Welche Bleaching-Methoden gibt es in der Zahnarztpraxis?
In der Zahnarztpraxis unterscheidet man definitionsgemäß zwischen In-Office-Bleaching, Home-Bleaching und internem Bleaching.Beim sogenannten In-Office-Bleaching oder Chairside-Bleaching wird die Aufhellung der Zähne vom Zahnarzt oder der speziell geschulten Prophylaxeassistentin in der Zahnarztpraxis durchgeführt. Das Bleichgel wird auf die Zahnoberflächen aufgetragen und mit UV-Licht oder Laser für etwa 15 Minuten aktiviert. Meist ist sogar schon nach der ersten Sitzung eine deutliche Farbaufhellung sichtbar. Das In-Office-Bleaching bietet den Vorteil, dass kein langes Tragen von Schienen notwendig ist und dass der gesamte Bleichvorgang professionell überwacht werden kann.
Beim Home-Bleaching werden für den Patienten anhand von Abdrücken individuelle Schienen angefertigt, die vom Patienten zuhause mit Bleachinggel befüllt und für mindestens eine Stunde am Tag eingesetzt werden. Das Bleichergebnis kann somit nach jedem Tragen vom Patienten kontrolliert werden und die Behandlung bis zum Erreichen des gewünschten Farbtons selbstständig fortgeführt werden. Meist ist eine Tragedauer von ein bis zwei Wochen notwendig. Das Home-Bleaching bietet den Vorteil, dass der Patient die Bleachingbehandlung bequem zuhause durchführen kann und nur zwei kurze Termine – Abdrucknahme und Eingliedern der Schienen- in der Zahnarztpraxis notwendig sind.
Dunkel verfärbte wurzelkanalgefüllte Zähne können mit einem sogenannten internen Bleaching professionell aufgehellt werden. Nach eingehender Untersuchung des Zahnes entfernt der Zahnarzt bei dieser Methode zuerst schonend alte Füllungen des nervtoten Zahnes. Danach wird der Zahn von Innen mit Bleichmittel aufgefüllt und mit einer Übergangsfüllung für mehrere Tage verschlossen. Meist werden insgesamt drei bis fünf Sitzungen benötigt. Wenn der gewünschten Grad der Farbaufhellung erreicht ist, wird der Zahn abschließend mit einer neuen Füllung oder laborgefertigten Restauration versehen.
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