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Olanzapin Heumann 5 mg überzogene Tabletten
 
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Olanzapin Heumann 5 mg überzogene Tabletten

von Heumann Pharma Generica
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Produktinformationen

Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?

  • Das Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Antipsychotika genannt werden.

  • Das Arzneimittel wird zur Behandlung einer Krankheit mit Symptomen wie Hören, Sehen oder Fühlen von Dingen, die nicht wirklich da sind, irrigen Überzeugungen, ungewöhnlichem Misstrauen und Rückzug von der Umwelt angewendet. Patienten mit dieser Krankheit können sich außerdem depressiv, ängstlich oder angespannt fühlen.

  • Das Arzneimittel wird auch angewendet zur Behandlung eines Zustands mit übersteigertem Hochgefühl, dem Gefühl übermäßige Energie zu haben, viel weniger Schlaf zu brauchen als gewöhnlich, sehr schnellem Sprechen mit schnell wechselnden Ideen und manchmal starker Reizbarkeit. Es ist auch ein Stimmungsstabilisator, der einem weiteren Auftreten der beeinträchtigenden extremen Stimmungshochs und Stimmungstiefs (depressiv) vorbeugt, die mit diesem Zustand zusammenhängen.

Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?

  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

  • Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie viele Tabletten und wie lange Sie diese einnehmen sollen. Die tägliche Dosis beträgt zwischen 5 und 20 mg. Falls Ihre Symptome wieder auftreten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Hören Sie jedoch nicht auf das Arzneimittel einzunehmen, es sei denn Ihr Arzt sagt es Ihnen.

  • Patienten, die eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben als sie sollten, hatten folgende Symptome: schneller Herzschlag, Agitation/ aggressives Verhalten, Sprachstörungen, ungewöhnliche Bewegungen (besonders des Gesichts oder der Zunge) und Bewusstseinsverminderungen. Andere Symptome können sein: plötzlich auftretende Verwirrtheit, Krampfanfälle (Epilepsie), Koma, eine Kombination von Fieber, schnellerem Atmen, Schwitzen, Muskelsteifigkeit und Benommenheit oder Schläfrigkeit, Verlangsamung der Atmung, Aspiration, hoher oder niedriger Blutdruck, Herzrhythmusstörungen. Benachrichtigen Sie bitte sofort Ihren Arzt oder ein Krankenhaus. Zeigen Sie dem Arzt Ihre Tablettenpackung.

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben, nehmen Sie Ihre Tabletten sobald Sie sich daran erinnern. Nehmen
Sie die verordnete Dosis nicht zweimal an einem Tag.

  • Beenden Sie die Einnahme nicht, nur weil Sie sich besser fühlen. Es ist wichtig, dass Sie die Tabletten so lange einnehmen, wie Ihr Arzt es Ihnen empfiehlt.

  • Wenn Sie plötzlich aufhören das Arzneimittel einzunehmen, können Symptome wie Schwitzen, Schlaflosigkeit, Zittern, Angst oder Übelkeit und Erbrechen auftreten. Ihr Arzt kann Ihnen vorschlagen, die Dosis schrittweise zu reduzieren, bevor Sie die Behandlung beenden.

  • Falls Sie über 65 Jahre alt sind, sollten Sie als routinemäßige Vorsichtsmaßnahme von Ihrem Arzt den Blutdruck überwachen lassen.

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Auf welche Weise wird das Medikament angewendet?

  • Sie sollten Ihre Tabletten einmal täglich nach den Anweisungen Ihres Arztes einnehmen. Versuchen Sie, die Tabletten immer zur gleichen Tageszeit einzunehmen. Es ist nicht wichtig, ob Sie diese mit oder ohne Nahrung einnehmen.

  • Die Tabletten sind zum Einnehmen. Bitte schlucken Sie sie unzerkaut mit Wasser.

Wie lange soll das Arzneimittel angewendet werden?

  • Vergleichbare Arzneimittel können ungewöhnliche Bewegungen, vor allem des Gesichts oder der Zunge, auslösen. Falls dies während der Einnahme des Arzneimittels auftritt, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

  • Sehr selten können vergleichbare Arzneimittel eine Kombination von Fieber, raschem Atmen, Schwitzen, Muskelsteifheit und Benommenheit oder Schläfrigkeit hervorrufen. Wenn dies eintritt, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.

  • Bei älteren Patienten mit Demenz wird die Anwendung des Arzneimittels nicht empfohlen, da schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten können.

  • Wenn Sie an einer der folgenden Krankheiten leiden, sagen Sie es bitte sobald wie möglich Ihrem Arzt.

