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Reproduktionsmedizin

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Herzlich willkommen

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

herzlich willkommen! Mein Name ist Dr. med. Michael Scholtes und ich bin im VivaNeo Kinderwunschzentrum Düsseldorf als Gynäkologe und Reproduktionsmediziner tätig. Auf den nächsten Seiten erfahren Sie, welche Leistungen Sie in unserer Praxis in Anspruch nehmen können und dürfen einen Blick in unsere Praxisräume werfen.

Eine individuelle und interdisziplinäre Beratung, Diagnostik und Behandlung sind uns sehr wichtig. Wir sorgen dafür, dass Sie während des gesamten Therapieprozesses unterstützt werden und beantworten Ihnen gerne Ihre Fragen. Unser Leistungsspektrum umfasst alle Verfahren, die der Reproduktionsmedizin zur Verfügung stehen. Sowohl die hormonelle Behandlungen, als auch die künstliche Befruchtung und die operative Gynäkologie.

Sie haben sich einen Überblick verschafft und möchten unsere Einrichtung besuchen? Mein Team und ich freuen uns darauf, Ihnen helfen zu dürfen.

Ihr Dr. med. Michael Scholtes

Spezielles Interesse für die Reproduktionsgenetik

Dr. Michael Scholtes ist ein gebürtiger Niederländer, der an der Universität Leiden Humanmedizin studiert hat. Seine Facharztausbildung fand am Leyenburg Krankenhaus in Den Haag und am St. Clara Krankenhaus in Rotterdam statt. Zu Beginn seiner Laufbahn als Frauenarzt war er operativ tätig, wurde dann aber bald im IVF-Team des Akademischen Krankenhauses der Universität Rotterdam unter der Leitung von Prof. Dr. Zeilmaker aufgenommen. An der Erasmus Universität hat er den Ph.D. Titel erworben, vergleichbar mit der deutschen Habilitation. Thema: Blastozystenkultur und Implantation des Embryos.

Neben den Fachgebieten Endokrinologie, Reproduktionsmedizin und gynäkologische Ultraschalldiagnostik besteht spezielles Interesse für die Reproduktionsgenetik und Evolutionsbiologie.

Dr. Scholtes ist seit 1990 als Reproduktionsmediziner in Düsseldorf niedergelassen. Prof. Dr. Zeilmaker, einer der Pioniere der IVF, war viele Jahre als Berater beim Aufbau des IVF Labors in unserem Zentrum tätig. Seine Freizeit verbringt Dr. Scholtes am liebsten mit seiner Frau und seinen fünf Kindern.

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier:
MVZ VivaNeo Kinderwunschzentrum Düsseldorf


Meine Behandlungs­schwerpunkte

Ich möchte Sie gerne bei der Erfüllung Ihres Kinderwunsches unterstützen - daher widme ich mich im VivaNeo Kinderwunschzentrum Düsseldorf reproduktionsmedizinischen Verfahren wie Gynäkologische Ultraschalldiagnostik, Blastozystentransfer und In-vitro-Fertilisation. Ich habe Ihr Interesse geweckt? Hier lesen Sie mehr Details über meine Behandlungen. Alternativ können Sie auch gerne unter der 0211/94627252 anrufen, um einen Termin zu vereinbaren.

  • Reproduktionsmedizin

  • In-vitro-Fertilisation (IVF)

  • Reproduktionsmedizin

    • Gynäkologische Ultraschalldiagnostik
    • Blastozystentransfer
  • In-vitro-Fertilisation (IVF)

    Die In-vitro-Fertilisation (IVF) ist eine Form der sogenannten assistierten Befruchtung. Ei- und Samenzelle verschmelzen dabei nicht im weiblichen Körper, sondern im Labor im Reagenzglas. Daher heißt diese Methode auch "in vitro", was nichts anderes als "im Glas" bedeutet.

