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Dr. Merz
Dr. Merz

Dr. med. Robert I. Merz

Arzt, Hals- Nasen- Ohrenarzt
Europaallee 1, 90763 Fürth

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Weitere Informationen über mich

Mein weiteres Leistungsspektrum

Als Facharz für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde gehört die Behandlung akuter und chronischer Entzündungen und Funktionsstörungen von Hals, Nase, Ohr und Rachen zu meiner Hauptaufgabe. Die Untersuchungsmethoden, welche mir zur Verfügung stehen reichen von der Hörprüfung, über die Blutuntersuchung bis zu bildgebenden Verfahren. Hier können Sie sich über die Einzelheiten informieren:

  • Hörgeräte

    Hörgeräte gleichen ein Hördefizit aus. Dabei erlaubt der Fortschritt der Technik immer kleinere, leichtere und effektivere Apparate. Somit kann das Stigma, ein Hörgerät zu gebrauchen, immer besser kaschiert werden. Prinzipiell besteht eine große Auswahl an Hörgeräten. Neben den klassischen Hörgeräten, die der Patient hinter der Ohrmuschel oder im Gehörgang trägt, gibt es auch teilweise oder vollständig implantierbare Hörsysteme.

  • Ballondilatation der Ohrtrompete (Tuba auditiva)

    Ständige Störungen des Druckausgleichs im Ohr (z. B. beim Fliegen) können mit der Ballondilatation behandelt werden. Dazu wird in einer Kurznarkose (Dauer des Eingriffs ca. 10 min) über die Nase bzw. den Rachen ein Katheter in die Ohrtrompete geschoben, der dann aufgedehnt wird. Dadurch kommt es zu einer dauerhaften Erweiterung des Ohrtrompetendurchmessers und in den meisten Fällen zu einer Funktionsverbesserung.

    Das Verfahren wurde 2009 von Prof. Sudhoff und Mitarbeitern (Bielefeld) entwickelt.

  • Diagnostik des Hörsturzes

    Definition
    Ein Hörsturz ist definiert als kurzfristig aufgetretene Hörminderung, meist plötzlich, seltener über einen Zeitraum von wenigen Tagen.

    Entstehung
    In einem Großteil der Fälle bleibt die Ursache des Hörsturzes unbekannt. Der plötzliche Hörverlust scheint am ehesten Folge einer Durchblutungsstörung oder Entzündung in Bereichen des Hörorgans zu sein. Ein plötzlicher Hörverlust kann aber auch durch Ohrenschmalz oder eine Flüssigkeitsansammlung im Mittelohr (Mittelohrerguss) entstehen.

    Symptome
    Ein „Hörsturz“ äußert sich in Form einer plötzlichen Hörverschlechterung, welche viele Patienten als Watte- oder Wassergefühl im Ohr umschreiben. Andere schildern es als bleibendes Druckgefühl im betroffenen Ohr.

    Diagnostik
    Neben der mikroskopischen Ohruntersuchung ist die Untersuchung der Hörfähigkeit entscheidend. Dabei ist häufig auch die Messung der sehr hohen Töne (bis 20 kHz) notwendig, da kleinere Befunde sonst übersehen werden. Ergänzend sind Untersuchungen des Gleichgewichtsorgans hilfreich. Blutuntersuchungen und auch bildgebende Verfahren runden je nach Fall die Abklärungen ab. Wenn notwendig werden weitere Spezialgebiete (Neurologe, Orthopäde, Zahnarzt, Internist) zugezogen. Eine operative Untersuchung des Mittelohres bietet sich bei entsprechender Vorgeschichte in ausgewählten Fällen an.

