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Meto-Succinat Sandoz 190mg
 
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Meto-Succinat Sandoz 190mg

von HEXAL
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Produktinformationen

Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?

    • Metoprololsuccinat, der Wirkstoff, gehört in die Arzneimittelgruppe der selektiven Beta-Rezeptorenblocker, die vorrangig am Herzen wirken. Dieses Arzneimittel beeinflusst die Antwort des Körpers auf bestimmte Nervenimpulse, vor allem am Herzen. Dadurch wird der Blutdruck gesenkt und die Herzleistung verbessert.
    • Das Arzneimittel wird angewendet
      • bei Bluthochdruck
      • bei Durchblutungsstörungen in den Herzkranzgefäßen (koronare Herzerkrankung, Angina pectoris)
      • bei schnellen Formen der Herzrhythmusstörungen (tachykarde Arrhythmien), insbesondere, wenn diese von den Vorhöfen ausgehen (supraventrikuläre Tachykardie)
      • zur Vorbeugung eines weiteren Herzinfarktes nach bereits erlittenem Herzinfarkt (Erhaltungstherapie)
      • bei funktionellen Herz-Kreislauf-Beschwerden
      • zur vorbeugenden Behandlung der Migräne
      • bei einer leichten bis mittelschweren stabilen chronischen Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) (mit eingeschränkter Funktion der linken Herzkammer) zusätzlich zur üblichen Standardtherapie.

Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?

