als RSS-FeedGesundheitstipp der Woche 16 / 2009Masern - Zahl der Erkrankungen in Deutschland steigt!
von Petra MüllerMasern sind keine harmlose Kinderkrankheit. In manchen Fällen kann es zu schweren Komplikationen wie Gehirnentzündung, Hirnhautentzündung und Lungenentzündung kommen. 2006 verstarben in Deutschland zwei Kinder infolge einer Masernerkrankung.
Masern sind eine hochansteckende Krankheit, ausgelöst durch Viren. Die Infektion erfolgt durch direkten Kontakt oder Tröpfchen, also durch z. B. Husten oder Niesen. Nach einer Inkubationszeit von 10-14 Tagen zeigen sich die ersten unspezifischen Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen, Husten. Einige Tage später tritt dann der typische rote Hautausschlag auf. Masernpatienten sind zudem häufig sehr lichtempfindlich.
Einen sicheren Schutz gegen Masern bietet nur eine Impfung, die von der ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts (RKI) dringend empfohlen wird. Laut RKI hat in Deutschland jeder vierte Jugendliche keinen ausreichenden Impfschutz gegen Masern. Die STIKO empfiehlt zwei Impfungen gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken für alle Kinder bis zum zweiten Lebensjahr. Die Kosten dieser Impfungen werden für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre von der Krankenkasse übernommen.