  • Schlafvideountersuchung

    Die Schlafvideountersuchung (Somnoendoskopie) ist eine ambulante, risikoarme Untersuchung in medikamentös gesteuertem Schlaf. Von der Nasenöffnung aus wird mit einem 2,8 mm dünnen, flexiblen Endoskop der Nasenraum, Nasenrachen, Mundrachen mit Weichgaumen und Gaumenmandeln, Zungengrund und der Kehlkopfeingang mit Kehldeckel und Stimmlippen bis zum Luftröhreneingang untersucht. Der natürliche Schlaf wird nachgeahmt, verschiedene Schlaftiefen mit dem Medikament gesteuert und die Engstellen, die den Atemweg blockieren und zu Schnarchgeräuschen führen, werden hör- und sichtbar. Die Aufzeichnung wird mit dem Patienten besprochen.

    Die Schlafvideountersuchung hilft bei der Unterscheidung zwischen harmlosem Schnarchen und obstruktiver Schlafapnoe und erlaubt eine Aussage über Therapiemöglichkeiten, auch für Patienten, die mit einer Schlafmaske nicht zurechtkommen.

  • Weichgaumenimplantate (Pillar-Implantate)

    Das Gaumensegel ist in der Schlafvideoendoskopie häufig als "Schnarchgenerator" zu identifizieren. Eine elegante Abhilfe ist mit den Pillar-Implantaten zu erreichen. In örtlicher Betäubung, oder auch im Rahmen einer Schlafendoskopie in medikamentösem Schlaf, werden drei kleine Polyesterstäbchen in die Muskulatur des Weichgaumens eingespritzt. Das Verfahren ist schonend und risikoarm und bis auf ein meist minimales, vorübergehendes Fremdkörpergefühl schmerzfrei. Mittelfristig besteht kein verändertes Körperempfinden. Störungen beim Schlucken oder Sprechen oder Abstoßung der Implantate kommen allenfalls als seltene Komplikation vor.

  • Akustische Neuromodulation - ANM

    Das Prinzip der akustischen Neuromodulation (Cortical reset) beruht auf den wissenschaftlichen Beobachtungen einer krankhaften Aktivitätssteigerung verschiedener Nervenzellverbände im Gehirn. Durch hochsynchrone Nervenzellaktivierung wird der Ton auf Nervenzellebene festgehalten. Um diese Nervenaktivitäten unter den verschiedenen Ansätzen zu steuern, hat sich ein akustisches Verfahren herauskristallisiert, das bis heute mit hohen Erfolgsraten für viele Patienten mit chronischem Ohrgeräusch erstmals als Therapie nachhaltige Wirksamkeit zeigte.

    Durch eine auf den individuellen Tinnitus des Patienten abgestimmte, akustische Stimulation wird der krankhaft aktive Nervenzellverband in seiner Dauerschleife gestört. Der Tinnitus soll somit „verlernt“ werden. Die „Therapietöne“ kommen aus einem individuell programmierten Stimulationsgerät, das wie ein MP3-Spieler getragen wird und 4 - 6 Std. täglich eingesetzt wird. Dabei wird über einige Monate die „Plastizität“ des Gehirns genutzt, also die Anpassungsfähigkeit von Hirnstrukturen auf äußere Einflüsse. 

    Abklärungen in der Praxis erlauben eine Einschätzung, ob Sie als Kandidat für diese Therapiemethode zur Verfügung stehen. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Sprechstunde.

  • Hyposensibilisierung

    Spezifische Immuntherapie (SIT) / Hyposensibilisierung / Desensibilisierung - Behandlung bei Allergien

    Für Patienten mit hohem Leidensdruck bei Allergie besteht die Möglichkeit einer (Allergen-)spezifischen Immuntherapie (SIT, Hyposensibilisierungsbehandlung). Das Prinzip beruht dabei auf einer Gewöhnung des Körpers an das spezifische Allergen durch wiederholte Gabe in zunächst aufsteigender, dann gleichbleibender Dosierung. Dies kann in Abhängigkeit des zu therapierenden Allergens sowohl in Spritzen- (SCIT) oder auch in Tabletten- oder Tropfenform (SLIT) erfolgen.

