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Med. Versorgungszentrum Kinderwunschzentren Dortmund, Siegen, Dorsten

Med. Versorgungszentrum Kinderwunschzentren Dortmund, Siegen, Dorsten

MVZ (Medizinisches Versorgungszentrum)

0231/557545-0

Med. Versorgungszentrum Kinderwunschzentren Dortmund, Siegen, Dorsten

MVZ (Medizinisches Versorgungszentrum)

Öffnungszeiten

Mo
07:00 – 18:30
Di
07:00 – 18:30
Mi
07:00 – 14:30
Do
07:00 – 18:30
Fr
07:00 – 18:30
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Adresse

Olpe 1944135 Dortmund

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Herzlich willkommen

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

es freut uns, dass Sie sich für unser Kinderwunschzentrum in Dortmund interessieren. Für jedes sechste bis siebte Paar geht der Kinderwunsch leider nicht von selbst in Erfüllung. Wir helfen Ihnen dabei Ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Mit verschiedensten Verfahren der modernen Reproduktionsmedizin und unserer gebündelten Fachkompetenz können wir Sie individuell und ausführlich beraten. Wir bieten regelmäßig Informationsabende in unserem Kinderwunschzentrum und wir begrüßen Sie gerne zu einem persönlichen Beratungsgespräch. Für Fragen stehen wir Ihnen auch gerne telefonisch zur Verfügung.

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Kinderwunschzentren Dortmund, Siegen, Dorsten


Unsere Schwerpunkte

Medizinische Beratung, Fruchtbarkeitsvorsorge und Hormonbehandlung sind unsere Spezialgebiete. In unserem Kinderwunschzentrum in Dortmund stehen wir Ihnen gern zur Verfügung, wenn Sie sich ein Kind wünschen. Wir freuen uns, unser Know-how für Ihren Wunsch einzusetzen. Wenn Sie Fragen haben oder einen Termin vereinbaren möchten, können Sie sich jederzeit bei uns melden.

  • Medizinische Beratung

  • Fruchtbarkeitsvorsorge

  • Hormonbehandlung

  • Medizinische Beratung

    Am Anfang der Behandlung steht in jedem Fall eine ausführliche Beratung. So können wir Ihnen die verfügbaren Möglichkeiten erläutern oder weitere Untersuchungen vereinbaren. Sie haben dabei Gelegenheit, alle Ihnen wichtigen Fragen zu stellen. Für ein Beratungsgespräch können Sie jederzeit einen Termin in unserer Praxis vereinbaren. Leider lässt sich ein Behandlungserfolg trotz allen medizinischen Fortschrittes nicht garantieren. Wir können aber die Natur unterstützen, so dass eine Schwangerschaft leichter eintreten kann. Nicht immer ist dafür gleich eine künstliche Befruchtung notwendig! Oft genügen schon eine medikamentöse Unterstützung und die genaue Bestimmung des Eisprunges. Es ist daher der richtige Schritt, wenn Sie Hilfe in Anspruch nehmen! Bei unserem Team von Ärzten, Biologen, Psychologen, Labormitarbeitern und Assistenten sind Sie mit Ihrem Kinderwunsch in besten Händen. Wir tun für Sie, was wir können!

