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ALKA-SELTZER Classic

von Bayer Vital
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Produktinformationen

Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?

    • Leichte bis mäßig starke Schmerzen
    • Fieber

Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?

Erwachsene:
  • 2 Brausetabletten als Einzeldosis
  • Bis zu 8 Tabletten als Tagesdosis
  • Die Einzeldosis kann, falls erforderlich, in Abständen von 4 bis 8 Stunden bis zu 4mal täglich eingenommen werden.

Auf welche Weise wird das Medikament angewendet?

  • Die Einnahme beider Brausetabletten erfolgt aufgelöst in etwas Flüssigkeit.
  • Die Tabletten nicht auf nüchternen Magen einnehmen.

Wie lange soll das Arzneimittel angewendet werden?

Das Arzneimittel soll ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nur wenige Tage und nicht in erhöhter Dosis angewendet werden.

In welchen Fällen darf das Medikament nicht angewendet werden?

Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.

Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei:

  • Magen- und Darmgeschwüren
  • Krankhaft erhöhter Blutungsneigung.

Das Arzneimittel soll in der Regel nicht oder nur unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden bei:
  • Überempfindlichkeit gegen andere Entzündungshemmer/Antirheumatika oder andere allergene Stoffe
  • Gleichzeitiger Anwendung von gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z.B. Cumarinderivate, Heparin - mit Ausnahme niedrigdosierter Heparin-Therapie)
  • Asthma bronchiale
  • Chronischen oder wiederkehrenden Magen- oder Zwölffingerdarmbeschwerden
  • Vorgeschädigter Niere
  • Schweren Leberfunktionsstörungen
  • Bei Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen) oder chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen) und bei Überempfindlichkeit gegen Schmerz- und Rheumamittel aller Art kann es bei Anwendung von Acetylsalicylsäure-haltigen Arzneimitteln zu Asthmaanfälle kommen (sog. Analgetika-Intoleranz/Analgetika-Asthma). Es sollten vor Anwendung der Arzt befragt werden.
  • Das gleiche gilt auch, wenn auf andere Stoffe allergisch reagiert wird, wie z.B. mit Hautreaktionen, Juckreiz oder Nesselfieber.
  • Acetylsalicylsäure-haltige Arzneimittel sollen bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu langanhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms sein, einer sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.
  • Bei einer erhöhte Harnsäurekonzentration im Blut ist das Arzneimittel mit Vorsicht anzuwenden, da es bereits in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung vermindert und dies kann unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.

Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?

Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!
  • Da der Einfluß einer Hemmung der Bildung des Schmerzbotenstoffes (Prostaglandin) auf die Schwangerschaft ungeklärt ist, sollte das Arzneimittel im 1. Und 2. Schwangerschaftsdrittel nicht eingenommen werden.
  • Das Arzneimittel darf im letzten Schwangerschaftsdrittel nicht angewendet werden.
  • Im letzten Schwangerschaftsdrittel kann die Einnahme von Salicylaten zu einer Verlängerung der Schwangerschaft und zur Wehenhemmung führen.
  • Bei Mutter und Kind ist eine gesteigerte Blutungsneigung beobachtet worden.
  • Bei Einnahme des Arzneimittels kurz vor der Geburt kann es insbesondere bei Frühgeborenen zu Blutungen in die Schädelhöhle kommen.
  • Ein vorzeitiger Verschluß der notwendigen Gefäßumgehung der Lunge (Ductus arteriosus) beim Ungeborenen ist möglich.
  • Der Wirkstoff und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Wirkungen auf den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Menge eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein.
  • Bei längerer Anwendung bzw. Einnahme höherer Mengen sollte abgestillt werden.

Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?

  • Zahlreiche der folgenden unerwünschten Arzneimittelwirkungen sind eindeutig dosisabhängig und interindividuell unterschiedlich.
  • Patienten, die an Asthma, Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen) leiden, und Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Schmerz- und Rheumamittel aller Art sind bei Anwendung von Acetylsalicylsäure durch Asthmaanfälle gefährdet (Schmerzmittel-Asthma).
Das gleiche gilt für Patienten, die auch auf andere Stoffe allergisch reagieren (z.B. mit Hautreaktionen, Juckreiz oder Nesselfieber).
Häufige unerwünschte Wirkungen:
1) allgemein:
  • Magen-Darm-Beschwerden wie Magenschmerzen und Mikroblutungen (selten bei kurzfristiger Anwendung);
2) bei Anwendung höherer Dosierungen:
  • Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle;
  • Kopfschmerzen, Schwindel;
  • Magen-Darm-Geschwüre;
  • Eisenmange/Blutarmut.