    Die Indikation zur SCIT, SLIT oder auch Kombination von SCIT und SLIT wird mit Ihnen individuell besprochen, um das bestmögliche therapeutische Ergebnis anzustreben. Insbesondere für Bäume („Frühblüher“), Gräser  und Hausstaubmilben gibt es für die spezifische Immuntherapie sehr gute Langzeiterfahrungen und Studienergebnisse, die die Wirksamkeit der Therapie belegen. Die Therapie läuft über 3 - 5 Jahre, im Falle der SCIT in 4 - 6-wöchigem Abstand.

  • Botox-Behandlung / Botulinumtoxin

    Botox ist der geläufigste Begriff für die Behandlung mit dem Nervengift. Der vor allem für kosmetische Zwecke bekannte Stoff entfaltet seine Wirkung durch eine rückgängige Lähmung des behandelten Muskels. Die initiale Nutzung von Botox bestand jedoch in der Behandlung von Muskelspasmen oder -lähmungen, ganz zu Beginn in der Behandlung des Augenschielens. Im Kopf-Hals-Bereich findet es medizinisch Anwendung beim sogenannten Schiefhals, bei nervösem Muskelzucken oder Krämpfen der Gesichtsmuskulatur. Aber auch bei chronischen Schmerzsyndromen, die durch Muskelverspannungen oder -krämpfe ausgelöst sind, findet Botox seine Anwendung. 

    Des Weiteren hat das Nervengift seinen Stellenwert in der Behandlung des übermäßigen Schwitzens der Haut (auch übermäßiges Schwitzen der Kopfhaut) oder bei übermäßig starkem Speichelfluss (Parkinson-Patienten!).

    Der Effekt von Botulinumtoxin ist begrenzt (zwischen 2 und 6 Monaten, je nach Art der Behandlung) und muss daher wiederholt werden. Die korrekte Anwendung verhindert Nebenwirkungen und auch die (selten) zu beobachtende Resistenzentwicklung gegen den Wirkstoff.

  • Tauchtauglichkeit

    Beim Tauchen oder Sporttauchen setzt sich der Mensch für ihn unnatürlichen Verhältnissen aus. Dabei spielen vor allem die Druckunterschiede (und deren Auswirkung auf die Atemgaszusammensetzung) schon ab einer geringen Eintauchtiefe eine Rolle. Um Erkrankungen und Tauchunfällen vorzubeugen, empfiehlt sich vor dem ersten Tauchgang, aber auch für regelmäßig tätige Taucher alle 1 - 3 Jahre, eine entsprechende Tauchtauglichkeitsuntersuchung.

    Die meisten Erkrankungen / Unfälle passieren dabei im Hals-Nasen-Ohren-Bereich, und dort wiederum meistens infolge eines unzureichenden oder fehlenden Druckausgleichs im Mittelohr. Dabei können u. a. Trommelfellverletzungen, aber auch Innenohrschäden mit Hörminderung bis zur Ertaubung und Schwindel resultieren. 

    Neben der Untersuchung des Hals-Nasen-Ohren-Bereiches ist zudem eine Herz-Kreislauf-Untersuchung (obligat: Lungenfunktionstest, EKG) Bestandteil einer vollumfänglichen Tauchtauglichkeitsprüfung. Hierfür werden die Kollegen der Inneren Medizin herangezogen.