    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Die empfohlene Dosis beträgt
      • Erwachsene
        • Bluthochdruck
          • Empfohlene Dosis, jeweils 1-mal täglich
            • Für den Beginn der Behandlung dieser Beschwerde stehen andere Wirkstärken zur Verfügung.
        • wenn nötig, kann die tägliche Dosis wie folgt erhöht werden:
            • maximale Dosis 1 Retardtablette zu 190 mg oder zusätzliche Gabe eines weiteren Blutdruckmittels
      • Durchblutungsstörungen in den Herzkranzgefäßen (koronare Herzerkrankung, Angina pectoris)
          • Empfohlene Dosis, jeweils 1-mal täglich
            • Für den Beginn der Behandlung dieser Beschwerde stehen andere Wirkstärken zur Verfügung.
        • wenn nötig, kann die tägliche Dosis wie folgt erhöht werden:
            • maximale Dosis 1 Retardtablette zu 190 mg oder zusätzliche Gabe eines weiteren Blutdruckmittels
      • Schnelle Formen der Herzrhythmusstörungen
          • Empfohlene Dosis, jeweils 1-mal täglich
            • Für den Beginn der Behandlung dieser Beschwerde stehen andere Wirkstärken zur Verfügung.
        • wenn nötig, kann die tägliche Dosis wie folgt erhöht werden:
            • maximale Dosis 1 Retardtablette zu 190 mg
      • Funktionelle Herzkreislaufbeschwerden
          • Empfohlene Dosis, jeweils 1-mal täglich
            • Für den Beginn der Behandlung dieser Beschwerde stehen andere Wirkstärken zur Verfügung.
        • wenn nötig, kann die tägliche Dosis wie folgt erhöht werden:
            • maximale Dosis 1 Retardtablette zu 190 mg
      • Erhaltungstherapie nach Herzinfarkt
          • Empfohlene Dosis, jeweils 1-mal täglich
            • ½ bis 1 Retardtablette zu 190 mg
        • wenn nötig, kann die tägliche Dosis wie folgt erhöht werden:
            • maximale Dosis 1 Retardtablette zu 190 mg
      • Vorbeugende Behandlung der Migräne
          • Empfohlene Dosis, jeweils 1-mal täglich
            • ½ Retardtablette zu 190 mg
        • wenn nötig, kann die tägliche Dosis wie folgt erhöht werden:
            • maximale Dosis 1 Retardtablette zu 190 mg
      • Behandlung der Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) NYHA-Klasse II Der behandelnde Arzt sollte Erfahrung in der Behandlung einer stabilen symptomatischen Herzmuskelschwäche haben.
          • Empfohlene Dosis, jeweils 1-mal täglich
            • Anfangsdosis während der ersten zwei Wochen 1-mal täglich 23,75 mg* Für den Beginn der Behandlung dieser Beschwerde stehen andere Wirkstärken zur Verfügung. Nach jeder Dosiserhöhung sollte der Zustand des Patienten sorgfältig überwacht werden
        • wenn nötig, kann die tägliche Dosis wie folgt erhöht werden:
            • ab der 3. Woche: 1-mal täglich 47,5 mg* Die Dosis wird dann jede zweite Woche auf bis zu maximal 1 Retardtablette zu 190 mg (entsprechend 190 mg Metoprololsuccinat) oder bis zur höchsten vom Patienten vertragenen Dosis verdoppelt. 190 mg Metoprololsuccinat ist auch die empfohlene Dosierung für eine Langzeitbehandlung der Herzmuskelschwäche.
      • Behandlung der Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) NYHA-Klasse III
          • Empfohlene Dosis, jeweils 1-mal täglich
            • Anfangsdosis Während der ersten Woche 11,88 mg* Metoprololsuccinat.
        • wenn nötig, kann die tägliche Dosis wie folgt erhöht werden:
            • Die Dosis kann während der zweiten Woche auf 1-mal täglich 23,75 mg* erhöht werden.
      • * Hierfür stehen Retardtabletten mit geeigneter Wirkstoffstärke zur Verfügung.
  • Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
      • Eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich.
  • Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
      • Bei Patienten mit schwerwiegender Einschränkung der Leberfunktion, z. B. Patienten mit einer künstlichen Venenverbindung zur Druckentlastung (portokavaler Shunt), kann eine Dosisreduktion notwendig sein.
  • Anwendung bei Kindern ab 6 Jahren und Jugendlichen
      • Bluthochdruck
        • Die Dosis zur Behandlung von Bluthochdruck bei Kindern ab 6 Jahren und Jugendlichen richtet sich nach dem Körpergewicht Ihres Kindes bzw. des Jugendlichen. Ihr Arzt wird die richtige Dosis berechnen.
        • Die übliche Anfangsdosis beträgt einmal täglich 0,48 mg pro kg Körpergewicht, wobei 47,5 mg Metoprololsuccinat nicht überschritten werden dürfen. Mit Hilfe der unterschiedlichen Dosisstärken soll die Zieldosis so nah wie möglich erreicht werden. In Abhängigkeit vom Ansprechen des Blutdrucks wird Ihr Arzt die Dosis auf 1,9 mg pro kg Körpergewicht steigern. Dosen über 190 mg einmal täglich wurden bei Kindern und Jugendlichen nicht untersucht. Das Arzneimittel wird nicht bei Kindern unter 6 Jahre empfohlen.
  • Ältere Menschen über 80 Jahre
      • Es liegen nicht genügend Erfahrungen zur Anwendung von Metoprolol bei Patienten über 80 Jahren vor. Die Dosissteigerung sollte bei diesen Patienten daher mit besonderer Vorsicht erfolgen.
    • Dauer der Behandlung
      • Die Dauer der Behandlung legt der behandelnde Arzt fest.
    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben als Sie sollten,
      • wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder einen Notarzt. Dieser kann entsprechend der eingenommenen Tablettenmenge über die erforderlichen Maßnahmen entscheiden.
      • Halten Sie die Packung des Arzneimittels bereit, damit der Arzt weiß, welchen Wirkstoff Sie eingenommen haben und die entsprechenden Maßnahmen einleiten kann.
      • In Abhängigkeit vom Ausmaß der Überdosierung sind folgende Symptome möglich: schwerer Blutdruckabfall, niedriger Puls, Herzrhythmusstörungen, Herzmuskelschwäche, Kreislaufversagen, Herzstillstand, Verengung/ Verkrampfung der Atemmuskulatur, Bewusstlosigkeit (bis zum Koma), Übelkeit, Erbrechen und blau-rot gefärbte Haut und Schleimhäute (Zyanose).
      • Bei gleichzeitigem Konsum von Alkohol oder gleichzeitiger Einnahme von blutdrucksenkenden Arzneimitteln, Chinidin (ein Mittel gegen Herzrhythmusstörungen) oder Barbituraten (Beruhigungsmittel) können die Symptome verschlimmert werden.
      • Die ersten Anzeichen einer Überdosierung treten 20 Minuten bis 2 Stunden nach der Einnahme des Arzneimittels auf.
    • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
      • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen Sie die Einnahme wie verordnet fort.
    • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
      • Falls Sie die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden wollen, wenden Sie sich bitte an den behandelnden Arzt.
      • Die Behandlung mit Beta-Rezeptorenblockern darf nicht abrupt abgesetzt werden. Wenn die Behandlung beendet werden soll, so sollte dies wann immer möglich über einen Zeitraum von mindestens zwei Wochen ausschleichend erfolgen, indem die Dosis schrittweise um die Hälfte reduziert wird, bis die niedrigste Dosis von einer ½ Retardtablette 23,75 mg (entsprechend 11,88 mg Metoprololsuccinat) erreicht worden ist. Diese letzte Dosierung sollte vor der vollständigen Beendigung der Behandlung mindestens vier Tage angewendet werden. Falls Sie Beschwerden haben, sollte die Dosis langsamer verringert werden.
      • Ein abruptes Absetzen von Beta-Rezeptorenblockern kann zu einer Verschlechterung der Herzinsuffizienz führen und das Risiko eines Herzinfarkts und plötzlichen Herztodes erhöhen.
    • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Auf welche Weise wird das Medikament angewendet?