  • Fruchtbarkeitsvorsorge

    Zum Zeitpunkt der Geburt hat jedes weibliche Neugeborene viele Millionen Eizellen in den Eierstöcken. Bis zur Pubertät nimmt deren Anzahl bereits drastisch ab. Selbst in den Jahren der höchsten Fruchtbarkeit verliert jede Frau monatlich viele Eizellen auf Grund von Alterungsprozessen. Zusätzlich verschlechtert sich auch die Qualität der verbleibenden Eizellen. Der Wunsch nach einer spontanen Schwangerschaft erfüllt sich Anfang 40 nur noch bei jeder zehnten Frau. Ab dem 45. Lebensjahr ist die Geburt eines Kindes eine große Seltenheit. Die meisten Frauen wissen um die Begrenztheit ihrer fruchtbaren Phase. Viele können ihren Kinderwunsch aber nicht zur biologisch optimalen Zeit realisieren – aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen oder weil ihnen noch der passende Partner fehlt. Dank moderner Einfriertechniken (Fachbegriff: „Kryokonservierung“) ist es heute möglich, die weiblichen Fruchtbarkeitsreserven besser auszuschöpfen und unbefruchtete Eizellen für eine spätere Wunschschwangerschaft zu konservieren. Voraussetzung dafür ist, dass die Eizellenkonservierung zu einem möglichst frühen Zeitpunkt erfolgt – optimalerweise in einem Alter von Ende 20 bis Mitte 30. Dafür sprechen aktuelle medizinische Daten.

  • Hormonbehandlung

    Bei Zyklusstörungen oder wenn ein ungenügendes Follikelwachstum festgestellt wurde, kann die Eizellreifung mit Medikamenten unterstützt werden. Die einfachste Methode ist die Einnahme von 1 – 2 Clomifentabletten vom 5. bis zum 9. Zyklustag. Die zweite Möglichkeit besteht in einer niedrigdosierten Gonadotropinbehandlung. Dabei wird der Wirkstoff (die Gonadotropine FSH und/oder LH) täglich subkutan gespritzt. In beiden Fällen wird das Follikelwachstum ab dem 10. bis 12. Zyklustag mittels Ultraschall überwacht. Auch der mit dem Follikelwachstum verbundene Hormonanstieg wird durch Blutentnahmen kontrolliert. Wenn der Follikel eine Größe von 18 mm erreicht hat, ist die darin befindliche Eizelle reif und der Eisprung wird durch eine weitere subkutane Spritze ausgelöst. Daraufhin kann der optimale Zeitpunkt für Geschlechtsverkehr oder eine Insemination festgelegt werden.

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Unser gesamtes Leistungs­spektrum

Sie wünschen sich die persönliche und individuelle Betreuung eines Gynäkologen in Potsdam um Ihren Kinderwunsch zu realisieren? Dann sind Sie im Kinderwunschzentrum richtig. Wir bieten Ihnen u.a. psychosoziale Beratung, Gesprächstherapie und Spezialsprechstunden. Mehr darüber erfahren Sie im Folgenden.

  • Psychosoziale Beratung

  • Gesprächstherapie

  • Spezialsprechstunden

  • Diagnostik

  • Spermiogramm

  • Homologe Insemination

  • Donogene Insemination

  • In-Vitro-Fertilisation

  • Intracytoplasmatische Spermieninjektion

  • Testikuläre Spermienextraktion

  • Präimplantationsdiagnostik

  • Kryokonservierung

  • Blastozystenkultur

  • UTM (GLUE)

  • PICSI

  • Assisted Hatching

  • Calcium-Ionophor

  • Psychosoziale Beratung

    Eine psychosoziale Beratung kann hilfreich sein

    • bei der Auseinandersetzung mit der Tatsache, dass eigene Kinder nicht mühelos gezeugt werden können
    • bei möglichen psychischen Ursachen von Unfruchtbarkeit
    • zur Entscheidung vor und als Vorbereitung auf eine mögliche medizinische Behandlung der Unfruchtbarkeit
    • zur Bewältigung belastender Umstände während einer medizinischen Behandlung
    • bei der Entscheidungsfindung, wann Sie keinen erneuten Versuch mehr unternehmen möchten, schwanger zu werden
    • bei der Begleitung des Trauerns und des Abschieds vom Kinderwunsch
    • zur Entwicklung alternativer Werte und Ziele für die Partnerschaft und ein Leben ohne Kinder
    • wenn Sie entscheiden, ein Kind zu adoptieren
  • Gesprächstherapie

    Trotz aller Bemühungen ist Ihr Kinderwunsch bislang unerfüllt geblieben? Paare berichten mir, wie belastend diese Situation sein kann. Oft leidet besonders "die Seele", manchmal auch die Partnerschaft. Zurzeit absolviere ich eine Zusatzweiterbildung Psychotherapie an der Universität Freiburg und habe dort eine sexualmedizinische Weiterbildung abgeschlossen. Ich würde mich freuen, wenn ich Sie unterstützen kann. Die Beratungen werden von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.