  • Sprachentwicklungsstörungen bei Kindern

    Ein erheblicher Anteil der Kinder ab dem 2. Lebensjahr hat bereits Verzögerungen in der Sprachentwicklung, d. h. die Sprachentwicklung ist trotz großer Streubreite nicht altersgemäß. Aber ab wann ist dieses ein Grund zur Sorge bzw. ab wann sollte eine Therapie vorgenommen werden? Hierüber ist zwischenzeitlich viel geforscht worden, die Fülle des Materials kann hier natürlich nicht dargestellt werden. Grundsätzlich werden vom Kind mehr Wörter verstanden als ausgesprochen werden können. Ein wichtiger Meilenstein im Alter von 2 Jahren ist der aktive Wortschatz von 50 Wörtern, die das Kind in der Aussprache mindestens  beherrschen sollte. Der “Normwert” liegt bei etwa 200 aktiv benutzen Wörtern. Dieses wird z. B. per Fragebogen von den Eltern abgefragt, da sie ihr Kind natürlich am besten kennen (Fragebogen ELFRA 2, Grimm 1999). Eine sprachtherapeutische Intervention sollte bei den Kindern erfolgen, die nicht in der Lage sind, mehr als 50 Wörter auszusprechen. Es ist bekannt, dass etwa 50 % dieser Kinder gute, ev. sogar normale sprachliche Fortschritte machen werden, allerdings werden die anderen 50 % über lange Zeit sprachliche Defizite aufweisen. Deswegen ist eine frühe Intervention so wichtig. - Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt ist, ob das Kind die Sprache für sich entdeckt hat, also bemerkt, dass man durch sprachliche Äußerungen etwas bewirken kann.

  • Rehabiliation von Gesichtslähmungen

    Prof. Wolf beschäftigte sich intensiv mit der Entstehung, Auswirkung, Diagnostik und Behandlung von Gesichtslähmungen und arbeitete in diesem Bereich intensiv wissenschaftlich. Er überblickt die konservativen und operativen Verfahren zur Rehabilitation bei Lähmungen und bei Defektheilungen und verfügt über umfangreiche eigene operative Erfahrungen in diesem Bereich. Die Auswahl passender Maßnahmen ist individuell sehr differenziert. Mögliche Erholungstendenzen wollen einkalkuliert werden, individuelle Fähigkeiten und Ansprüche berücksichtigt werden.

    Auch wenn in manchen Fällen eine vollständige Wiederherstellung nicht erreichbar ist - durch intensives Zusammenwirken unter engem Einschluss der speziellen Physiotherapie - lässt sich in aller Regel eine deutliche Besserung der Lebensqualität erreichen.

    Prof. Wolf durchlief die Weiterbildung zur Zusatzbezeichnung "Plastische Operationen" und schloss diese 1995 mit der Prüfung vor der Bayerischen Landesärztekammer ab.  

  • Diagnostik des Lagerungsschwindels

    Definition
    Der Fachbegriff BPLS, benigner, paroxysmaler Lagerungsschwindel, umschreibt exakt das Erscheinungsbild dieser Erkrankung. Dabei kommt es lageabhängig, bzw. durch bestimmte Kopfbewegungen ausgelöst, zu kurzzeitigem, attackenartigem Drehschwindel. Üblicherweise ist die Dauer einer Attacke bei wenigen Sekunden bis zu einer Minute, kann jedoch mit heftiger Übelkeit und Erbrechen einhergehen, gerade im Frühstadium der Erkrankung. Aufgrund seiner letztlich harmlosen Ursache wird er „benigne“ (= gutartig) genannt.  

    Entstehung
    Durch die Ablösung kleiner Partikel („Kristalle“) in einen flüssigkeitsgefüllten Bogengang kommt es bei Reizung dieses Bogengangs durch eine Kopf-/ Körperbewegung in der entsprechenden Achse zu einer veränderten Reaktion als im normalen Bogengang. Dadurch wird ein Drehschwindel ausgelöst, bis die Partikel mit der Flüssigkeit zum Stillstand gekommen sind. Bei erneuter Bewegung in der gleichen Achse kann der Schwindel wieder ausgelöst werden.

  • Diagnostik des Vestibularisschwannoms / Akustikusneurinoms

    Hierbei handelt es sich um einen gutartigen Tumor, welcher meistens von einem Teil des Gleichgewichtsnervs ausgeht. Durch den gemeinsamen Verlauf im engen, knöchernen Gehörgang wird aber häufig das Gehör beschädigt. Zu den Symptomen zählen Tinnitus, Hörminderung und Schwindelbeschwerden, selten auch Hörsturz, Gefühlsstörungen im Gesicht, Kopfschmerzen oder eine Gesichtsnervenlähmung.

