Inhaltssuche

Suche im Experten-Ratgeber, Lexika und Medikamenten
Torasemid beta 2.5mg Tabletten
 
Empfehlen
Jetzt Torasemid beta 2.5mg Tabletten durch
einen Klick empfehlen!
0
1
1

Torasemid beta 2.5mg Tabletten

von betapharm Arzneimittel
Größen und Preise
PackungsgrößeErhältlichkeitUVP*Unser Preis*Sie sparen 
20 Stück (N1)11,53 €
Derzeit nicht
verfügbar.
50 Stück (N2)12,22 €
Derzeit nicht
verfügbar.
100 Stück (N3)13,27 €
Derzeit nicht
verfügbar.

Zu diesem Medikament gibt es (oftmals kostengünstigere)
vergleichbare Produkte (Generika).

Produktinformationen

Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?

  • Das Arzneimittel ist ein Arzneimittel aus der Gruppe der Schleifendiuretika, das zu einer vermehrten Harnausscheidung führt.

  • Das Arzneimittel wird angewendet zur Behandlung von nicht-organbedingtem Bluthochdruck (essentielle Hypertonie).

Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?

  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

  • Das Arzneimittel wird in der Regel als Langzeitbehandlung angewendet.

  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis

Erwachsene

1 Tablette (entsprechend 2,5 mg Torasemid) täglich vorzugsweise zum Frühstück. Eine Dosiserhöhung darf frühestens 2 Monate nach Behandlungsbeginn erfolgen; die Maximaldosis beträgt einmal täglich 2 Tabletten (entsprechend 5 mg Torasemid).

Ältere Patienten
Bei älteren Patienten liegen keine Informationen über eine Dosisanpassung vor. Die Erfahrungen sind jedoch nicht ausreichend, um allgemeine Empfehlungen geben zu können.

Kinder (< 12 Jahre)
Bei Kindern liegen keine Erfahrungen mit Torasemid vor.

Leber

  • und Niereninsuffizienz
Bei Patienten mit Leber
  • und Niereninsuffizienz sind begrenzte Informationen über eine Dosisanpassung verfügbar. Bei Patienten mit Leberinsuffizienz sollte die Behandlung mit Vorsicht erfolgen, da die Plasmakonzentrationen erhöht sein können.

  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

  • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten kann es zu einer starken Harnausscheidung mit der Gefahr von Flüssigkeits- und Elektrolytverlusten kommen, die zu Schläfrigkeit und Verwirrung, Blutdruckabfall sowie zu einem Kreislaufkollaps führen können. Magen-Darm-Störungen können auftreten. Informieren Sie in diesem Fall sofort Ihren Arzt, der die erforderlichen Maßnahmen einleiten wird.

  • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels vergessen haben ist dies so bald wie möglich nachzuholen und am darauffolgenden Tag die von Ihrem Arzt verordnete Menge wie gewohnt weiterzunehmen. Nehmen Sie nie eine doppelte Dosis, um eine vergessene Dosis auszugleichen.

  • Die Behandlung des Bluthochdrucks ist in der Regel eine Dauertherapie. Sie sollten daher auf keinen Fall die Einnahme des Arzneimittels ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt unterbrechen oder vorzeitig beenden.

Auf welche Weise wird das Medikament angewendet?

  • Zum Einnehmen.

  • Nehmen Sie die Tabletten morgens unzerkaut mit einer kleinen Menge Flüssigkeit ein.

Wie lange soll das Arzneimittel angewendet werden?

  • Besondere Vorsicht bei der Anwendung des Arzneimittels ist erforderlich

    • bei Störungen des Harnabflusses (Miktionsstörungen) (z. B. aufgrund einer krankhaften Vergrößerung der Prostata [benigne Prostatahyperplasie])
    • bei Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien), z. B. verlängerte Erregungsleitungszeit vom Sinusknoten zum Herzvorhof (SA-Block), verlängerte Erregungsleitungszeit vom Herzvorhof auf die Herzkammern (AV-Block 2. oder 3. Grades)
    • bei Langzeitbehandlung mit Torasemid: es werden regelmäßige Kontrollen bestimmter Blutwerte empfohlen, insbesondere wenn Sie gleichzeitig mit Digitalisglykosiden (Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen), Glucocorticoiden und Mineralocorticoiden (Hormone der Nebennierenrinde, "Cortison") oder Abführmitteln behandelt werden.

  • Ein Mangel an Kalium und Natrium im Blut (Hypokaliämie, Hyponatriämie) und ein Blutvolumenmangel (Hypovolämie) müssen vor Behandlungsbeginn korrigiert werden.

  • Eine sorgfältige Überwachung wird empfohlen, wenn bei Ihnen eine Neigung zu erhöhten Harnsäurespiegeln (Hyperurikämie) und Gicht besteht.

