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Gold-Kunde
PRIVATINUM Psychosomatische Klinik, Akut- und Tagesklinik, Praxis

PRIVATINUM Psychosomatische Klinik, Akut- und Tagesklinik, Praxis

Klinik

07726/9395942

PRIVATINUM Psychosomatische Klinik, Akut- und Tagesklinik, Praxis

Klinik

Öffnungszeiten

Mo
08:00 – 18:00
Di
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Mi
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Do
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Fr
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Adresse

Am Waldrain 478073 Bad Dürrheim

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Herzlich willkommen

Liebe Besucherin,

lieber Besucher,

herzlich willkommen auf unserer Internetseite des PRIVATINUM, der Akutklinik Bad Dürrheim. Hier erhalten Sie einen kleinen Einblick in unser Behandlungspektrum. Es ist uns sehr wichtig, Sie individuell und fachkompetent in einem schönen Umfeld mit unserem Team zu beraten und zu behandeln.

Es handelt sich um eine Akutklinik und eine Tagesklinik für

  • Psychosomatische Medizin
  • Nervenheilkunde
  • Psychotherapie

Medizinische Leitung der Klinik: Belegärzte Prof. Burrer & Kollegen

Mit herzlichem Begrüßung,

Erich Burrer

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier:
www.akutklinik-schwarzwald.de


Unsere Schwerpunkte

Hier sehen Sie unsere Behandlungsschwerpunkte aufgelistet. Dies soll Ihnen als erste Information dienen. Mein Team und ich stehen Ihnen bei offenen Fragen sehr gerne zur Verfügung.

Ihr Erich W. Burrer

  • Psychosomatische Medizin

  • Nervenheilkunde

  • Psychotherapie

  • Psychosomatische Medizin

  • Nervenheilkunde

  • Psychotherapie

Es ist das Ziel der Akutklinik Bad Dürrheim, dem Patienten die Möglichkeit der Neurobiologie in therapeutischer Hinsicht zugänglich zu machen. Dabei bedarf es eines kybernetischen Vorgehens, das evidendenzbasierte Medizin

  • in somatischer Hinsicht (Neurologie und psychosomatische Medizin),
  • in sozialer Hinsicht (Psychiatrie, Selbstmanagement, systemische Beratung und Kommunikationstherapie),
  • in geistiger (mentales Training, Meditation, Spiritualität)
  • und in emotionaler Hinsicht (Psychotherapie) zusammen betrachtet.

Hier hilft eine ökologisch-kybernetische Arbeitsweise wie sie Helm Stierlin und Michael Wirsching bereits 1982 aufzeigten. Sie ermöglicht Ansätze, mit der Medizin selbstregulativ beeinflusst werden kann. Es gelingt durch die Kybernetik steuernd in evidenzbasierte Behandlungen, die wissenschaftlich nachgewiesen sind, körperlich, kognitiv, emotional und sozial einzugreifen, ohne zu destabilisieren.

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier:
www.akutklinik-schwarzwald.de/


Unser gesamtes Leistungs­spektrum

Liebe Patientin, Lieber Patient,

die Erhaltung und Wiederherstellung Ihrer Gesundheit liegt uns besonders am Herzen. Im Krankheitsfall beraten und behandeln wir Sie umfassend und individuell. Im Folgenden nennen wir Ihnen einige wenige Beispiele unserer Leistungen, die Ihnen einen kleinen Überblick über psychosomatische und psychische Krankheitsbilder geben. Weiteres können Sie auch über www.akutklinik-schwarzwald.de erfahren. Bei Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

  • Sinnkrisen (z. B. alters- oder sozial ausgelöste Depressionen)

  • Panik-, Angst- und Zwangsstörungen

  • Essstörungen (z. B. Magersucht)

  • Phobien

  • Endogene Störungen (Depressionen, Manie, Psychosen)

  • Identitätsstörungen (z. B. Selbstfindungskrise, Ich-Diffusion oder Ich-Spaltung)

  • Entgiftung (Entzug)

  • Persönlichkeitsstörungen (z. B. zusammen mit Burn-out-Syndrom oder suizidalen Krisen)

