Ibuprofen - CT 2% Kindersaft
von CT - Arzneimittel| Packungsgröße | Erhältlichkeit | UVP* | Unser Preis* | Sie sparen | |
| 100 ml (N1) | 3,33 € | Derzeit nicht verfügbar. |
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Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?
Das Präparat ist ein schmerzstillendes, fiebersenkendes und entzündungshemmendes Arzneimittel (nicht-steroidales Antiphlogistikum/Analgetikum).
Das Arzneimittel wird angewendet bei:
- leichten bis mäßig starken Schmerzen
- Fieber
Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
7 kg
- 9 kg Körpergewicht (Säuglinge: 6-12 Monate): Einzeldosis 2,5 - 5 ml (entsprechend 50-100 mg Ibuprofen), maximale Tagesdosis 10 ml (entsprechend 200 mg Ibuprofen).
10 kg
- 12 kg Körpergewicht (Kinder: 1-2 Jahre): Einzeldosis 5 ml (entsprechend 100 mg Ibuprofen), maximale Tagesdosis 15 ml (entsprechend 300 mg Ibuprofen)
13 kg
- 15 kg Körpergewicht (Kinder: 2-3 Jahre): Einzeldosis 5 - 7,5 ml (entsprechend 100-150 mg Ibuprofen), maximale Tagesdosis 20 ml (entsprechend 400 mg Ibuprofen)
16 kg
- 20 kg Körpergewicht (Kinder: 3-6 Jahre): Einzeldosis 7,5 - 10 ml (entsprechend 150-200 mg Ibuprofen), maximale Tagesdosis 22,5 ml (entsprechend 450 mg Ibuprofen)
21 kg
- 24 kg Körpergewicht (Kinder: 6-9 Jahre): Einzeldosis 10 - 12,5 ml (entsprechend 200-250 mg Ibuprofen),
Wenn Sie die maximale Einzeldosis angewendet haben, warten Sie mindestens 6 Stunden bis zur nächsten Anwendung.
Behandlungsdauer:
Wenden Sie das Arzneimittel ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 4 Tage an.
Vergessene Einnahme:
Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.
Auf welche Weise wird das Medikament angewendet?
Eventuell liegt dem Arzneimittel zur Dosierung eine skalierte Spritze (Applikationsspritze für Zubereitungen zum Einnehmen) bei. Um den Sirup zu verabreichen, halten Sie Ihrem Kind das Ende der Spritze in den Mund. Drücken Sie dann den Kolben langsam in den Spritzenzylinder um die Spritze zu entleeren. Passen Sie sich dabei der Schluckgeschwindigkeit Ihres Kindes an.
Für Patienten, die einen empfindlichen Magen haben, empfiehlt es sich, das Arzneimittel während der Mahlzeiten einzunehmen.
Wie lange soll das Arzneimittel angewendet werden?
Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich:
- bei einer angeborenen Blutbildungsstörung (akute intermittierende Porphyrie)
- bei bestimmten Erkrankungen des Immunsystems (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenosen)
- bei Magen-Darm-Beschwerden oder chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn)
- bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion
- bei Bluthochdruck oder Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz)
- wenn Ihr Kind an Allergien (z. B. Hautreaktionen auf andere Mittel, Asthma, Heuschnupfen), chronischen Schleimhautschwellungen oder chronischen, die Atemwege verengenden Atemwegserkrankungen leidet - sein Risiko für Überempfindlichkeitsreaktionen ist dann erhöht.
Wie andere Arzneimittel, die die Prostaglandinsynthese hemmen, kann Ibuprofen es Ihnen erschweren, schwanger zu werden. Sie sollten Ihren Arzt informieren, wenn Sie planen schwanger zu werden oder wenn Sie Probleme haben, schwanger zu werden.
Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. anaphylaktischer Schock) werden sehr selten beobachtet. Bei ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme/Verabreichung von Ibuprofen muss die Therapie abgebrochen werden. Der Symptomatik entsprechende, medizinisch erforderliche Maßnahmen müssen durch fachkundige Personen eingeleitet werden.
Die Nebenwirkungen sind am geringsten, wenn stets die kleinste wirksame Menge und das Medikament nur für kurze Zeit eingenommen wird.
Bei längerem hoch dosierten, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.
Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Bei kurzfristiger Einnahme in den empfohlenen Dosen ist keine Beeinträchtigung zu erwarten.
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
In welchen Fällen darf das Medikament nicht angewendet werden?
Darf nicht angewendet werden:
- wenn Ihr Kind überempfindlich (allergisch) gegenüber Ibuprofen oder einem der sonstigen Bestandteile ist
- wenn Ihr Kind in der Vergangenheit mit Asthmaanfällen, Nasenschleimhautschwellungen oder Hautreaktionen nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern reagiert hat
- bei bestehenden oder in der Vergangenheit aufgetretenen Magen- oder Darmgeschwüren oder bei Magen- oder Darmblutungen
- wenn Ihr Kind unter schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen oder unter schweren, unkontrollierten Herzbeschwerden leidet
- in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft
Kinder:
Nicht bei Kindern unter 7 kg (6 Monaten) anwenden, da bisher keine ausreichenden Erfahrungen mit jüngeren Kindern dokumentiert sind.
Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?
Schwangerschaft:
Wird während einer Anwendung von Ibuprofen eine Schwangerschaft festgestellt, so sollten Sie den Arzt benachrichtigen. Im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel sollten Sie das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit dem Arzt anwenden. In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft dürfen Sie Ibuprofen wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind nicht anwenden.
Stillzeit:
Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis bei leichten bis mäßig starken Schmerzen oder Fieber eine Unterbrechung des Stillens nicht erforderlich sein.
Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?
Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Die Aufzählung der folgenden unerwünschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Ibuprofen, auch solche unter hoch dosierter Langzeittherapie bei Rheumapatienten. Die Häufigkeitsangaben, die über sehr seltene Meldungen hinausgehen, beziehen sich auf die kurzzeitige Anwendung bis zu Tagesdosen von maximal 1200 mg Ibuprofen für orale Darreichungsformen, und 1800 mg für Zäpfchen.
Verdauungstrakt
Gelegentlich:
- Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit.
Selten:
- Blähungen, Durchfall, Verstopfung und Erbrechen.
Sehr selten:
- Magen-Darm-Geschwüre, unter Umständen mit Blutung und Durchbruch. Sollten stärkere Schmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen, Blut im Stuhl oder eine Schwarzfärbung des Stuhls auftreten, so müssen Sie das Arzneimittel absetzen und sofort den Arzt informieren.
Nervensystem
Gelegentlich:
- Kopfschmerzen
- Sehstörungen
Niere
Sehr selten:
- Verminderung der Harnausscheidung und Ansammlung von Wasser im Körper. Diese Zeichen können Ausdruck einer Nierenerkrankung bis hin zum Nierenversagen sein. Sollten die genannten Symptome auftreten oder sich verschlimmern, müssen sie das Arzneeimittel absetzen und sofort Kontakt mit Ihrem Arzt aufnehmen.
- Nierengewebsschädigung (Papillennekrosen), insbesondere bei Langzeittherapie.
- Erhöhte Harnsäurekonzentration im Blut.
Leber
Sehr selten:
- Leberschäden, insbesondere bei Langzeittherapie.
Blut
Sehr selten:
- Störungen der Blutbildung. Erste Anzeichen können sein: Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen. In diesen Fällen sind das Arzneimittel sofort abzusetzen und der Arzt aufzusuchen. Jegliche Selbstbehandlung mit schmerz- oder fiebersenkenden Arzneimitteln sollte unterbleiben.
Haut
Sehr selten:
- schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (z. B. Erythema exsudativum multiforme).
Immunsystem
Sehr selten:
- Anzeichen einer Hirnhautentzündung (aseptische Meningitis) wie starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstrübung. Ein erhöhtes Risiko scheint für Patienten zu bestehen, die bereits an bestimmten Erkrankungen des Immunsystems (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenosen) leiden.
Überempfindlichkeitsreaktionen
Gelegentlich:
- Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlägen und Hautjucken.
Sehr selten:
- schwere Überempfindlichkeitsreaktionen. Anzeichen hierfür können sein: Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf mit Einengung der Luftwege, Atemnot, Herzjagen, Blutdruckabfall bis zum lebensbedrohlichen Schock.
- Asthmaanfälle, bei Auftreten dieser Erscheinung, die schon bei Erstanwendung vorkommen können, ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Ihr Kind erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Können Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auftreten?
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Ihr Kind andere Arzneimittel einnimmt/anwendet bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet hat, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die Wirkung der nachfolgend genannten Arzneistoffe kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Ibuprofen beeinflusst werden.
Verstärkung der Wirkung bis hin zu erhöhtem Nebenwirkungsrisiko:
- Lithium (Mittel zur Behandlung geistig-seelischer Erkrankungen): Lassen Sie den Lithiumspiegel zur Sicherheit kontrollieren.
- Blutgerinnungshemmende Mittel: Lassen Sie die Blutgerinnung kontrollieren.
- Methotrexat (Mittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen): Nebenwirkungen verstärkt.
- Glucocorticoide (Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnliche Stoffe enthalten), Acetylsalicylsäure oder andere nicht-steroidale Antiphlogistika/Analgetika (entzündungs- und schmerzhemmende Mittel). Risiko für Magen-Darm-Geschwüre und -Blutungen erhöht.
- Bei gleichzeitiger Anwendung von Ibuprofen und Digoxin (Mittel zur Behandlung von Herzschwäche und Herzrhythmusstörungen) kann es zu einer Erhöhung der Digoxinspiegel kommen. Setzen Sie Ibuprofen ab und suchen Sie einen Arzt auf wenn Überdosierungserscheinungen wie z. B. Herzrhythmusstörungen, Übelkeit, Erbrechen oder Störungen beim Farbsehen im Grün-Gelb-Bereich auftreten.
Abschwächung der Wirkung:
- Entwässernden (Diuretika) und blutdrucksenkenden (Antihypertonika) Arzneimitteln.
Sonstige mögliche Wechselwirkungen:
- Zidovudin: Erhöhtes Risiko für Gelenk- und Blutergüsse bei HIV-positiven Blutern.
- Ciclosporin (Antibiotikum): Es gibt Hinweise auf eine Schädigung der Nieren.
- Tacrolimus: Bei gleichzeitiger Einnahme kann es zu einer Vergiftung/Übergiftung der Nieren kommen.
- Acetylsalicylsäure: Bei gleichzeitiger Anwendung von Ibuprofen kann die thrombosehemmende Wirkung niedrig dosierter Acetylsalicylsäure beeinträchtigt werden.
Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
Während der Anwendung sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken.
Anbieter des Arzneimittels:
CT - Arzneimittel GmbHPotsdamer Platz 10, 10785 Berlin
Tel: 0800 8005017
Diese Texte erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Angaben sind neutral und ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Sie stellen keine Kauf- oder Anwendungsempfehlung oder Bewerbung des Präparates/Produktes dar. Insbesondere ersetzen sie nicht die fachliche Behandlung und/oder Beratung durch einen Arzt/Apotheker. Letztendlich verbindlich und entscheidend ist allein die Fach- und Gebrauchsinformation des Anbieters. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie daher bitte stets die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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