Lasik für ängstliche Patienten

Dr. Augenlaserteam

© Yuri Arcurs - Fotolia.com© Yuri Arcurs - Fotolia.comWarum eigentlich noch Brille tragen? Gibt es doch die Laserverfahren, die gute Ergebnisse erwarten lassen. Inzwischen weiß man viel über diese Behandlung, das Internet ist voll davon und im Bekanntenkreis gibt es meist auch schon einige, die die Brille hinter sich gelassen haben. 

Transparenz spielt eine große Rolle, vor, während und nach der OP. Der Patient soll die Möglichkeit haben, sich ein genaues Bild zu machen, was auf ihn zukommt und selbstbestimmt mitentscheiden, ob er, wo er und wie er operiert werden möchte. Unabdingbare Voraussetzung hierfür ist der Aufbau eines tragfähigen Vertrauensverhältnisses zwischen Patient und Operateur, was nur durch offenes Besprechen aller Fragen funktionieren kann. Eigentlich ganz einfach, wäre da nicht die Angst …

Dabei gibt es eine verblüffend einfache und erfolgreiche Lösung für Patienten, denen es allein schon beim Gedanken an einen solchen Eingriff mulmig wird: Lasik in medizinischer Hypnose oder sogar im Dämmerschlaf. Mit ihrer Hilfe erlebt der Patient die anstehende Operation angstfrei und entspannt. 

Bei der medizinischen Hypnose gelangt der Patient über intensive körperliche Entspannung in einen trance-ähnlichen, oft als schwerelos empfundenen Zustand. Der Patient lässt los, kommt mehr und mehr zur Ruhe und bekommt einen großen Abstand zum realen Geschehen. Hat der Patient diesen erreicht, werden ihm positive Bilder vermittelt. Er geht sozusagen in seinem ‚inneren Garten spazieren‘, während in der ‚Außenwelt‘ die Spezialisten seine Augen heilen.

Diese Art von Hypnose findet in der Medizin/Zahnmedizin immer mehr Verbreitung. Der Patient empfindet die Behandlung nicht mehr als bedrohlich, er braucht weniger Medikamente und erholt sich schneller.
Für die ganz hartnäckigen ‚Zwinkerer‘ gibt es die Operation auch in Dämmerschlafnarkose. Hier muss der Patient gar nichts mehr selbst tun – er schläft ein und wacht sehend wieder auf. Zwar die aufwändigste Methode, aber letztlich die bequemste.

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Kommentare zum Artikel (2)


05.07.2013 - 10:08 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Christmann, durch die...

von Lilly

... Internetverlinkung des Augenarztes Hr. Harry Brecht bin ich auf Ihre Praxis aufmerksam geworden. Da meine Mutter, geb. 1932 sehr große Sehschwirigkeiten trotz Augen-Laser-OP (künstliche Linsen wurden am 07.09. und 04.10.2006 eingepflanzt) sieht sie leider ständig verschwommen; bei betreten der Räume sieht sie alles im Dunklen Bereich. Auch jucken ihre Augen konstant; dies lässt sich auch nicht durch die verordneten Medikamente (optive Augentropfen n.B.) beheben. Lt. Arztbericht vom 07.12.2012, Untersuchung fand am 16.07.2012 statt, ist folgende Diagnose gestellt worden: Ges. Pseudophakie, Ges. Presbyopie, Ges. Myopie Astigmatismus, Ges. trockene Maculadegeneration, ges. Sicca-Syndrom. Vicus: Rcc=0,7. Lcc=0,8. Vorderabsch: R/L Sicca-Syndrom, reizfrei, Pseudophakie. Fundus: R/L Papille unauffällig, beginnende trockene Maculadegeneration. Gesichtsfeld R/LA konzentrische Ausfälle unklarer Genese (Non-Compliance?). Hat bei dieser Diagnose meine Mutter eine Chance auf besseres Sehen? Wie kann man meiner Mutter helfen? Soll sie sich erneut - aufgrund weiter entwickelten Behandlungsmethoden Lasern lassen? Ich bedanke mich im Voraus sehr herzlich für die Bearbeitung und den in Anspruch genommenen Zeitaufwand. MfG Lilly PS Sollte hier eine Möglichkeit der Abstellung der Probleme Ihrerseits gesehen werden, würden wir gerne zu Ihnen in die Praxis kommen.

27.05.2013 - 05:51 Uhr

Ich benötige zeitnah eine "Graue Star" OP und bin...

von Georg

... auf der Suche nach der besten Möglichkeit für diese. Ich bin BKK-Patient, aber bereit Mehrkosten aus meiner Schatulle zu berappen Welche Kosten entstehen bei einer Hypnose OP? Mit freundlichen Grüßen Georg


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