Eigenbluttherapie bei Heuschnupfen und Allergien

Frau Scheller

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© Paffy69 - iStock© Paffy69 - iStockBald beginnt wieder eine schlimme Zeit für Heuschnupfengeplagte. Eine gute Möglichkeit tränende Augen und fließende Nase im Zaum zu halten kann die Eigenbluttherapie sein. Sie gehört zu den umstimmenden Therapieformen in der Alternativmedizin, auch unspezifische Reiztherapie genannt. Es gibt verschiedene Formen - allen gemeinsam ist, dass dem/der Patient/in etwas Blut entnommen wird, welches dann in den Körper zurück injiziert bzw. infundiert wird. Je nach Methode wird das Blut vorher auf verschiedene Arten behandelt bzw. mit Medikamenten angereichert.

Das auf diese Weise verabreichte Eigenblut kann intensiv die körpereigene Abwehr aktivieren und somit das Immunsystem stimulieren. So ist der Körper in der Lage, verstärkt gegen Eindringlinge wie Viren oder Bakterien vorzugehen. Es heißt, damit können nicht nur die Selbstheilungskräfte geweckt werden, sondern es kann sich auch eine Verbesserung der Fließfähigkeit des Blutes bewirken lassen.

Die Eigenbluttherapie bzw. Eigenblutbehandlung wurde erstmals Ende des 19. Jahrhunderts von einem englischen Arzt durchgeführt. Bekannte Einsatzmöglichkeiten der Eigenbluttherapie sind Allergien, Neurodermitis, rheumatische Erkrankungen, Durchblutungsstörungen, Arthrose, Neuralgien, Migräne, Fibromyalgie, Akne, Abszesse und weitere.

Bei der Eigenbluttherapie wird etwas Blut aus der Armvene entnommen und in der Regel mit einem für den/die Patienten/in passenden homöopathischen Mittel versetzt. Dann erfolgt die intramuskuläre Reinjektion.

In der Regel sollten die Behandlungen 1 bis 2 Mal pro Woche über einen Zeitraum von mehreren Wochen stattfinden. Die genaue Anzahl wird danach ausgerichtet, wie schnell die Beschwerden verbessert werden können. Da dies individuell verschieden sein kann, ist hier keine verbindliche Aussage zu treffen. Insbesondere bei Heuschnupfen sollte die Behandlung etwa 4 Wochen vor Blütezeit und den damit beginnenden Symptomen angefangen werden. Aber auch während der Blütezeit kann jederzeit mit der Therapie begonnen werden.

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Kommentare zum Artikel (2)


21.06.2017 - 12:17 Uhr

Ich habe letztes Jahr probiert eine...

von Monika P.

... Sensibilisierung zu machen. Ich hatte eine allergiesche Reaktion. Also haben wir das abgebrochen. Muss man die Eigenbluttherapie selber zahlen?

Frau Scheller

Antwort vom Autor am 22.06.2017
Tanja Scheller

Liebe Frau P., leider übernehmen gesetzliche Krankenkassen die Kosten hierfür nicht. Private oder Zusatzversicherungen für Heilpraktiker hingegen in der Regel schon. Eine Eigenblutbehandlung ist jedoch nicht sehr teuer - gerne berate ich Sie in einem kostenlosen Beratungsgespräch über Ihre Möglichkeiten. Rufen Sie mich doch an und vereinbaren einen kostenfreien Termin in der Praxis oder auch telefonisch. Herzliche Grüße, Tanja Scheller

09.08.2016 - 09:24 Uhr

Ich habe schon mein Leben lang Heuschnupfen und...

von Michael M.

... bekomme ihn nicht los.

Frau Scheller

Antwort vom Autor am 19.04.2017
Tanja Scheller

Sehr geehrter Herr M., Allergien sind ein komplexes Thema - und besonders für Sie als Betroffenen mit Leidensdruck verbunden. Lassen Sie mich Ihnen eine wahre Begebenheit aus meiner Praxis erzählen: Eine Patientin kam zu mir, von Jahr zu Jahr wurde ihr Heuschnupfen stärker. Sie reagierte auf Birkenpollen. Nach Feierabend saß Sie am liebsten auf Ihrem Balkon in der Sonne. Doch genau vor dem Balkon wächst eine Birke und an draußen sitzen war während der Blütezeit nicht zu denken. Wir vereinbarten 6 Sitzungen je einmal pro Woche - bevor im nächsten Jahr Ihre Beschwerden losgingen. Und was soll ich Ihnen sagen? Die Patientin war beschwerdefrei und konnte es fast selbst nicht glauben! Heute genießt Sie wieder ihr Sonnenbad nach Feierabend auf dem Balkon. Ich bin sicher, dass auch Sie wieder mehr Wohlbefinden erreichen können. Rufen Sie mich an, gerne informieren ich Sie!


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