    • Diabetes
    • Herzerkrankung
    • Leber
    • oder Nierenerkrankung
  • Parkinsonsche Erkrankung
  • Epilepsie
  • Schwierigkeiten mit der Prostata
  • Darmverschluss (paralytischer Ileus)
  • Blutbildveränderungen
  • Schlaganfall oder Schlaganfall mit geringgradiger Schädigung (kurzzeitige Symptome eines Schlaganfalles)

  • Wenn Sie unter Demenz leiden, sollen Sie oder die für Ihre Pflege zuständige Person/Angehöriger Ihrem Arzt mitteilen, ob Sie jemals einen Schlaganfall oder Schlaganfall mit geringgradiger Schädigung hatten.

  • Sie sollten Ihrem Arzt sagen, wenn Sie Fluvoxamin (ein Antidepressivum) oder Ciprofloxacin (ein Antibiotikum) einnehmen, da es notwendig sein kann Ihre Dosis zu ändern.

  • Trinken Sie keinen Alkohol, wenn Sie mit dem Arzneimittel behandelt werden, da das Arzneimittel und Alkohol zusammen dazu führen können, dass Sie sich benommen fühlen.

  • Es besteht die Gefahr, dass Sie sich benommen fühlen, wenn Ihnen das Arzneimittel gegeben wurde. Wenn dies eintritt, führen Sie bitte kein Fahrzeug und benutzen Sie keine Maschinen. Sagen Sie es Ihrem Arzt.

  • Das Arzneimittel wird für Patienten unter 18 Jahren nicht empfohlen.

  • Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

  • Entsorgung:

Bitte bringen Sie nicht verbrauchte Arzneimittel Ihrem Apotheker zurück. Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie dieses Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Damit helfen Sie, die Umwelt zu schützen.

In welchen Fällen darf das Medikament nicht angewendet werden?

  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,

    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Olanzapin oder einen der sonstigen Bestandteile in dem Arzneimittel sind. Eine allergische Reaktion kann sich als Hautausschlag, Juckreiz, geschwollenes Gesicht, geschwollene Lippen oder Atemnot bemerkbar machen. Wenn dies bei Ihnen aufgetreten ist, sagen Sie es bitte Ihrem Arzt.
    • wenn bei Ihnen früher Augenprobleme wie bestimmte Glaukomarten (erhöhter Druck im Auge) festgestellt wurden.

Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?

  • Bitte teilen Sie Ihrem Arzt sobald wie möglich mit, falls Sie schwanger sind oder annehmen, schwanger zu sein.

  • Wenn Sie schwanger sind, sollten Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen, es sei denn, Sie haben dies mit Ihrem Arzt besprochen.

  • Da der Wirkstoff aus dem Arzneimittel in geringen Mengen in die Muttermilch ausgeschieden wird, sollten Sie unter der Behandlung nicht stillen.

Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?

  • Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

  • Sehr häufige Nebenwirkungen: betreffen mehr als 1 Behandelten von 10

    • Gewichtszunahme
    • Schläfrigkeit
    • Erhöhung der Prolaktinwerte im Blut

  • Häufige Nebenwirkungen: betreffen 1 bis 10 Behandelte von 100

    • Veränderungen der Werte einiger Blutzellen und Blutfette
    • Erhöhung der Zuckerwerte im Blut und Urin
    • verstärktes Hungergefühl
    • Schwindel
    • Ruhelosigkeit
    • Zittern
    • Muskelsteifheit oder Muskelkrämpfe (einschließlich Blickkrämpfen)
    • Sprachstörungen
    • ungewöhnliche Bewegungen (insbesondere des Gesichts oder der Zunge)
    • Verstopfung
    • Mundtrockenheit
    • Ausschlag
    • Schwäche
    • starke Müdigkeit
    • Wassereinlagerungen, die zu Schwellungen der Hände, Knöchel oder Füsse führen
    • Zu Beginn der Behandlung, können sich einige Patienten schwindlig oder ohnmächtig fühlen (mit einem langsamen Herzschlag), insbesondere beim Aufstehen aus liegender oder sitzender Position. Dies vergehtüblicherweise von selbst, falls nicht, sagen Sie es bitte Ihrem Arzt.
    • Sexuelle Funktionsstörungen wie erniedrigter Sexualtrieb bei Männern und Frauen oder Erektionsstörungen bei Männern