  • Spezialsprechstunden

    Hormonstörungen können Frauen in allen Lebensphasen betreffen. Ein ausgeglichener weiblicher Hormonhaushalt ist die Voraussetzung für Wohlbefinden und gesundes Altern. In unserer gynäkologisch-endokrinologischen Sprechstunde beraten wir Frauen mit folgenden Störungen und Erkrankungen in besonders schwierigen oder risikobehafteten Situationen:

    • Gynäkologisch-endokrinologische Sprechstunde
    • Störungen des Menstruationszyklus
    • PCO-Syndrom
    • Androgenisierungserscheinungen (z.B. vermehrte Gesichts- und Körperbehaarung, Haarausfall)
    • Adrenogenitales Syndrom (AGS)
    • Hormonstörungen im Zusammenhang mit der Pubertät
    • Störungen der Hypophysenfunktion (z.B. Prolaktinome)
    • Behandlungsresistente Blutungsstörungen
    • Prämenstruelles Syndrom (PMS)
    • Wechseljahresbeschwerden bei speziellen Fragestellungen, Altersendokrinologie
    • Habituelle Aborte
    • Endometriose
    • Fertilitätserhaltende Maßnahmen vor Chemo- und Strahlentherapie

    Als Kooperationspartner Ihrer Frauenärztin oder Ihres Frauenarztes für spezielle Fragestellungen bei besonderen Hormonproblemen oder Risikosituationen ist uns eine individuelle Beratung und Diagnostik sehr wichtig. Eine wissenschaftlich fundierte Behandlung erfolgt in Absprache mit Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt.

  • Diagnostik

    Wenn Paare ungewollt kinderlos bleiben, kann das viele verschiedene Gründe haben. In je 30 Prozent der Fälle liegt die Ursache allein beim Mann oder allein bei der Frau. Beide Partner zugleich sind in 15 bis 30 Prozent betroffen. Bei immerhin 10 Prozent kann die Ursache des unerfüllten Kinderwunsches trotz ausführlicher Diagnostik nicht geklärt werden.

    • Anamnese (Vorgeschichte)
    • Laboruntersuchungen
    • Zyklusmonitoring
    • Eileiterdurchgängigkeit
    • Gebärmutterspiegelung
    • Chromosomenanalyse
    • Wiederholte Fehlgeburten
    • Spermiogramm
  • Spermiogramm

    Eine mögliche Ursache der Sterilität ist die Einschränkung der Spermaqualität beim Mann. Auch das Ejakulat gesunder leistungsfähiger Männer kann Auffälligkeiten aufweisen, häufige (aber „abstellbare“) Ursache hierfür ist das Rauchen. Die Untersuchung des Spermas gehört daher zu den ersten Diagnoseschritten bei unerfülltem Kinderwunsch. Vor einem Spermiogramm wird eine sexuelle Enthaltsamkeit von 3 bis 5 Tagen empfohlen. Die Abgabe des Spermas erfolgt in unserem Spenderaum. Auch Urologen und speziell ausgebildete Hautärzte führen Spermiogramme durch. Die Befunde unterliegen Schwankungen, so dass für eine endgültige Diagnose eine Kontrolluntersuchung notwendig werden kann. Falls Sie schon über ein Untersuchungsergebnis verfügen, können Ihnen folgende Normalwerte eine erste Orientierung bieten.