  • Bei Zuckerkrankheit (latenter oder manifester Diabetes mellitus) sollte der Blutzuckerspiegel überwacht werden.
Wegen unzureichender Erfahrungen mit Torasemid sollte in folgenden Situationen die Behandlung mit Vorsicht erfolgen:

    • bei krankhaften Veränderungen im Säure-Basen-Haushalt
    • wenn Sie gleichzeitig mit Lithium (Arzneimittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen), Aminoglykosiden oder Cephalosporinen (Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen) behandelt werden
    • bei eingeschränkter Nierenfunktion aufgrund von nierenschädigenden Substanzen.

  • Kinder: Wegen unzureichender Erfahrungen soll eine Behandlung mit dem Arzneimittel bei Kindern unter 12 Jahren mit Vorsicht erfolgen.

  • Ältere Menschen: Wegen unzureichender Erfahrungen soll eine Behandlung mit dem Arzneimittel bei älteren Patienten mit Vorsicht erfolgen.

  • Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen soweit verändern, dass z. B. die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt insbesondere, wenn Schwindel oder ähnliche Symptome auftreten, bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung, Wechsel des Arzneimittels oder im Zusammenwirken mit Alkohol.

  • Die Anwendung des Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Die gesundheitlichen Folgen der Anwendung des Arzneimittels als Dopingmittel können nicht abgesehen werden, schwerwiegende Gesundheitsgefährdungen sind nicht auszuschließen.

  • Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

In welchen Fällen darf das Medikament nicht angewendet werden?

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden

    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Torasemid, Sulfonylharnstoffen oder einem der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind
    • bei Nierenversagen mit fehlender Harnproduktion (Anurie)
    • bei schweren Leberfunktionsstörungen mit Bewusstseinstrübung (hepatisches Koma und Präkoma)
    • bei krankhaft erniedrigtem Blutdruck (Hypotonie).

Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?

  • Schwangerschaft
Bezüglich der Wirkung von Torasemid auf den Embryo und Fötus liegen keine klinischen Erfahrungen beim Menschen vor. Solange keine weiteren Erfahrungen verfügbar sind, sollten Sie das Arzneimittel während der Schwangerschaft nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung und in der kleinsten noch wirksamen Dosis einnehmen.

  • Stillzeit
Über die Ausscheidung von Torasemid in die Muttermilch liegen keine Informationen vor. Die Anwendung des Arzneimittels wird daher während der Stillzeit nicht empfohlen.

Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?

  • Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben.

  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zu Grunde gelegt:

    • Sehr häufig mehr als 1 von 10 Behandelten
    • Häufig weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
    • Gelegentlich weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
    • Selten weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
    • Sehr selten weniger als 1 von 10.000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle

  • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

    • In Abhängigkeit von der Dosierung und Behandlungsdauer kann es zu Störungen des Wasser
    • und Elektrolythaushalts kommen, insbesondere bei deutlich reduzierter Salzaufnahme. Eine Verminderung von Kalium im Blut (Hypokaliämie) kann auftreten (insbesondere während einer kaliumarmen Diät oder bei Erbrechen, Durchfall oder übermäßigem Gebrauch von Abführmitteln bzw. im Fall von eingeschränkter Leberfunktion). Bei einer ausgeprägten Harnausscheidung können insbesondere bei Behandlungsbeginn und bei älteren Patienten Anzeichen eines Elektrolyt- und Volumenmangels, wie z. B. Kopfschmerzen, Schwindel, Blutdruckabfall (Hypotonie), Schwäche, Benommenheit, Verwirrtheitszustände, Appetitmangel und Krämpfe, auftreten. Eine Dosisanpassung kann erforderlich sein.
  • Es kann zu einer Erhöhung der Werte von Harnsäure, Glucose und Lipiden im Blut kommen. Eine Störung im Säure-Basen-Haushalt (metabolische Alkalose) kann sich verschlechtern.

  • Herz- und Gefäßerkrankungen

    • In Einzelfällen können aufgrund einer Bluteindickung thromboembolische Komplikationen sowie Durchblutungsstörungen und Minderdurchblutung des Herzmuskels und des Gehirns auftreten, was z. B. zu Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien), Angina pectoris, akutem Herzmuskelinfarkt oder plötzlichem Bewusstseinsverlust (Synkope) führen kann.

  • Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes

    • Magen-Darm-Beschwerden, z. B. Appetitmangel (Inappetenz), Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall (Diarrhö), Verstopfung (Obstipation), können bei den Patienten auftreten.
    • In Einzelfällen wurde über eine Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) berichtet.

  • Erkrankungen der Nieren und Harnwege

    • Bei Patienten mit Harnabflussbehinderungen kann eine Harnverhaltung ausgelöst werden.
    • Erhöhungen von Harnstoff und Kreatinin im Blut können vorkommen.

  • Funktionsstörungen der Leber und der Gallenblase

    • Erhöhungen bestimmter Leberenzyme, z. B. gamma-GT.

  • Erkrankungen des Blut- und des Lymphsystems

    • Einzelne Fälle einer Abnahme der roten und weißen Blutkörperchen sowie der Blutplättchen wurden berichtet.