  • Dissoziative Störungen bzw. Konversionsneurosen

  • Posttraumatische Störungen (z. B. Depression nach Unfallschock, nach Missbrauch)

  • Anpassungsstörungen und Belastungsreaktionen (z. B. Depression bei Mobbing, Trauma)

  • Neurologische Störungen (z. B. kreislaufbedingte Denk- und Konzentrationsstörungen)

  • Psychosomatosen (z. B. Körperempfindungsstörungen)

  • Somatoforme Erkrankungen (z. B. akute Schmerzzustände)

  • Soziogen oder psychogen akut ausgelöste oder überlagerte Magen-Darmerkrankungen

  • Herz-Kreislauferkrankungen (z. B. Hypertonie)

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates (z. B. akute Fibromyalgie)

  • Psychogen ausgelöste oder überlagerte Immunschwäche (z. B. bei Infektionen)

  • Neurodermitis, Tinnitus

  • Exogene Störungen (z. B. alkohol- oder umweltbedingte toxische Schäden des zentralen Nervensystems)

  • Sinnkrisen (z. B. alters- oder sozial ausgelöste Depressionen)

    Sinnkrisen kennt jeder Mensch, wenn er über sein Leben oder sich selbst reflektiert. Sie können aber auch Teil einer Depression werden oder sein. Therapie: In diesem Fall genügt nicht nur eine Gesprächstherapie. Gefordert ist u. U. eine Medikation, damit es nicht zur Resignation des Patienten kommt, die Chronifizierung nach sich zieht. Sehr hilfreich sind spirituelle Ansätze, wie sie in einer Logotherapie und Meditation, aber auch eine konstruktivistisch ausgerichtete Psychotherapie. Diese kann verhaltenstherapeutisch (VT) oder analytisch (TP, PA) erfolgen.

  • Panik-, Angst- und Zwangsstörungen

    Ängste können uns überschwemmen. Meist werden sie jedoch abgewehrt. Die geschieht über eine Ventilfunktion. So hat ein sehr ordentlicher Mensch weniger Ängste, weil er alles vorsorglich ordnet, was Angst bereiten könnte. Gelingt dies nicht mehr, wird aus dem Ordnen ein Zwang. Er kontrolliert nicht mehr einmal, ob die Türe zu ist. Er tut es x Mal. Therapie ist Angstminderung durch Medikation und Expositionstraining (VT). Aber auch kausale Therapien wie analytische Psychotherapie (PA)  sind erfolgreich, weil sie zu Akzeptanz und Realisierung verdrängter Probleme entscheidend beitragen.

  • Essstörungen (z. B. Magersucht)

    Jeder Mensch "isst einmal wegen Frustrationen zu viel" oder "es verschlägt ihm deshalb den Appetit". Wird eine Essstörung ausgeprägt, kann sich z. B. eine Anorexie oder Adipositas entwickeln. Das Essverhalten ist dann ein Indikator unserer leidenden oder erkrankten Seele. Dann ermöglicht Psychotherapie einen Zugang durch Verhaltenstherapie des Essverhaltens, durch Ernährungsmedizin, durch Psychotherapie (Ichstärkung, Achtsamkeit und Commitement z. B.) und durch systemische Optimierung des Umfeldes (Stressreduzierung z. B.).

  • Phobien

    Angst vor Tieren, vor Enge, vor Höhe und vor Weite ist evolutiv gesehen normal, weil unsere Vorfahren in der Natur den damit einhergehenden Gefahren täglich ausgesetzt waren. Werden heute Lebensängste bei bestimmten Menschen zu groß, werden o. g. Urängste unbewusst reaktiviert. Sie beziehen sich dann grundlos auf Objekte, die nur theoretisch Angst bereiten. In diesem Fall spricht man von Phobien (Tierphobien, Claustrophobie, z. B.). Therapie ist Verhaltenstherapie (Expositionstraining) und Psychotherapie (TP, PA) - Bearbeitung der Ursachen (z. B. Bearbeitung verdrängter Ängste nach Trauma).

