Die Parkinson-Krankheit, auch Schüttellähmung genannt,
ist eine degenerative Erkrankung. Dabei kommt es zum Untergang von Hirnanteilen,
die eine wichtige Rolle in der Ausführung, Kontrolle und der Automatisierung
der Bewegungen spielen. Die Krankheit ist nicht heilbar und betrifft etwa
ein Prozent aller Menschen über 60 Jahre und drei Prozent der über
80-Jährigen.
Sie stützt sich hauptsächlich auf die zu beobachtenden
Krankheitszeichen. Zusätzlich werden möglicherweise eine Computertomografie
und Magnetresonanztomografie durchgeführt, die eine Verminderung der
Hirnsubstanz zeigen können und eher zum Ausschluss eines sekundären
Parkinson-Syndroms dienen.
Mit leichten Krankheitszeichen beginnend, nehmen die verschiedenen Funktionsstörungen im Verlauf der Krankheit stetig zu.
Muskelsteife
Ein weiteres Kernsymptom stellt die Muskelsteife dar. Die Muskulatur ist verspannt, die Arme liegen eng am Körper, die Ellenbogen sowie das Hüft- und Kniegelenk sind in einer leichten Beugehaltung fixiert. Bei passiver Bewegung besteht ein erhöhter muskulärer Widerstand.
Bewegungseinschränkungen
Das dritte Kernsymptom ist die Verlangsamung und Einschränkung der willkürlichen und automatischen Bewegungen (Akinese). Im Frühstadium fällt sie vor allem im Schriftbild auf, das kleiner und undeutlich verkritzelt wird (Mikrografie). Auch andere feinmotorische Tätigkeiten werden durch Ungeschicklichkeit erschwert. Am Gangbild fällt die fehlende Mitbewegung der Arme auf, im Gesicht eine verminderte Mimik (so genanntes Maskengesicht). Auch die Sprache verändert sich; sie wird monoton, leise und undeutlich.
Ein großes Problem stellt die Unfähigkeit der Betroffenen dar, eine Bewegung zu starten oder zu stoppen, z.
Nachts behindert die Akinese die Lageveränderung im Bett. Durch den vergeblichen Versuch, sich umzudrehen, wachen die Betroffenen häufig auf, so dass der Nachtschlaf wenig erholsam ist.
Stand- und Gangunsicherheit
Als letztes Kernsymptom ist die Instabilität von Stand und Gang zu nennen. Durch eine Störung der Stellreflexe, die dafür sorgen, dass der Körper aus jeder Lageveränderung automatisch wieder in die aufrechte Position gebracht wird, verlieren die Betroffenen leicht das Gleichgewicht und stürzen.
Geistige und seelische Beeinträchtigungen
10 bis 25 Prozent der Betroffenen entwickeln im Lauf ihrer Erkrankung auch eine geistige Störung. Sie wiederholen sich hartnäckig, können keine Strategien zur Problemlösung entwickeln und haben Schwierigkeiten in der Handlungsplanung.
30 bis 40 Prozent der Betroffenen werden depressiv; in seltenen Fällen stellt eine Depression das erste klinische Zeichen der Erkrankung dar. Meist ist sie aber Ausdruck der Trauer, denn die Patienten wissen, dass sie an einer ständig fortschreitenden Erkrankung leiden, für die es keine Heilung gibt und die mit einer zunehmenden Einschränkung der Lebensqualität verbunden ist.
Weitere Funktionsstörungen
Unter Sensibilitätsstörungen in Form von Taubheitsgefühlen und Kribbeln leiden 40 Prozent der Betroffenen. Besonders auffällig ist das so genannte Salbengesicht, das durch eine vermehrte Talg- und Fettproduktion entsteht.
Nach langjährigem Krankheitsverlauf treten vegetative Symptome wie Verstopfung, Kreislaufschwäche, Blasenschwäche und Störungen der sexuellen Funktionen auf. Unter Schlafstörungen leiden fast alle Parkinson-Kranke. Einschlafstörungen treten vor allem als Nebenwirkung der Medikamente auf, Durchschlafstörungen sind auf die nächtliche Akinese zurückzuführen.