  • Gelegentliche Nebenwirkungen: betreffen 1 bis 10 Behandelte von 1.000

    • langsamer Herzschlag
    • Empfindlichkeit gegen Sonnenlicht
    • Harninkontinenz
    • Haarausfall
    • Fehlen oder Abnahme der Regelblutungen
    • Veränderungen der Brustdrüse bei Männern und Frauen wie abnormale Bildung von Milch oder Vergrößerung

  • Andere mögliche Nebenwirkungen: Die Häufigkeit kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden

    • allergische Reaktion (z.B. Schwellung im Mund und Hals, Juckreiz, Ausschlag)
    • Entwicklung oder Verschlechterung einer Zuckerkrankheit, gelegentlich in Verbindung mit einer Ketoacidose (Ketonen im Blut und Urin) oder einem Koma.
    • Erniedrigung der normalen Körpertemperatur
    • Krampfanfälle, üblicherweise bei Krampfanfällen (Epilepsie) in der Vorgeschichte
    • Eine Kombination aus Fieber, schneller Atmung, Schwitzen, Muskelsteifheit, Benommenheit oder Schläfrigkeit
    • Krämpfe der Augenmuskulatur, die zu rollenden Bewegungen der Augen führen
    • Herzrhythmusstörungen
    • Plötzlicher ungeklärter Tod
    • Blutgerinnsel, wie eine tiefe Beinvenenthrombose oder Blutgerinnsel in der Lunge
    • Entzündung der Bauchspeicheldrüse, die schwere Magenschmerzen, Fieber und Übelkeit verursacht
    • Lebererkrankungen mit Gelbfärbungen der Haut und der weißen Teile des Auges
    • Muskelerkrankung mit anders nicht erklärbaren Schmerzen.
    • Schwierigkeiten beim Wasserlassen
    • verlängerte und / oder schmerzhafte Erektion

  • Bei älteren Patienten mit Demenz kann es bei der Einnahme von Olanzapin zu Schlaganfall, Lungenentzündung, Harninkontinenz, Stürzen, extremer Müdigkeit, optischen Halluzinationen, Erhöhung der Körpertemperatur, Hautrötung und Schwierigkeiten beim Gehen kommen. In dieser speziellen Patientengruppe wurden damit zusammenhängend einige Todesfälle berichtet.

  • Bei Patienten mit Parkinsonscher Erkrankung kann das Arzneimittel die Symptome verschlechtern.

  • Selten begannen Frauen, die diese Art Arzneimittel über einen längeren Zeitraum einnahmen, Milch abzusondern und ihre monatliche Regel blieb aus oder setzte nur unregelmäßig ein. Wenn dies über längere Zeit anhält, sagen Sie es bitte sobald wie möglich Ihrem Arzt.

  • Sehr selten kann es bei Babies, deren Mütter im letzten Stadium der Schwangerschaft (3.Trimenon) das Arzneimittel eingenommen haben zu Zittern, Schläfrigkeit oder Benommenheit kommen.

  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

Können Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auftreten?

  • Bitte nehmen Sie während der Behandlung mit dem Arzneimittel andere Arzneimittel nur dann ein, wenn Ihr Arzt es Ihnen erlaubt. Sie können sich benommen fühlen, wenn Sie das Arzneimittel zusammen mit anderen Antidepressiva oder Arzneimitteln gegen Angstzustände oder zum Schlafen (Tranqulizer) einnehmen.

  • Sie sollten Ihrem Arzt sagen, wenn Sie Fluvoxamin (ein Antidepressivum) oder Ciprofloxacin (ein Antibiotikum) einnehmen, da es notwendig sein kann Ihre Dosis zu ändern.

  • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Sagen Sie Ihrem Arzt insbesondere, wenn Sie Arzneimittel für die Parkinsonsche Erkrankung einnehmen.

  • Bei Einnahme des Arzneimittels zusammen mit Nahrungsmitteln oder Getränken:

Trinken Sie keinen Alkohol, wenn Sie mit dem Arzneimittel behandelt werden, da das Arzneimittel und Alkohol zusammen dazu führen können, dass Sie sich benommen fühlen.

Anbieter des Arzneimittels:

Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG
Südwestpark 50, 90449 Nürnberg
Tel: 0911/4302-0


Diese Texte erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Angaben sind neutral und ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Sie stellen keine Kauf- oder Anwendungsempfehlung oder Bewerbung des Präparates/Produktes dar. Insbesondere ersetzen sie nicht die fachliche Behandlung und/oder Beratung durch einen Arzt/Apotheker. Letztendlich verbindlich und entscheidend ist allein die Fach- und Gebrauchsinformation des Anbieters. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie daher bitte stets die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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