  • Endogene Störungen (Depressionen, Manie, Psychosen)

    Depressionen oder Psychosen sind ohne äußere Ursachen hervorgerufene seelische Störungen oder Erkrankungen, (vergleichbar mit Diabetes oder einer Schilddrüssenunterfunktion), die häufig sowohl vom Patienten als auch vom sozialen Umfeld unterschätzt und zum Teil nicht ernst genommen werden, da sozusagen keine Ursachen vorliegen (Ursachen sind u. a. ein Mangel an Überträgensubstanzen). Therapie: Medikamentöse Therapie, stützende Psychotherapie, Familientherapie, edukative Psychotherapie. Ratschläge wie Einnahme von Vitaminpräparaten, frische Luft und Urlaub sind gut gemeint. Sie bewirken aber nichts. Sie verstärken nur das Gefühl des Patienten, "an seiner Krankheit selbst schuld zu sein", ganz abgesehen davon, dass sie seine Gesundung gefährden.

  • Identitätsstörungen (z. B. Selbstfindungskrise, Ich-Diffusion oder Ich-Spaltung)

    Identitätskrise  oder: Wer bin ich? Dies ist die Frage, die jeder Mensch sich im Laufe seines Lebens einmal stellt (z. B. in der Pubertät). Die "Antwort" zeigt sich in der Fähigkeit eines Menschen, sich seiner selbst bewusst zu werden und zu sein. Es entsteht ein »Selbst-Bewusstsein« oder ein »Selbst-Wertgfühl«. Gelingt dies nicht oder nicht mehr, spricht man von einer Identitätskrise. Wird dabei Angst dominierend, ist dies eine beginnende Ichdiffusion. Wird Angst dagegen völlig verleugnet, um seelisch zu überleben, kommt es zur "Ichspaltung". Bestimmte Gefühle wie Angst oder Empathie werden nicht mehr wahrgenommen. Probleme werden extrem ver-sachlicht, um nicht mehr zu leiden. Oder Angst wird auf fremde und irreale Personen projiziert, die in der Realität nicht bedrohlich sind, weil sie mit an grenzender Wahrscheinlichkeit nicht anwesend sind. Behandlung ist mehrdimensional: Psychopharmakotherapie, Psychotherapie, VerhaltenstherapieSystemische- und Soziotherapie.

  • Entgiftung (Entzug)

    Eine toxische Schädigung des zentralen Nervensystems kann mit Depression oder Denk- und Gedächtnisstörungen, Sprach- oder Schreibstörungen einhergehen, kann gekoppelt sein mit einer toxischen Polyneuropathie, mit Magen-Darmsymptomen wie Nahrungsmittelallergien, Herzsensationen, Hautveränderungen, mit Missempfindungen sowie Muskel- und Gelenkschwäche. Therapie fängt an, wo wir uns von Noxen, z. B. von Holschutzmittel oder Schimmelpils, befreien, aber auch unsere Ernährung von Noxen (Konservierungsmittel z. B.) befreien und hört auf, wenn wir auf  Nikotin, Alkohol oder Drogen verzichten. Dies gelingt durch Umweltmedizin (Austestung durch Labor), Psychosomatik (Ernährungsumsstellung), Neurologie (Entzug) und Psychiatrie (Medikation). Nicht zu vergessen ist eine stützende oder eine fokussierte Psychotherapie, um die Folgen toxischer Einflüsse seelisch zu bewältigen.

  • Persönlichkeitsstörungen (z. B. zusammen mit Burn-out-Syndrom oder suizidalen Krisen)

    Persönlichkeitsstörungen sind Störungen, die sich unbewusst darstellen und keinen Leidensdruck hervorrufen, bis äußere Belastungen wie Stress Krankheitssymptome jeder Art (auch Suizidalität) nach sich ziehen. Persönlichkeitsstörungen findet man manchmal bei Perfektionisten, bei gutmütigen Menschen, aber auch bei impulsiven Männern und Frauen. Therapie ist systemische Behandlung, d. h. sorgfältigste Reduzierung äußerer Einflüsse und konsequente Änderung falscher Sichtweisen. Besser verstehen kann man systemische Therapie durch ein Beispiel: "Wer auf dem Mond war, sieht die Welt anders."  D. h., man kann durch neue Sichtweisen die Welt wirklich besser verstehen, wenn man geduldig und konsequent daran arbeitet. Dies gelingt auch in einer analytischen Psychotherapie, z. B. TFP oder Verhaltenstherapie (nach Lineham).

