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Bronchialkarzinom (Lungenkrebs)
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Bronchial- oder Lungenkrebs wird durch bösartige Neubildungen hervorgerufen, die sich aus Lungengewebe entwickeln. Die Tumoren entstehen sehr oft in den Zellen, die die Atemwege (Bronchien) auskleiden.
Neben dem Bronchialkarzinom kommen in der Lunge auch andere bösartige Tumoren vor. Meistens handelt es sich um Absiedlungen (Metastasen) von Tumoren in anderen Organen, z.B. bei einer Brustkrebs- oder Prostatakrebserkrankung. Diese Tumoren werden jedoch nicht als Lungenkrebs bezeichnet.
In Deutschland ist Lungenkrebs sowohl bei Frauen als auch bei Männern die dritthäufigste Krebserkrankung; jedes Jahr erkranken etwa 10500 Frauen und etwa 32000 Männer daran. Lungenkrebs ist bei Männern die häufigste Krebstodesursache (26,8 Prozent aller Krebstoten), bei Frauen die dritthäufigste (9,8 Prozent).