Weiterer Krankheitsverlauf
Im Verlauf der Erkrankung erschweren vor allem die Bewegungsstörungen mehr und mehr die Bewältigung des Alltags. Die meisten Patienten werden zunehmend pflegebedürftig. Manche erleiden schwere Depressionen und geistigen Verfall.
Die Behandlung der Parkinson-Krankheit muss vor allem medikamentös
erfolgen. Daneben hat die krankengymnastische und psychosoziale Betreuung
einen hohen Stellenwert.
Das Therapieschema wird entsprechend der vorherrschenden klinischen
Symptomatik variiert. Überwiegt der Tremor, dann gibt man ein Medikament,
das sich besonders gut auf das Zittern auswirkt. Stehen Bewegungsstörungen
im Vordergrund, dann werden diese gezielt bekämpft.
Vor allem im Spätstadium der Erkrankung können sich -
bedingt durch die hohe Dosierung der Medikamente - psychotische Unruhezustände
mit Wahnvorstellungen und Halluzinationen entwickeln. Dann müssen die
entsprechenden Medikamente reduziert oder sogar ganz abgesetzt werden.
Die medikamentöse Behandlung wird durch eine eiweißarme
Kost ergänzt, die die Aufnahme des L-Dopas unterstützen soll.
Operative Therapie
Die operative
Ausschaltung der entsprechenden Hirngebiete unter Verwendung der Lasertechnik
(stereotaktische Operation) ist noch mit einem zu hohen Risiko behaftet.
Die operative Einpflanzung fetaler Dopamin produzierender Zellen
in das entsprechende Hirngebiet (Neurotransplantation) soll zu einer Verbesserung
der Symptomatik führen. Dieses Verfahren befindet sich zurzeit jedoch
noch im experimentellen Stadium.
Krankengymnastik
Die krankengymnastische
Behandlung mit aktiven und passiven Muskelübungen dient der Minderung
der Muskelspannung, der Verbesserung der Willkürbewegungen, dem Erhalt
funktioneller Bewegungsabläufe und der Vermeidung von Gelenkfehlstellungen,
die durch die Dauerverkürzung eines nicht regelmäßig bewegten
Muskels entstehen.
Überforderung und Stress sollten vermieden werden.
Gemeinsam mit der medikamentösen Behandlung können diese
Maßnahmen eine kurzfristige Besserung der klinischen Symptomatik und
eine Verzögerung der Behinderungen erreichen.
Psychosoziale Betreuung
Eine
medizinische und psychologische Beratung der Betroffenen und ihrer Angehörigen
sind wegen der Schwere und der Fortdauer der Erkrankung unbedingt erforderlich.
Für die täglich notwendigen gymnastischen und Kommunikationsübungen
benötigen Patienten und Angehörige eine kompetente Anleitung.
Die Selbstständigkeit, möglichst auch die Berufstätigkeit,
sollten so weit wie möglich erhalten bleiben. Parkinson-Patienten dürfen
nicht überfordert werden; eine körperliche oder geistige Unterforderung
vermindert jedoch ihre Motivation und ihr Selbstwertgefühl. Diverse praktische
Hilfen erleichtern die Bewältigung des Alltags und fördern somit
ebenfalls die Selbstständigkeit.
Komplementäre Medizin
Homöopathie
Aranea diadema
(Kreuzspinne), gebräuchliche
Potenzierung: D4 bis D12, hat einen starken Bezug zu den peripheren Nerven
und den Gefäßen. Es wird eingesetzt, wenn die Beschwerden periodisch
auftreten und mit anhaltendem Kältegefühl einhergehen. Die Kranken
empfinden ihre Unterarme und Hände als vergrößert und schwer.
Die Gliedmaßen zucken und zittern, es besteht "Ameisenlaufen" in den
Armen und Beinen. Die Beschwerden bessern sich in der frischen Luft und bei
Bewegung, während sie sich bei nasskaltem Wetter und bei Wetterwechsel
verschlechtern.