  • Dissoziative Störungen bzw. Konversionsneurosen

    Wir alle vergessen manchmal wie ein Ereignis war und berichten es falsch. Wir bemerken den Irrtum aber später. Wird die falsche Erinnerung als Realität wahrgenommen, spricht man von Dissoziation. Hierdurch können sich Irrtümer ergeben, die nicht mehr wahrgenommen werden (die integrative Funktion des Gedächtnisses, ja der Wahrnehmung seiner selbst versagt und das Ich wird brüchig). Wird die Verdrängung der Realität unerträglich, konvertiert das Problem  [überträgt es sich] auf den Körper, bzw. die Körperorgane. So wird vielleicht jemand blind, weil er nicht mehr zusehen kann, was ihm und anderen widerfährt. So fällt jemand ständig in Ohnmacht, weil er die aufkeimende Angst vor einem Menschen nicht mehr aushält. So vergessen wir Dinge und glauben vielleicht, dement zusein. "Der Körper vergisst eben nicht", auch wenn die Seele versucht, es zu tun. Therapie: Entspannungstherapie, Körperpsychotherapie, Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP).

  • Posttraumatische Störungen (z. B. Depression nach Unfallschock, nach Missbrauch)

    Wir alle erleben im Leben kleine Traumen seelischer Art. Dies bewältigen wir. Größere Verletzungen  psychischer Art hinterlassen aber Spuren. Erinnerungen werden immer wieder kurzzeitig und blitzartig wachgerufen. Man spricht von Flashbacks. Therapie ist eine vorsichtige therapeutische Desensibilisierung durch langsame und kontrollierte therapeutische Erinnerung (Traumatherapie). Dabei helfen auch Körperpsychotherapien und Hypnose, da sie inneren Halt und Sicherheit geben.

  • Anpassungsstörungen und Belastungsreaktionen (z. B. Depression bei Mobbing, Trauma)

    Belastungen gehören zum Leben. Überschwemmen sie uns, reagieren wir mit Symptomen, um uns zu schonen (z. B. zur Vermeidung eines Herzinfarktes reagieren wir unbewusst mit einer depressiven Erschöpfung. Sie zwingt uns zur Schonhaltung. Therapie ist immer eine Verminderung der Belastung (systemische Intervention), ein Stressbewältigungstraining -VT- (edukative Therapie) und eine Erarbeitung bzw. Bearbeitung innerer Konflikte (Psychotherapie, -TP-).

  • Neurologische Störungen (z. B. kreislaufbedingte Denk- und Konzentrationsstörungen)

    Körperlichen Erkrankungen können sich im Nervensystem manifestieren (Durchblutungsstörungen im Hirn bei Herzinsuffizienz, bei Gefäßsklerosen, Schmerzen bei Bandscheibenschäden, Nervenentzündungen bei körperlichen Noxen wie Alkohol oder Diabetes, Denkstörungen bei zu niederem Blutdruck, Muskelschmerzen beim Fibromyalgie, Angst bei Schilddrüsenüberfunktion usw. Therapie ist immer eine kausale somatische, d. h. neurologische oder internistische Behandlung und kognitive Therapie, VT (bei mentalen Problemen).

  • Psychosomatosen (z. B. Körperempfindungsstörungen)

    Körperempfindungsstörungen (meist sind es Schmerzen) können seelische Ursachen haben. So "läuft einem die Galle über", einem anderen "raubt ein Problem den Schlaf", einem anderen "ist alles zum... ," dem nächsten" verschlägt es die Sprache", einem wird das "Kreuz gebrochen" usw. Therapie ist kausal: Wichtig ist eine Entlastung und Aufarbeitung bekannter oder verdrängter Konflikte. Klassische Behandlungen sind psychodynamische Verfahren (TP, PA). Aber auch eine Verhaltenstherapie (VT) oder hypnoide Therapie ist sehr hilfreich, wenn die Konflikte bekannt sind.