Die Retardtabletten sollten einmal täglich eingenommen werden, vorzugsweise mit dem Frühstück. Die Retardtabletten sollten als Ganzes oder geteilt geschluckt werden, jedoch ohne sie zu kauen oder zu zerkleinern. Sie sollten mit Wasser genommen werden (mindestens ½ Glas).

Wie lange soll das Arzneimittel angewendet werden?

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen,
        • wenn Sie an Asthma bronchiale leiden: Metoprolol kann die Beschwerden bei Asthma bronchiale verschlimmern. Die Wirkung von bestimmten Arzneimitteln zur Behandlung von Asthma bronchiale kann beeinflusst werden. Bei einer schweren Form von Asthma bronchiale darf das Arzneimittel nicht eingenommen werden.
        • wenn Sie an der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) leiden: Metoprolol kann die Symptome eines erniedrigten Blutzuckers verschleiern. Hier sind regelmäßige Blutzuckerkontrollen erforderlich.
        • wenn Sie eine schwach ausgeprägte Form einer bestimmten Herzrhythmusstörung (AV-Block I. Grades) haben.
        • wenn Sie an einer bestimmten Form von Schmerzen in der Brust (Angina), der sogenannten Prinzmetal-Angina, leiden.
        • wenn Sie an leichten oder mittelschweren Durchblutungsstörungen in Armen/Beinen leiden.
        • wenn Sie eine Schilddrüsenüberfunktion aufweisen.
        • wenn Sie operiert werden: vor einer Operation sollten Sie den Narkosearzt über die Einnahme des Präparates informieren.
        • wenn Sie an einer Schuppenflechte leiden.
        • wenn Sie zu allergischen Reaktionen neigen. Metoprolol kann sowohl die Empfindlichkeit gegenüber allergieauslösenden Stoffen (Allergenen) als auch die Schwere akuter allergischer Allgemeinreaktionen erhöhen.
        • Bei Patienten mit einem hormonproduzierendem Tumor des Nebennierenmarks (Phäochromozytom): Vorher und gleichzeitig sollte ein Alpha-Rezeptorenblocker angewendet werden.
    • Kinder unter 6 Jahren
        • Das Arzneimittel wird bei Kindern unter 6 Jahren nicht empfohlen.
    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Während der Behandlung können Schwindel und Müdigkeit auftreten.
      • Dadurch kann das Reaktionsvermögen soweit verändert sein, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme im Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei gleichzeitigem Alkoholgenuss sowie bei einer Erhöhung der Dosis.
    • Auswirkung bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
      • Die Anwendung des Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.
      • Die Anwendung als Dopingmittel kann zu einer Gefährdung der Gesundheit führen.

