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Diclofenac-ratiopharm Schmerztabletten 12.5 mg
 
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Diclofenac-ratiopharm Schmerztabletten 12.5 mg

von ratiopharm
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Produktinformationen

Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?

  • Bei leichten bis mäßig starken Schmerzen
  • Bei Fieber

Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?

Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahre:
  • Zu Beginn 2 Filmtabletten
  • Danach je nach Bedarf 1 oder 2 Filmtabletten alle 4 bis 6 Stunden
  • Höchstens 6 Filmtabletten innerhalb von 24 Stunden

Auf welche Weise wird das Medikament angewendet?

  • Unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen
  • Zeitversetzt vor den Mahlzeiten einnehmen

Wie lange soll das Arzneimittel angewendet werden?

  • Nur kurzfristig einnehmen
  • Ohne Rücksprache mit dem Arzt bei leichten bis mäßig starken Schmerzen höchstens 4 Tage, bei Fieber 3 Tage einnehmen

In welchen Fällen darf das Medikament nicht angewendet werden?

Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden bei:
  • Überempfindlichkeit gegen andere Schmerz-, Entzündungs- und Rheumamittel
  • Ungeklärten Blutbildungs- und Blutgerinnungsstörungen
  • Magen- und Darmgeschwüren
  • Blutungen z.B. in Magen oder Darm, Hirngefäßen
  • Kinder und Jugendliche unter 14 Jahre dürfen das Arzneimittel nicht einnehmen, da keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.

Das Arzneimittel sollte nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses eingenommen werden bei:
  • Bestimmten angeborenen Stoffwechsel-Störungen (z.B. Porphyrie)
  • Bestmmten Krankheiten der Körperabwehr (systemischer Lupus erythematodes (SLE), Mischkollagenosen)

Eine sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich:
  • Bei Magen-Darm-Beschwerden oder bei Hinweisen auf Magen- oder Darmgeschwüre oder Darmentzündungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) in der Vorgeschichte
  • Bei Bluthochdruck
  • Bei Herzschwäche
  • Bei vorgeschädigter Niere
  • Bei schweren Leberstörungen
  • Direkt nach größeren Operationen
  • Bei älteren Personen
  • Patienten, die an Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (sog. Nasenpolypen), chronischen, die Atemwege verengenden (obstruktiven) Atemwegserkrankungen (z.B. Asthma) oder chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit Heuschnupfen) leiden, sowie Personen mit Überempfindlichkeit gegen andere Schmerz- und Rheumamittel, dürfen das Arzneimittel nur unter bestimmten Vorsichtsmaßnahmen und direkter ärztlicher Kontrolle einnehmen.
  • Für diese Personen besteht bei Einnahme von Diclofenac ein erhöhtes Risiko für Überempfindlichkeitsreaktionen (allergische Reaktionen). Diese können sich äußern als Asthmaanfälle (sog. Analgetika-Intoleranz/Analgetika-Asthma), Haut- und Schleimhautschwellung (sog. Quincke-Ödem) oder Nesselsucht (Urtikaria). Dies gilt auch für Personen, die auf andere Stoffe überempfindlich (allergisch) reagieren, z.B. mit Hautreaktionen, Juckreiz oder Nesselfieber.

Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?

Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!
  • Über die Sicherheit der Einnahme während der Schwangerschaft liegen keine Erfahrungen vor.
  • Da der Einfluss des Arzneimittels auf die Schwangerschaft ungeklärt ist, sollte das Arzneimittel in den ersten sechs Monaten der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.
  • Im letzten Schwangerschaftsdrittel ist Diclofenac verboten. Es könnte zu einer Hemmung der Wehentätigkeit, verstärkter Blutungsneigung bei Mutter und Kind, verstärkter Wassereinlagerung bei der Mutter und lebensbedrohlichen Organschäden beim Kind kommen.
  • Diclofenac geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Nach einmaliger Einnahme des Arzneimittels sollte das Stillen für ca. 4 Stunden unterbrochen und die bis dahin gebildete Milch verworfen werden.

Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?

  • Übersäuerung von Magen und Speiseröhre
  • Blähungen
  • Bauchkrämpfe
  • Bauchschmerzen
  • Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
  • Blut im Kot und Bluterbrechen
  • Geschwüre im Magen-Darm-Bereich mit versteckten Blutverlusten (Gefahr der Blutarmut)
  • Beinschwellung, v.a. bei Bluthochdruck oder Nierenschwäche
  • Hautausschlag und Hautjucken
  • Reizbarkeit, Erregung
  • Schlaflosigkeit
  • Leberschäden, Erhöhung der Leberwerte im Blut
  • Appetitlosigkeit
  • Haarausfall

Können Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auftreten?

Bei gleichzeitiger Einnahme von Diclofenac und Lithium-Medikamenten oder speziellen entwässernden Arzneimitteln (kaliumsparende Diuretika) ist eine Kontrolle der Lithium- und Kaliumkonzentrationen im Blut nötig.

Was ist zusätzlich zu beachten?

  • Das Arzneimittel soll längere Zeit oder in größeren Mengen nicht ohne Befragen des Arztes oder Zahnarztes eingenommen werden.
  • Diclofenac kann gelegentlich Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Benommenheit, Schwindel oder vereinzelt auch Sehstörungen hervorrufen. Deshalb kann im Einzelfall die Fähigkeit zum Führen eines Kraftfahrzeugs und/oder zum Bedienen von Maschinen eingeschränkt sein. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
  • Wenn während der Einnahme von Diclofenac Zeichen einer Infektion neu auftreten oder sich verschlimmern, wird empfohlen, unverzüglich den Arzt aufzusuchen.
  • Wenn gleichzeitig Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung oder zur Senkung des Blutzuckers eingenommen werden, sollten vorsichtshalber die Gerinnungs- bzw. die Blutzuckerwerte kontrolliert werden.
  • Diclofenac kann vorübergehend die Gerinnung hemmen. Personen mit einer Gerinnungsstörung sollten daher vor Einnahme des Medikamentes den Arzt befragen.
  • Die Nierenfunktion und Leberwerte sollten regelmäßig von Arzt kontrolliert werden.
  • Gerade bei Langzeiteinnahme sollte das Blutbild regelmäßig kontrolliert werden.
  • Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.
  • Bei längerer hoch dosierter, nicht bestimmungsgemäßer Einnahme von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Mengen des Arzneimittels beseitigt werden dürfen.

Anbieter des Arzneimittels:

ratiopharm GmbH
Graf-Arco-Str. 3, 89079 Ulm
Tel: 0800 8005010


Diese Texte erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Angaben sind neutral und ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Sie stellen keine Kauf- oder Anwendungsempfehlung oder Bewerbung des Präparates/Produktes dar. Insbesondere ersetzen sie nicht die fachliche Behandlung und/oder Beratung durch einen Arzt/Apotheker. Letztendlich verbindlich und entscheidend ist allein die Fach- und Gebrauchsinformation des Anbieters. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie daher bitte stets die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

*UVP: unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers. Alle Preise inkl. der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer, ggfs. zzgl. Versandkosten. Alle Angaben ohne Gewähr. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der angegebene Preis seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein kann, da eine Echtzeit-Aktualisierung der vorstehend angegebenen Preise technisch nicht immer möglich ist. Der maßgebliche Verkaufspreis ist derjenige, welcher zum Zeitpunkt des Kaufs auf der Webseite des Verkäufer-Shops ausgewiesen wurde.

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