Was ist zusätzlich zu beachten?

  • Das Arzneimittel soll bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen wegen des möglichen Auftretens eines Reye-Syndroms nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken.
  • Bei Leber- oder Nierenfunktionsstörungen muss die Menge vermindert bzw. das Einnahmeintervall verlängert werden.
  • In seltenen Fällen kann nach längerer Anwendung eine Blutarmut (Anämie) durch verborgene Magen-Darm-Blutungen auftreten. Bei Auftreten von schwarzem Stuhl (Teerstuhl) ist sofort der Arzt zu benachrichtigen.
  • Bei Einnahme vor operativen Einfgriffen ist der Arzt bzw. Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren.
  • Schwindel und Ohrenklingen können insbesondere bei Kindern und älteren Patienten Symptome einer Überdosierung sein. In diesen Fällen ist der Arzt zu benachrichtigen.
  • In Einzelfällen ist im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung von Schmerzmitteln ohne Cortison eine Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z.B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis) beschrieben worden. Dies steht möglicherweise im Zusammenhang mit dem Wirkmechanismus der Schmerzmittel ohne Cortison.
  • Wenn während der Anwendung Zeichen einer Infektion neu auftreten oder sich verschlimmern, wird daher empfohlen, unverzüglich den Arzt aufzusuchen.
  • Bei Personen mit einer salzarmen Ernährung ist der Salzgehalt des Arzneimittels zu beachten.
  • Bei Überschreitung der empfohlenen Dosierung können die Leberwerte (Transaminasen) ansteigen. Deshalb ist die regelmäßige Kontrolle der Transaminasen, insbesondere bei Kindern erforderlich.
  • Bei chronischer Einnahme des Aryneimittels können Kopfschmerzen auftreten, die zu erneuter Einnahme und damit wiederum zum Unterhalten der Kopfschmerzen führen können.
  • Ganz allgemein kann die langfristige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.
  • In Fällen, in denen eine Dosierung von mehr als 3 g Acetylsalicylsäure pro Tag bei Erwachsenen bzw. eine Überschreitung der entsprechenden Dosis bei Kindern vorgesehen ist, ist zu berücksichtigen, dass einige Säurehemmer die erwünschten hohen, kontinuierlichen Salicylat-Blutspiegel beeinträchtigen können.

Therapieüberwachung/Kontrollmaßnahmen:
  • Bei Überschreitung der empfohlenen Dosierung können die Leberwerte (Transaminasen) ansteigen. Deshalb ist die regelmäßige Kontrolle der Transaminasen, insbesondere bei Kindern, erforderlich.

Anbieter des Arzneimittels:

Bayer Vital GmbH
Kaiser-Wilhelm Allee Gebäude K 56, 51368 Leverkusen
Tel: 0800 1006119


Diese Texte erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Angaben sind neutral und ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Sie stellen keine Kauf- oder Anwendungsempfehlung oder Bewerbung des Präparates/Produktes dar. Insbesondere ersetzen sie nicht die fachliche Behandlung und/oder Beratung durch einen Arzt/Apotheker. Letztendlich verbindlich und entscheidend ist allein die Fach- und Gebrauchsinformation des Anbieters. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie daher bitte stets die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

*UVP: unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers. Alle Preise inkl. der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer, ggfs. zzgl. Versandkosten. Alle Angaben ohne Gewähr. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der angegebene Preis seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein kann, da eine Echtzeit-Aktualisierung der vorstehend angegebenen Preise technisch nicht immer möglich ist. Der maßgebliche Verkaufspreis ist derjenige, welcher zum Zeitpunkt des Kaufs auf der Webseite des Verkäufer-Shops ausgewiesen wurde.

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