Metallfreier Zahnersatz auf metallfreien Implantaten aus Zirkon

Dr. Veigel

von
verfasst am 12.12.2010

© Monkey Business - Fotolia.com
Eine explosionsartige Zunahme von Überempfindlichkeiten und Allergien lässt Patienten im häufiger die Frage nach der Unbedenklichkeit von Metallen im Mund stellen.

Auf der sicheren Seite ist man sicher, wenn man weder bei Zahnimplantaten, noch beim darauf befestigten Zahnersatz Metalle verwendet, sondern alles im hochstabilen Zirkon herstellt.

Zirkonimplantate werden inzwischen auch zweiteilig hergestellt, so dass nach dem chirugischen Einsetzen ein geschütztes Einheilen unter dem Zahnfleisch gewährleistet ist. Ihr Einheilen im Knochen ist geringfügig unsicherer, als bei Titanimplantaten. Das Verhalten des Zahnfleisches um die Durchtrittsstelle ist allerdings unübertroffen. Die sogenannte "Periimplantitis", die Parodontoseerkrankung um das Implantat, tritt praktisch fast nie auf.

Spezielle Fräsmaschinen erlauben dem Zahntechniker das Herstellen von großspannigen Brücken mit hoher Fertigungsgenauigkeit. Nachteil dieser modernen Technik sind die im Vergleich zum normalen Implantat aus Titanlegierung un dem konventionellen Zahnersatz erheblich höheren Kosten.

Stellt man dem aber die Gefahr von Mehrfachanfertigungen beim Auftreten von Überempfindlichkeiten gegenüber, dann rechtfertigt dies bei Allergikern sicher die Investition.

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