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Tarceva 100mg Filmtabletten
 
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Tarceva 100mg Filmtabletten

von Orifarm
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30 Stück (N1)2.286,39 €
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Produktinformationen

Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?

    • Das Präparat enthält den Wirkstoff Erlotinib. Es ist ein Arzneimittel, das zur Behandlung von Krebs eingesetzt wird, indem es die Aktivität eines Proteins, des sogenannten epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptors (EGFR), hemmt. Man weiß, dass dieses Protein am Wachstum und an der Streuung von Krebszellen beteiligt ist.
    • Das Präparat ist bei Erwachsenen indiziert. Dieses Arzneimittel kann Ihnen verschrieben werden, wenn Sie an nicht-kleinzelligem Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium leiden. Es kann als initiale Behandlung verschrieben werden, wenn Sie bestimmte EGFR-Mutationen aufweisen. Es kann auch verschrieben werden, wenn Ihre Krankheit nach einer initialen Chemotherapie so gut wie unverändert geblieben ist oder wenn sich die Krankheit mit einer vorangegangenen Chemotherapie nicht stoppen ließ.
    • Dieses Arzneimittel kann Ihnen auch in Kombination mit einem anderen Arzneimittel namens Gemcitabin verschrieben werden, wenn Sie an Pankreaskrebs im metastasierten Stadium leiden.

Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?

    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Die übliche Dosis ist eine Tablette zu 150 mg täglich, wenn Sie an nicht-kleinzelligem Lungenkrebs leiden.
    • Die übliche Dosis ist eine Tablette zu 100 mg täglich, wenn Sie an metastasiertem Pankreaskrebs leiden. Das Präparat wird in Kombination mit einer Behandlung mit Gemcitabin angewendet.
    • Ihr Arzt kann Ihre Dosis in Schritten von 50 mg anpassen. Für die verschiedenen Dosierungen sind Stärken von 25 mg, 100 mg oder 150 mg verfügbar.
    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
      • Benachrichtigen Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.
      • Es können stärkere Nebenwirkungen als sonst auftreten, und Ihr Arzt wird Ihre Behandlung möglicherweise unterbrechen.
    • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
      • Falls Sie vergessen haben, eine oder mehrere Dosen des Arzneimittels einzunehmen, benachrichtigen Sie so schnell wie möglich Ihren Arzt oder Apotheker.
      • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
    • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
      • Es ist wichtig, dass Sie das Präparat täglich einnehmen und so lange, wie Ihr Arzt es Ihnen verordnet hat.
    • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Auf welche Weise wird das Medikament angewendet?

Die Tabletten sollten mindestens eine Stunde vor oder zwei Stunden nach einer Mahlzeit eingenommen werden.

Wie lange soll das Arzneimittel angewendet werden?