In welchen Fällen darf das Medikament nicht angewendet werden?

    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
      • wenn Sie allergisch gegen Metoprolol, andere Beta-Rezeptorenblocker oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
      • wenn bestimmte Herzrhythmusstörungen vorliegen (AV-Block II. und III. Grades, höhergradiger SA-Block).
      • wenn bei Ihnen eine verlangsamte Herzschlagfolge vorliegt (Puls < 50 Schläge/Minute).
      • wenn Sie an einer Fehlfunktion des Sinusknoten im Herzen (Sick-Sinus-Syndrom) leiden.
      • wenn Sie ein hauptsächlich durch Versagen der Herzfunktion bedingtes Kreislaufversagen erlitten haben.
      • wenn Sie an schweren Durchblutungsstörungen der Arme und/oder der Beine leiden.
      • wenn Sie unter einem krankhaft niedrigen Blutdruck leiden, d. h. wenn der systolische (der obere) Wert kleiner als 90 mmHg ist.
      • wenn Sie eine stoffwechselbedingte Übersäuerung des Blutes aufweisen.
      • wenn Sie unter einer schweren Form von Asthma bronchiale oder einer chronischen, die Bronchien verengenden Lungenkrankheit leiden.
      • wenn Sie gleichzeitig mit MAO-Hemmstoffen (Arzneimittel gegen Depressionen; Ausnahme MAO-B
      • Hemmstoffe) behandelt werden.
    • wenn Verdacht auf einen Herzinfarkt besteht und der Puls unter 45 Schlägen/Minute liegt, der obere Blutdruckwert < 100 mmHg ist und gewisse Formen der Herzrhythmusstörungen vorliegen.
    • wenn Sie an einem unbehandelten hormonproduzierenden Tumor des Nebennierenmarks (Phäochromozytom) leiden.
  • Patienten mit chronischer Herzmuskelschwäche dürfen Metoprolol nicht einnehmen:
      • wenn Sie an einer instabilen, dekompensierten Herzinsuffizienz leiden (die sich in Form von Flüssigkeitsansammlungen in der Lunge, schlechte Kreislaufverhältnisse oder niedrigem Blutdruck äußern kann), es sei denn, diese Erkrankung ist durch eine medikamentöse Behandlung stabil eingestellt.
      • wenn Sie kontinuierlich oder zeitweise Arzneimittel erhalten, die die Pumpfähigkeit des Herzens erhöhen (z. B. Dobutamin).
      • wenn Ihr systolischer Blutdruck (oberer Wert) konstant unter 100 mmHg liegt.

Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?

    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Schwangerschaft
      • Metoprolol darf nur bei strenger Indikationsstellung und nach einer sorgfältigen Nutzen-Risiko Abwägung des behandelnden Arztes angewendet werden. Es gibt Hinweise darauf, dass Metoprolol die Durchblutung der Nachgeburt (Plazenta) vermindert und so zu Wachstumsstörungen des Fetus führen kann.
      • Die Therapie mit Metoprolol sollte 48
      • 72 Stunden vor dem errechneten Geburtstermin beendet werden. Ist dies nicht möglich, muss das Neugeborene 48 - 72 Stunden nach der Entbindung sorgfältig ärztlich überwacht werden.
  • Stillzeit
      • Metoprolol wird in der Muttermilch angereichert. Obwohl nach therapeutischen Dosierungen nicht mit Nebenwirkungen zu rechnen ist, sollten gestillte Säuglinge auf Anzeichen einer Arzneimittelwirkung überwacht werden.

Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?

