DEMEX ZAHNSCHMERZTABLETTEN
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Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?
Schmerzstillendes und fiebersenkendes Arzneimittel aus der Gruppe der Pyrazolone.
Das Arzneimittel wird angewendet zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen (z. B. Zahnschmerzen) und Fieber.
Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?
Die Dosierung richtet sich nach den Angaben in der nachfolgenden Auflistung. Das jeweilige Dosierungsintervall richtet sich nach der Symptomatik und der maximalen Tagesgesamtdosis. Es sollte 4 Stunden nicht unterschreiten.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Erwachsene und Jugendliche über 15 Jahre:
- Einzeldosis: 1 - 2 Tabletten (500 - 1000 mg Propyphenazon )
- Maximale Tagesdosis (24 Std.): 8 Tabletten (4000 mg Propyphenazon )
Kinder von 7
- 15 Jahren:
- Einzeldosis: 1/2 Tablette (250 mg).
- Maximale Tagesdosis (24 Std.): 2 Tabletten (1000 mg).
Nehmen Sie Zahnschmerztabletten ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage und nicht in höheren Dosen ein. Bei Beschwerden, die länger als 3 Tage anhalten, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Auf welche Weise wird das Medikament angewendet?
Nehmen Sie die Tabletten mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. einemGlasWasser) unabhängig von den Mahlzeiten ein.
Wie lange soll das Arzneimittel angewendet werden?
Nehmen Sie die Tabletten erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt/Zahnarzt ein:
- wenn Sie an Asthma oder chronischen Atemwegsinfektionen leiden (besonders verbundenmit heuschnupfenartigen Erscheinungen)
- wenn Sie überempfindlich gegenüber Schmerz- und Rheumamitteln reagieren (Analgetika- Asthma).
Bei Patienten mit vorgeschädigter Blutbildung oder bei länger dauernder Einnahme (die nur nach Rücksprache mit einem Arzt/Zahnarzt erfolgen darf) sollte das Blutbild überwacht werden, da unerwünschte Wirkungen auf die Blutbildung nicht auszuschließen sind.
Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 3 Tagen keine Besserung eintritt oder bei hohem Fieber müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.
In welchen Fällen darf das Medikament nicht angewendet werden?
Darf nicht eingenommen werden:
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Pyrazolonen (z. B. gegenüber Metamizol-, Propyphenazon-, Phenazon-, Phenylbutazon-haltigen Arzneimitteln) oder einem der sonstigen Bestandteile sind
- wenn Sie an einemerblich bedingten Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel (bestimmte Form einer Störung des Stoffwechsels der roten Blutkörperchen) leiden
- wenn Sie an akuter intermittierender Porphyrie (erblich bedingter Aufbaustörung des roten Blutfarbstoffs in der Leber) leiden
- von Kindern unter 7 Jahren, da hierfür keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen
- während der Schwangerschaft und in der Stillzeit
Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?
Fragen Sie vor der Anwendung aller Arzneimittel Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Die Tabletten dürfen in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden, da keine Erfahrungen mit der Anwendung von Propyphenazon in der Schwangerschaft vorliegen und der Wirkstoff in die Muttermilch übergeht.
Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?
Wie alle Arzneimittel, kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten müssen.
Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
- Selten: an gleicher Stelle wieder auftretende Hautveränderungen (fixes Exanthem); nicht auszuschließen sind ernsthafte Hauterkrankungen mit schweren Hautveränderungen, wie Blasenbildung und Hautablösung [Stevens-Johnson-Syndrom, toxisch-epidermale Nekrolyse (Lyell- Syndrom)]
- Häufigkeit nicht bekannt: Überempfindlichkeitsreaktionen, wie z. B. Hautrötung, Jucken und Blasenbildung
Erkrankungen des Immunsystems:
- Häufigkeit nicht bekannt: schwere allergische Sofortreaktionmit Auftreten eines Schocks
Im Falle einer allergischen Schockreaktion rufen Sie sofort den nächst erreichbaren Arzt zu Hilfe. Ein Schock ist ein sehr seltenes Ereignis. Er kann sich je nach Stärke durch die folgenden Warnzeichen äußern: kalter Schweiß, Atemnot, Übelkeit, Schwindel und Benommenheit; zusätzlich Beklemmungsgefühl in der Herzgegend, Pulsjagen und Blutdruckabfall. Diese Erscheinungen können unmittelbar oder bis zu einer Stunde nach der Einnahme auftreten.
Bei den ersten Anzeichen einer Schockreaktion muss sofort ein Arzt zu Hilfe gerufen werden. Bis zu dessen Eintreffen werden der Oberkörper des Patienten flach und seine Beine hoch gelagert. Zur Vermeidung von Auskühlung ist der Patient mit einer Decke warm zu halten.
Erkrankungen des Verdauungstraktes:
- Gelegentlich: Magen-Darm-Beschwerden, z. B. Übelkeit, Völlegefühl,Magenbeschwerden oder Erbrechen
Erkrankungen der Nieren und Harnwege:
- Häufigkeit nicht bekannt: Entzündung des Nierengewebes (interstitielle Nephritis) oder Verminderung oder Ausbleiben der Harnbildung (Oligurie bzw. Anurie)
Informieren Sie bitte Ihren Arzt, Zahnarzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Können Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auftreten?
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind bisher nicht bekannt.
Anbieter des Arzneimittels:
Berlin-Chemie AGGlienicker Weg 125, 12489 Berlin
Tel: 030 6707-0
Diese Texte erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Angaben sind neutral und ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Sie stellen keine Kauf- oder Anwendungsempfehlung oder Bewerbung des Präparates/Produktes dar. Insbesondere ersetzen sie nicht die fachliche Behandlung und/oder Beratung durch einen Arzt/Apotheker. Letztendlich verbindlich und entscheidend ist allein die Fach- und Gebrauchsinformation des Anbieters. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie daher bitte stets die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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