind noch unförmiger, die Knie an den Innenseiten sehr speckig, US wiederum normal. Nach anstoßen und kratzen entwickle ich Hämatome mit einem Durchmesser von ca. 5-10cm. Ich trage Kompressionstrümpfe Kl2. Seit Januar bemühe ich mich um eine Gewichtsabnahme im Rahmen meiner Möglichkeiten. Ich habe nur 1,5 kg verloren ( Gesunde Ernährung, leider wenig Sport, meine Kinder lassen mir hierfür keine Zeit) Längeres Stehen und Gehen bereit mir keine Umstände. Jedoch fühlen sich meine Beine danach sehr schwer an. Die Diagnose Lipödem wurde noch nicht offiziell von einem Mediziner gestellt.Mir wurde mitgeteilt das eine Lymphdrainage aufgrund vorangegangener Thrombose nicht machbar sei. Ich möchte mein Gewicht meiner Gesundheit zuliebe um 10 kg reduzieren. Welche Möglichkeiten sehen Sie für mich?

Dr. von Lukowicz

Antwort vom Autor am 11.04.2014
Dr. med. Dominik von Lukowicz

Liebe Marlene, das klingt nach der typische Leidensgeschichte bei Lipödem. Ich sehe für Sie erstmal eine gute Venendiagnostik mit der Frage, ob hier operativ etwas verbessert werden kann und muss. Danach oder parallel sollte man sich die Beine ansehen und die Fettdicke messen um eine entsprechende Therapie einzuleiten. Bei einem Lipödem ist das die Fettabsaugung. Gerne sind wir bei der Diagnostik behilflich. Viele Grüße Dominik v. Lukowicz

26.03.2014 - 01:35 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Lukowicz Ich bin 20 Jahre...

von Anna-Lena

... und leide seit meinem 12 Lebensjahr unter einem Lipödem an Oberarmen sowie Beine bis hin zur Hüfte. Ich habe bis jetzt zahlreiche Diäten(low carp, WW, nach 17 uhr keine Kohlenhydrate usw.) sowie 2 Abnehmkuren hinter mir und es hat sich nichts getan. Selbst die Lymphdrenage hat nichts gebracht, da die Beine dennoch dicker geworden sind. So langsam weiß ich nicht mehr was ich machen soll. Arbeit finde ich auch keine weil ich nicht lange stehen kann, weder in Sicherheitsschuhe noch Arbeitshose rein passe und meist gesagt bekomme, ich solle doch was abnehmen und dann könnte ich wieder kommen. Im Alltag hinter die Krankheit mich enorm, ich kann keine Schuhe kaufen gehen ohne in der Männer Abteilung zu gucken, ich passe ich keine Stühle die Armlehnen haben und von den Kommentaren von Leuten auf der Straße Fang ich gar nicht erst an. Ich bin an einem Punkt im Leben angelangt wo ich sage bis hierhin und nicht weiter. Kein Arzt hat mich ernst genommen, geschweige denn mir helfen können. Ich hoffe sie können mir irgendwie weiter helfen

Dr. von Lukowicz

Antwort vom Autor am 28.03.2014
Dr. med. Dominik von Lukowicz

Hallo Anna-Lena, ja, das klingt nach einem fortgeschrittenen Befund. Ich kann Ihnen natürlich so nicht viel sagen, nur dass Sie bei uns grundsätzlich auf Verständnis stossen. Wir sind Ihnen gerne behilflich ein richtiges Timing zwischen gutem Operationszeitpunkt, ggf weiterer Gewichtsabnahme (mit Unterstützung) und weiteren motivationshilfen zu finden. Natürlich können wir das lediglich im Rahmen eines Untersuchungs- und Beratungstermines machen. Viele Grüße Dominik v. Lukowicz

01.03.2014 - 20:01 Uhr

Sehr geehrter Herr Doktor Ich leide seit einiger...

von Ramona

... Zeit an starken Schmerzen in den Beinen und habe auch trotz keiner anderen Ernährung stetig zugenommen. Jetzt wurde bei mir ein Lipödem festgestellt. Da ich Köchin bin ist das stehen auf Arbeit kaum noch auszuhalten.Könnten Sie mir helfen. Oder mir sagen welcher Facharzt für diese Krankheit zuständig ist?

