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Ibuprofen Sandoz 600mg
 
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Ibuprofen Sandoz 600mg

von SANDOZ Pharmaceuticals
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Produktinformationen

Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?

Zur Linderung der Schmerzen bei:
  • Akuten Gelenksentzündungen (einschließlich Gichtanfall)
  • Chronischen Gelenksentzündungen
  • Langsam fortschreitender, entzündlicher Erkrankung der Wirbelsäule und ihrer Gelenke mit Versteifung der Wirbelsäule (Spondylitis ankylosans/Morbus Bechterew) und anderen entzündlich-rheumatischen Wirbelsäulenerkrankungen
  • Krankhafter Gelenksabnutzung (Arthrose)
  • Entzündlichen rheumatischen Erkrankungen
  • Schmerzhaften Schwellungen oder Entzündungen nach Verletzungen und Operationen

Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?

  • Die einzunehmende Menge ist abhängig von Alter bzw. Körpergewicht.

Jugendliche ab 15 Jahre und Erwachsene:
  • 2-4 Filmtabletten pro Tag (entsprechend 1200-2400 mg Ibuprofen)
  • Einzelmenge: höchstens 800 mg Ibuprofen

Auf welche Weise wird das Medikament angewendet?

  • Tabletten unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit und nicht auf nüchternen Magen einnehmen
  • Bei empfindlichem Magen die Tabletten während den Mahlzeiten einnehmen

Wie lange soll das Arzneimittel angewendet werden?

  • Über die Dauer der Einnahme entscheidet der Arzt.
  • Bei Rheuma kann die Einnahme über einen längeren Zeitraum erforderlich sein.

In welchen Fällen darf das Medikament nicht angewendet werden?

Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden bei:
  • Blutbildungsstörungen
  • Magen- und Darmgeschwüren
  • Gehirn- oder Magen-Darm-Blutungen
  • Kinder und Jugendliche unter 15 Jahre dürfen das Arzneimittel nicht einnehmen, da der Wirkstoffgehalt für die entsprechende Altersgruppe zu hoch ist.

Das Arzneimittel nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko Verhältnisses einnehmen bei:
  • Störung der Bildung des Blutfarbstoffes (Porphyrie)
  • Abwehrreaktion des eigenen Immunsystems gegen Haut und verschiedene Organe (systemischer Lupus erythematodes)

Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich bei:
  • Gestörter Blutgerinnung
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Magen- oder Darmgeschwüren
  • Darmentzündungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn)
  • Schweren Leberfunktionsstörungen
  • Vorgeschädigter Niere
  • Bluthochdruck
  • Herzmuskelschwäche
  • Größeren Operationen
  • Älteren Menschen

Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?

Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!
  • Es liegen keine ausreichenden Erfahrungen über eine Einnahme des Arzneimittels während einer Schwangerschaft vor.
  • Das Arzneimittel sollte in den ersten sechs Monaten der Schwangerschaft nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses eingenommen werden.
  • Im letzten Schwangerschaftsdrittel darf das Arzneimittel nicht eingenommen werden, da eine Hemmung der Wehentätigkeit, verstärkte Blutungsneigung bei Mutter und Kind und verstärkte Flüssigkeitseinlagerung ins Gewebe bei der Mutter verursacht werden kann.
  • Der Wirkstoff und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über.
  • Bei einer kurzfristigen Einnahme ist eine Unterbrechung des Stillens im Regelfall nicht erforderlich.
  • Bei Langzeiteinnahme bzw. Einnahme größerer Mengen sollte abgestillt werden

Was ist zusätzlich zu beachten?

  • Die Einnahme größerer Mengen über einen längeren Zeitraum kann zu Kopfschmerzen führen, die nicht durch eine Erhöhung der Einnahmemenge beeinflusst werden.
  • Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, kann zur dauerhaften Nierenschädigung führen.
  • Bei stärkeren Schmerzen im Oberbauch, bei Blut im Stuhl oder Erbrechen von Blut ist die Einnahme sofort zu beenden und der Arzt muss informiert werden.
  • Bei Sehstörungen muss umgehend der Arzt informiert werden.
  • Die Fähigkeit zur Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen kann eingeschränkt sein.
  • Bei Langzeitennahme des Arzneimittels ist eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes erforderlich.
  • Bei Zungenschwellung, innere Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Atemnot, Herzjagen, Blutdruckabfall bis hin zum bedrohlichen Schock ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich.

Anbieter des Arzneimittels:

SANDOZ Pharmaceuticals GmbH
Raiffeisenstr. 11, 83607 Holzkirchen
Tel: 0800 1839888


Diese Texte erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Angaben sind neutral und ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Sie stellen keine Kauf- oder Anwendungsempfehlung oder Bewerbung des Präparates/Produktes dar. Insbesondere ersetzen sie nicht die fachliche Behandlung und/oder Beratung durch einen Arzt/Apotheker. Letztendlich verbindlich und entscheidend ist allein die Fach- und Gebrauchsinformation des Anbieters. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie daher bitte stets die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

*UVP: unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers. Alle Preise inkl. der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer, ggfs. zzgl. Versandkosten. Alle Angaben ohne Gewähr. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der angegebene Preis seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein kann, da eine Echtzeit-Aktualisierung der vorstehend angegebenen Preise technisch nicht immer möglich ist. Der maßgebliche Verkaufspreis ist derjenige, welcher zum Zeitpunkt des Kaufs auf der Webseite des Verkäufer-Shops ausgewiesen wurde.

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