  • Somatoforme Erkrankungen (z. B. akute Schmerzzustände)

    Psychische Schmerzen können sich als körperlicher Schmerz manifestieren. Diese Symptome können so ausgeprägt sein, dass eine seelische Ursache nicht angenommen wird, und zwar deshalb, weil der Schmerz körperliche Folgeschäden nach sich zieht, z. B. körperliche Fehlhaltung, Muskelverhärtungen, Schlafstörungen, Schmerzmittelabusus. Therapie ist somit sowohl in Form einer neurologischen Schmerztherapie (mit VT) als auch einer  Entspannungstherapie/ hypnoiden Therapie notwendig. Des weiteren muss die seelische Ursache eruiert werden. Dies ist langwierig, da die Psyche des Patienten mehr Angst vor den verinnerlichten Konflikten als Angst vor dem Schmerz hat (natürlich unbewusst!). Man benötigt also viel Geduld und noch mehr Verständnis, um die Seele sozusagen zu überreden, ihren Kummer preiszugeben (analytische Psychotherapie, TP, PA).

  • Soziogen oder psychogen akut ausgelöste oder überlagerte Magen-Darmerkrankungen

    Stress, ob äußerlich (Arbeit z. B.) oder innerlich (Gewissen z. B.) ausgelöst, führt zu einer Änderung der Hormonlage, diese zu körperlichen Symptomen und Erkrankungen. So ist ein seelisch ausgelöster Bluthochdruck nicht ungefährlich, ein Magengeschwür nicht nur lästig und Polypen im Darm sollten nicht unterschätzt werden. Nicht vergessen werden sollte ein psychisch geschwächtes Immunsystem, das zu Infekt- und Karzinomanfälligkeit beiträgt. Behandlung ist eine aufklärende (edukative) - und Verhaltenstherapie (VT) neben somatischen Interventionen (Innere Medizin). Liegen unbewusste Probleme zugrunde, sollte eine analytisch ausgerichtete Psychotherapie (TP, PA) erfolgen.

  • Herz-Kreislauferkrankungen (z. B. Hypertonie)

    Stress führt zu einer Änderung der Hormonlage, diese zu körperlichen Symptomen und Erkrankungen. So ist ein seelisch ausgelöster Bluthochdruck nicht ungefährlich, da er zu einer Herzinsuffizienz und Nierenschädigung führen kann. Behandlung ist auch hier eine edukative (aufklärende) Therapie und eine Verhaltenstherapie (VT) neben somatischen Interventionen (Allgemeine Medizin). Liegen unbewusste Probleme zugrunde, sollte eine analytisch ausgerichtete Psychotherapie (TP) erfolgen.

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates (z. B. akute Fibromyalgie)

    Orthopädische Erkrankungen zeigen einen hohen Anteil an psychosomatischen Störungen. Dies liegt daran, dass zum einen der Bewegungsapparat sehr leicht Schmerzen verursacht (Bandscheibenschädigungen der Wirbelsäule z. B.), zum anderen unsere Motorik über unser Wohlbefinden mitentscheidet (Bewegungsdrang der Menschen). So projizieren sich gerne Probleme auf Muskeln, Sehnen, Gelenke und Nerven genannter Körperteile. So trägt mancher Wirbelsäulenpatient "schwer an seinem Kreuz", ein anderer "darf sich nicht mehr bewegen", weil er Angst hat sich auf "eigene Füße zu stellen" (und deshalb Gelenkprobleme hat) oder ihm Böses widerfährt ("Hexenschuss"). Unsere Sprache ist voll von Methaphern, die eine seelische Befindlichkeit auf somatische Bereiche überträgt. Therapie: orthopädische bzw. neurologische Schmerztherapie, Entspannungstherapie, Physiotherapie, fokale (ursachenbezogene) Psychotherapie (TP oder VT).

  • Psychogen ausgelöste oder überlagerte Immunschwäche (z. B. bei Infektionen)

    Stress, ob selbst verursacht oder durch die Umwelt, führt zu einer Änderung der Hormonlage, diese zu körperlichen Symptomen und Erkrankungen. So ist eine seelisch ausgelöste Immunschwäche nicht ungefährlich und sollte nicht unterschätzt werden. Es kann zu Infekt- und Karzinomanfälligkeit beitragen. Behandlung ist eine edukative (aufklärende) Therapie, eine Verhaltenstherapie (VT) oder tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP) neben somatischen Interventionen.