Manganum aceticum
(Manganacetat),
gebräuchliche Potenzierung: D3 bis D12; es bestehen Gelenkschmerzen und
Muskelzucken. Die Haut ist äußerst berührungsempfindlich.
Die Patienten können nicht rückwärts gehen, ohne zu stürzen.
Sie gehen vornübergebeugt und haben die Tendenz, nach vorne zu fallen.
Die Beine fühlen sich taub an. Die Beschwerden verschlechtern sich durch
kaltes, feuchtes Wetter und bessern sich durch Hinlegen.
Conium
(Gefleckter Schierling), gebräuchliche
Potenzierung: D3 bis D6; es kommt zu plötzlichen Schwächeanfällen
mit Zittern und Koordinationsstörungen sowie unsicherem Gang. Die Patienten
neigen zu depressiven Zuständen. Sie isolieren sich sozial, haben aber
auch Angst vor dem Alleinsein. Geistige Anstrengungen werden vermieden, die
Gedächtnisleistungen lassen nach. Die Beschwerden verschlechtern sich
nachts, durch Kälte und im Liegen, während sie durch Bewegung und
Nahrungsaufnahme gebessert werden.
Zincum metallicum
(metallisches Zink),
gebräuchliche Potenzierung: D3 bis D6, lindert das Zittern von Armen
und Beinen, das Zucken der Muskulatur besonders der Beine und das Einschlafen
der Extremitäten. Es treten Lähmungen der Beine auf, die mit Gangstörungen
einhergehen. Verschlimmerung durch geistige Anstrengung, nach Schreck und
nach dem Essen. Eine Besserung tritt im Freien und durch Bewegung ein.
Phytotherapie
Pflanzliche Arzneien sind gut geeignet, die depressiven Begleitsymptome
zu lindern. Mittlerweile ist auch wissenschaftlich erwiesen, dass Johanniskraut
(Hypericum perforatum), deutlich stimmungsaufhellend wirkt. Hinzu kommt eine
leicht krampflösende Wirkung. Die Patienten müssen darauf hingewiesen
werden, dass die Haut bei längerer Einnahme sonnenempfindlicher werden
kann.
Bei Schlaflosigkeit kann man es zunächst mit pflanzlichen
Beruhigungsmitteln probieren. Bewährt haben sich Baldrian (Valeriana
officinalis) und Hopfen (Humulus lupulus).
Zunehmend Verwendung finden in letzter Zeit Zubereitungen von Kava-Kava
(Piper methysticum), die zentralnervöse Dämpfung erzeugen und mit
einer Entspannung der Skelettmuskulatur und einer Erhöhung der geistigen
Aktivität einhergehen.
Bach-Blütentherapie
Die Blütenessenzen nach Bach sind geeignet, seelische Begleitsymptome
zu vermindern. Besonders bieten sich die Essenzen für depressive Zustände
an: Gentian (Herbstenzian) bei Skepsis, Zweifel, Pessimismus; Gorse (Stechginster)
bei absoluter Hoffnungslosigkeit; Mustard (Wilder Senf) bei Perioden tiefer
Niedergeschlagenheit, die scheinbar ohne Ursache kommen und gehen; Olive (Olive)
ist angezeigt bei extremer Ermüdung und totaler Erschöpfung von
Körper und Geist; Sweet Chestnut (Edelkastanie) bei tiefster Verzweiflung
und Traurigkeit, die Betroffenen haben das Gefühl, die Grenze dessen,
was ein Mensch ertragen kann, sei nun erreicht. Das Mittel Rock Water (Wasser
aus heilkräftigen Quellen) ist angezeigt bei den meist im Hintergrund
vorhandenen Persönlichkeitszügen von Perfektionismus, starrer Zwanghaftigkeit
und übertriebenen Ordnungssinn.
