Post-COVID / Long-COVID und Naturheilkunde

Viele Menschen kämpfen auch nach einer Covid-Erkrankung noch mit den Langzeitfolgen. (© Photographee.eu - fotolia)

Die Diagnose Post-COVID oder Long-COVID-Syndrom ist in aller Munde. Für viele Menschen ist es nur eine Vermutung. Andere haben die klare Aussage ihres Therapeuten zu dieser schnell wachsenden Patientengruppe zu gehören.

 

Symptome

Die Symptome, die nach einer Infektion mit dem Virus COVID-19 und dessen Varianten auftreten, sind vielfältig und können körperliche und psychische Symptome umfassen. Unterschiedlich dominierend treten

  • andauernde Erschöpfung und Müdigkeit (Fatigue-Syndrom),
  • anhaltende Konzentrationsstörungen,
  • Muskelschmerzen,
  • chronische Kopfschmerzen,
  • Geschmacks- und Geruchsstörungen,
  • chronische Atembeschwerden und
  • immer wiederkehrende Fieberschübe
  • bis hin zu Schlafstörungen,
  • Angstzustände und
  • Depressionen in wechselnder Stärke auf.

 

Patientengruppe

Betroffen können Erwachsene wie auch Kinder sein. Weltweit wird intensiv nach Ursachen und Hilfen geforscht. Wie in vielen anderen gesundheitlichen Themen, wollen immer mehr Menschen Behandlungen nutzen, die die natürlichen Abläufe des Körpers so unterstützen, dass Heileffekte entstehen und entgleiste Situationen wieder ins Lot kommen.

 

Ansätze in der Naturheilkunde

Die Naturheilkunde bietet ganzheitlich ansetzend Behandlungsmöglichkeiten an, die weitestgehend nebenwirkungsfrei nicht nur das Allgemeinbefinden deutlich verbessern können. Nach gründlicher Anamnese und körperlicher Untersuchung, kann eine besondere Hilfestellung, die Augendiagnose (Irisdiagnose), als Hinweisgeber dienen. Wie bei Akupunktur und Reflexzonenbehandlungen ist die Iris topografisch eingeteilt und kann wertvolle Hinweise zu Bedingungskomplexen und Gewebezuständen geben.

Natürlich werden, je nach Situation, auch Laboruntersuchungen von Blut, Urin und Stuhl gemacht, um so ein auf den Einzelfall exakt abgestimmtes Behandlungskonzept zu erarbeiten. Das kann zum Beispiel eine sinnvolle Kombination von ausleitenden Verfahren, Ernährungsberatung, Infusionen, Akupunktur, Mikrostrom- und Neuraltherapie, Schröpfen, Wickel und Auflagen, Phytotherapie und manueller Therapie beinhalten.

 

Ziel der Therapien

Ziel ist es, belastete, geschädigte und geschwächte Areale aufzufinden und so zu unterstützen, dass der Körper regenerieren kann, die Selbstheilungskräfte aktiviert werden und so Symptome gelindert werden.

Eine sanfte und trotzdem wirkungsvolle Behandlung ist allerdings keine einseitige Sache. Genesung liegt nicht alleine beim Behandler. Hier ist eine vernünftige und sinnvolle Erwartungshaltung eine wichtige Voraussetzung, um langfristige Erfolge zu ermöglichen. Unser Körper hat nun mal keine Schalter, die sich einfach umlegen lassen und schon ist alles wieder in Ordnung.

Wer aber Wert auf Natürlichkeit und Nachhaltigkeit legt, der ist sicher mit seriöser, moderner und kompetenter Naturheilkunde gut beraten. Und die eigene Erfahrung ist immer der beste Ratgeber!

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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