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Myome und Polypen der Gebärmutter

Myome und Polypen der Gebärmutter

Myome und Polypen sind gutartige Tumoren der Gebärmutter. Myome bilden sich aus den Muskelzellen der Gebärmutter (Myometrium). Polypen sind gutartige Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut. Bleiben diese Neubildungen klein und isoliert, verursachen sie keine Beschwerden. Haben sich jedoch mehrere und größere Myome oder Polypen gebildet, können sie Schmerzen, eine verstärkte Regelblutung oder Zwischenblutungen verursachen.


Komplementäre Medizin

Eigenbluttherapie

Nach dem erfolgreichen chirurgischen Eingriff wird die Fehlsteuerung des Schleimhaut- und Muskelwachstums durch die Anregung der Selbstheilungskräfte verringert. Es hat sich als sinnvoll erwiesen, die Wirkung der medikamentösen Therapie durch regelmäßige Eigenblutinjektionen mit Zusätzen zu ergänzen. Dadurch werden die Immunzellen aktiviert und die weitere Degeneration im besten Fall verhindert.

Ernährungstherapie

In der naturheilkundlichen Sichtweise versucht der Körper, durch die Bildung von Myomen Giftstoffe abzukapseln und damit ihre schädigende Wirkung zu reduzieren. Die Zufuhr von neuen Giften wie Koffein, Nikotin, Alkohol und Nahrungsmittelzusatzstoffen sollte eingeschränkt werden. Auf Schweinefleisch muss ganz verzichtet werden, da es die Myombildung fördern kann.

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Myome

Myome sind relativ häufig auftretende gutartige Geschwülste, die in der glatten Muskulatur der Gebärmutterwand entstehen. Die meisten Myome liegen tief in der Muskelwand der Gebärmutter. Nur selten findet man sie unmittelbar unterhalb der Schleimhaut (submukös), im Gebärmutterhals oder im breiten Mutterband (intraligamentär). Es kommen auch Myome vor, die der Gebärmutter außen aufsitzen (subseröse Myome).

Die Ausdehnung eines Myomknotens kann von der Größe einer Bohne bis zu der einer Grapefruit reichen. Oft finden sich mehrere Myome gleichzeitig. Eine Umwandlung der Myome in bösartige Tumoren findet sich nur selten und wenn, dann v.

Myome werden oft zufällig bei einer gynäkologischen Routineuntersuchung entdeckt. Nach dem 35. Lebensjahr kommen sie bei jeder dritten Frau vor. Mit den Wechseljahren bilden sie sich wieder zurück.

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Polypen

Polypen sind gutartige Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut. Sie treten meist einzeln auf und sind vorzugsweise im oberen Bereich des Uterus (Fundus) oder an den Eintrittsstellen der Eileiter lokalisiert. Manchmal sitzen sie auch im Gebärmutterhals und ragen aus dem Muttermund heraus. Die Zellen der Polypen können bösartig werden; dies kommt allerdings nur sehr selten vor. Polypen können in jedem Lebensalter auftreten. Allerdings kommen sie nach den Wechseljahren häufiger vor.

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Links

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Portal zur Frauengesundheit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
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