Ständig krank? Welche Ursachen dahinter stecken

Dr. Radecki

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© Chalabala_iStockWer ständig krank ist, leidet eventuell unter einem Nährstoffmangel (© Chalabala_iStock)Manche Menschen sind ständig krank. Warum das so ist und was sie dagegen tun können, wollte jameda von Allgemeinmediziner Dr. Radecki wissen, Präsident von Ganzgesund e.V.

Was haben Ernährung und Nahrungsmittelunverträglichkeiten mit dem Immunsystem zu tun?
Darm-, Hormon- und Schilddrüsenerkrankungen erhöhen die Infektanfälligkeit
Tipps zur Stärkung der Immunabwehr 
Ständig müde?

jameda: Manche Menschen sind ständig krank, an anderen geht jede Grippewelle vorbei. Woran liegt das?
Dr. Radecki: Menschen mit einem guten Immunsystem werden selten krank. Wenn doch, dann ist die Krankheit kurz und heftig. Zum Beispiel bekommen sie abends Fieber und sind am folgenden Tag schon wieder fit. Ein gesundes Immunsystem erkennt man vor allem daran, wie es mit Infekten umgeht.

jameda: Viele Menschen ernähren sich falsch, essen zu viel Zucker und Fleisch und zu wenig Obst und Gemüse. Kann eine solche Ernährung das Immunsystem schwächen?
Dr. Radecki: Die Immunfunktion ist maßgeblich von der Ernährung abhängig. So hat zum Beispiel ein Vitamin-C-Mangel zur Folge, dass sich die weißen Blutkörperchen nicht mehr bewegen können.

jameda: Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind in den Medien ein großes Thema. Viele Menschen befürchten, dass ihnen Milch, Gluten oder Fruktose nicht bekommt. Können Nahrungsmittelunverträglichkeiten dazu führen, dass Betroffene sich ständig krank fühlen?
Dr. Radecki: Absolut! Länger bestehende Unverträglichkeiten führen immer zu Mineral- und Vitaminmängel. Das liegt daran, dass Betroffene oft nur wenige frische Lebensmittel vertragen. Außerdem kann der gereizte, empfindliche Darm die Nährstoffe nicht gut aufnehmen. Eine der üblichen Folgen ist Eisen- und Vitamin-C-Mangel.

jameda: Sind Raucher anfälliger für Infektionskrankheiten und daher häufiger krank als Nichtraucher?
Dr. Radecki: Grundsätzlich ja! Tabakkonsum verbraucht massiv Vitamin C. Daher altert die Haut von Rauchern sichtbar schneller. Aber glücklicherweise sind nicht alle Menschen gleich sensibel dafür. 

jameda: Der Darm gilt als Sitz des Immunsystems, weil dort ca. 80 Prozent aller Abwehrreaktionen ablaufen. Merken Betroffene immer, wenn ihre Darmflora durcheinander gekommen ist? Wie häufig ist ein gestörter Darm die Ursache ständiger Erkrankungen?
Dr. Radecki: Ein gestörter Darm ist sehr häufig die Ursache für Infektanfälligkeit, da er durchlässiger für Krankheitserreger ist. Außerdem werden im gesunden Darm Immunfaktoren gebildet, die für die Abwehr auf den Schleimhäuten von Nase und Lunge verantwortlich sind. Und nicht zuletzt führt eine Störung im Darm zu schlechter Aufnahme von Mineralien und Vitaminen. Insbesondere Eisen, Zink, Selen und Vitamin B12 werden nur im gesunden Darm gut absorbiert.   

jameda: Kann auch ein Hormonmangel schuld sein, wenn Menschen anfälliger für Krankheiten sind als andere?
Dr. Radecki: Eine Störung in der hormonellen Regulation kann im Körper so ziemlich alles durcheinander bringen. Das gilt natürlich auch für die Immunfunktion.

jameda: Haben viele Patienten, die sich schnell anstecken, grundlegende Erkrankungen, von denen sie gar nichts wissen, wie zum Beispiel Störungen der Schilddrüse?
Dr. Radecki: Schilddrüsenerkrankungen sind sehr häufig. So haben Frauen etwa ein 30-prozentiges Risiko, an der Schilddrüse zu erkranken. Oder anders gesagt: Wenn zehn Freundinnen um die 50 Jahre zusammen stehen, haben drei ein Schilddrüsenproblem. Ähnliches gilt für den Eisenmangel. Aber auch seltene Erkrankungen kommen vor. Wer sich schnell ansteckt, sollte daher zumindest eine gründliche Blutuntersuchung vornehmen lassen.