    Der „Goldstandard“ in der Diagnose ist das Kernspintomogramm (MRT). Heute sind drei "Therapieverfahren" üblich:

    1. Sogenanntes "wait and scan": Ohne Therapie wird lediglich in (6 - 12-monatlichen) regelmäßigem Intervall eine MRT ausgeführt und die Größe des Tumors (leider meistens nur in der Längsachse) im Verlauf beurteilt.
    2. Operatives Vorgehen: Hier kommen verschiedene Operationstechniken, abhängig von Tumorgröße und Funktionsstörungen zur Anwendung.
    3. Strahlentherapie existiert ebenfalls in verschiedenen technischen Realisierungen, teils als Einzelbehandlung (z. B. Gammaknife) oder in mehreren Sitzungen (fraktionierte Radiotherapie).
  • Diagnostik des Morbus Menière

    Definition
    Der Morbus Menière definiert sich durch wiederholte Drehschwindelattacken mit Übelkeit mit oder ohne Erbrechen, einem einseitigen Hörverlust oder Ohrdruck und einem Tinnitus, also meist einem rauschenden oder pfeifenden Ohrgeräusch. Gemäß internationaler Richtlinien muss dabei ein direkter zeitlicher Zusammenhang zwischen dem Auftreten der drei Beschwerden bestehen, um sicher von dieser Erkrankung sprechen zu können. Typischerweise klingen die Beschwerden, gerade im Anfangsstadium der Erkrankung, nach wenigen Stunden wieder ab.  

    Entstehung
    Aus noch nicht sicher geklärter Ursache kommt es im Innenohr zu einem Hydrops, einem Ausfall von Flüssigkeit, mit der Folge der Tieftonschwerhörigkeit, dem Ohrgeräusch und dem Drehschwindel. Genauere Details sind noch Thema der Forschung.

    Symptome
    Das wiederholte Auftreten von Drehschwindelattacken mit Ohrgeräusch und Hörverlust kennzeichnet das Erkrankungsbild. Der Hörverlust wird dabei häufig als „Ohrdruck“ oder Gefühl von „Watte im Ohr“ beschrieben und kann den Attacken teilweise vorangehen, wodurch manche Menière-Patienten ihren Schwindel vorausahnen können. Das Ohrgeräusch hat meist einen rauschenden oder pfeifenden Charakter, was aber nicht spezifisch für die Erkrankung ist. Auch dieses kann der Drehschwindelattacke vorangehen. Die Schwindelattacke selbst wird meist als heftig empfunden und verursacht Übelkeit, oft mit wiederholtem Erbrechen. Die Attackendauer liegt in vielen Fällen bei einigen Stunden.

  • Diagnostik des beidseitigen Vestibularisausfalls

    Im Gegensatz zum einseitigen entsteht der beidseitige Gleichgewichtsorganausfall meist nicht akut, sondern über Monate oder Jahre. In der Folge kommt es dadurch selten zu heftigen Schwindelbeschwerden, um so mehr aber zu diffusen Schwindelproblemen. Durch die fehlende oder stark beeinträchtigte Funktion beider Gleichgewichtsorgane kommt es zu Schwindel und visuellen Phänomenen beim Laufen, der Oszillopsie. Hierbei bewegen oder verschwimmen befestigte Gegenständige in der Bewegung. 

    Die häufigste Ursache für den beidseitigen Ausfall ist die Verwendung innenohrschädigender Medikamente, beispielsweise bestimmter Antibiotika. Systemische Autoimmunerkrankungen, Innenohrentzündungen, Hirnhautentzündungen (Meningitis), beidseitiger Morbus Menière und angeborene Erkrankungen / Schädel-Hirn-Verletzungen sind ebenfalls denkbare Ursachen. Auch eine beidseitige Neuronitis vestibularis (zeitversetzt) ist möglich, gilt aber als Ausnahme.   