  • Homologe Insemination

    Bei der Insemination werden die aufgearbeiteten Spermien des Mannes um den Zeitpunkt des Eisprunges in die Gebärmutter der Frau eingespritzt. Dabei wird ein sehr dünner Kunststoffkatheter verwendet, so dass die Behandlung schmerzfrei ist. Der Vorteil liegt darin, dass die beweglichsten Spermien in konzentrierter Form näher an die Eizelle herangebracht werden. Der schleimgefüllte Gebärmutterhalskanal, der eine Barriere für die Spermien darstellt, wird dabei mit dem Katheter überwunden. Die Befruchtung findet ganz natürlich im Eileiter statt. Bei Zyklusstörungen können Inseminationen auch in Kombination mit einer Hormonbehandlung der Frau durchgeführt werden.

  • Donogene Insemination

    Wenn weder im Ejakulat noch im Hodengewebe bewegliche Spermien nachweisbar waren, besteht für den Mann leider keine Aussicht, ein genetisch eigenes Kind zu bekommen. Für diese Paare kommt eine Insemination mit Spendersperma in Frage. Das verwendete Sperma stammt aus Samenbanken von gesunden Spendern und wird anhand der Merkmale des Mannes (z. B. Blutgruppe, Haar- und Augenfarbe) ausgesucht. Lagerung und Versand erfolgen tiefgefroren in flüssigem Stickstoff. Die Insemination findet im Kinderwunschzentrum statt. Diese Methode ist nur für verheiratete Paare geeignet. Bereits vor Beginn der Therapie wird durch eine notarielle Beglaubigung die gemeinsame Elternschaft anerkannt, der Ehemann wird der rechtliche Vater des Kindes und damit der Spender von eventuellen Unterhaltsansprüchen ausgenommen. Das Kind hat das Recht, ab dem 18. Geburtstag Namen und Identität des Spenders zu erfahren. Dem Kinderwunschpaar werden die Personalien des Spenders nicht mitgeteilt.

  • In-Vitro-Fertilisation

    Bei der In-vitro-Fertilisation werden die Spermien des Mannes und die Eizellen der Frau für die Befruchtung außerhalb des Körpers zusammengebracht. Zuvor ist eine ca. 10 – 14tägige Hormonbehandlung notwendig, bei der sich die Frau täglich eine subkutane Spritze gibt. Dies bewirkt die Reifung mehrerer Follikel am Eierstock. Die Follikelreifung wird etwa zwei Mal mittels Ultraschall im Kinderwunschzentrum kontrolliert. Zur Gewinnung der Eizellen werden die Follikel in Kurznarkose unter Ultraschallsicht über die Scheide punktiert. Im Labor werden die Spermien dazugegeben und am nächsten Tag der Befruchtungserfolg kontrolliert. Nach wenigen Tagen werden 2–3 Embryonen in einem kurzen schmerzfreien Eingriff (Embryotransfer) in die Gebärmutter zurückgesetzt. Die Schwangerschaftwahrscheinlichkeit beträgt pro Behandlungszyklus 20 bis 30 Prozent.

  • Intracytoplasmatische Spermieninjektion

    Die Intracytoplasmatische Spermieninjektion ist eine spezielle Methode der IVF-Therapie. Hier wird nach der Eizellentnahme das Sperma nicht einfach zu den Eizellen in die Kulturschale gegeben, sondern unter dem Mikroskop je ein Spermium des Mannes in jede Eizelle der Frau injiziert. So wird die Befruchtungsrate der Eizellen deutlich erhöht und damit die Therapie auch Paaren ermöglicht, bei denen beim Mann eine hochgradige Verminderung der Samenqualität vorliegt. Der Unterschied zur konventionellen IVF-Therapie besteht also in einem zusätzlichen Arbeitsschritt im Labor. Für das Paar bleibt der Ablauf der Therapie gleich und die Chance auf eine Schwangerschaft beträgt pro Behandlungszyklus ebenfalls 20 bis 30 Prozent.

