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Triamteren comp.-ratiopharm 50mg/25mg Filmtablette
 
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Triamteren comp.-ratiopharm 50mg/25mg Filmtablette

von ratiopharm
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Produktinformationen

Bei welchen Erkrankungen wird das Arzneimittel angewendet?

Arzneimittel zur kaliumneutralen Diurese und Hochdruckbehandlung.

Das Arzneimittel wird angewendet bei:

  • Bluthochdruck (arterielle Hypertonie)

  • krankhaften Flüssigkeitsansammlungen (Ödemen) bei Herz-, Leber- oder Nierenerkrankungen

  • chronischer Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz)

Wie oft und in welcher Menge wird das Arzneimittel angewendet?

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis

  • Zur Behandlung des Bluthochdruckes: 1 Filmtablette morgens; falls erforderlich, kann mittags eine weitere eingenommen werden.

  • Zur Ödembehandlung: Bei Behandlungsbeginn morgens und mittags je 1-2 Filmtabletten; die weitere Dosierung wird vom Arzt besonders festgelegt und richtet sich nach dem Grad der Entwässerung - sie beträgt im Allgemeinen 1/2 Filmtablette täglich oder 1 Filmtablette jeden 2. Tag.

Hinweis:

Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion kommt es zu einer verzögerten Ausscheidung von Hydro-chlorothiazid und dem Hauptmetaboliten von Triamteren. Um eine Kumulation zu vermeiden, sollten folgende Dosierungen nicht überschritten werden:

  • Kreatinin-Clearance 100-75 ml/min: 2mal täglich 1 Tablette (entsprechend 100 mg Triamteren pro Tag)
  • Kreatinin-Clearance 75-50 ml/min: 1mal täglich 1 Tablette (entsprechend 50 mg Triamteren pro Tag)
  • Kreatinin-Clearance 50-30 ml/min: 1mal täglich 1/2 Tablette (entsprechend 25 mg Triamteren pro Tag)
  • Bei nachlassender Nierenleistung (Kreatinin-Clearance 50-30 ml/min) soll die Dosierung von 1/2 Tablette pro Tag nicht überschritten werden

Überdosierung:

Bei ersten Anzeichen einer Überdosierung wie Blutdruckabfall, Schwäche, Müdigkeit, Verwirrtheitszustände, Kribbeln oder Taubheitsgefühl, Muskelschmerzen und Muskelkrämpfe ist die Therapie abzusetzen. Verständigen Sie bitte umgehend Ihren Arzt. Er wird die notwendigen Maßnahmen ergreifen.

Vergessene Einnahme:

Wenn Sie zu wenig Tabletten genommen oder eine Anwendung vergessen haben, so nehmen Sie beim nächsten Mal die gleiche Tablettenmenge wie verordnet. Verdoppeln Sie nicht von sich aus die Dosis! Sollten Sie sich unsicher sein, was zu tun ist, so sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt.

Therapieabbruch:

Wenn Sie die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden, kann es zu einer Verschlechterung Ihres Krankheitsbildes kommen. Unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung daher nicht ohne Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt!

Auf welche Weise wird das Medikament angewendet?

Filmtabletten unzerkaut mit etwas Flüssigkeit nach den Mahlzeiten einnehmen.

Zum Teilen Tablette mit der Bruchkerbe nach oben auf eine ebene Unterlage legen, anschließend Tablette rechts und links neben der Bruchkerbe herunterdrücken.

Wie lange soll das Arzneimittel angewendet werden?

Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich:

  • wenn Ihr Blutdruck zu niedrig ist (Hypotonie)

  • bei Durchblutungsstörungen der Hirngefäße (Zerebralsklerose) oder der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit)

  • bei Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)

  • bei eingeschränkter Leberfunktion

  • wenn Sie eine geringgradig eingeschränkte Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance 30-60 ml/min) haben

  • bei Verdacht auf Folsäuremangel (z. B. bei schwerer Lebererkrankung oder chronischem Alkoholmissbrauch)

Es empfiehlt sich, bei längerfristiger Anwendung verschiedene Blutwerte wie Blutzucker, Harnsäure, Kalium, Natrium, Calcium, Kreatinin, Harnstoff, Cholesterin und Triglyceride regelmäßig vom Arzt kontrollieren zu lassen.

Während der Therapie sollten Sie auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr achten.

Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken:

Die Anwendung kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Die Anwendung als Dopingmittel kann zu einer Gefährdung der Gesundheit führen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen kann die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn oder Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren

In welchen Fällen darf das Medikament nicht angewendet werden?