    Die Behandlung besteht in einer speziellen vestibulären Rehabilitation zur Schulung des Gleichgewichtsystems.

  • Diagnostik des Cholesteatoms

    Definition
    Durch eine Einwanderung von Hautzellen in das Mittelohr kommt es dort zu einem Knochen zerstörenden Wachstum. Begleitend können Entzündungen auftreten.

    Entstehung
    Eine anhaltende Belüftungsstörung des Mittelohres kann zu einer Einwölbung des Trommelfells führen, wodurch es zu einer Einwanderung von Hautzellen des Trommelfells in das Mittelohr kommt. Dadurch kann der Entzündungsprozess entstehen, der die Schleimhaut und knöcherne Bestandteile des Mittelohres angreifen kann.

    Symptome
    Meistens leiden Betroffene unter einer chronischen Mittelohrentzündung, vor allem mit übel riechendem Ohrausfluss, Hörminderung und teilweise auch Ohrschmerzen. Manchmal tritt die Erkrankung auch erst mit Komplikationen in Erscheinung, beispielsweise einer Gesichtsnervenlähmung, Schwindel oder einer starken Hörminderung.

  • Diagnostik der Mandelentzündung / Tonsillitis

    Definition
    Meist liegt einer Mandelentzündung ein viraler, seltener ein bakterieller Infekt zugrunde. Die Erkrankung ist im Kindesalter deutlich häufiger. 

    Noch seltener kommt es infolge der Entzündung zu einer einseitigen Vereiterung mit Beteiligung des umliegenden Mandelgewebes, einem Mandelabszess (Peritonsillarabszess, Retrotonsillarabszess).

    Entstehung
    Mandelentzündungen werden meist durch sogenannte Tröpfcheninfektion übertragen, also durch Aufnahme von Keimen zum Beispiel durch Niesen einer betroffenen Person. Oftmals entsteht der Kontakt aber auch durch Erregeraufnahme in den Händen an verunreinigten Oberflächen mit anschließendem Gesichtskontakt.

    Etwa 80 % der Entzündungen sind dabei durch Viren verursacht, wobei Keime von der klassischen Erkältungskrankheit (Rhinoviren), aber auch z. B. Ebstein-Barr-Viren (EBV) hinzuzählen. Letzterer ist Auslöser des Pfeiffer‘schen Drüsenfiebers („Mononukleose“). 

    Bei den bakteriellen Infekten steht die korrekte Behandlung im Vordergrund, um etwaige Folgeerkrankungen im Körper zu vermeiden („rheumatisches Fieber“).

  • Diagnostik der Mittelohrentzündung

    Definition
    Eine Entzündung des Mittelohres betrifft häufig Kleinkinder, kann aber alle Altersgruppen betreffen. Dabei wird zwischen einer akuten und einer chronischen Mittelohrentzündung unterschieden. 

    Die chronische Entzündungsform zeichnet sich dabei durch wiederkehrende oder lang anhaltende Entzündungen aus. Eine Sonderform der chronischen Mittelohrentzündung ist das Cholesteatom.

    Entstehung
    Am häufigsten kommen virale und bakterielle Krankheitserreger aus Atemwegsinfekten (Schnupfen, Husten) über die Schleimhautoberfläche in das Mittelohr. Durch ein defektes Trommelfell können Keime auch direkt aus dem Gehörgang (z. B. Badewasser) in das Mittelohr eindringen und eine Entzündung auslösen.  

    Kleinkinder haben aus anatomischen Gründen häufiger Mittelohrentzündungen, was mit der Länge und dem Verlauf der Ohrtrompete zu tun hat. 

    Eine chronische Mittelohrentzündung ist typischerweise Folge einer schlechten Mittelohrbelüftung und kann mit Flüssigkeitsansammlung hinter dem Trommelfell  oder einem Trommelfelldefekt einhergehen.

