Bewertung vom 14.05.2013, Alter: 30 bis 50
Ganz schlechte Behandlung!!
Mein Kaninchen hatte Verstopfung, war entsprechend tierärztlich vorbehandelt und wurde von mir sonntags abends in die Tierklinik gebracht, mit der Bitte eine Kontrastmittel-Röntgenaufnahme zu machen, um den Ort der Verstopfung zu lokalisieren. Zu dieser Zeit war das Kaninchen noch halbwegs fit. Der diensthabende, sehr junge Tierarzt bestätigte die korrekt und vollständig durchgeführte Vorbehandlung und teilte mir mit, eine solche Aufnahme könne er nicht durchführen, weil er zur Zeit nicht ausreichend Personal hätte. Stattdessen nahm er das Tier mit, um Zahnhaken zu entfernen, obwohl ich ihm vorher mitgeteilt habe, dass aufgrund einer vorangegangenen Hakenentfernung keine großen Haken vorhanden sein könnten. Eine solche Entfernung ist mit reichlich Streß für das Tier verbunden, weil hierbei das Maul aufgesperrt wird. Dementsprechend kam mein Kaninchen auch völlig apatisch und nicht mehr ansprechbar zurück. Dieser Eingriff war zudem zu diesem Zeitpunkt völlig überflüssig, weil er auch später hätte durchgeführt werden können (wenn das Tier etwas stabiler ist). Wie der Arzt zudem mitteilte, waren die Haken eh nur sehr gering.
Er riet mir, das Kaninchen bis zum nächsten Morgen mit nach Hause zu nehmen, um es dort selber zu füttern (dafür habe er wg. zu wenig Personal keine Zeit; und sowas nennt sich Notfallpraxis!!) und am nächsten Morgen für die Aufnahme wiederzukommen.
Anschließend erhielt das Tier noch zwei Injektionen in die Flanke. Die Injektionen waren weder in bezug auf den Injektionsort, noch in bezug auf die Durchführung “lege artis”, d.h. fachgerecht durchgeführt. Einem Kaninchen setzt man Injektionen nicht in die Flanke, erst Recht keinem verstopften und aufgegasten Kaninchen und ganz besonders nicht, ohne zu kontrollieren, ob die bis zum Anschlag eingeschobene, rosane Kanüle richtig sitzt.
Gute 5 Minuten nach der Injektion ist das Kaninchen dann unter Krämpfen ins Koma gefallen und musste euthanasiert werden. Das war eine sehr unschöne Angelegenheit."
Er riet mir, das Kaninchen bis zum nächsten Morgen mit nach Hause zu nehmen, um es dort selber zu füttern (dafür habe er wg. zu wenig Personal keine Zeit; und sowas nennt sich Notfallpraxis!!) und am nächsten Morgen für die Aufnahme wiederzukommen.
Anschließend erhielt das Tier noch zwei Injektionen in die Flanke. Die Injektionen waren weder in bezug auf den Injektionsort, noch in bezug auf die Durchführung “lege artis”, d.h. fachgerecht durchgeführt. Einem Kaninchen setzt man Injektionen nicht in die Flanke, erst Recht keinem verstopften und aufgegasten Kaninchen und ganz besonders nicht, ohne zu kontrollieren, ob die bis zum Anschlag eingeschobene, rosane Kanüle richtig sitzt.
Gute 5 Minuten nach der Injektion ist das Kaninchen dann unter Krämpfen ins Koma gefallen und musste euthanasiert werden. Das war eine sehr unschöne Angelegenheit."
Notenbewertung dieses Nutzers
| Behandlung | 6,0 | Gesamtnote 5,0 | |||||||
| Aufklärung | 4,0 | ||||||||
| Vertrauensverhältnis | 6,0 | ||||||||
| Genommene Zeit | 6,0 | ||||||||
| Freundlichkeit | 3,0 | ||||||||
| Wartezeit Termin | 2,0 | ||||||||
| Wartezeit Praxis | 3,0 | ||||||||
| Sprechstundenzeiten | 2,0 | ||||||||
| Betreuung | 6,0 | ||||||||
| Entertainment | 4,0 | ||||||||
| Praxisausstattung | 3,0 | ||||||||
| Telefonische Erreichbarkeit | 2,0 | ||||||||
| Parkmöglichkeiten | 2,0 | ||||||||
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