  • Testikuläre Spermienextraktion

    Bei wiederholt nachweisbarer Azoospermie kann man zur Erfüllung des Kinderwunsches den Versuch unternehmen, bewegliche Spermien aus Hodengewebe zu gewinnen. Wenn dies gelingt, wird das Hodengewebe in mehreren Portionen kryokonserviert und steht für eine ICSI-Therapie zur Verfügung. Die Testikuläre Spermienextraktion wird vom Urologen als ambulanter operativer Eingriff durchgeführt. Dabei werden in Kurznarkose aus jedem Hoden 2 bis 3 stecknadelkopfgroße Gewebestücke entnommen. Im Anschluss ist mit Krankschreibung von ca. einer Woche zu rechnen. Sollten bei Azoospermie auch im Hodengewebe keine Spermien gefunden werden, besteht für den Mann leider keine Hoffnung auf ein genetisch eigenes Kind. Diesen Paaren können Inseminationen mit Spendersperma (donogene Inseminationen) angeboten werden.

  • Präimplantationsdiagnostik

    Mit der Präimplantationsdiagnostik (PID) werden Embryonen auf genetische Veränderungen untersucht, die zu schwerwiegenden Erbkrankheiten, Fehl- oder Totgeburten führen können. Für die Behandlung werden Embryonen ausgewählt, die nicht von der genetischen Veränderung betroffen sind. Danach kann das Paar bei Eintritt einer Schwangerschaft davon ausgehen, dass die genetische Veränderung mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht auf das Kind übertragen wurde. Um die Embryonen eines Paares im Labor untersuchen zu können, ist eine künstliche Befruchtung (siehe IVF, ICSI) notwendig.

  • Kryokonservierung

    Wenn bei einer IVF- oder ICSI-Therapie mehr befruchtete Eizellen entstehen, als für den Embryotransfer vorgesehen sind, können diese eingefroren werden. Die Lagerung erfolgt im Vorkernstadium in flüssigem Stickstoff bei -196 Grad Celsius und ist über viele Jahre möglich. Sollte die erste Behandlung nicht zu einer Schwangerschaft geführt haben oder nach Geburt eines Kindes ein weiterer Versuch anstehen, kann auf die eingefrorenen Zellen zurückgegriffen werden. Die aufgetauten Zellen entwickeln sich ganz normal, eine gesundheitliche Beeinträchtigung des entstehenden Embryos oder des Kindes ist nicht zu befürchten. Die Schwangerschaftsrate nach Kryokonservierung liegt mit knapp 20 Prozent je Embryotransfer etwas unter den Erfolgschancen einer herkömmlichen IVF- oder ICSI- Therapie. Der Vorteil einer Behandlung mit eingefrorenen befruchteten Eizellen besteht in der deutlich geringeren Belastung für die Frau: Hormonelle Behandlung, Follikelpunktion und Narkose entfallen. Die Gefahr eines Überstimulationssyndroms besteht nicht. Die anfallenden Kosten sind niedriger, werden jedoch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Auch Hodengewebe und Sperma können in flüssigem Stickstoff eingefroren und gelagert werden.

  • Blastozystenkultur

    Aus der befruchteten Eizelle entsteht durch Verschmelzung des mütterlichen und väterlichen Vorkernes im Laufe des ersten Tages der Embryo. Der Embryo beginnt, sich zu teilen, und erreicht unter optimalen Bedingungen nach 2 bis 3 Tagen das 4- bis 8-Zellstadium. Dieser Zeitpunkt hat sich für den Embryotransfer bei einer IVF- oder ICSI-Therapie bewährt. Durch den medizinischen Fortschritt ist es möglich geworden, Embryonen 5 Tage bis zum Blastozystenstadium zu kultivieren. Das spätere Zurücksetzen der Embryonen am Tag 5 erlaubt es, die Entwicklung der Embryonen länger zu beobachten. Eine Blastozyste hat eine höhere Wahrscheinlichkeit, sich einzunisten und damit zu einer Schwangerschaft zu führen.