    Symptome
    Typisch sind die starken Schmerzen im Ohr, bei Kleinkindern häufig auch Bauchschmerzen und Übelkeit und Fieber. Das Hörvermögen ist abgedämpft („Wasser / Watte im Ohr“), es kann zu Ohrrauschen und Schwindel mit Übelkeit kommen. Gelegentlich kommt es durch den Entzündungsdruck im Mittelohr zu einem Riss im Trommelfell ("Spontanperforation") mit wässrig-gelbem, seltener rahmig-eitrigem Ausfluss.

  • Nasenchirurgie / Septorhinoplastik

    Der Wunsch nach einer Verbesserung des Aussehens geht häufig mit dem Anspruch einer Verbesserung der Funktion einher - und umgekehrt. Eine genaue Analyse der Bedürfnisse, eine ausführliche Beratung über Möglichkeiten und Grenzen unter Verwendung digitaler Fotos aus dem eigenen Fotostudio und Computeranalyse sowie computergestützter Simulation sind elementare Bestandteile einer guten Operationsplanung.

    Die wichtigste Zielsetzung dabei ist eine typgerechte Chirurgie, schonendes Vorgehen, Verzicht auf radikale Veränderungen, so dass die Nase später nicht "operiert" aussieht und, auch noch nach Jahrzehnten, in das Gesicht passt. 

    Für das operative Vorgehen sind in aller Regel "geschlossene Zugänge" (ohne äußerliche Einschnitte) mit tamponadefreien Operationsverfahren im Einsatz.

    Steht der funktionelle - medizinische -  Aspekt im Vordergrund, kommt der Versicherungsträger regelhaft für die Kosten auf.

  • Ohrmuschelplastik / "Ohranlegen"

    "Segelohren" können Kinder ab dem frühen Grundschulalter zu Mobbingopfern machen. Die operative Korrektur kann bei geringem Risiko eine sinnvolle Verbesserung des Aussehens erreichen. Vorteilhafterweise ist das äußere Ohr nicht besonders schmerzempfindlich und der Verlauf nach einer Operation ist nur durch den Verband (für ca. 1 Woche) und das Tragen von Stirnbändern (1 weitere Woche, mindestens 6 Wochen in der Nacht und beim Sport u. ä.) geprägt. Die heutigen Operationsverfahren lassen eine natürliche Kontur des äußeren Ohres modellieren, aus dem Verständnis von Prof. Wolf und Dr. Merz soll der Effekt nicht übertrieben sein ("wie angetuckert"), sondern den natürlichen Abstand der Ohrmuschel vom Kopf nur gering unterschreiten.

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier:
www.eurohno.de



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Schwerpunkte

Gesamtbewertung  (8)

Behandlung
Zum Beispiel: Ging es Ihnen nach der Behandlung besser oder empfanden Sie sie sonst als hilfreich? Hat sich die vom Arzt gestellte Diagnose später bestätigt? Hat er eine entsprechende Weiterbehandlung durchgeführt bzw. veranlasst?
1,3
Gesamtnote
1,1
Aufklärung
Zum Beispiel: Haben Sie umfangreiche Informationen zu Ihrer Krankheit erhalten? Wurden Ihnen die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten erklärt? Waren die Erklärungen für Sie verständlich?
1,0
Vertrauensverhältnis
Zum Beispiel: Fühlten Sie sich bei diesem Arzt gut aufgehoben? Folgen Sie in der Regel auch seinen medizinischen Empfehlungen?
1,3
Genommene Zeit
Zum Beispiel: Wurde Ihnen ausreichend zugehört? Wurden Ihre Fragen ausführlich und geduldig beantwortet?
1,0
Freundlichkeit
Zum Beispiel: Verhalten des Arztes, Offenheit; War der Arzt einfühlsam und entgegenkommend?
1,0


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sehr gute Aufklärung
sehr freundlich

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