Bewegungstherapie
Neben der regelmäßigen krankengymnastischen Behandlung
ist es wichtig, dass die Patienten auch eigenständig üben. Sie müssen
sich täglich bewegen. In manchen Fällen, in denen Medikamente nicht
mehr anschlagen, kann dies die einzig mögliche Therapie darstellen. Die
Bewegung wirkt sich nicht nur auf die Skelettmuskulatur aus, sondern verhindert
auch Funktionseinschränkungen wichtiger innerer Organe.
Selbstverständlich sollte die Bewegungstherapie keine Überforderung
für die Patienten darstellen und - wenn möglich - sogar
Spaß machen. Hierzu eignen sich besonders Tanzen, Ballspiele und kreative,
rhythmische Übungen. Auch positive seelische Effekte sind zu erwarten,
da Bewegung das Körpergefühl oft entscheidend verbessert.
Regelmäßige Atemübungen beugen Komplikationen und
Erkrankungen des Atemtrakts vor.
Biochemie nach Schüssler
Zur Unterstützung werden bei der Parkinson-Krankheit Calcium
phosphoricum D6, Kalium chloratum D6 und Silicea D12 verabreicht. Die Medikamente,
die in Tablettenform angeboten werden, sollen über den Tag verteilt langsam
gelutscht werden. Anfangs sollten pro empfohlenem Präparat sechs Tabletten
genommen, später kann auf drei reduziert werden.
Ernährungstherapie
Die Nahrung sollte möglichst in kleinen Portionen gereicht
werden, um den Verdauungstrakt nicht zu überlasten. Gemüse und Salate
sollten regelmäßig angeboten werden, um eine ausreichende Vitaminzufuhr
zu gewährleisten.
Besonders bei der Behandlung mit Parkinson-Medikamenten sollte
die Ernährung proteinarm sein. Die Medikamente bestehen oft aus Eiweißkörpern,
von denen nur ein Teil vom Gehirn aufgenommen werden kann. Aus diesem Grund
sollte den Anti-Parkinson-Stoffen wie L-Dopa der Platz nicht durch in der
Nahrung vorhandene Eiweiße streitig gemacht werden. Den größten
Eiweißanteil sollten die Patienten abends zu sich nehmen.
Auf das Rauchen sollte nach Möglichkeit verzichtet werden,
da Nikotin das Zittern verstärken kann.
Orthomolekulare Therapie
Vitamin C sollte in Tagesdosen von fünf Gramm zugeführt
werden und kann zu einer Milderung der Symptome beitragen. Grundsätzlich
ist zu beachten, dass hochwertiges Vitamin C, etwa aus der Acerolakirsche,
eingenommen wird.
Die Gabe von Vitamin C sollte mit Antioxidanzien kombiniert werden,
die den Zellabbau vermindern. Hierzu eignen sich Vitamin E (drei Gramm täglich)
und Selen (400 Mikrogramm täglich).
Bei Erkrankungen des Nervensystems besteht häufig ein Mangel
an B-Vitaminen und an Folsäure. Gaben von Gammalinolensäure, die
beispielsweise im Nachtkerzenöl enthalten ist, können zu einer Verminderung
des Zitterns führen. Empfohlen werden zwei bis vier Gramm täglich.
L-Methionin sollte langsam von einem auf drei Gramm gesteigert
werden und wirkt sich günstig auf das Allgemeinbefinden aus.
Eisen und Mangan wirken sich in hohen Dosen ungünstig auf
die Parkinson-Krankheit aus.
Umweltmedizin
Durch geeignete Testverfahren aus dem Bereich der Alternativmedizin
können Schwermetallbelastungen diagnostiziert werden. Werden z.
Bioresonanztherapie
Ist das Parkinson-Syndrom auf eine Medikamentenüberdosierung
zurückzuführen, besteht die Möglichkeit, durch Umkehrung der
Schwingung dieser Medikamente in Verbindung mit einer Ausleitung die Folgen
abzumildern.