  • Neurodermitis, Tinnitus

    Die Haut  schützt uns vor der Umwelt z.B. der Kälte, das Gehör schützt, indem es filtert, was wir nicht hören wollen. Beide sind wie das Auge für uns symbolisch auch Ausdruck von Sicherheit und Orientierung. Sind beide nicht mehr gewährleistet, projizieren wir manchmal unbewusst "Schutzlosigkeitt" auf diese Organe. Die Haut reagiert entzündlich, das Gehör durch Geräusche, die andere Geräusche nicht mehr durchkommen lassen und den Menschen zur Ruhe zwingen. Sicher spielen Anlagen zu Hauterkrankungen oder einfache akustische Belastungen der Umwelt ursäclhich eine große Rolle. Therapeutisch ist dies im Falle seelischer Auslöser aber unwesenlich. Es muss in jedem Fall eine multiprofessionelle Behandlung erfolgen (durch Haut- oder HNO-Arzt, Psychosomatiker, Psychotherapeut). Ziel ist bei psychogenen Auslösern von HNO- oder Hauterkrankungen soziale Abgrenzung, Stressreduzierung und Achtsamkeitsübungen bzw. Fokale Psychotherapie, die auf die ursächliche Problematik fokussiert ist.

  • Exogene Störungen (z. B. alkohol- oder umweltbedingte toxische Schäden des zentralen Nervensystems)

    Alkohol, Medikamente, umwetbedingte Noxen schädigen uns. Bekannt ist die toxische Beeinträchtigung unseres zentralen Nervensystems mit Depression, Denk- und Gedächtnisstörungen, Sprach- und Schreibstörungen, Lähmungen. Sie kann gekoppelt sein mit der toxischen Polyneuropathie, mit Herzsensationen, mit Missempfindungen sowie Muskel- und Gelenkschwäche. Diagnostisch ist eine Anamnese und körperliche Untersuchung (EEG, EKG, NLG) extrem wichtig. Therapeutisch geht es um Beendigung von toxischen Einflüssen, Unterstützung des Immunsystems (Präventivmedizin) und Vermeidung von Stress durch systemische und psychotherapeutische Maßnahmen.

Note 1,4 •  Sehr gut

1,4

Gesamtnote

1,5

Behandlung

1,9

Aufklärung

1,5

Vertrauensverhältnis

1,1

Freundlichkeit Ärzte

1,0

Pflegepersonal

Optionale Noten

1,0

Wartezeit Neuaufnahme

1,0

Zimmerausstattung

1,2

Essen

1,0

Hygiene

1,0

Besuchszeiten

1,0

Atmosphäre

1,3

Klinik-Cafeteria

1,0

Einkaufsmöglichkeiten

1,5

Kinderfreundlichkeit

1,7

Unterhaltungsmöglichkeiten

1,0

Innenbereich

1,0

Außenbereich

2,2

Parkmöglichkeiten

Öffentliche Erreichbarkeit

Bewertungen (8)

Alle8
Note 1
7
Note 2
0
Note 3
1
Note 4
0
Note 5
0
Note 6
0
Datum (neueste)
Datum (neueste)Note (beste)Note (schlechteste)Nur gesetzlichNur privat
25.10.2020
1,0
1,0

Unbezahlbare Zeit in einer außergewöhnlichen Klinik

Die Therapie im Privatinum half mir sehr, meine großen inneren Ängste zu überwinden und Ruhe und Kraft zu finden.

Das besondere Betreuungskonzept mit täglichen Therapien im Einzel und der Gruppe, der Körpertherapie, Einzelyoga und wunderbar kreativen Therapien war aus meiner Sicht der Schlüssel zum Erfolg, der bei mir nachhaltige, persönliche Veränderungen bewirkt hat.

Die professionelle und individuelle Betreuung durch Herrn Prof. Burrer selbst, sowie die Psychologin Frau Wehinger, ermöglichtes es mir, mich fallen zu lassen und mich selbst völlig neu kennen zu lernen und zu entwickeln.

Unbezahlbar ist der überschaubare, fast familiäre Rahmen und eine Klinikgemeinschaft mit weiteren motivierten und achtsamen Mitarbeitern/-innen, die immer zur Stelle sind, wenn man Hilfe braucht. Sie haben immer ein offenes Ohr und wertvolle Hinweise, die mir geholfen haben, mich selbst zu verstehen und „loszulassen“.

