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Nadel statt Spritze: So funktioniert die Augenakupunktur nach Pr. Boel bei Makuladegeneration

Frau Haas

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© contrastwerkstatt - fotoliaUnangenehme Spritzen können mit der Augenakupunktur vermieden werden. (© contrastwerkstatt - fotolia)In Deutschland erkranken jährlich ca. 4,5 Millionen Menschen an Makuladegeneration (AMD). Es ist die häufigste Ursache klinischer Blindheit in der westlichen Welt.

Schulmedizin und Naturheilkunde können Hand in Hand gehen

Oft hat die Schulmedizin heutzutage sehr effiziente Möglichkeiten, Erkrankungen wie z. B. den Grauen Star zu behandeln. Aber degenerative Erkrankungen des Auges, wie die Makuladegeneration, stellen für die Schulmedizin nach wie vor eine große Herausforderung dar.

Meistens müssen sich die Patienten sehr unangenehmen Spritzen ins Auge unterziehen, und das oft leider ohne Erfolg. Dabei wären diese Spritzen oft nicht notwendig, wenn die Makuladegeneration rechtzeitig mit Augenakupunktur behandelt werden würde. 

Aus der Sicht der Ärzte ist eine Makuladegeneration unheilbar. Ein erfolgreiches alternatives Verfahren zu denen der Schulmedizin bietet die Naturheilkunde mit der sogenannten Augenakupunktur.

Die Betreuung durch den Augenarzt muss aber weiterhin unbedingt gewährleistet sein, besonders auch um auch Stabilisierung der Krankheit durch die regelmäßigen OCT-Untersuchungen zu bestätigen.

Woher kommt die Augenakupunktur?

Prof. John Boel entwickelte über mehreren Jahren die Augenakupunktur, die er seitdem erfolgreich anwendet: in seiner Klinik in Dänemark behandelt er mit seinem Sohn mittlerweile um die 700 Patienten pro Woche.

Boel fand damals die Akupunktur bereits so unglaublich wirksam, dass er mit Nachforschungen begann und seine eigene Methode entwickelte bzw. optimierte. Er arbeitete dabei sehr eng mit chinesischen Augenärzten und Augenkliniken.

Wie funktioniert die Augenakupunktur?

Bei dieser Akupunkturmethode werde über bestimmte Akupunkturpunkte die Energiebahnen stark aktiviert und somit die eigenen Heilungskräfte des Patienten in Gang gesetzt. Die Akupunkturpunkte befinden sich meistens an den Gelenken von Händen und Füßen, sowie zum Teil an der Stirn, Bauch und Knie. Es werden selbstverständlich keine Nadeln in die Augen gestochen.

Durch die Behandlung wird die Blutflussgeschwindigkeit in den Arterien angeregt, die die Augen versorgen. Schlacken- und Giftstoffe werden gelöst, Regulations- und Regenerationsprozesse werden aktiviert - das Grundprinzip der Akupunktur. Den Erfolg dieser Methode bestätigen die Forschungsergebnisse und Studien zur Augenakupunktur und Erfahrungsberichte aus der Praxis.

Wann wird die Augenakupunktur angewendet?

Behandelt werden mit dieser Methode Erkrankungen wie:

  • AMD
  • Glaukom
  • diabetische Retinopathie
  • Thrombosen im Auge
  • Veränderungen des Sehnervs
  • Schädigungen am Augenmuskel

Die Erkrankungen werden dabei nicht nur stabilisiert, sondern verbessern sich bei den meisten Patienten auch deutlich. 


Erfolgsquoten - die Statistik der letzten 3 Jahren zusammengefasst

  • Trockene und feuchte Macula-Degeneration (AMD): 83%
  • Erblindung infolge Störungen im Gehirn: 82%
  • Glaukom/Grüner Star: 81%
  • Retinitis Pigmentosa (bis zu 15 Grad Verbessrung möglich): 80%
  • Augenkrankheiten durch Diabetes, wie z.B. Makulaödem: 79%
  • Andere Augenkrankheiten: ca. 80%

Zur Therapie der chronischen Augenerkrankungen wird die Augenakupunktur idealerweise durch komplementäre Therapien ergänzt, wie beispielsweise orale Vitamin- bzw. Antioxydantienzufuhr (Astaxanthin), Chelattherapie, oder Ozontherapie, um die Wirkung zu verbessern.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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