    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder einen Notarzt, wenn Sie eines oder mehrere der folgenden Anzeichen bemerken:
      • Herzschmerzen
      • Atemnot
      • Gelbfärbung der Haut und/oder der Augen (dies kann auf eine Leberentzündung hinweisen).
  • Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10):
      • ausgeprägter Blutdruckabfall, auch beim Übergang vom Liegen zum Stehen, sehr selten mit Bewusstlosigkeit
      • Müdigkeit.
  • Häufig (1 bis 10 Behandelte von 100):
      • verlangsamter Puls (Bradykardie), Gleichgewichtsstörungen (sehr selten mit Bewusstlosigkeit), unregelmäßiger Herzschlag oder Herzklopfen (Palpitationen)
      • Schwindel, Kopfschmerzen
      • Atemnot bei Anstrengung
      • Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung
      • kalte Hände und Füße.
  • Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1.000):
      • vorübergehende Verschlechterung der Beschwerden der Herzmuskelschwäche, eine bestimmte Form der Herzrhythmusstörungen (AV-Block 1. Grades), Schmerzen in der Herzgegend.
      • Missempfindungen wie Kribbeln oder Ameisenlaufen (Parästhesien)
      • Atemwegsverkrampfungen
      • Erbrechen
      • Hautveränderungen, schuppenflechtenartige Hautausschläge
      • vermehrtes Schwitzen
      • Muskelkrämpfe
      • Gewichtszunahme
      • Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme)
      • Depression, Konzentrationsstörungen, Benommenheit oder Schlaflosigkeit, Alpträume.
  • Selten (1 bis 10 Behandelte von 10.000):
      • funktionelle Herzbeschwerden wie Herzstolpern oder Herzjagen, bestimmte Herzrhythmusstörungen (Überleitungsstörungen)
      • Sehstörungen, trockene oder gereizte Augen, Bindehautentzündung
      • Schnupfen
      • Mundtrockenheit
      • Haarausfall
      • Verschlimmerung einer Zuckerkrankheit, die vorher ohne die typischen Merkmale einherging (latenter Diabetes mellitus)
      • abweichende Werte bei Leberfunktionstests
      • Impotenz und andere Sexualstörungen, bindegewebige Verhärtung der Schwellkörper des Penis (Induratio penis plastica)
      • Nervosität, Ängstlichkeit.
  • Sehr selten (weniger als 1 Behandelter von 10.000):
      • Verminderung der Blutplättchen (Thrombozytopenie),
      • Verminderung der weißen Blutkörperchen (Leukopenie)
      • Ohrgeräusche (Tinnitus), Hörstörungen
      • Geschmacksstörungen
      • Lichtempfindlichkeit, Verschlimmerung einer Schuppenflechte (Psoriasis), Neuauftreten einer Schuppenflechte, schuppenflechtenähnliche Hautveränderungen
      • Gelenksschmerzen, Muskelschwäche
      • Absterben von Gewebe (Nekrose) bei Patienten mit schweren Durchblutungsstörungen in Armen und/oder Beinen vor der Behandlung, Verstärkung der Beschwerden bei Patienten mit zeitweiligem Hinken (Claudicatio intermittens) oder mit Gefäßkrämpfen im Bereich der Zehen und Finger (Raynaud-Syndrom)
      • Leberentzündung
      • Vergesslichkeit oder Gedächtnisstörungen, Verwirrtheit, Halluzinationen, Persönlichkeitsveränderungen (z. B. Veränderung der Stimmung).
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker/Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Können Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auftreten?

    • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
      • Bei einer gleichzeitigen Einnahme von folgenden Arzneimitteln ist eine sorgfältige ärztliche Überwachung angezeigt:
        • Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen wie z. B. Calciumantagonisten vom Verapamil
        • bzw. Diltiazemtyp oder Klasse-I-Antiarrhythmika (wie z. B. Disopyramid). Calciumantagonisten vom Verapamiltyp dürfen Ihnen nicht intravenös gegeben werden (Ausnahme: Intensivmedizin).
      • andere Beta-Rezeptorenblocker (z. B. Augentropfen, die den Wirkstoff Timolol enthalten).
    • Weitere Wechselwirkungen:
        • Narkosemittel zur Inhalation verstärken die pulsverlangsamende Wirkung von Metoprolol.
        • Metoprolol kann die Wirkung von gleichzeitig eingenommenen blutdrucksenkenden Arzneimitteln (z. B. Reserpin, Alpha-Methyldopa, Clonidin, Guanfacin und Herzglykosiden) verstärken. Hier kann es z. B. zu einer starken Pulsverlangsamung kommen.
        • Folgende Stoffe können die Konzentration von Metoprolol im Blut steigern und somit die Wirkung von Metoprolol
          • Alkohol
          • Arzneimittel gegen zuviel Magensäure wie Cimetidin
          • Blutdruckmittel wie Hydralazin
          • gewisse Arzneimittel gegen Depressionen wie Paroxetin, Fluoxetin und Sertralin
          • Arzneimittel gegen Schlaflosigkeit wie Diphenhydramin
          • manche Arzneistoffe zur Behandlung von Gelenkerkrankungen wie Hydroxychloroquin und Celecoxib
          • manche Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen (Terbinafin)
          • Neuroleptika (z. B. Chlorpromazin, Triflupromazin, Chlorprothixen)
          • manche Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen wie Amiodaron, Chinidin und möglicherweise Propafenon.
      • Wenn Sie gleichzeitig entzündungshemmende Arzneimittel (z. B. Indometacin oder andere Hemmer der Prostaglandinsynthese) anwenden, kann die blutdrucksenkende Wirkung von Beta Rezeptorenblockern vermindert sein.
      • Rifampicin (ein Antibiotikum zur Behandlung von z. B. Tuberkulose) vermindert die blutdrucksenkende Wirkung von Metoprolol.
      • Beta-Rezeptorenblocker können die Freisetzung von Insulin bei Typ II Diabetikern hemmen. Sie sollten Ihren Blutzuckerspiegel regelmäßig kontrollieren. Ihr Arzt wird Ihre blutzuckersenkende Therapie (Insulin und orale Antidiabetika) gegebenenfalls anpassen.
      • Bei gleichzeitiger Anwendung von Metoprolol und Noradrenalin oder Adrenalin (im Körper natürlich vorkommende Botenstoffe, die anregend auf das Herz-Kreislaufsystem wirken und somit den Blutdruck steigern) oder anderen ähnlich wirkenden Arzneimitteln, kann der Blutdruck erheblich ansteigen.
      • Die Wirkung von Adrenalin bei der Behandlung von Überempfindlichkeitsreaktionen kann beeinträchtigt werden.
      • Die Ausscheidung anderer Arzneimittel kann durch Metoprolol vermindert werden (z. B. Lidocain, ein lokal eingesetztes Betäubungsmittel).
      • Wenn bei Ihnen eine gleichzeitige Behandlung mit Clonidin (ein Mittel zur Behandlung von Bluthochdruck) beendet werden muss, sollte Metoprolol einige Tage früher abgesetzt werden.
  • Einnahme von Metoprolol zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
      • Die dämpfenden Wirkungen von Metoprolol und Alkohol können sich gegenseitig verstärken. Während der Anwendung von Metoprolol sollten Sie deshalb möglichst keinen Alkohol trinken.

Warnhinweise / Hilfsstoffe

Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit erblich bedingter Fructose-Unverträglichkeit nicht angewendet werden.

Anbieter des Arzneimittels:

HEXAL AG
Industriestr. 25, 83607 Holzkirchen
Tel: 0800/4392527


Diese Texte erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Angaben sind neutral und ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Sie stellen keine Kauf- oder Anwendungsempfehlung oder Bewerbung des Präparates/Produktes dar. Insbesondere ersetzen sie nicht die fachliche Behandlung und/oder Beratung durch einen Arzt/Apotheker. Letztendlich verbindlich und entscheidend ist allein die Fach- und Gebrauchsinformation des Anbieters. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie daher bitte stets die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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