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • falls Sie gleichzeitig andere Arzneimittel einnehmen, die die Konzentration von Erlotinib in Ihrem Blut erhöhen oder erniedrigen oder dessen Wirkung beeinflussen können (z. B. Arzneimittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen wie Ketoconazol, Proteasehemmer, Erythromycin, Clarithromycin, Phenytoin, Carbamazepin, Barbiturate, Rifampicin, Ciprofloxacin, Omeprazol, Ranitidin, Johanniskraut oder Proteasominhibitoren), sprechen Sie mit Ihrem Arzt. In einigen Fällen können diese Arzneimittel die Wirksamkeit des Präparates erniedrigen oder seine Nebenwirkungen verstärken, weshalb Ihr Arzt die Behandlung eventuell anpassen muss. Möglicherweise wird Ihr Arzt es vermeiden, Sie während der Einnahme des Präparates mit diesen Arzneimitteln zu behandeln.
      • falls Sie Antikoagulanzien einnehmen (Arzneimittel wie z. B. Warfarin, die helfen, Thrombosen oder Blutgerinnsel zu verhindern), kann das Präparat die Blutungsneigung verstärken. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Dieser muss regelmäßig bestimmte Blutkontrollen durchführen.
      • falls Sie Statine einnehmen (Arzneimittel zur Senkung der Cholesterinwerte im Blut), kann das Präparat das Risiko von muskulären Problemen, die durch Statine verursacht werden können, erhöhen. In seltenen Fällen kann dies zu einem schwerwiegenden Muskelabbau (Rhabdomyolyse) führen, der wiederum zu einem Nierenversagen führt, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
      • falls Sie Kontaktlinsen tragen und/oder in der Vergangenheit Augenprobleme hatten, wie z. B. sehr trockene Augen, eine Entzündung des vorderen Teils des Auges (der Hornhaut) oder Geschwüre, die den vorderen Teil des Auges betreffen, informieren Sie Ihren Arzt.
      • Benachrichtigen Sie Ihren Arzt,
        • wenn Sie plötzlich Atemschwierigkeiten bekommen, die mit Husten oder Fieber verbunden sind. Es könnte sein, dass Ihnen Ihr Arzt andere Arzneimittel verordnen und die Behandlung unterbrechen muss;
        • falls Sie an Durchfall leiden; Ihr Arzt wird Ihnen möglicherweise ein Mittel zur Behandlung des Durchfalls verordnen (z. B. Loperamid);
        • sofort, falls Sie an schwerem oder anhaltendem Durchfall, an Übelkeit, Appetitlosigkeit oder Erbrechen leiden; Ihr Arzt wird die Behandlung möglicherweise unterbrechen und Sie möglicherweise im Krankenhaus behandeln;
        • wenn Sie starke Schmerzen im Bauchraum haben, Sie starke Blasenbildung auf der Haut bemerken oder sich Ihre Haut stark schält. Ihr Arzt wird die Behandlung möglicherweise unterbrechen oder beenden;
        • falls bei Ihnen eine akute oder sich verschlimmernde Rötung der Augen, Augenschmerzen, erhöhter Tränenfluss, Verschwommensehen und/oder Lichtempfindlichkeit auftreten, informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt, da Sie möglicherweise eine sofortige Behandlung benötigen.
        • falls Sie zusätzlich Statine einnehmen und unerklärliche Muskelschmerzen, Berührungsschmerzen, Schwäche oder Krämpfe bekommen. Ihr Arzt wird die Behandlung möglicherweise unterbrechen oder beenden.
    • Leber
      • oder Nierenfunktionsstörung
        • Es ist nicht bekannt, ob das Arzneimittel eine andere Wirkung hat, wenn Ihre Leber oder Ihre Nieren nicht normal arbeiten. Die Behandlung wird nicht empfohlen, wenn Sie unter einer schweren Leberfunktionsstörung oder einer schweren Nierenfunktionsstörung leiden.
    • Glucuronisierungsstörung wie Gilbert-Syndrom
        • Falls Sie unter einer Glucuronisierungsstörung leiden wie beim Gilbert-Syndrom, muss Ihr Arzt Sie mit Vorsicht behandeln.
    • Rauchen
        • Es wird geraten, während der Behandlung mit dem Präparat das Rauchen einzustellen, da das Rauchen die Konzentration Ihres Arzneimittels im Blut vermindern könnte.
    • Kinder und Jugendliche
        • Das Arzneimittel wurde nicht bei Patienten unter 18 Jahren untersucht. Die Behandlung wird für Kinder und Jugendliche nicht empfohlen.
    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Es wurde nicht untersucht, ob das Arzneimittel mögliche Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, hat. Es ist aber sehr unwahrscheinlich, dass Ihre Behandlung diese Fähigkeit beeinträchtigt.

In welchen Fällen darf das Medikament nicht angewendet werden?

    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
      • wenn Sie allergisch gegen Erlotinib oder einen der sonstigen Bestandteile sind.

Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?

    • Während Ihrer Behandlung mit dem Arzneimittel sollten Sie eine Schwangerschaft vermeiden. Wenn Sie schwanger werden könnten, muss während der Behandlung sowie während mindestens zwei Wochen nach Einnahme der letzten Tablette eine geeignete Verhütungsmethode angewendet werden.
    • Falls Sie während der Behandlung schwanger werden, benachrichtigen Sie sofort Ihren Arzt. Er wird entscheiden, ob Sie die Behandlung fortführen sollen.
    • Während der Behandlung dürfen Sie nicht stillen.
    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?

