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Voltaren Wirkstoff-Pflaster
 
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Voltaren Wirkstoff-Pflaster

von Novartis
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Zu diesem Medikament gibt es (oftmals kostengünstigere)
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Produktinformationen

Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?

    • Das Arzneimittel gehört zur Gruppe der nichtsteroidalen Schmerz
    • und Entzündungshemmer (NSAR).
  • NSAR wirken schmerzstillend und entzündungshemmend.
  • Das Arzneimittel wird angewendet zur lokalen, symptomatischen Behandlung von Schmerzen und Entzündungen bei Tennisellenbogen (Epikondylitis), Golferellenbogen und Verstauchung/Zerrung des Knöchels (Fußgelenksdistorsionen).

Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?

    • Wenden Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
    • Erwachsene und Jugendliche im Alter von 16 Jahren und älter
      • Wie viele Pflaster sind anzuwenden?
        • Tennisellenbogen oder Golferellenbogen
          • Kleben Sie ein Wirkstoff-Pflaster am Morgen auf.
          • Entfernen Sie das Pflaster am Abend und kleben Sie ein neues auf.
          • Entfernen Sie das Pflaster am Morgen.
          • Wiederholen Sie diese Schritte während maximal 14 Tagen.
      • Verstauchung oder Zerrung des Knöchels
          • Kleben Sie ein Pflaster pro Tag auf.
          • Entfernen Sie das Pflaster am nächsten Tag und kleben Sie ein neues auf.
          • Wiederholen Sie diese Schritte während maximal 3 Tagen.
  • Kinder und Jugendliche (unter 16 Jahren)
      • Es liegen keine ausreichenden Daten zur Wirksamkeit und Verträglichkeit bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren vor (siehe Kategorie "Kontraindikation" das Arzneimittel darf nicht angewendet werden).
      • Bei Jugendlichen im Alter von 16 Jahren oder älter wird dem Patienten/den Eltern geraten, einen Arzt aufzusuchen, falls das Arzneimittel länger als 7 Tage zur Schmerzbehandlung benötigt wird oder die Symptome sich verschlechtern.
    • Zur Erinnerung: Schmerzen, die durch Verstauchung oder Zerrung des Knöchels verursacht werden, bessern sich normalerweise innerhalb von 3 Tagen, Ellenbogenschmerzen innerhalb von 14 Tagen.
    • Wenn sich Ihre Beschwerden während der empfohlenen Anwendungsdauer nicht bessern, oder wenn sie sich verschlechtern, sollten Sie Ihren Arzt informieren.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von zu stark oder zu schwach ist.
    • Wenn Sie eine Anwendung vergessen haben
      • Wenden Sie kein zusätzliches Pflaster an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben. Wenden Sie einfach das nächste Pflaster zum gewohnten Zeitpunkt an.
    • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Auf welche Weise wird das Medikament angewendet?

    • Kleben Sie ein Pflaster auf die schmerzhafte oder geschwollene Stelle auf. Falls nötig, kann es mittels einer Mullbinde oder einem dünnen Klebeband (Tape) fixiert werden.
    • Bedecken Sie das Pflaster nicht mit anderen luftundurchlässigen Verbandsmaterialien.
    • Passen Sie auf, dass das Gel nicht in Kontakt mit Ihren Augen, Nase, Mund, Genital
    • und Analbereich kommt. Wenn das Gel in Kontakt mit diesen Bereichen kommt, spülen Sie es mit Wasser ab.
  • Das Pflaster ist im Ganzen zu verwenden.

Wie lange soll das Arzneimittel angewendet werden?

    • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich:
      • wenn Sie eine Herzerkrankung haben;
      • wenn Sie eine Nierenerkrankung haben;
      • wenn Sie eine Lebererkrankung haben;
      • wenn Sie früher ein Magen-Darm-Geschwür hatten;
      • wenn Sie Darmentzündungen wie z. B. die Crohn-Krankheit oder Colitis ulcerosa oder eine Neigung zu Darmblutungen haben;
      • wenn Sie Bronchialasthma haben;
      • wenn Sie unter Atembeschwerden, Hautausschlag oder akuten Schnupfen nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder einem anderen nichtsteroidalen Antirheumatikum leiden;
      • wenn Sie Diclofenac oder ein anderes nichtsteroidalen Antirheumatikum einnehmen oder äußerlich anwenden;
      • wenn Sie regelmäßig ins Solarium gehen oder Sonnenbaden;
      • wenn Sie älter sind, können Sie für die Nebenwirkungen empfänglicher sein.
    • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
      • Obwohl es eher unwahrscheinlich für ein lokal angewendetes NSAR ist, kann dieses Arzneimittel Schwindel verursachen. Sie dürfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen oder Maschinen bedienen, wenn solche Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten.

