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Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?
Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?
Soweit nicht anders verordnet, werden folgende Dosierungen empfohlen:
Kinder bis 2 Jahre:
- Im allgemeinen 2mal täglich 1 ml Lösung pro Tag (entsprechend 2mal je 7,5 mg Ambroxolhydrochlorid)
Kinder von 2-5 Jahren:
- Im allgemeinen 3mal täglich je 1 ml Lösung pro Tag (entsprechend 3mal 7,5 mg Ambroxolhydrochlorid)
Kinder von 6-12 Jahren:
- Im allgemeinen 2-3mal täglich je 2 ml Lösung pro Tag (entsprechend 2-3mal 15 mg Ambroxolhydrochlorid)
Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren:
- Im allgemeinen während der ersten 2-3 Tage 3mal 4 ml Lösung täglich (entsprechend 3mal 30 mg Ambroxolhydrochlorid)
- Danach 2mal täglich 4 ml Lösung am Tag (entsprechend 2mal je 30 mg Ambroxolhydrochlorid).
- Eine Steigerung der Wirksamkeit ist besonders bei ausgeprägter Schleimproduktion der Atemwege bzw. zähflüssigem Atemwegssekret durch Einnahme von 2mal täglich 8ml Lösung am Tag (entsprechend 60 mg Ambroxolhydrochlorid) möglich.
Auf welche Weise wird das Medikament angewendet?
Wie lange soll das Arzneimittel angewendet werden?
In welchen Fällen darf das Medikament nicht angewendet werden?
- Bei gestörter Eigenreinigung der Atemwege und größeren Sekretmengen (z.B. beim seltenenmalignen Ziliensyndrom) sollte das Medikament wegen eines möglichen Sekretstaus nur mit Vorsicht verwendet werden.
- Bei eingeschränkter Nierenfunktion oder einer schweren Lebererkrankung, darf das Arzneimittel nur mit besonderer Vorsicht (d.h. in größeren Anwendungsabständen oder in verminderter Dosis) angewendet werden.
- Das Arzneimittel darf bei Kindern unter 2 Jahren nur unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.
Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?
- Das Medikament überwindet die Plazentaschranke und geht in die Muttermilch (Tier) über.
- Das Arzneimittel sollte während der Schwangerschaft, insbesondere während des 1. Drittels und in der Stillzeit nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung eingesetzt werden, da bisher keine ausreichenden Erfahrungen beim Menschen vorliegen.
Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?
- Magen-Darm-Störungen wie Übelkeit, Bauchschmerzen;
- Überempfindlichkeitsreaktionen (Rötung von Haut- und Schleimhäuten);
- Gesichtsschwellungen, Atemnot, Temperaturanstieg mit Schüttelfrost;
- Trockenheit des Mundes und der Atemwege;
- vermehrter Speichelfluss;
- Nasenlaufen;
- Verstopfung;
- Beschwerden beim Wasserlassen.
Einzelfälle:
- allergischer Schock;
- allergische Hautentzündung;
- verstärkte Wehentätigkeit bei Gabe als Infusionslösung.
Können Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auftreten?
Was ist zusätzlich zu beachten?
- Bei kombinierter Anwendung des Arzneimittels mit Antihustenmittel (z.B. Codein) kann aufgrund des eingeschränkten Hustenreflexes ein gefährlicher Sekretstau entstehen, so dass die Notwendigkeit zu dieser Kombinationsbehandlung besonders sorgfältig gestellt werden sollte.
- Bei schweren Störungen der Nierenfunktion sollte die Erhaltungsdosis entsprechend vermindert oder der Abstand zwischen den Anwendungen (Dosierungsintervall) verlängert werden.
- Die schleimlösende Wirkung des Arzneimittels wird durch Flüssigkeitszufuhr unterstützt.
Anbieter des Arzneimittels:
Krewel Meuselbach GmbHKrewelstr. 2, 53783 Eitorf
Tel: 02243 87-0
Diese Texte erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Angaben sind neutral und ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Sie stellen keine Kauf- oder Anwendungsempfehlung oder Bewerbung des Präparates/Produktes dar. Insbesondere ersetzen sie nicht die fachliche Behandlung und/oder Beratung durch einen Arzt/Apotheker. Letztendlich verbindlich und entscheidend ist allein die Fach- und Gebrauchsinformation des Anbieters. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie daher bitte stets die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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