    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Benachrichtigen Sie Ihren Arzt so schnell wie möglich, wenn Sie an einer der unten aufgeführten Nebenwirkungen leiden. In einigen Fällen muss Ihr Arzt möglicherweise Ihre Dosis verringern oder die Behandlung unterbrechen:
      • Durchfall und Erbrechen (sehr häufig: kann bei mehr als 1 von 10 Behandelten auftreten). Anhaltende und schwere Formen von Durchfall können zu niedrigen Kaliumwerten im Blut und zu Nierenfunktionsstörung führen, insbesondere wenn Sie gleichzeitig andere Chemotherapie Behandlungen erhalten. Falls Sie an schwererem oder anhaltendem Durchfall leiden, benachrichtigen Sie sofort Ihren Arzt, da er Sie möglicherweise im Krankenhaus behandeln muss.
      • Gereizte Augen aufgrund einer Bindehautentzündung/Entzündung der Horn
      • und Bindehaut des Auges (sehr häufig: kann bei mehr als 1 von 10 Behandelten auftreten) und Hornhautentzündung (häufig: kann bei bis zu 1 von 10 Behandelten auftreten).
    • Form einer Reizung der Lungen
      • eine sogenannte interstitielle Lungenerkrankung (gelegentlich bei europäischen Patienten; häufig bei japanischen Patienten: kann bei Europäern bei bis zu 1 von 100 Behandelten und bei Japanern bei bis zu 1 von 10 Behandelten auftreten). Diese Erkrankung kann auch mit dem natürlichen Verlauf Ihrer Erkrankung zusammenhängen und kann in einigen Fällen tödlich verlaufen. Falls bei Ihnen Symptome wie plötzliche Atemschwierigkeiten, verbunden mit Husten oder Fieber, auftreten, benachrichtigen Sie unverzüglich Ihren Arzt, da Sie an dieser Erkrankung leiden könnten. Ihr Arzt wird unter Umständen beschließen, Ihre Behandlung abzubrechen.
    • Magen-Darm-Perforationen wurden beobachtet (gelegentlich: kann bei bis zu 1 von 100 Behandelten auftreten). Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie starke Schmerzen im Bauchraum haben. Informieren Sie Ihren Arzt ebenfalls, wenn Sie in der Vergangenheit ein peptisches Geschwür oder eine Divertikulose hatten, da in diesem Fall das Risiko für eine Magen-Darm-Perforation erhöht sein kann.
    • In seltenen Fällen wurde Leberversagen beobachtet (selten: kann bei bis zu 1 von 1.000 Behandelten auftreten). Wenn Ihre Blutwerte eine schwerwiegende Veränderung Ihrer Leberfunktion anzeigen, muss Ihr Arzt möglicherweise Ihre Behandlung unterbrechen.
  • Sehr häufige Nebenwirkungen (können bei mehr als 1 von 10 Behandelten auftreten):
      • Hautausschlag (Rash), der auf sonnenexponierten Hautstellen auftreten oder sich verschlechtern kann. Wenn Sie der Sonne ausgesetzt sind, kann das Tragen von schützender Kleidung und/oder die Verwendung eines Sonnenschutzmittels (z. B. auf mineralischer Basis) angeraten sein.
      • Infektionen
      • Appetitverlust, Gewichtsverlust
      • Depression
      • Kopfschmerzen, verändertes Sinnesempfinden auf der Haut oder Taubheit der Gliedmaßen
      • Atembeschwerden, Husten
      • Übelkeit
      • Reizung der Mundschleimhaut
      • Magenschmerzen, Verdauungsstörung und Blähungen
      • Veränderte Blutwerte für die Leberfunktion
      • Juckreiz, trockene Haut und Haarausfall
      • Müdigkeit, Fieber, erhöhter Muskeltonus
  • Häufige Nebenwirkungen (können bei bis zu 1 von 10 Behandelten auftreten):
      • Nasenbluten
      • Magen
      • oder Darmblutungen
    • Entzündliche Reaktionen um den Fingernagel
    • Infektionen des Haarfollikels
    • Akne
    • Rissige Haut
    • Verringerte Nierenfunktion (bei Anwendung außerhalb der zugelassenen Indikation in Kombination mit Chemotherapie)
  • Gelegentliche Nebenwirkungen (können bei bis zu 1 von 100 Behandelten auftreten):
      • Veränderungen der Wimpern
      • Übermäßige Körper
      • und Gesichtsbehaarung nach männlichem Verteilungsmuster
    • Veränderungen der Augenbrauen
    • Brüchige und sich ablösende Fingernägel
  • Seltene Nebenwirkungen (können bei bis zu 1 von 1.000 Behandelten auftreten):
      • Gerötete oder schmerzende Handinnenflächen oder Fußsohlen (Hand-Fuß
      • Syndrom)
  • Sehr seltene Nebenwirkungen (können bei bis zu 1 von 10.000 Behandelten auftreten):
      • Hornhautgeschwüre oder Hornhautperforationen des Auges
      • Starke Blasenbildung auf der Haut oder sich stark schälende Haut (die auf ein Stevens-Johnson-Syndrom hinwiesen)
      • Entzündung der mittleren Augenhaut (Uveitis)
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Können Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auftreten?

    • Einnahme des Präparates zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.
  • Einnahme des Präparates zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
      • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht zusammen mit Nahrung ein.

Anbieter des Arzneimittels:

Orifarm GmbH
Fixheider Str. 4, 51381 Leverkusen
Tel: 02171 7077-0


Diese Texte erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Angaben sind neutral und ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Sie stellen keine Kauf- oder Anwendungsempfehlung oder Bewerbung des Präparates/Produktes dar. Insbesondere ersetzen sie nicht die fachliche Behandlung und/oder Beratung durch einen Arzt/Apotheker. Letztendlich verbindlich und entscheidend ist allein die Fach- und Gebrauchsinformation des Anbieters. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie daher bitte stets die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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