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Bluthochdruck

Unter dem Begriff Blutdruck versteht man im weiteren Sinn den Druck, der in den verschiedenen Abschnitten des Herzens und des Blutgefäßsystems herrscht und der die Blutzirkulation bewirkt. Im engeren Sinn den Druck, der an einer peripheren Arterie, z.

Die Höhe des Blutdrucks wird traditionell in Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) angegeben. Der Normalwert liegt bei 120/80 mmHg. Dabei steht die erste Zahl für den systolischen und die zweite Zahl für den diastolischen Blutdruck. Die Systole ist die Anspannungsphase des Herzens, in der das Blut in das Gefäßsystem gepresst wird; die Diastole ist die Entspannungsphase.

Nach Definition der Deutschen Hochdruckliga (2005) sind Blutdruckwerte von 130-139 (systolisch) und 85-89 (diastolisch) “hoch normal“.

Eine Hypertonie der Stufe 1 liegt bei Werten von 140-159 zu 90-99 vor. Ab Werten von 160-179 (systolisch) zu 100-109 (diastolisch) liegt eine Stufe 2 Hypertonie (mittel) vor. Bei Werten über 180/110 spricht man von einer starken Hypertonie (Stufe 3).

Alle Werte können nur im Zusammenhang mit der übrigen gesundheitlichen Situation des Patienten beurteilt werden.

Der Blutdruck im Gefäßsystem kann entweder durch vermehrte Herztätigkeit ansteigen (Volumenhochdruck) oder durch einen erhöhten Gefäßwiderstand (Widerstandshochdruck). Der Widerstandshochdruck ist die mit Abstand häufigste Form der Hypertonie.

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