Darf nicht eingenommen werden:

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Triamteren, Hydrochlorothiazid oder andere Thiazide, Sulfonamide (mögliche Kreuzreaktionen beachten) oder einen der sonstigen Bestandteile sind

  • wenn Ihr Blutvolumen vermindert ist (Hypovolämie)

  • bei schweren Nierenfunktionsstörungen (Niereninsuffizienz mit stark eingeschränkter Harnproduktion; Kreatinin-Clearance kleiner als 30 ml/min und/oder Serum-Kreatinin über 1,8 mg/100 ml) und akuter Nierenentzündung (Glomerulonephritis)

  • bei Anurie (versiegende Harnausscheidung)

  • bei schweren Leberfunktionsstörungen (Leberversagen mit Bewusstseinsstörungen)

  • bei erniedrigtem Kaliumspiegel (Hypokaliämie), der auf eine Behandlung nicht anspricht

  • bei erhöhtem Kaliumspiegel (Hyperkaliämie)

  • bei Hyperkalzämie

  • bei Gicht

  • bei schwerem Natriummangel im Blut (Hyponatriämie)

  • in Schwangerschaft und Stillzeit

Was gilt für Schwangerschaft und Stillzeit?

Das Arzneimittel darf in der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.

Das Arzneimittel darf in der Stillzeit nicht eingenommen werden.

Welche Nebenwirkungen können bei einzelnen Patienten auftreten?

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

sehr häufig :mehr als 1 von 10 Behandelten

häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten

gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten

selten: weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten

sehr selten: weniger als 1 von 10.000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:

Gelegentlich: Blutbildveränderungen (Blutarmut, Verminderung der weißen Blutkörperchen, Verminderung der Blutplättchenzahl).

Einzelfälle: Bei gleichzeitiger Anwendung des Arzneistoffs Methyldopa: Zerstörung roter Blutkörperchen durch Bildung von Antikörpern gegen den Wirkstoff Hydrochlorothiazid. Die langfristige kontinuierliche Anwendung kann zu Elektrolytveränderungen, insbesondere mit zu hohen oder zu niedrigen Kaliumkonzentrationen, zu niedrigen Natrium

  • , Chlorid- oder Magnesiumkonzentrationen im Blut, führen.

Stoffwechsel

  • und Ernährungsstörungen:

Häufig: Reversibler Anstieg stickstoffhaltiger harnpflichtiger Stoffe (Harnstoff, Kreatinin, Harnsäure, vor allem zu Behandlungsbeginn); Gichtanfälle bei dafür anfälligen Patienten. Gelegentlich: Stoffwechselbedingte Störung des Säure-Basen-Gleichgewichtes, Erhöhung der Blutfettwerte.

Eine latente oder manifeste Zuckerkrankheit kann sich bei Dauerbehandlung verschlechtern.

Augenerkrankungen:

Gelegentlich: Verstärkung einer bestehenden Kurzsichtigkeit.

Herzerkrankungen:

Häufig: Herzklopfen

Gefäßerkrankungen:

Gelegentlich: Entzündung der Blutgefäße.

Bei hohen Dosierungen steigt, insbesondere bei Vorliegen von Venenerkrankungen, das Risiko der Blutgerinnselbildung. Erkrankungen der Atemwege

Einzelfälle: Plötzlich auftretendes Lungenödem mit Schocksymptomatik, eine allergische Reaktion gegenüber Hydrochlorothiazid wird angenommen.

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts:

Häufig: Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung

  • diese Nebenwirkungen lassen sich vermeiden, wenn das Arzneimittel nach einer Mahlzeit eingenommen wird. Mundtrockenheit, Oberbauchbeschwerden, Durchfall, krampfartige Bauchbeschwerden.

Gelegentlich: Entzündung der Bauchspeicheldrüse.

Leber

  • und Gallenerkrankungen:

Gelegentlich: Gelbsucht; bei bereits bestehenden Gallensteinen kann eine akute Gallenblasenentzündung auftreten.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:

Gelegentlich: Allergische Hauterscheinungen (Hautrötung, Nesselsucht, Lichtempfindlichkeit).

Einzelfälle: Kutaner Lupus erythematodes

Skelettmuskulatur

  • , Bindegewebs- und Knochenerkrankungen:

Häufig: Muskelkrämpfe

Erkrankungen der Nieren und Harnwege:

Gelegentlich: Nierenentzündung, Harnsteinbildung

Allgemeine Erkrankungen:

Häufig: Kopfschmerzen, Kreislaufstörungen, Nervosität, Müdigkeit, Schwäche

  • und Schwindelgefühl - diese Symptome können Anzeichen für Wasser- und Elektrolytstörungen sein.

Gelegentlich: Arzneimittelfieber

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

Können Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auftreten?