  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

    • In Einzelfällen können allergische Reaktionen auftreten, z. B. Juckreiz (Pruritus), Hautausschlag und Lichtempfindlichkeit.
    • Sehr selten kann es zu schweren Hautreaktionen kommen.

  • Erkrankungen des Nervensystems

    • Sehstörungen, Ohrgeräusche (Tinnitus) und Hörverlust kamen in Einzelfällen vor.
    • Missempfindungen in den Extremitäten (Parästhesien) wurden selten berichtet.

  • Allgemeine Erkrankungen

    • Mundtrockenheit (Xerostomie)

  • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht aufgeführt sind.

Können Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auftreten?

  • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

  • Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit dem Arzneimittel beeinflusst werden:

    • Wenn Sie gleichzeitig mit Herzglykosiden (Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen) behandelt werden, kann aufgrund eines Kalium
    • und/oder Magnesiummangels die Empfindlichkeit des Herzmuskels gegenüber diesen Arzneimitteln erhöht sein.
  • Die kaliumausscheidende Wirkung von Mineralo
    • und Glucocorticoiden (Hormone der Nebennierenrinde, "Cortison") sowie Abführmitteln (Laxantien) kann verstärkt werden.
  • Die Wirkung von blutdrucksenkenden Arzneimitteln, insbesondere von ACE-Hemmern, kann bei gleichzeitiger Anwendung verstärkt werden. Eine Sequenz
    • oder Kombinationsbehandlung oder der Beginn einer neuen Zusatzmedikation mit ACE-Hemmern kann einen übermäßigen Blutdruckabfall zur Folge haben. Bitte sprechen Sie in diesem Fall mit Ihrem Arzt.
  • Torasemid kann die Empfindlichkeit der Arterien gegenüber blutdrucksteigernden Arzneimitteln, z. B. Adrenalin, Noradrenalin, vermindern.
  • Torasemid kann die Wirkung von Arzneimitteln zur Behandlung der Zuckerkrankheit (Antidiabetika) vermindern.
  • Torasemid kann, insbesondere bei hochdosierter Therapie, die gehör
    • und nierenschädigenden Wirkungen von Aminoglykosid-Antibiotika, die toxischen Wirkungen von Cisplatin-Präparaten (Arzneimittel zur Krebsbehandlung) sowie die nierenschädigenden Wirkungen von Cephalosporinen (Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen) verstärken.
  • Die Wirkung von curareartigen muskelerschlaffenden Arzneimitteln und von Theophyllin kann verstärkt werden.
  • Bestimmte entzündungshemmende Medikamente (nicht-steroidale Antiphlogistika), z. B. Indometacin, können die harntreibende und blutdrucksenkende Wirkung von Torasemid vermindern.
  • Probenecid (Arzneimittel, das die Harnsäureausscheidung steigert) kann die Wirkung von Torasemid abschwächen.
  • Die Lithium-Konzentrationen im Blut sowie die herz
    • und nierenschädigenden Wirkungen von Lithium können erhöht werden.
  • Wenn Sie hohe Dosen von Salicylaten erhalten, erhöht Torasemid durch Hemmung der Salicylat-Ausscheidung über die Nieren das Risiko einer Salicylat-Toxizität.
  • Es liegen keine Studien über die gleichzeitige Anwendung von Torasemid und Cholestyramin (Arzneimittel zur Senkung erhöhter Blutfette) beim Menschen vor, in einer Tierstudie führte die gleichzeitige Anwendung von Cholestyramin jedoch zu einer verminderten Aufnahme von Torasemid ins Blut.

Anbieter des Arzneimittels:

betapharm Arzneimittel GmbH
Kobelweg 95, 86156 Augsburg
Tel: 0821/74881-0


Diese Texte erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Angaben sind neutral und ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Sie stellen keine Kauf- oder Anwendungsempfehlung oder Bewerbung des Präparates/Produktes dar. Insbesondere ersetzen sie nicht die fachliche Behandlung und/oder Beratung durch einen Arzt/Apotheker. Letztendlich verbindlich und entscheidend ist allein die Fach- und Gebrauchsinformation des Anbieters. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie daher bitte stets die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

*UVP: unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers. Alle Preise inkl. der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer, ggfs. zzgl. Versandkosten. Alle Angaben ohne Gewähr. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der angegebene Preis seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein kann, da eine Echtzeit-Aktualisierung der vorstehend angegebenen Preise technisch nicht immer möglich ist. Der maßgebliche Verkaufspreis ist derjenige, welcher zum Zeitpunkt des Kaufs auf der Webseite des Verkäufer-Shops ausgewiesen wurde.

Passende Behandlungsgebiete und Lexikon-Inhalte

Über Krankheiten und Symptome informieren

Das jameda Lexikon

Häufig gesucht zum Thema "Blut, Lymphsystem, Drüsen":