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Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?
- Bei akuten Kopfschmerzen und bei Migräne mit und ohne Aura
- Bei Spannungskopfschmerzen
Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?
- Bei Bedarf 1 Kapsel (400 mg Ibuprofen)
- Höchstens 3 Kapseln täglich
Auf welche Weise wird das Medikament angewendet?
- Während oder nach den Mahlzeiten unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit einnehmen
- Bei empfindlichem Magen während der Mahlzeiten einnehmen
Wie lange soll das Arzneimittel angewendet werden?
In welchen Fällen darf das Medikament nicht angewendet werden?
Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden bei:
- Ungeklärten Blutbildungsstörungen
- Magen- und Darmgeschwüren
- Blutungen
- Kindern unter 14 Jahren.
Ibuprofen sollte nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses eingenommen werden bei:
- Angeborener Störung bei der Bildung des roten Blutfarbstoffes (Porphyrie)
- r Bil(SLE) sowie Mischkollagenosen (mixed connective tissue disease)
Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich bei:
- Magen-Darm-Beschwerden oder Hinweise auf Magen- oder Darmgeschwüre oder Darmentzündungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) in der Vorgeschichte
- Schweren Leberfunktionsstörungen
- Vorgeschädigter Niere
- Bluthochdruck oder Herzinsuffizienz
- Nach größeren chirurgischen Eingriffen
- Älteren Personen
- Gerinnungsstörungen
Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?
- Über die Sicherheit von Ibuprofen in der Schwangerschaft liegen für den Menschen keine ausreichenden Erfahrungen vor. Da der Einfluss von Ibuprofen auf die Schwangerschaft ungeklärt ist, sollte Ibuprofen in den ersten sechs Monaten der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.
- Im letzten Schwangerschaftsdrittel ist Ibuprofen verboten. Aufgrund des Wirkungsmechanismus könnte es zu einer Hemmung der Wehentätigkeit, ernsten Erkrankungen des ungeborenen Kindes, verstärkter Blutungsneigung bei Mutter und Kind und verstärkter Wassereinlagerung bei der Mutter kommen.
- Ibuprofen geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling nicht bekannt sind, ist bei kurzfristiger Einnahme eine Unterbrechung des Stillens nicht erforderlich. Bei längerer Einnahme größerer Mengen sollte jedoch frühzeitig abgestillt werden.
Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Durchfall, Erbrechen, Sodbrennen, Bauchschmerzen, Blähungen und Verstopfung
- Geschwüre im Magen-Darm-Bereich mit versteckten Blutverlusten (Vorsicht: Blutarmut)
- Nervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel, Reizbarkeit, Erregung, Schlaflosigkeit
Bei Allergien, chronischen Atemwegserkrankungen, Asthma, Heuschnupfen oder Nasenschleimhautschwellung (Nasenpolypen):
- Asthmaanfall
- Örtliche Haut- oder Schleimhautschwellung (Quincke-Ödem) oder Nesselfieber
Es ist zu beachten, dass sich Blutungen im Magen-Darm-Trakt insbesondere bei kleineren Kindern häufig als Bauchschmerzen bemerkbar machen können.
Was ist zusätzlich zu beachten?
- Bei stärkeren Schmerzen im Oberbauch Ibuprofen nicht mehr einnehmen und sofort einen Arzt aufsuchen
- Bei Sehstörungen umgehend den Arzt informieren und das Arzneimittel nicht mehr einnehmen
- Wenn während der Einnahme Anzeichen einer Infektion neu auftreten oder sich verschlimmern, sofort den Arzt aufsuchen
- Da bei der Einnahme von Ibuprofen in größeren Mengen Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Schwindel auftreten können, kann im Einzelfall die Fähigkeit zum Fahren eines Kraftfahrzeuges oder zum Bedienen von Maschinen eingeschränkt sein. Dies gilt besonders im Zusammenwirken mit Alkohol.
- Bei der einmaligen oder kurzzeitigen Einnahme von Ibuprofen als Schmerzmittel sind keine besonderen Vorsichtshinweise erforderlich.
- Bei längerdauernder Einnahme von Ibuprofen ist eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes durch den Arzt erforderlich.
- Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme mehrerer schmerzstillender Medikamente, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.
Anbieter des Arzneimittels:
Pfizer Consumer Healthcare GmbHLinkstr. 10, 10785 Berlin
Tel: 030 550055 51-085
Diese Texte erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Angaben sind neutral und ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Sie stellen keine Kauf- oder Anwendungsempfehlung oder Bewerbung des Präparates/Produktes dar. Insbesondere ersetzen sie nicht die fachliche Behandlung und/oder Beratung durch einen Arzt/Apotheker. Letztendlich verbindlich und entscheidend ist allein die Fach- und Gebrauchsinformation des Anbieters. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie daher bitte stets die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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