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Mein weiteres Leistungs­spektrum

Die Hormonbehandlung, die Insemination aber auch die Intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) gehören zum Leistungsspektrum des VivaNeo Kinderwunschzentrums Düsseldorf. Hier können Sie sich über die Einzelheiten informieren:

  • Hormonbehandlung bei Kinderwunsch

  • Insemination

  • Intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)

  • Polkörperdiagnostik (PKD)

  • Hormonbehandlung bei Kinderwunsch

    Für Paare mit unerfülltem Kinderwunsch kann eine Hormonbehandlung die Chancen für eine Schwangerschaft erhöhen. Denn in vielen Fällen lässt sich ein unerfüllter Kinderwunsch auf Störungen im Hormonhaushalt zurückführen. Obwohl hormonelle Ursachen sowohl bei Männern als auch bei Frauen vorliegen können, erfolgt eine Hormonbehandlung in den meisten Fällen bei der Frau.

    Die Hormonbehandlung bei Frauen zielt darauf ab, die Eizellreifung zu fördern und den Eisprung auszulösen. Auf diese Weise lässt sich die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Befruchtung steigern. Die Erfolgschancen pro Behandlungszyklus können je nach Alter der Frauen und dem Ausmaß der zugrundeliegenden Hormonstörung stark variieren und liegen im Durchschnitt etwa zwischen 10 und 20 %. Deshalb ist in den meisten Fällen eine Behandlung über mehrere Monate (Zyklen) sinnvoll.

  • Insemination

    Gelingt es nicht, auf herkömmlichem Wege schwanger zu werden, kann der Arzt eine sogenannte Insemination (Samenübertragung) durchführen. Dabei führt er mittels eines einfachen medizinischen Verfahrens Spermien des Mannes in die Gebärmutter der Frau ein. Dadurch wird den Samenzellen der Weg von der Scheide durch den Muttermund nach oben erleichtert bzw. abgenommen.

    Homologe und heterologe Insemination

    Man unterscheidet zwischen der homologen und der heterologen beziehungsweise donogenen Insemination. Bei der homologen Insemination stammen die Samen vom Partner der Frau. Bei der heterologen oder donogenen Insemination verwendet man Spendersamen aus einer anonymen Samenbank.

  • Intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)

    Die intracytoplasmatische Spermieninjektion, kurz ICSI, ist eine spezielle Form der In-vitro-Fertilisation (IVF). Dabei wird im Labor jeweils ein Spermium direkt in das Zytoplasma einer Eizelle injiziert. Man nennt diese Methode aus diesem Grund auch Mikroinjektion. Sie wird bereits seit 1992 erfolgreich angewandt. Bei stark eingeschränkter Samenqualität eines Mannes ist dieses Verfahren häufig die einzige Möglichkeit für ein Paar, ein genetisch eigenes Kind zu bekommen.

  • Polkörperdiagnostik (PKD)

    Die genetische Untersuchung der Eizellen bei IVF und ICSI

    Jede Eizelle trägt das Erbgut der Mutter in sich - in Form von Chromosomen. Sind die Chromosomen falsch angeordnet, kommt eine Schwangerschaft möglicherweise nicht zustande oder sie wird im Frühstadium abgebrochen. Das gilt sowohl für Schwangerschaften, die auf natürlichem Wege entstanden sind, als auch für Schwangerschaften durch IVF. Ein wesentlicher Faktor für chromosomale Fehlverteilung ist das zunehmende Alter einer Frau. Frauen, die in unseren Kliniken eine IVF- oder eine ICSI-Behandlung vornehmen lassen, können die Chromosomenverteilung ihrer Eizellen mittels Polkörperdiagnostik untersuchen lassen. Unsere Erfahrung zeigt, dass bei künstlicher Befruchtung das Risiko einer Fehlgeburt durch die PKD gesenkt werden kann. 

  • Embryotransfer

    Der Embryotransfer, auch als Rückübertragung oder Retransfer bezeichnet, ist medizinisch gesehen ein sehr einfacher Vorgang. Für die meisten Paare mit Kinderwunsch ist er jedoch ein ganz besonderer Augenblick im Rahmen einer fortpflanzungsmedizinischen Behandlung. Denn jetzt setzt der Arzt die Embryonen in die Gebärmutter der Frau ein. Die Schwangerschaft kann beginnen.