jameda: Besonders im Winter sind viele Menschen ständig krank. Was können sie tun, um ihr Immunsystem zu stärken?
Dr. Radecki: Achten Sie auf eine gesunde Ernährung! Sollte das nicht möglich sein, zum Beispiel bei Stress oder Unverträglichkeiten, brauchen Sie Nahrungsergänzungen. Die alten Ärzte und Heiler haben immer die Bedeutung der Abhärtung erkannt. Kneippsche Anwendungen sind auch heute noch sehr wirksam. Außerdem ist ausreichend Ruhe ganz wichtig. Im Winter brauchen wir mehr Schlaf.  

jameda: Manche Patienten klagen darüber, dass sie nicht nur anfällig für Krankheiten sind, sondern sich auch dauernd müde fühlen. Woran liegt das?
Dr. Radecki: Die Ursachen sind vielfältig. Da Müdigkeit auch ein erstes Zeichen aller ernsthaften Erkrankungen ist, sollte man zunächst eine Blutuntersuchung vornehmen lassen.
Häufige Ursachen für Müdigkeit sind Eisenmangel und Schilddrüsenunterfunktionen. In den letzten Jahren habe ich sehr gute Erfolge bei Müdigkeit auch mit Vitamin D erzielt.

jameda: Welche Rolle spielt Stress in diesem Kontext?
Dr. Radecki: Stress hilft natürlich nicht. Ein stressiges Leben führt in der Regel auch zu Fehlernährung, Schlaf- und Verdauungsstörungen und somit zu allen schon angesprochenen Krankheitsursachen. 

jameda: Vielen Dank für das Interview!

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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Kommentare zum Artikel (27)


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Dr. Radecki

Antwort vom Autor am 06.04.2018
Dr. med. Michael Radecki

Liebe Larissa! Deine Beschwerden können vielfältige Ursachen haben. Daher will ich nur die nennen, die auch bei einem sorgfältigen Arzt manchmal übersehen werden: 1: Zöliakie- kann im Blut untersucht werden. 2: Lebensmittelunverträglichkeit: kann man mit einer Auslassdiät oder etwas aufwendiger auch aus dem Blut feststellen. In jedem Falle sollte es einem guten Kinder oder Hausarzt gelingen Dir weiter zu helfen. Leider haben alle Ärzte sehr viele Patienten, daher solltest Du Deinen Arzt ruhig noch einmal aufsuchen. Dann nimmt man Deine Beschwerden meist ernster. Mit herzlichen Grüßen Dr. Michael Radecki

21.02.2018 - 12:17 Uhr

Hallöchen Ich habe mehr und mehr das gefühl, das...

von Jasmin.w

... mit mir was nicht stimmt. Seit klein auf hatte ich immer wieder mit meinen Mandeln Probleme und war auch dem entsprechend viel krank. Ich war ständig am schlafen. Wenn ich am mittag nachhause kam, ging ich über den mittag schlafen und dann wieder in die schule. In der schule war ich antriebslos, unkonzentriert und immer müde. Ich bin übergewichtig und bekam immer zu hören ich soll nicht so viel essen. Ich habe aber nicht viel mehr gegessen als andere, habe meine ganze freizeit im pool verbracht. Ich bin also nicht ganz unsportlich gewesen. Mit 19 habe ich die mandeln rausnehmen lassen. Bin aber immer noch müde, antriebslos und unkonzentriert. Ich bin immernoch ständig krank. Symptome: viel gelenkschmerzen, ohrenweh, geschwollene halsdrüsen, mein mund ist immer entzündet und auch meine nasennebenhölen sind wund. Ich trinke viel wasser und esse nicht viel, ausser an bestimmten anlässe greif ich zu. Meine haut ist trocken, habe ganz kaputtes trockenes haar und weiche gummige nägel, die beim durchstreichen der haare gleich durcheschnitten werden. Mein arzt sagt mir fehlt nichts, ist dies wirklich so? Lg jasmin

Dr. Radecki

Antwort vom Autor am 06.04.2018
Dr. med. Michael Radecki

Liebe Jasmin! Sind denn schon folgende Werte untersucht worden: Schilddrüse, Homocystein, Vitamin D, Ferritin, Transglutaminase? Auch ein Jodmangel könnte einen Teil Deiner Beschwerden erklären. Suche am besten einen Arzt mit der Zusatzbezeichnung Naturheilverfahren auf. Mit herzlichen Grüßen Dr.Michael Radecki

20.01.2018 - 09:40 Uhr

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von Granica P.