In welchen Fällen darf das Medikament nicht angewendet werden?

    • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden
      • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Diclofenac, Acetylsalicylsäure oder andere nichtsteroidale Antirheumatika sind;
      • wenn Sie allergisch gegen einen der sonstigen Bestandteile sind;
      • ab Beginn des 6. Schwangerschaftsmonats;
      • wenn Sie an einem aktivem Geschwür im Verdauungstrakt (Ulcus pepticum) leiden;
      • auf verletzter Haut jeglicher Art, einschließlich nässender oder infizierter Haut, Hautausschlägen (Ekzem), Verbrennungen oder Wunden;
      • wenn Sie ein Kind oder Jugendlicher unter 16 Jahren sind.
  • Wenn einer der oben aufgeführten Zustände auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?

    • Die Anwendung wird während Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfohlen.
    • Während der letzten 4 Schwangerschaftsmonate darf das Arzneimittel nicht angewendet werden.
    • Im letzten Schwangerschaftsdrittel kann dieses Arzneimittel die Ursache für Komplikationen bei Ihnen sein und die Entwicklung und das Wohlbefinden des ungeborenen Kindes beeinträchtigen.
    • Wenn Sie schwanger sind, planen schwanger zu werden oder stillen, fragen Sie vor der Anwendung Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?

    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten müssen.
    • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
      • Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
      • Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
      • Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1.000 Behandelten
      • Selten: weniger als 1 von 1.000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
      • Sehr selten: weniger als 1 von 10.000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle
  • Einige der als „gelegentlich" oder „sehr selten" eingestuften Nebenwirkungen könnten schwerwiegende Folgen haben. Daher müssen Sie, im Falle des Auftretens eines der nachfolgend genannten Symptome, die Behandlung mit dem Arzneimittel sofort abbrechen und umgehend Ihren Arzt oder Apotheker informieren.
      • Schwellung der Lippen, Augen oder Zunge;
      • Atemprobleme oder Asthmaanfall, welche Zeichen einer schweren allergischen Reaktion sind (weniger als 1 Behandelter von 10.000);
      • Hautausschlag, gerötete, stechende oder brennende Haut an der Anwendungsstelle (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000).
  • Andere mögliche Nebenwirkungen sind üblicher Weise leicht, vorübergehend und unbedenklich (informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eine dieser Nebenwirkungen bei sich feststellen).
  • Häufige Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100)
      • Hautjucken (Puritus)
  • Gelegentliche Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000)
      • Hautausschlag
      • Rötung der Haut
      • Winzige rote oder violette Punkte unter der Haut
  • Seltene Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000)
      • trockene, schuppige Haut
      • Schwellungen an der behandelten Stelle, auf der das Pflaster klebt
  • Sehr seltene Nebenwirkungen (betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000)
      • Schwellung der Lippen, Augen oder Zunge
      • Atemprobleme oder einen Asthmaanfall
      • Hautausschläge verschlechtern sich durch Sonnenlicht
  • Durch die lokale Anwendung von diesem Arzneimittel an der betroffenen Stelle auf der Haut, ist die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen wie Magen
    • und Darmstörungen, einschließlich Schmerzen, Verdauungsstörungen oder Anzeichen von Blutungen aus dem Magen oder Verdauungstrakt, verglichen mit der Häufigkeit der Nebenwirkungen, die durch die Einnahme von Diclofenachaltigen Arzneimitteln auftreten können, geringer.
  • Dennoch können diese unerwünschten Nebenwirkungen auftreten, wenn das Arzneimittel nicht richtig angewendet wird.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

Anbieter des Arzneimittels:

Novartis Consumer Health GmbH
Zielstattstr. 40, 81379 München
Tel: 089 7877-276


Diese Texte erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Angaben sind neutral und ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Sie stellen keine Kauf- oder Anwendungsempfehlung oder Bewerbung des Präparates/Produktes dar. Insbesondere ersetzen sie nicht die fachliche Behandlung und/oder Beratung durch einen Arzt/Apotheker. Letztendlich verbindlich und entscheidend ist allein die Fach- und Gebrauchsinformation des Anbieters. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie daher bitte stets die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

*UVP: unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers. Alle Preise inkl. der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer, ggfs. zzgl. Versandkosten. Alle Angaben ohne Gewähr. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der angegebene Preis seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein kann, da eine Echtzeit-Aktualisierung der vorstehend angegebenen Preise technisch nicht immer möglich ist. Der maßgebliche Verkaufspreis ist derjenige, welcher zum Zeitpunkt des Kaufs auf der Webseite des Verkäufer-Shops ausgewiesen wurde.

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