  • UTM (GLUE)

    Zum Embryotransfer nach In-vitro-Fertilisation (IVF) und intrazytoplasmatischer Spermieninjektion (ICSI) ist die Verwendung von UTM möglich. Es handelt sich dabei um ein spezielles Medium, das Humanalbumin und Hyaluronan enthält. UTM wurde entwickelt, um die kritische Zeit vom Transfer bis zur Implantation des Embryos zu erleichtern. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass UTM die Schwangerschaftswahrscheinlichkeit erhöhen kann. Eine Verbesserung wurde beobachtet bei Frauen über 35 Jahren, nach erfolglosem Embryotransfer und bei nicht optimalen Embryonen.

  • PICSI

    Bei der Spermienauswahl durch PICSI wird die Eigenschaft von reifen Spermien genutzt, an die in der Hülle von Eizellen vorhandene Hyaluronsäure zu binden. Diese reifen Spermien werden in die Eizelle injiziert. Nach einer Untersuchung (Parmegiani et al. 2010) kann mit PICSI die Sicherheit, ein Spermium mit intaktem Erbmaterial zu verwenden, um ungefähr das Vierfache erhöht werden.

    Eine PICSI-Behandlung wird empfohlen bei:

    • niedrigen Befruchtungsraten bei vorherigen ICSI-Behandlungen
    • ausbleibender Einnistung
    • Verzögerung der Embryonenentwicklung
    • wiederholten Fehlgeburten
  • Assisted Hatching

    Die menschliche Eizelle ist von einer Hülle umgegeben, der so genannten Zona pellucida. Hatching wird der Vorgang genannt, bei dem der Embryo 5 bis 6 Tage nach der Befruchtung diese Eihülle verlässt, um sich in der Gebärmutterschleimhaut einzunisten. Assisted Hatching ist ein Verfahren, das den Embryonen das Verlassen der Eihülle und damit die Einnistung in die Gebärmutter erleichtern soll. Dabei wird die Eihülle unter dem Mikroskop mit einem feinen Laserstrahl eröffnet und den Embryonen ein einfacherer Austritt ermöglicht. Nachteile sind durch diese Behandlung nicht zu erwarten. Nach derzeitigem Wissen wird der Embryo selbst oder dessen Erbsubstanz nicht beeinträchtigt. Assisted Hatching sollte bei Verdickungen und/oder Verhärtungen der Eihülle zum Einsatz kommen. Verdickungen und Verhärtungen der Eihülle werden am häufigsten bei Frauen über 37 Jahren und bei Eizellen nach Kryokonservierung beobachtet. Auch nach wiederholtem Embryotransfer ohne Eintritt einer Schwangerschaft kann die Methode erwogen werden. Die Kosten für Assisted Hatching werden nicht durch die gesetzliche Krankenversicherung übernommen.

  • Calcium-Ionophor

    Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass die Erhöhung der Calcium-Konzentration in der Eizelle nicht nur die Befruchtungsrate positiv beeinflusst, sondern dass die dadurch entstandenen Embryonen zugleich eine bessere Vitalität besitzen. Somit erhöht sich ihre Chance, sich im Uterus einzunisten. Wenn die Befruchtungsrate nach einer ICSI-Behandlung weniger als 30 Prozent beträgt, kann als Ursache eine fehlende Aktivierung der Eizellen aufgrund eines Calcium-Mangels vermutet werden. Um diesen Calcium-Mangel der Eizelle zu beheben, wird ein spezielles Medium, das sogenannte Ca++-Ionophor, zur Therapie eingesetzt. Im Anschluss an die ICSI-Behandlung erhöht Ca++-Ionophor die Calcium-Konzentration in der Eizelle und damit die Befruchtungschance. Diese Behandlung ist insbesondere für jene Patientinnen vorteilhaft, bei denen im Vorzyklus nach ICSI die Befruchtung fehlschlug, beziehungsweise die Befruchtungsrate unter 30 Prozent lag.

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Letzte Aktualisierung27.03.2019

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