Psychotherapie
Tiefenpsychologisch wurde bereits in den 1940er Jahren festgestellt,
dass die seelischen Symptome der Parkinson-Krankheit nicht nur Folge der Erkrankung
sind, sondern dass bestimmte Persönlichkeitszüge in der Regel bereits
vor Ausbruch der Krankheit bestanden haben.
Eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie kann versuchen,
die unbewussten psychischen Konflikte deutlich zu machen und aufzuarbeiten,
muss sich aber gleichzeitig damit beschäftigen, dem Kranken zu helfen,
die Einschränkungen durch die Krankheit zu akzeptieren und zu bewältigen.
Besonders viel versprechend sind tiefenpsychologische Konzepte,
die zugleich den Körper direkt in die Therapie einbeziehen. Hier ist
an erster Stelle die Bioenergetische Analyse nach Alexander Lowen zu nennen.
Familien- und verhaltenstherapeutische Ansätze können
den Angehörigen helfen, einen angemessenen, unterstützenden Umgang
mit dem Erkrankten zu entwickeln. Besonders ist zu beachten, dass der Patient
durch seine Angehörigen nicht im Übermaß geschont wird und
zu viel von seiner Selbstständigkeit einbüßt.
Weitere Maßnahmen
Durch die Parkinson-Krankheit sind viele Bewegungsabläufe
gehemmt, verlangsamt oder irgendwann gar nicht mehr möglich. Das darf
nicht dazu führen, dass dem Patienten alles abgenommen wird. Im Gegenteil
sollte versucht werden, die Berufstätigkeit beizubehalten bzw. innerhalb
des Betriebs andere, leichtere Aufgaben zu übernehmen. Die gesamte soziale
Umgebung steht vor der Herausforderung, dass erhebliche zeitliche Verzögerungen
zu akzeptieren sind. Auch die täglichen Verrichtungen wie das Anziehen
oder die Körperpflege sollten dem Patienten nicht abgenommen werden.
Meist sind Parkinson-Kranke von sich aus sehr bemüht, ihre Aufgaben sorgfältig
und genau zu erfüllen.
Wird durch Überfürsorge der Angehörigen dem Kranken
zu viel abgenommen, verschlechtert sich der Zustand viel schneller, da die
tägliche Übung wegfällt, die eine große Rolle bei der
Erhaltung der Alltagskompetenz spielt. Auch für die Psyche und das Selbstbewusstsein
des Betroffenen ist es sehr wichtig, das Spektrum der vorhandenen Möglichkeiten
zu erhalten.
Auch der Tendenz, sich zunehmend aus sozialen Kontakten zurückzuziehen,
sollte durch regelmäßige Besuche von Familienangehörigen und
Bekannten sowie sozialen Angeboten entgegengewirkt werden.
Die Wohnumgebung sollte derart beschaffen sein, dass Verletzungsgefahr
weitmöglichst reduziert wird. Durch die gestörte Motorik, die sich
auch in der Gangunsicherheit zeigt, besteht erhöhte Sturzgefahr. Rutschige
Teppiche, glatter Fußboden und Treppen sind möglichst zu vermeiden.
Im Sanitärbereich sind genügend Haltegriffe zu installieren.
Die Ursachen für den Nervenzelluntergang sind nicht bekannt.
Selten tritt die Erkrankung familiär gehäuft auf, so dass ein genetischer
Faktor als Ursache diskutiert wird. Zusätzlich spielen möglicherweise
Umweltfaktoren eine Rolle.
Die Zerstörung der Nervenzellen wirkt sich biochemisch auf
die Synthese des Botenstoffs (Neurotransmitters) Dopamin aus. Der entstehende
Dopaminmangel führt zu Bewegungsstörungen. Wenn etwa 70 Prozent
der Zellen zugrunde gegangen sind, treten die ersten klinischen Symptome auf.
Die Erkrankung verläuft chronisch fortschreitend. Ohne eine medikamentöse
Behandlung versterben 90 Prozent der Betroffenen innerhalb von 15 Jahren.
Ähnliche Beschwerden können auch als Folge einer Hirnarterienverkalkung,
von Vergiftungen z.