Menschlichkeit wird hier großgeschrieben. In Phasen der Angst, Trauer, Selbstzweifel und Wut wurde ich professionell begleitet und gestützt. Hier ist ein Gespräch erst zu Ende, wenn alles besprochen ist und nicht wenn eine Stunde um ist. Man spürt die Empathie und das ehrliche Interesse der Klinikmitarbeiter an jedem einzelnen Patienten.

Mein Beruf und meine Familie standen auf der Kippe. Ohne das besondere Setting aus Fürsorge und Ermutigung wäre ich nie so weit gekommen. Ich wusste nicht, dass es diesen Weg gibt.

Herr Prof. Burrer, sie haben ein Team aus wunderbaren Menschen zusammengebracht. Vielen Dank an alle aus tiefstem Herzen!

18.10.2020 • privat versichert • Alter: 30 bis 50
1,0
1,0

Absolut empfehlenswert.

Nach einem heftigen Schicksalsschlag nahm ich am Boden zerstört und völlig energie- und hilflos den Kontakt zur Ambulanz und Klinik auf und bekam zeitnah einen Termin. Fühlte mich immer ernst genommen und verstanden. Ich habe mich während des Klinikaufenthaltes sehr gut betreut, respektiert und getragen gefühlt. Der Umgang, den man hier erleben darf, ist sehr wertschätzend. Ich fand immer einen Ansprechpartner und Gleichgesinnte in der Gruppe der Patienten, die sich unterstützend zur Seite standen. Die täglichen Visiten und Psychotherapien, ebenso die vielen kreativen Therapien, alle gaben mir die Möglichkeit, meine neurologische und psychosomatische Erkrankung behandeln zu lassen, und zwar richtig. Durch Prof. Burrer und sein Team begriff ich endlich, was mit mir los ist. Ich bekam einen ganz neuen Zugang zu mir. Hier wird ganz konkret auf die Probleme eingegangen. Man wird nicht durch die Mühle gedreht, sondern belassen. Deshalb habe ich auch was von mir begriffen. Danke.

Es war auch Zeit. Ich komme gerne wieder- nur bin ich jetzt gesund. Das ist noch besser.

Nochmals 1000 Dank.

PS. Die 2 Abteilungen sind super eingerichtet mit x Therapieräumen und Zimmern.

23.09.2020 • privat versichert • Alter: über 50
1,0
1,0

Endlich mal ein anderer Ansatz im Bereich der Psychotherapie

Hochkompetentes und vor allem empathisches Personal in allen Ebenen der Klinik. Therapie und Betreuung lassen keine Wünsche offen. Diese Klinik kann man nur vollumfänglich empfehlen.

03.06.2020
1,2
1,2

Kompetent und Menschlich

Das Konzept des Privatinum geht auf. Hier wird echte Hilfe geboten ohne den Patient in seiner Eigenständigkeit zu beschränken. Die Atmosphäre ist einzigartig, fast familiär - man kann sich Wohlfühlen.

08.11.2019
3,8
3,8

Für mich war es nichts!

Sehr freundliches und bemühtes Personal in der Tagesklinik Limberger. Therapeutisch aber durchaus ausbaufähig. Prof. Burrer baut sehr auf Gruppengespräche; die sind aber nicht jedermanns/frau Sache.

Auf meine speziellen Bedürfnisse/Probleme/Ängste und Sorgen wurden nicht eingegangen. Tabletten wurden verabreicht ohne den Patienten hinreichend aufzuklären. O-Ton: Bitte lesen Sie den Beipackzettel nicht. Wo gibt es denn sowas? Zum Teil war es auch einfach überfüllt mit Patienten. Therapeut war lange Zeit auch krank. Kann passieren, bei so vielen Kranken. Es gab (gibt?)nur einen Therapeuten in der Tagesklinik und der war jede Minute ausgebucht.

Weitere Informationen

Weiterempfehlung80%
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Letzte Aktualisierung02.12.2020

Danke , PRIVATINUM Psychosomatische Klinik, A… !

Danke sagen