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Die Wirkung wird wie folgt beeinflusst: Verstärkung der Wirkung bis hin zu erhöhtem Nebenwirkungsrisiko

Die blutdrucksenkende Wirkung kann durch andere entwässernde oder blutdrucksenkende Arzneimittel, Beta-Rezeptorenblocker (Mittel gegen Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen), Nitrate (Mittel bei Erkrankungen der Herzkranzgefäße), gefäßerweiternde Mittel (Vasodilatatoren), bestimmte Schlaf

  • oder Narkosemittel (Barbiturate), Mittel zur Behandlung seelischer Erkrankungen (Phenothiazine, trizyklische Antidepressiva) und Alkohol verstärkt werden. Bei gleichzeitiger Behandlung mit einem ACE-Hemmer (Mittel gegen Bluthochdruck und Herzmuskelschwäche, z. B. Captopril, Enalapril) sind zu Behandlungsbeginn ein stark überschießender Blutdruckabfall sowie eine Verschlechterung der Nierenfunktion möglich. Eine Behandlung mit dem Arzneimittel sollte daher 2-3 Tage vor Beginn einer Therapie mit einem ACE-Hemmer abgesetzt werden. Der ACE-Hemmer ist entsprechend vorsichtig zu dosieren.

Bei gleichzeitiger Gabe von Kaliumsalzen oder anderen kaliumsparenden Arzneimitteln sowie von ACE-Hemmern wird die Gefahr eines zu hohen Serumkaliumspiegels erhöht.

Bei zusätzlicher Gabe von Arzneimitteln, die zu einem Natriummangel führen können, wird besonders bei älteren Patienten die Gefahr eines schweren Natriummangels erhöht. Abschwächung der Wirkung

Die Kombination mit bestimmten schmerz

  • und entzündungshemmenden Mitteln (Salicylate oder nicht-steroidale Antirheumatika, z. B. Indometacin, Diclofenac) kann die blutdrucksenkende und entwässernde Wirkung von vermindern. Bei Patienten, bei denen unter der Therapie auf Grund starker Entwässerung die zirkulierende Blutmenge vermindert ist, kann die gleichzeitige Gabe von nicht-steroidalen entzündungshemmenden Medikamenten ein akutes Nierenversagen auslösen. Colestipol und Colestyramin (Mittel zur Cholesterinspiegelsenkung) vermindern die Aufnahme vom Arzneimittel.

Bei folgenden anderen Arzneistoffen wird das Nebenwirkungsrisiko durch das Arzneimittel erhöht:

Bei Kombination mit Arzneimitteln, die zu Kalium

  • und Magnesiumverlusten führen, z. B. kaliumausscheidende entwässernde Arzneimittel, Kortikosteroide, ACTH (Hormon), Abführmittel (chronischer Gebrauch), Amphotericin B (Mittel gegen Pilze), Carbenoxolon (Mittel gegen Mundschleimhautentzündungen), Penicillin G (Antibiotikum) und Salicylate (Schmerzmittel), können die Wirkungen und Nebenwirkungen von Herzglykosiden verstärkt werden.

Bei gleichzeitiger Gabe von mit Zytostatika (z. B. Cyclophos-phamid, Fluorouracil, Methotrexat) kann deren knochenmarkschädigende Wirkung verstärkt sein. Bei Kombination mit Lithium (Mittel gegen Depressionen) kann die herz

  • und nervenschädigende Wirkung von Lithium verstärkt sein.

Kombination mit hochdosiertem Salicylat kann zu einer verstärkten Schädigung des Zentralnervensystems führen.

Gleichzeitige Gabe mit Mitteln zur Muskelentspannung (curareartige Muskelrelaxantien) verstärkt und verlängert deren Wirkung. Für den Fall, dass das Arzneimittel vor der Anwendung dieser Arzneimittel nicht abgesetzt werden kann, muss der Narkosearzt über die Behandlung mit dem Arzneimittel informiert werden.

Es besteht ein erhöhtes Risiko für das Auftreten einer Blutzuckerspiegelerhöhung bei gleichzeitiger Gabe mit Beta-Rezeptorenblockern.

Sonstige mögliche Wechselwirkungen:

Bei gleichzeitiger Anwendung von Methyldopa (Mittel gegen Bluthochdruck) sind in Einzelfällen Hämolysen (Schädigung der roten Blutkörperchen) durch Bildung von Antikörpern gegen Hydrochlorothiazid beschrieben worden.

Die gleichzeitige Gabe mit Chinidin vermindert die Chinidinausscheidung. Die Wirksamkeit von Insulin, oralen blutzucker

  • und harnsäuresenkenden Medikamenten sowie von Sympathomimetika (Adrenalin, Noradrenalin) kann abgeschwächt werden.

Einnahme von zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:

Während der Behandlung sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken, da Alkohol Ihr Reaktionsvermögen verstärkt herabsetzt.

Anbieter des Arzneimittels:

ratiopharm GmbH
Graf-Arco-Str. 3, 89079 Ulm
Tel: 0800 8005010


Diese Texte erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Angaben sind neutral und ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Sie stellen keine Kauf- oder Anwendungsempfehlung oder Bewerbung des Präparates/Produktes dar. Insbesondere ersetzen sie nicht die fachliche Behandlung und/oder Beratung durch einen Arzt/Apotheker. Letztendlich verbindlich und entscheidend ist allein die Fach- und Gebrauchsinformation des Anbieters. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie daher bitte stets die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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