Dr. von Lukowicz

Antwort vom Autor am 02.03.2014
Dr. med. Dominik von Lukowicz

Hallo Ramona, zuständig für die Diagnose ist der Phlebologe oder auch der Plastische Chirurg. Die Behandlung kann entweder ohne Operation erfolgen mit Lymphdrainage und Kompression oder mit Operation durch Fettabsaugung. Die operative Behanldung führt meistens zu einer Verbesserung die Ihnen erlaubt auch ohne Kompression schmerzfrei zu sein. Wenn Sie eine schnelle Lösung suchen brauchen Sie einen Phlebologen (Venenspezialisten) der Ihnen eine Kompressionshose verschreibt. Damit wird insbesondere bei langem Stehen als Köchin der Druck in den Beinen und der Schmerz reduziert. Viele Grüße und alles Gute Dominik v. Lukowicz

01.03.2014 - 20:01 Uhr

Sehr geehrter Herr Doktor Ich leide seit einiger...

von Ramona

... Zeit an starken Schmerzen in den Beinen und habe auch trotz keiner anderen Ernährung stetig zugenommen. Jetzt wurde bei mir ein Lipödem festgestellt. Da ich Köchin bin ist das stehen auf Arbeit kaum noch auszuhalten.Könnten Sie mir helfen. Oder mir sagen welcher Facharzt für diese Krankheit zuständig ist?

Dr. von Lukowicz

Antwort vom Autor am 11.04.2014
Dr. med. Dominik von Lukowicz

Hallo Ramona, habe leider Ihre Frage übersehen, daher erst spät die Antwort. Zunächst sollten Sie zu einem Phlebologen gehen und die Venen untersuchen lassen. Danach ist die einzig sinnvolle Behandlung des Lipödems die Absaugung des betroffenen Fettgewebes. Darauf sind z.B. wir spezialisiert. Bis dahin empfehle ich Ihnen dringend gerade bei stehendem Beruf Kompressionsstrümpfe oder Kompressionsstrumpfhosen zu tragen. Alles Gute Dominik v. Lukowicz

17.10.2013 - 14:33 Uhr

Sehr geehrter Herr Doktor Lukowicz hier eine...

von Gabi

... Frage zu diesem Thema,meine Tochter ist jetzt 14 Jahre alt und hat größte Probleme mit der Zunahme an Oberschenkel,Knie und Unterschenkel.Für uns war es bisher immer eine Frage des Übergewichtes und des Sports.Luca(meine Tochter) hat mit uns mehrere Diäten(zb. keine Kohlenhydrate nach 17Uhr)durchgelebt,ich sowie auch mein Mann haben in den Zeiten jeweils gut abgenommen,Luca hingegen höchstens mal 1Kilo,Ihr Oberkörper ist sehr fraulich dennoch hat Sie eine schmale Taille.Desto mehr ich von dieser Stoffwechslkrankheit lese,desto mehr trifft es auf Luca zu. Meine Frage jetzt,an welchen Arzt/Mediziner sollte ich mich wenden um das Krankheitsbild ausschließen zu können. Vielen lieben Dank im voraus MFG Gabi

Dr. von Lukowicz

Antwort vom Autor am 17.10.2013
Dr. med. Dominik von Lukowicz

Hallo Gabi, grundsätzlich sind Phlebologen und einzelne Chirurgen gut über dieses Krankheitsbild informiert. Leider müssen Sie auch immer etwas Glück haben, da eben nicht alle das Verständnis und das Vorwissen mitbringen. Es ist natürlich wichtig für Ihre Tochter, dass sie ernst genommen wird und nicht als "Pummelchen" abgetan wird. Aber auch durch die Medien gibt es mittlerweile doch einige Kollegen die das Lipödem gut erkennen oder eben auch ausschliessen können. Alles Gute Dominik v. Lukowicz

19.10.2012 - 21:10 Uhr

wird eine fettabsaugung bei dieser krankhit von...

von jutta fontius

... der krankenkasse übernommen oder muß man diese selbst bezahlen ?

Dr. von Lukowicz

Antwort vom Autor am 22.10.2012
Dr. med. Dominik von Lukowicz

Sehr geehrte Frau Fontius, die gesetzlichen Kranknekassen sind derzeit nicht verpflichtet die Liposuktion zu bezahlen, obwohl es eine medizinische Indikation ist und die Empfehlung auch so in den Leitlinien der Phlebologen festgehalten ist. Eine positive Bewilligung ist immer eine Einzelfallentscheidung. gerne sind wir Ihnen bei der Kostenübernahme behilflich. Bei den privaten Krankenkassen ist die Chance zumindest für eine Zuzahlung deutlich höher. Mit freudnlichen Grüßen Dr. Dominik v. Lukowicz


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