  • Blastozystentransfer

    Unter einem Blastozystentransfer versteht man einen Embryotransfer, bei dem ein oder mehrere Embryonen übertragen werden, die sich in einem sehr fortgeschrittenen Entwicklungsstadium, dem sogenannten Blastozystenstadium, befinden. Dieses ist üblicherweise am fünften Tag nach der Follikelpunktion erreicht.

    Nachdem der Arzt die Eizellen aus einem Eierstock (Follikelpunktion) entnommen hat, werden sie im Labor befruchtet. Dies geschieht entweder durch eine normale In-vitro-Fertilisation (IVF) oder durch eine intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI).

    Unmittelbar nach der Befruchtung beginnt eine Eizelle, sich zu teilen und zu einem Embryo zu entwickeln.

  • Kryokonservierung

    Die Kryokonservierung ist ein spezielles Verfahren, durch das man Zellen und Gewebe über lange Zeiträume für eine spätere Verwendung aufbewahren kann. Dabei werden diese bei minus 196 Grad Celsius in flüssigem Stickstoff eingefroren und gelagert. Die Bezeichnung dieser Technik leitet sich aus dem altgriechischen Wort "kryos" ab, was "Kälte" bedeutet.

  • TESE / MESA

    Es kann vorkommen, dass sich im Ejakulat des Mannes gar keine oder kaum gesunde Spermien befinden. Man spricht in diesem Fall von einer Azoospermie oder einer Oligozoospermie- bzw. Kryptozoospermie. Die Gründe dafür sind zum Beispiel

    • inoperabel verschlossene, durchtrennte oder fehlende Samenleiter oder
    • eine extrem verminderte oder keine Spermienproduktion - verursacht etwa durch genetische Defekte, Umweltgifte, Infekte, einen zu spät behandelten Hodenhochstand als Kind oder durch Krampfadern der Hodenvenen.

    Außerdem kann es sein, dass ein Mann beispielsweise wegen eines Tumors oder aufgrund einer Querschnittslähmung nicht ejakulieren kann. Auf natürlichem Wege ist eine Schwangerschaft dann meist nicht möglich.

  • Social Freezing

    Während das Frieren von Samenzellen und auch von Embryonen im Vorkern,- 8-Zell- oder Blastozystenstadium schon seit langem als Standardmethode etabliert ist, war es bis 2010 nicht klar, ob es für unbefruchtete Eizellen eine ähnlich effektive Friermethode gibt. Im Jahr 2010 konnten die ersten europäischen Arbeitsgruppen dann zeigen, dass mit speziellen Friermethoden ähnlich gute Schwangerschaftsraten erzielbar sind wie mit frischen Eizellen.

    Anfangs war das Einfrieren von Eizellen (Kryokonservierung) hauptsächlich für Frauen vorgesehen, welche als Nebenwirkung einer bevorstehenden Therapie mit einem möglichen Verlust der Fruchtbarkeit rechnen mussten - beispielsweise bei einer Chemotherapie. Mittlerweile dient die Technik jedoch auch dazu, Frauen eine flexiblere Lebensplanung zu ermöglichen. So können Frauen, die ihren Kinderwunsch aus privaten oder beruflichen Gründen zum aktuellen Zeitpunkt nicht erfüllen können oder wollen, ihre Eizellen einfrieren lassen und zu einem späteren Zeitpunkt auf diese zurückgreifen, um schwanger zu werden. Für ein solches Vorgehen hat sich der Begriff „Social Freezing“ etabliert.

  • Behandlung mit Spendersamen

    Im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung kann es vorkommen, dass man auf eine Samenspende zurückgreifen muss. Für manche Paare kann sie die einzige Möglichkeit sein, sich den Kinderwunsch zu erfüllen. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn bei dem Mann

    • weder im Ejakulat noch in den Hoden Spermien vorhanden sind oder
    • eine genetische Erkrankung vorliegt.

    Der Mann ist bei einer Befruchtung seiner Partnerin durch eine Samenspende zwar nicht der genetische Vater des Kindes, aber er übernimmt die soziale Vaterschaft. Damit erhält er, in Abstimmung mit der Mutter, gegenüber dem Kind die gleichen Rechte und Pflichten wie ein Vater, der das Kind selbst mit seiner Partnerin gezeugt hat.

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Letzte Aktualisierung03.02.2021

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