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Dr. Radecki

Antwort vom Autor am 06.04.2018
Dr. med. Michael Radecki

Liebe Granica P. ! Solche Zustände können auf eine Mangelerscheinung zurück zu führen sein. Bitte beachten Sie die Liste der Laborwerte, die ich in der Antwort auf die Frage von Jasmin genannt habe. Im Zweifel und ohne Blutergebnisse würde ich ein gutes Multivitamin und mind. 1000 IE Vitamin D pro Tag einnehmen. Mit herzlichen Grüßen Dr. Michael Radecki

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Hallo, ich hatte ein ähnliches Problem. Ich war...

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... ziemlich viel im Öffentlichem Verkehr unterwegs und war bestimmt jeden 2. Monat krank. Bis der Arzt mir riet, immer eine kleine Flasche Desinfektionsmittel dabei zu haben. Gerade nachdem ich mit dem Bus oder mit der Bahn gefahren bin. Dort soll ein Immens hoher Bakteriumsammelpunkt sein. Also machte ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Händler für kleine Desinfektionstuben. Allerdings sollte es ein aggressives Mittel sein, welches wirklich jedes Bakterizid abtötet. Seitdem ich immer eine kleine Tube mit mir rumtrage und Sie regelmäßig benutze, bin ich kaum noch krank. Ich hoffe, ich konnte damit helfen. Gruß

18.04.2016 - 21:54 Uhr

Hallo H.! Danke für den interessanten Kommentar...

von Kanisius

... zum Thema Hochsensibilität. Ich glaube, ich falle auch in diese Kategorie. Bei mir war es lange oft so, dass ich mich in Phasen großer Anstrengung sofort krank gefühlt und mich ins Bett gelegt habe. Meistens ging es mir dann nach kurzer Zeit wieder besser. Also kann man nicht sagen, dass ich wirklich krank war - eher sehr erschöpft. Ich denke, ich werde mir das Buch kaufen. Es geht mir aber besser, seitdem ich stärker auf mein körperliches Wohlbefinden achte. Mehr Ruhe, ein bisschen Sport und vor allem stärkeres Augenmerk auf die Nährstoffzufuhr. Zum einen achte ich stärker darauf was ich esse, zum anderen gleiche ich meine Nährstoffmängel mit Nahrungsergänzungsmitteln aus. Ich nehme Multivitamine, welche mir sehr helfen dem körperlichen Stress entgegenzuwirken. Aber noch mehr über das Thema Hochsensibilität zu erfahren, kommt mir sicher zu gute.

13.03.2016 - 21:27 Uhr

Hallo zusammen, vielleicht lesen Sie diesen Text...

von H.

... zum zweiten Mal, denn ich habe diesen bereits in einem anderen Thread gepostet. Dies zeigt lediglich, dass ich es ernst meine und Ihnen helfen möchte. Informieren Sie sich über die Thematik der Hochsensibilität. Es gibt viele gut formuliert Artikel dazu im Internet. Bei weiterem Interesse kann ich das Buch "Zart besaitet" von Georg Parlow empfehlen. Mir hat dies sehr geholfen, denn auch ich habe mich ständig krank gefühlt. Falls die Hochsensibilität auf Sie zutrifft, kann ich Ihnen folgendes raten: Schlafen Sie genug und regelmäßig, meiden Sie zu viel psychischen wie auch körperlichen Stress. Hochsensible ertragen deutlich weniger als der Durchschnittsmensch. Also vergleichen Sie sich nicht mit anderen, das bringt Sie nicht weiter! Setzen Sie sich mit dem Thema Hochsensibilität auseinander. Es wird Ihnen helfen, sich selbst besser zu verstehen und auf "krank machende" Faktoren zu reagieren. Schlussendlich lernen Sie damit umzugehen und dies macht sich mit einem gesunden Körper bezahlt! Ich habe auch lange gedacht, ich hätte ein medizinisches Problem. Aber tatsächlich war die Hochsensibilität dafür verantwortlich.

29.10.2015 - 15:46 Uhr

Hallo, wie kann ich mich vor einer Grippe...

von Hans-Jürgen

... schützen?


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